Kaninchendame Milka - 2006
Kaninchenbub Luke - 2007
Meerimädel Kiwi - 05. Juli 2008
Meeribub Schwimanski - Januar 2009
Meeridame Ronja mit Baby Rosinchen - Februar 2009
Kaninchen Teddy - August 2009
Meerschweinchen Knolle und Mai - Juli 2012
Meerschweinchen Ole, Raja & Thyra - November 2012

Vor ein paar Tagen rief mich meine Freundin Tina Mader an und meinte, dass ich mir doch noch ein kleines Gehege für Notfälle aufgehoben hätte ... dieser Notfall wäre gerade gemeldet worden. Ein ca. 6-jähriges Kaninchen, Geschlecht unbekannt, das Zeit seines Lebens in einem 90 x 30 cm Aussenstall verbracht hat und bissig sei. Futter hätte es wohl nur 1 x wöchentlich bekommen und dieses arme Tier sei jetzt an eine Frau abgegeben worden, die es aber nicht behalten könne. Sehr begeistert war ich zwar nicht, weil wir ein paar Tage verreisen mussten ... andererseits dachte ich mir es wär ja egal, ob mein Ninchensitter noch ein Tier mehr betreut und bei mir hätte der/die Kleine wenigstens mehr Platz zur Verfügung, also hab ich mich ans Telefon geklemmt und gleich noch für den selben Abend einen Termin zur Abholung ausgemacht.

Trotz dem Stress, den sie bei dem Transport hatte war zu Hause gleich Krallenschneiden angesagt, warum ist bei dem folgenden Bild wohl jedem klar :-((


Es hat sich schon am nächsten Tag gezeigt, dass Milka, wie wir SIE genannt haben, eine reine Angstbeisserin ist, ein bisschen Liebe und Geduld hat schon ausgereicht ihr Vertrauen langsam wieder aufzubauen. Nach ein paar Tagen ist sie bereits so zutraulich geworden, dass sie sich sofort auf den Boden wirft um sich streicheln zu lassen, wenn wir das Türchen des Geheges öffnen.

Das sie nur 1 x die Woche etwas zu Fressen bekommen hat ist tatsächlich wahrscheinlich, sie hat die ersten Tage sogar ihre eigenen Köddel gefressen!!! Frischfutter kennt sie nicht, aber in Kohlrabiblätter und Löwenzahn ist sie schon schwer verliebt, mit Karotten, Fenchel etc. müssen wir wohl noch länger üben, aber auch das wird sie lernen ... am leichtesten wäre es natürlich, wenn es ihr ein lieber, kastrierter, Rammler beibringen könnte.

Wir werden dieses tolle und hübsche Kaninchen nur an einen Traumplatz vermitteln und nicht zu Kindern unter 12 Jahren, denn mit muss sie Schlimmes erlebt haben, sie reagiert absolut panisch auf Kinderstimmen und wir vermuten, dass sie auch an den Ohren hochgehoben wurde, denn bei den ersten Schmuseversuchen reagierte sie bei Berührung der Ohren mit absoluten Angstattacken.

Wer hat einen lieben Rammler, etwas Geduld und Zeit für Schmuseeinheiten übrig, der kann eine absolute Zuckerschnute bei sich aufnehmen und damit ein mehr als gutes Werk tun. Bevorzugt wäre Aussenhaltung, da sie eine ziemliche Knabberliese ist, da bliebe keine Tapete an der Wand.



06. November 2006 - Der Traumplatz, den wir gesucht haben wurde gefunden!
Eine sehr tierliebe Familie aus Starnberg wollte ihren niedlichen Kastraten nicht mehr länger alleine lassen, nachdem seine Partnerin leider gestorben war. Sämtliche Horrergeschichten über Milka's Knabberleidenschaft haben sie nicht abgeschreckt ... als wir Milka ins neue Zuhause gebracht hatten und nach einer netten Stunde bei lieben Leuten wieder nach Hause gefahren sind, waren wir einfach nur glücklich ... so etwas hatten wir für Milka gesucht, aber nicht zu hoffen gewagt es so schnell zu finden. Ich hoffe dieses tolle Kaninchen wird dort noch viele Jahre gesund und glücklich leben dürfen und macht ihrem Kaninchenfreund und seinen tollen Herrchen und Frauchen nur Freude!

24. Dezember 2006 - Weihnachtsgrüße von Milka:

Wie man auf den Bildern sehen kann fühlt sich Milka im neuen Zuhause super wohl und versteht sich prächtig mit ihrem Freund Driger!!!







