Weil die Franken ja etwas ganz besonderes sind, wollen wir das auch auf unserer Homepage nicht vernachlässigen und stellen ihnen eine eigene Seite zur Verfügung :-)


Sabine & Helmut
Veronika mit quiekendem Anhang
Carinas Gurkenschnuten
Evas Meerwutzen
Nicols Schweinchenquartett
Bobby (und viele Freunde) träumen den Gurkentraum
Auch Hoppler lernen Fränkisch


Sabine & Helmut
Heimat für Peggy(-Sue), Lissy, Maja, Miss Piggy & Teufelchen Flocke
im April 2009 dann Alwina (Lulu) und Tini (Leni)
2010 Gnadenhofschweinchen Sammy und 2011 Gini (Virginia) und Piggy


Sabine hat sich Mitte 2007 zum ersten Mal bei uns gemeldet, als ein großer Meerschweinchennotfall ins Haus stand, der sich dann nach viel Hüh und Hott zerschlagen hatte. Damals hat sie uns finanziell unterstützt, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben. Ende 2007 dann wieder ein Lebenszeichen und Interesse für zwei Schweinchendamen, die bei einem obdachlosen Mädchen gelebt hatten und ständig herumgezogen wurden. Auf diese Vermittlung sind dann noch einige gefolgt und inzwischen ist Sabine und natürlich auch ihr Helmut unsere Meerschweinchenaußenstelle Nürnberg geworden. Außer dem regelmäßig statt findenden Pendelverkehr (= Schweinchentransporter) Nürnberg - München oder umgekehrt, macht sie für uns Platzkontrollen und hilft bedingungslos, wenn Hilfe benötigt wird ... herzlichen Dank dafür!!!


Peggy-Sue im Januar 2008



Peggy-Sue saß einige Wochen bei uns, da sie wohl vorher auf ein potentes Böckchen getroffen war, zum Glück hat dieser keinen Treffer erzielt und Peggy blieb mit ihren doch schon ca. 3 Jahren eine Trächtigkeit erspart.

Der Umzug sollte zusammen mit Freundin Mary-Joe stattfinden, die Fahrt wurde auch gemeinsam angetreten, doch leider hat Mary sich in der tollen Gruppe von Sabine und Helmut gar nicht heimisch gefühlt und hat deren Böckchen Speedy eine ganz nette Macke zugefügt. Der arme Kerl war völlig schockiert, so ein Zickenverhalten kannte er ja von seinen fünf bisherigen Damen überhaupt nicht. Anders Peggy, sie hat sofort den Weg in die untere Etage erkundet und sich lieb und zurückhaltend in die Gruppe gefügt, ohne ihre Freundin auch nur eine Sekunde zu vermissen. Wir wünschen Peggy im Frankenländle alles Liebe, viel Spaß mit den vielen neuen Freunden und den supernetten Gurkenschnibblern.

Und hier Peggy-Sue mit einem Teil ihrer neuen Freunde beim Zimmerausflug:


Als Sabine nach Erweiterung ihres Eigenbaues mal ganz vorsichtig nachgefragt hat, ob denn Lisa noch zu haben sei und sich dann letztlich sogar für Mama mit Tochter entschieden hat, mussten wir nicht lange überlegen und haben uns einfach nur gefreut. Die Vergesellschaftung im März 2008 war eigentlich mit dem vorhandenen Pärchen geplant, aber manche Weibchen dulden eben keine Göttinnen neben sich und so kamen Lisa (nun Lissy) und die kleine Maja auch in die "große Gruppe", in der auch schon unsere Peggy lebt. Und wie sollte es auch anders sein, die zwei Neuen wurden wie selbstverständllich aufgenommen und keines der sieben Schweinchen machte irgendwelche Anstalten zu Klappern oder zu Zwicken ... wie schade, dass nun Zapfenstreich im Fränkischen Schweinchenparadies ist, es macht einfach riesen Spaß mit den lieben Gurkenschnibblern und ihrer Ausnahmegruppe.