17. September 2007 - Leider musste Driger Anfang September erlöst werden. Er hat wieder e.c. bekommen und dieses Mal war leider nichts mehr zu machen. Leb wohl lieber Driger, wie schön, dass Du Milka so lieb aufgenommen hattest und noch eine schöne Zeit mit ihr verbracht hast.

Am 16. September ist nun Luke aus dem Tierheim Neuburg-Schrobenhausen eingezogen. Luke und Milka sind noch in der Kennenlernphase und der kleine Luke zeigt gehörigen Respekt vor Fräulein Milka, aber heute lag er dann auch schon mal entspannt im Gehege und in wenigen Tagen sind die zwei Hübschen bestimmt ein tolles Paar geworden ... alles Gute Ihr zwei Hübschen, auch für Eure tierliebe Familie, die so viel für Euch tun. Und das ist Luke und wir freuen uns schon auf Kuschelbilder der Beiden:



Grüße aus Starnberg im Oktober 2007:

Also Luke ist ein total starker Typ. Eines Abends saß die Tochter vom Frauchen in ihrem Zimmer und plötzlich kam ganz lautlos ein schwarzer Schatten angehoppelt. Er wollte sich wohl noch mal umsehen, wo er zuerst gewohnt hat (während der Zusammenführung). Um das genauer zu betrachten, sprang er auf das Nachtkästchen - wir warteten nur, dass er jetzt ins Bett hüpft, aber die Aussicht war genug. Er hoppelt durch die ganze Bude, ohne Scheu, total interessiert und offen für alles. Milka läßt ihn ziehen, begleitet ihn aber auch manchmal. Einer seiner Lieblingsplätze ist der Hängestuhl im Zimmer seines Herrchens. Macht gar nix, dass der wackelt.



Das Wohnzimmer findet er auch ganz interessant. Und schnell ist Luke, wie ein geölter Blitz!! Vor unserem Doggy hat er überhaupt keine Scheu. Die Pfoten muß man auch mal anschnuffeln und Nase an Nase riechen ist ebenso in Ordnung. In der ersten Woche saßen wir auf der Terrasse und lüfteten in der Küche. Auf einmal kommt Luke ganz gezielt angedüst und schwups, saß er auf dem Lichtschacht draußen. Gott sei Dank ist er auf meinen Überraschungsschrei ganz schnell wieder zurückgehüpft ... Schwein gehabt und dazugelernt!

Sein Appetit ist prima. Er probiert alles, manchmal schnappt er sich ein Stück und hüpft schnell davon. Wenn wir am Boden sitzen wird der Schnüffeltest gemacht. Er stupst einem dann an und riecht. Milke ist wirklich auch eine ganz Besondere. Sie pflegt ihn so hingebungsvoll und geduldig. Auch hat sie selbst keine "Augenbatzerl" mehr. Also pflegt Luke sie auch. Aber er ist noch bissi ein Macho und genießt ihre Liebkosungen.



Milka hat im Freigehege einen wunderschönen Gang gegraben. Luke hat derweilen "Schmiere" gestanden und hüpfte uns entgegen, wenn wir spickten. So wie "ist nix los, Milka macht gaaaar nix besonderes". Also, wir sind einfach rundum happy mit unseren beiden Ninchen. Toll, dass wir sie haben dürfen, die zwei duften Tiere. Andreas ist wirklich sehr glücklich mit seinen Beiden.



Alle Jahre wieder meldet sich unsere Starnberger Lieblingsfamilie, dieses Mal allerdings nicht die Kaninchenfront, sondern Schweinchenfreundin Sabrina, die schon zwei goldige Quieker ihr eigen nennt. Und wo zwei Platz haben, da findet sich auch noch ein Eckchen für ein drittes Schweinderl, vor allen Dingen für so einen Zwerg wie Kiwi aus dem Dachau-Notfall ... nein, der Käfig mit Freilauf ist superschön gestaltet und allemal auch für drei dicke Brummerchen absolut ausreichend. Nun hatte sich Sabrina sehr in die kleine Kiwi verguckt, aber wir waren mit unserem Emailaustausch leider zu langsam, schwupps war Kiwi bereits reserviert und bisher ist uns in zwei Jahren noch keine Reservierung geplatzt ... aber es sollte wohl so sein, denn die eigentlichen Interessenten haben sich dann für eine Samtpfote statt der bereits zugesagten Schweinchen entschieden und so war Kiwi wieder zu haben ... zu haben, nein, nicht wirklich, denn Sabrina hat da nicht mehr groß überlegt :-))

Ich war ja schon gespannt auf die Zusammenführung, die wir hier in Gauting im Garten gemacht haben, denn Sabrina hat ihre Freya ja als kleine Zicke geschildert ... die Zicke war ein Lämmchen, der Kastrat sowieso und die kleine Kiwi hat die Ersatzeltern sofort akzeptiert und sich glückseelig zwischen die beiden gekuschelt ... Ende gut, Alles gut!!!

Während der Zusammenführung


Dicker Brego-Popo mit Kleinschwein Kiwi im neuen Zuhause


Im Januar 2009 habe ich einen Hilferuf losgelassen, weil wir schon wieder Meerschweinchen aus einem Notfall aufnehmen sollten und alle noch selbst voll mit Pflegetieren waren ... innerhalb einer Stunde hatte ich die Zusage, dass ich drei meiner Pfleglinge bringen dürfte, bis sie schöne Zuhause gefunden hätten. Ich war super glücklich, denn bei "meinen Starnbergern" wusste ich sie in den besten Händen. Nun war das Trio nicht gerade die glücklichste Konstellation. 00-Ferkel und Penny-Pig, zwei selbstbewusste Damen aus dem Dachau-Notfall und dazu Söhnchen bzw. Neffe Schwimanski, ein lustiger, aber sehr schüchterner Meeribub, der sich gegen die zwei Grazien überhaupt nicht behaupten konnte und immer mal wieder per Popokniff in seine Schranken gewiesen wurde. Nach ein paar Wochen kam eine tolle Anfrage für Penny und Ferkeline und einen Tag später die Entscheidung, dass auch Schwimanski nun ein endgültiges Zuhause hat ... nämlich bei seiner lieben Pflegefamilie in Starnberg. Noch sitzen seine Tante und Mama zwar bei ihm, aber sobald diese umgezogen sind werden wir ihm zwei gaaaaanz liebe Weibchen aussuchen, mit denen auch mal Kuscheln und nicht nur böse Blicke und Zähneklappern angesagt sind.

Danke Ihr Lieben für Eure ständige Unterstützung, wir freuen uns von ganzem Herzen!!!

Schwimanski, der nun Leo heißt

Als kleiner Meeribub beim Gartenausflug


Bei seinem Einzug in Starnberg


Der Umzug von Leo's Mitbewohnerinnen hat prima geklappt und somit war Platz für die neuen Mädels ... Leo's zukünftige Freundinnen, wofür Ronja und ihr Töchterchen Rosinchen auserkoren waren.

Die Vergesellschaftung war ein Klacks, Leo machte glückliche Bocksprünge und Rosinchen trippelte ihm schon nach wenigen Minuten hingebungsvoll hinterher. Nun darf er endlich mal Chef spielen ... schaun wir mal für wie lange ;-))

Mama Ronja


und Töchterchen Rosinchen



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August 2009 - Ein Indianer namens Teddy

Es war ein sehr trauriger Anruf, der mich in meinem Urlaub erreichte. Kaninchen Luke musste wegen Lungenproblemen eingeschläfert werden. Viel zu jung, aber es bleibt ein großer Trost ... schöner hätte sein Leben nicht sein können!!!

Milka also wieder alleine und das geht ja nun mal gar nicht ... auch wenn man sich langsam Gedanken über ihren Männerverschleiß machen sollte ;-))

Bei uns saßen nur Jungspunde in Außenhaltung, also auch nicht so ganz passend für eine ältere Lady ... wobei das Wort "Zicke" auch nicht ganz unzutreffend wäre, denn als wir ihr voll Freude "den Comanchen" präsentiert haben, der in Leane Bollingers Hasienda auf ein Plätzchen wartete, hat sie sich echt garstig benommen. Der arme Kerl kam überhaupt nicht zur Ruhe, so hat sie ihn gescheucht. Absolut unzufrieden, dass er sich sofort unterworfen hat, wurde hier mal in den Popo gezwickt und da mal nach der Nase gezwackt. Und das tagelang. Aber Comanche, der wegen seines wolligen Fells bald nur noch Teddy genannt wurde, sah es immer gelassener und sobald Lady Milka knurpselnd am Boden lag, weil Zweibein ja sooo schön streicheln kann, mogelte er sich daneben, schnüffelt neugierig an ihrem Popo und freut sich ansonsten des Lebens.