LISA


und ihr Zwergentöchterchen MAJA


Noch keine Woche hier und schon alles meins

Erster Ausflug in die große Freiheit

Balkonausflug im Mai 2008 ... Maja wie immer frech vorne weg


August 2008 - Miss Piggy war das erste Schwein aus meiner Gautinger Dachau-Notfall-Truppe, das ein wundervolles und vor allen Dingen lebenslängliches Zuhause versprochen bekam. Eigentlich wäre Sabines großer Traum ja ein rot-weißes Teddymädel gewesen und das letzte Schweinchen, was in ihrer lieben Gruppe einziehen sollte, aber damit konnten wir hier leider nicht dienen. Dafür mit vielen wirklich armen Hascherln, die zu dieser Zeit noch verschreckt unter Etagen und Weidenbrücken hervor lugten. 22 Mädels, vermutlich alle trächtig ... wen sucht man sich denn jetzt aus und die Entscheidung fiel tatsächlich mit jedem Blick ins Schweinchenzimmer schwerer. Schließlich wurde zuerst mal der Name festgelegt und dann auf die Suche nach dem dazu passenden Schweinderl gegangen, was dann in dieser Reihenfolge auch geklappt hat. Nun blieb abzuwarten ob Miss Piggy kleine Überraschungen mit sich trug und wann denn dann der Umzugstermin sein könnte und Anfang Juli kamen sie dann endlich, zwei kleine Jungs und ein Töchterchen, die auf den Namen Pinette getauft wurde. Leider hat uns Pinette sehr schnell Sorgen gemacht und es war damit zu rechnen, dass sie erblinden würde. Mein verzweifelter Anruf bei Sabine brachte nicht nur den erhofften Trost, sondern ein richtiges Geschenk für uns und Pinette ... "Wo ist denn das Problem, dann soll die kleine Maus eben mit ihrer Mama zusammen nach Nürnberg ziehen, dann kann sie sich ja an ihr orientieren". Schnell wurde Pinette in Flocke umbenannt, denn in Nürnberg heißen putzige, kleine Fellknäuel nun mal so ;-)) und der Umzug für den 16. August für Mama + Tochter war beschlossene Sache. Dass Flockes Augen ab diesem Tag auf wundersame Weise zusehends besser wurden, können weder wir uns noch der Tierarzt erklären, aber inzwischen glauben wir einfach an ein kleines Wunder und dass Fräulein Flocke beschlossen hat sich nicht so einfach von der Mama trennen zu lassen ;-))

Inzwischen wuseln beide Schweinchen glücklich durch "ihr Zimmer" und lassen sich mit Dill und anderen, gesunden Leckerchen verwöhnen. Wir Pflegefrauchen sind immer wieder baff über so viel Tierliebe und Herzenswärme - DANKE!!!

Klein Flocke testet den Kuschelsack


Miss Piggy und Maja beim gemeinsamen Ausflug


APRIL 2009
Alwina oder die Geschichte vom Engel, für den die Zeit noch nicht abgelaufen war

Nun gibt es ja außer der großen Gruppe bei Sabine und Helmut noch ein Pärchen ... Kastrat Picasso und seine Holde oder sollten wir lieber sagen seine Superzicke, Lisa heißt das herrische Weibsbild, das keine anderen Göttinnen in ihrer Nähe duldet. Zwei Vergesellschaftungen waren bisher gescheitert, Lisa zerlegte alles in der Luft. Der arme Picasso musste auch genug aushalten mit seiner Furie, ertrug sein Schicksal aber gelassen. Der Platz war vorhanden, dem armen Kerl wollte man es auch von Herzen gönnen ... also sind alle guten Dinge doch wieder mal drei und man startet noch einen letzten Versuch. Picasso und Lisa traten also die Reise nach Maisach an zu unserer Vergesellschaftskünstlerin Sabina, bei der Dachaumädel Tini als Rückfläuferin saß (klar, ein scheues Schwein behält man ja nicht) und die kleine Alwina, die von einem Bauernhof zu uns kam. Es gab ein paar Tage Zähneklappern bei Lisa, freudiges Gebrommsel bei Picasso, quietschende Fluchtschreie bei Alwina und Tini und dann war alles gut und die vier eine Gruppe. Zur Sicherheit blieben sie fast einen Monat, um auch wirklich kein Risiko mehr einzugehen. Dann holten Conny & Thommy sie ab und fuhren nach Nürnberg. Dort angekommen wurde der Eigenbau erkundet. Das Quartett hatte eine Penthouse-Wohnung mit ca. 2,5 Quadratmetern zur Verfügung, Kuschelsäcke und alles was das Schweineherz begehrt. Der Eigenbau ist perfekt, vorne mit Plexiglasfront, alles schön gesichert ... dachten wir jedenfalls alle, denn kein Mensch konnte mit dem rechnen was passierte ...

... Alwina sprang auf ihrer Erkundungstour mit einem großen Satz ins Leere ... und fiel aus knapp 2 Metern auf den Boden. Wir fanden ein halbtotes Schweinchen vor, das sich panisch versuchte davon zu schleppen. Auf der Fahrt in die Tierklinik und auch während der Wartezeit war unsere Hoffnung nicht groß und als die Ärztin mit dem Röntgenbild kam blieb auch nur ein Schimmer des Hoffens für uns übrig ... zwei gebrochene Rückenwirbel!!! Was blieb war das kleine Fünkchen, dass die Wirbel nicht ins Rückenmark eingedrungen waren, sondern nach oben standen. Alwina blieb stationär in der Klinik, um sofort Handeln zu können, falls sich herausstellen sollte, dass sie nicht mehr in der Lage war zu pieseln und zu kötteln ... aber die Schweineengel da oben wollten noch keinen Zuwachs bekommen und die kleine Maus gab in den nächsten Stunden alles von sich, was man von ihr verlangte, schöne Pfützchen und reichlich Köttelchen.

Nun lag die Hoffnung auf ihrer Jugend und ihrem Kampfgeist und nach dem die Schulmedizin für solche Fälle nichts mehr zu bieten hatte, kam noch reichlich Homöopathie zum Einsatz und nach ein paar Wochen, die sie eingesperrt in einer kleinen Transportbox verbringen musste, damit sie wirklich ruhig gestellt war, ist sie nun wieder bei ihrer Gruppe. Ein Beinchen ist noch nicht ganz einsatzfähig, aber auch das wird jeden Tag besser und sie freut sich des Lebens ... danke ihr Engelchen da oben, dass ihr sie uns noch ein paar Jährchen leihen wollt :-)

Der Eigenbau wurde natürlich auf Alwinas (die jetzt Lulu heißt) Bedürfnisse zugeschnitten, was heißt dass nicht mal mehr ein Löchlein offen ist, das für ne Maus reichen würde.

Und hier sind die vier, jetzt endlich und hoffentlich für viele Jahre glücklich vereint:


Lulu (hinten mitte), Leni (ehemals Tini) vorne links, Lisa (rechts) und Picasso (vorne v. hinten)

und hier Leni (Tini) links mit Picasso und Lisa, als Lulu noch in der Krankenstation war


2o10 - SAMMY



Und wieder haben unsere Heinzelmännchen zugeschlagen. Als es galt für unser kleines Sorgenkind Sammy ein zu Hause zu finden und als dann auch noch der Chef der Nürnberger Truppe Speedy eingeschläfert werden musste, zögerten Sabine und Helmut keine Sekunde und gaben unserem Gandenhöfböckchen eine Chance in ihrer Großgruppe.
Sammy stolzierte alle Stockwerke des Eigenbaus ab, machte eine Bestandaufnahme der vorhandenen holden Weiblichkeit und wurde von Mädels sofort als der neue Boss akzeptiert.
Wir freuen uns für den kleinen Mann und wünschen ihm und seiner Truppe ein sorgenfreies Leben.

2o11 - GINI ehemals Virginia



Als Sabine Virginia das erste Mal sah, war es sofort um sie geschehen. Es war bei den beiden Liebe auf den ersten Blick und so kam es, dass man sich von Nürnberg wieder mal auf den Weg nach München machte um die kleine Maus ins schöne Frankenland zu holen.
Wie zu erwarten bei Sabines großer und auch sehr friedlicher Truppe wurde Virginia - jetzt einfach kurz Ginni - sofort akzeptiert und integriert. Schon am nächsten Tag lief alles so, als hätte die Kleine schon immer in dieser Gruppe gelebt.
Wir hoffen, dass es noch lange so bleibt und wünschen Sabine und ihren Schweinchen alles Gute für die Zukunft.

Juhu,

ich bin Piggy das Riesenschwein – warum? – weil ich wirklich sehr groß bin und weil ich riesig süß und hübsch bin.
Ich hab lange Zeit mit einem Kaninchen gelebt und wir haben uns nicht wirklich verstanden und so kam es, dass ich Abszesse, Bißverletzungen und schlechte Krallen hatte. Ich wurde bei Pilar abgegeben und transportfähig gepflegt und dann durfte ich nach Nürnberg zu Sabine und die, ganz echt, die hat gaaaaaaaanz viele solche wie mich – naja nicht so groß und nicht so hübsch, aber viele Schweinis.
Zuerst hab ich mich dort um Roni und Chrissy gekümmert, die Schrebergartenschweinis. Ich hab denen Manieren beigebracht, da die ja noch so arg jung waren und gar nicht so recht wussten, wie benimmt sich ein souveränes Schwein. Jedenfalls hab ich die Kinder erzogen und als die dann nach Augsburg umgezogen sind, dann hat die Sabine mit ihrem Helmut beschlossen, dass ich bleiben darf.
Jippieh, juhu, supi, ich darf da bleiben und es geht mir gut und ich hab ganz viele Freunde und die verstehen mich, die wissen was es bedeutet, wenn ich quieke. Oh Mann, es ist hier soviel schöner als bei dem Kaninchen und dass ich hier bleiben darf ist echt ein Sechser im Lotto.

Ciao eure Piggy


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Veronika mit quiekendem Anhang
Luna im Juli & Lea Lollipop im August 2008
(Dachau-Notfall-Babies)

Salsa & Merlin zu Selina im Oktober 2008

Roocy im Mai 2009
Pille November 2014


Luna

Paulinsches bezauberndes Töchterchen kam gar nicht auf die Vermittlungsseite, so schnell wurde sie vom Fleck weg adoptiert. Veronika aus Nürnberg wollte etwas Schwung in ihre faule Bande bringen und da kommt so ein kleiner Wirbelwind natürlich gerade recht. Am 19. Juli war es endlich soweit und das kleine Fräulein ging auf ihre große Reise und wurde auch ohne Probleme akzeptiert. Nur das mit dem "Schwung" war so eine Sache, denn irgendwie wollte sich keiner von dem kindlichen Getobe animieren lassen ... und so wird am 16. August noch ein kleines Meerimädel mit nach Nürnberg reisen, damit Luna eine Spielgefährtin bekommt und zwei vielleicht doch noch mehr Überzeugungsarbeit leisten können und auch die älteren Herrschaften mal ein bisschen aus dem Sommerloch erwachen ;-))

August 2008 - Nach dem es die kleine Luna nicht geschafft hat Veronikas Truppe ein wenig auf Trab zu bringen, musste man hier zu härteren Bandagen greifen und diese heißen Lea Lollipop. Der lustige Wirbelwind zeigte sich auch wirklich nur wenige Stunden lang als ein schüchternes Meerimädel, die ängstlich aus der Kuschelrolle lugt (in der Zeit in der Röhre hat sie wohl ihre Strategie festgelegt). Nun wird gehüpft, geturnt und siehe da, die bisher ach so gemütlichen Veronika-Quieker lassen sich zu sportlichen Höchleistungen herab, da klettert man doch tatsächlich mal hinterher, wenn Vorturnerin Lea einen 3-fachen Flick-Flack über die Häuschen macht. Dann hoffen wir mal, dass die junge Trainerin die Mannschaft weiterhin so gut motivieren kann, dann steht ja der Teilnahme an der nächsten Meeri-Olympiade nichts mehr im Wege.

Lea Lollipop noch während der ängstlichen 5 Minuten :-)


Und hier die meisten ihrer neuen Freunde im schönen Bodengehege

Oktober 2008
Außer Vronis tolle Großgruppe gab es da noch ein Sorgenschwein - Selina ... sie wurde vom Vorbesitzer regelmäßig gebadet, da er der Meinung war langhaarige Schweinchen brauchen das. Zu allem Überfluss hat er dazu noch ein Hundeshampoo mit Parasitenschutz benutzt.
Ergebnis: Selinas innere Organe waren belastet mit Giftstoffen. Dazu kam, dass sie durch die Baderei total panisch war. Vroni hat den Verdacht, dass sie ihm mindestens einmal durch die Hände gerutscht ist und untergetaucht. Es war ein Albtraum sie hochzunehmen, sie hat echt um ihr Leben gekämpft. Dieses Schweinchen hatte Todesangst.

Viele Monate hat Vroni Selina mit mehreren Medikamenten behandelt und alles für sie getan, um die Giftstoffe auszuschleusen und ihren gebeutelten Organismus wieder aufzubauen.

Körperlich war sie letztlich wieder fit, aber ihre Psyche war noch völlig am Boden. Vor allem hat sich das dadurch geäußert, dass sie absolut nicht zu vergesellschaften war. Sie hat jedes andere Schweinchen regelrecht angefallen. Bei Hunden kennt man das unter dem Ausdruck Angstbeisser. Vroni hat alle Schweinchen probiert, die auch nur einigermaßen zurückhaltend waren. Allerdings kommt man als Privathalter da ziemlich schnell an seine Grenzen.

Wir haben Vroni angeboten es bei uns zu versuchen, ein kleiner Urlaub in Oberbayern für Schweinedame Selina, keine heimatlichen Gerüche, komplett neutrale Umgebung und viele Dachau-Notfall-Schweinchen, mit denen man es versuchen kann ... denn wir waren sicher, jedes Töpfchen hat seinen Deckel, auch wenn der erste vielleicht nicht passt. So hat sich unsere Sabina der Sache angenommen und mit dem ersten Versuch gleich den Volltreffer gelandet. Babybub Merlin, ein sehr zurückhaltender Frühkastrat und ... weil doch Gruppenhaltung vieeeel schöner ist ... auch Mädel Salsa, die sich sofort unterordnet, wenn das von ihr verlangt wird. Und seht selbst, diese Bilder sind während dem Zusammenführungsurlaub bei Sabina entstanden:





Vroni hat sich über den "Alles-ist-prima-Anruf" nach wenigen Tagen natürlich gefreut und es mir dann auch gar nicht übel genommen, dass ich da ein drittes Schweinchen unterschummeln ließ, denn sie weiß ja selbst, dass eine Gruppe schöner ist als ein Pärchen, nur hätte sie auch nicht gedacht, dass dies mit Selina je möglich sein wird. Aber Vroni, Du hast so eine gute Vorarbeit geleistet und Selina körperlich und auch seelisch wieder kuriert, so dass wir es nicht schwer hatten ... der richtige Deckel saß eben bei uns, mehr war es nicht.

Nun wünschen wir Selina von ganzem Herzen, dass sie eine glückliche Zeit mit ihren Freunden haben wird und endlich auch die letzten Qualen vergessen kann.

Mai 2009
Freud und Leid liegen so nah beisammen ... Selina ist vor wenigen Tagen über die Regenbogenbrücke gegangen, das alte Mädchen wollte einfach nicht mehr länger bei uns und ihren Freunden bleiben. Aber wir sind alle sehr glücklich, dass sie ein Schweinchenleben, wie es sein soll noch kennenlernen durfte. Zurück blieben Merlin und Salsa und letztere hat sehr um ihre Freundin getrauert. So musste natürlich schnell eine Lösung gefunden werden und die heißt Roocy und ist am 23. Februar als Töchterchen einer jungen Notfall-Schweinchendame in Gauting zur Welt gekommen. Roocy ist ein kleiner Wonneproppen, immer fröhlich und am Toben, nur mit den Zweibeinern hat sie noch nicht so viel am Hut ... aber das wird sich bei Vroni sicherlich schnell ändern ;-))
Die Zusammenführung war ein Kinderspiel und Salsa hat sich sofort dem Futter gewidmet ... was die richtige Gesellschaft doch bewirken kann. Nun hoffen wir, dass dieses junge Trio sich allzeit gut versteht und viele glückliche, gesund Jahre genießen darf.
Danke liebe Vroni, dass schon wieder eines unserer kleinen Näslein bei Dir glücklich werden darf!

ROOCY


November 2014
Ohne jedes Zögern wurde die alte Pille mit dem Triefauge vom Fleck weg adoptiert und darf ihren Altersruhesitz in der super sozialen Gruppe von Vroni genießen ... mal wieder herzlichen Dank!




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Carinas Gurkenschnuten
Nina Naseweiß & Nektarine im Juli 2008
(Dachau-Notfall)



Dass Nina Naseweiß Carinas Gruppe bereichern sollte war schon länger beschlossene Sache, aber dass auch gleich noch die freche Nektarine mit auf die Reise gehen durfte war für sie wie ein 6-er im Lotto, sooooo viel Platz zum Springen und Toben, da war man nach der Ankunft erst mal ganz erstaunt und hat sich immer wieder umgesehen, weil die Welt nach ein paar Metern immer noch nicht zu Ende war. Nektarine hat sich dann gleich richtig gut eingeführt und einen Teil der neuen Freunde zu Ausbruchversuchen animiert, nur Pech für die frechen Quieker, dass bei Carina alles doppelt und dreifach gesichert ist.

Und hier mal ein kleiner Einblick in das süße, fränkische Schweinzelleben:



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Evas Meerwutzen
Pepone im August 2008
(Dachau-Notfall)



Pepone war an Bord unseres Nürnberg-Meerschweinchen-Transporters, der sich Mitte August in Bewegung setzte. Dort angekommen begann für ihn gleich das nächste Abenteuer, nämlich die Begegnung mit gleich vier feschen Meerschweinchendamen. Kiwi und Schnipsel haben die Anwesenheit eines neuen "Chefs" sofort akzeptiert, aber Hedwig und Trude fanden den Neuzugang nun nicht so prickelnd und da wurde dann doch mal heftig um den Erhalt der Rangordnung gekämpft ... mit dem Ergebnis, dass die arme Hedwig beim Nottierarzt gelandet ist und eine heftige Bisswunde genäht werden musste. Aber gut Ding will eben Weile haben und inzwischen ist es schon viel friedlicher in der Truppe geworden.

Auch das Freigehege darf Pepone schon genießen und findet es soooo spannend, dass er dabei ganz vergißt seinen Zickenhaufen zu ärgern ... wir freuen uns auf Bilder vom 5-er-Team und einem traumhaft großen Eigenbau.
Draußen ist's einfach toll


Mit zwei "seiner" Mädels


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Nicols Schweinchenquartett
mit Tessi und Piggy Jagger aus dem Dachau-Notfall


Tessi links und Piggy Jagger rechts im Bild


Jeder Schweinchengruppenhalter weiß wie ruhig und "anders" es wird, wenn von einer schönen 6-er-Gruppe nur noch ein Pärchen übrig ist ... so ging es auch Nicol und da ein großer Eigenbau und viel Liebe für die Tiere vorhanden war, wurde der Entschluß gefasst wieder ein paar Notmeerschweinchen dazu zu holen. Ein riesen Glück für Tessi und Piggy Jagger (jetzt Polly). Bei Kastrat Struppi war die Begeisterung natürlich groß, endlich wieder nach Herzenlust Brommseln, was wünscht sich Schweinemann denn mehr? Unsere Mädels zeigten sich schüchtern, die Dame des Hauses stellte gleich klar, wer das Sagen hat und schon war alles geklärt und nun darf das Schweinchenquartett zusammen mit zwei netten Kaninchen das Wohnzimmer unsicher machen. Viel Freude für Euch Vierbeiner und den Zweibeinern ein herzliches Dankeschön!
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Bobbys Gurkentraum ... und der vieler seiner Freunde


Ein Leben im Hamsterkäfig, das war Bobbys Alltag bis ihn liebe Menschen endlich daraus befreiten. Gut gemeint sollte er in eine Böckchengruppe integriert werden, doch die Jungs waren von seiner Anwesenheit nicht gerade begeistert und schließlich landete er bei uns ... wurde kastriert und verwöhnt und saß geduldig seine Kastrationsquarantäne ab ... und träumte während dessen voll Hoffnung von einer besseren Zukunft. Und sein Traum ist wahr geworden, in Form von Traumfrau Millie und den zugehörigen Superfrauchen. Und hier ist Bobby, der nun Pauli heißt, im neuen Zuhause:

Ey, Millie, was meinste ... soll'n wir's mal probieren ... ach komm, die Erde war schließlich auch keine Scheibe ...

Mensch Pauli, warte doch, ich komm ja schon ...


Wusst ich's doch, irgendwo muss die Lagerhalle vom Christkind für die Gurkentaler ja sein


August 2009:

Sie ist wirklich ein Meerschweinchen zum Verlieben und das ist auch gleich passiert, als sie auf unsere Vermittlungsseite eingezogen ist. Nun musste man nur noch sehnsüchtig auf den schönen Eigenbau warten, damit die hübsche Nase mit den bereits vorhandenen Quiekern auch genug Platz zur Verfügung hat, denn ein junges Schweinchen wie Vanilli will natürlich Popcornen was das Zeug hält. Am 17. August war's dann aber soweit und aus dem Pärchen wurde problemlos ein Trio. Und Vanilli hat einen Traumplatz und einen neuen Namen bekommen, damit man sie nicht mit ihrer neuen Freundin Millie verwechselt. Für Ella beginnt nun ein traumhaftes Leben und wir sagen den Nürnberger "Wiederholungstäterinnen" ein ganz riesen Dankeschön!


Februar 2010:

Leider war nach Ellas (ehemals Vanilli) Einzug das Glück nicht lange perfekt, denn Millie musste bald ihre letzte Reise antreten und zu allem Überfluss wurde dann bei Ella auch noch ein Herzfehler diagnostiziert. Zum Glück lässt sich dieser mit Medikamenten gut in Schach halten und so bekam ich hier in Gauting wieder einen wunderbaren Anruf ... es wäre Zeit für eine neue Nummer 3 im Team und die Wahl ist auf Rosi gefallen. Eigentlich hätte sie ja erst nach dem Urlaub Ende März umziehen sollen, aber unser Hilferuf zwecks überquellender Pflegestellen wurde sofort erhört und somit begann für Rosi die Reise ins Glück schon am 27. Februar. Das Glück machte dann ein kurzes Päuschen in Form einer brünstigen Meeridame namens Ella, die deutlich machte, dass man sich einen Platz im Hause Gurkentraum als Neuling hart erarbeiten muss ... aber wenige Tage später herrscht schon eitel Sonnenschein und Pauli ist ganz verliebt in seine neue Dame, die nun den Namen Molly trägt ... der auch besser zu ihrer Figur passt ;-))

Alle Guten Dinge sind drei und zum dritten Mal schicken wir auch ein herzliches Dankeschön nach Nürnberg!!!


Lieblingsbeschäftigung - Futtern ... dafür macht man sich sogar lang


Und auch Ella und Pauli haben solche sportlichen Betätigungen zum Fressen gern

Juni 2010:

Resi kam mit Tweety nach Nürnberg, wo die Tantis als Notpflegestelle agierten. Es reichte ein Blick in ihr süßes Gesichtchen und ihre großen Augen und es war klar, wenn Tweety vermittelt ist (das war dann im Juni 2010 der Fall), wird Resi in Nürnberg adoptiert und kann dort wohnen bleiben. Nach - Gott sei Dank - nur kleineren Streiteren mit den bisher dort lebenden Schweinchen war Resi - die jetzt Pebbles heißt - in die Gruppe integriert und aus den drei Schweinchen (Pauli, Ella und Molly) wurde eine Vierergruppe, die zusammen durch dick und dünn geht.

Oktober 2010:

Als im September 2010 Pauli überraschenderweise eingeschläfert werden musste, musste dringend wieder ein Böckchen her. Das Nürnberger Dreimäderlhaus - das zeigte sich sehr schnell - zickte ohne anwesende Männlichkeit nur herum.
Es wurde also die Kleintierhilfe München bemüht und es zeigte sich, dass Smarty, der bereits reichlich Erfahrung mit zickenden Weibern