Vor Labrador Carlo hat er noch Respekt, aber kein Wunder, das schwarze, wedelnde Etwas ist ja 10 x größer. Dafür findet er Tellermine Caroline, die Landschildkrötendame die genauso frei in der Wohnung leben darf wie die anderen Vierbeiner, sehr spannend. Und so hat wieder eine kleine Notnase ein Traumplätzlein gefunden und nun hoffen wir, dass auch Milka noch erkennt, was sie an diesem tollen kleinen Kaninchenmann hat.

Juli 2012 - Meerschweinchen Knolle und Mai Die schlampige Homepageverwalterin muss nun endlich mal wieder ein kleines Update schreiben, auch wenn man gar nicht mehr aufführen kann, was in den Jahren seither in Starnberg von statten gegangen ist. Regina und Familie haben uns unendlich geholfen, bei den Meerschweinchennotfällen Ende 2009 haben sie uns als Notpflegestelle für ganz viele kleine Nasen so lieb geholfen und letztlich durften dort so viele kleine Quieker ein wunderschönes Zuhause finden. Wie auch der kleine Pali, der dort geboren wurde. Doch leider stellte sich schon bald heraus, dass er einen irreperablen Nierenschaden hatte. Er war ein ganz ganz großer Kämpfer und hat seine Krankheit ein ganzes Jahr besiegen können, bevor er dann doch den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat. Aber solch ein Traumschweinchen geht den Weg natürlich nicht ohne für seine Mädels zu sorgen und so hat er sein Frauchen schon auf die richtige Spur geschickt ... die Fährte lief mal wieder Richtung Gauting und zu einem ganz tollen Wonneproppen ... Knolle!!



Was hier so unschuldig und schüchtern in die Camera blinzelt ist in Wirklichkeit ein wahrer Herzensbrecher ... geübter Meerschweinchenbettelblick, zutrauliches An-der-Hand-Geschnüffel und das leicht geöffnete Mäulchen, das alle Frauchenherzen ... egal ob mit zwei oder vier Beinen ... schmelzen lässt. Um Palis Frauchen war es jedenfalls sofort geschehen, der männliche Zweibeiner hatte gar keine Gelegenheit mehr zum Einspruch und da Pflegefrauchen Conny ihre Pappenheimer ... NEIIIIIN, ihre Starnberger Lieblingsfamilie ... natürlich kennt, wurde flugs die Transportbox aus dem Schrank gezogen und Knolle hineingesetzt. Und weil die kleine Mai ihren Freund Knolle so sehr liebt wurde sie natürlich auch noch hinterhergeschoben.



Die Vergesellschaftung mit den "Damen des Hauses" lief besser als erhofft und Knolle wickelt mit Sicherheit JEDEN dort in kürzester Zeit um die Pfötchen.

Ihr Lieben, wie immer und immer wieder TAUSEND DANK, was täten wir nur ohne euch?!!! Alles Gute für die neue Gruppe!!!

Und hier noch Knolle und sein Weiberhaufen:


November 2012 - Ole, Raja & Thyra Gerade vier Monate sind vergangen und so viel ist in der Zwischenzeit passiert. Knolle und seinem Weiberhaufen geht es bestens und man muigt und brommselt und genießt sein Meerschweindasein. Leider ist das in der zweiten Gruppe nicht der Fall und so hieß es innerhalb einer Woche Abschied nehmen von Rosalie und Leo, den ihr weiter oben noch als Jungspund mit dem Namen Schwimanski findet. Ob es nun an der Trauer um seine große Liebe Rosalie lag oder am Blasenstein ... wahrscheinlich hat beides seinen Teil dazu getan, dass Leo sich entschlossen hat seiner Traumfrau auf die immergrünen Wiesen zu folgen und zurück blieben zwei ziemlich verdatterte Ladies. Und nach dem Paula auch noch zystenzickig war blieb uns nicht viel Wahl und wir haben uns für eine einfache Vergesellschaftung mit unseren Zwergen entschieden. Eigentlich sollten es ja nur zwei neue Schweinchen sein, aber dann wäre plötzlich eines der Babymädels alleine gewesen und so etwas lässt die tierliebste Familie in Starnberg natürlich nicht zu ... und somit darf nun das komplette Zwergentrio durch Eigenbau Numero 2 wuseln und bringt mal wieder richtig Leben in die Bude.

Hier noch ein letztes wunderschönes Bild von Leo (2. v.r.), Rosalie (2.v.l.), Paula (rechts vorne) und Kiwi (links außen)


Und hier die kleinen Neuzugänge: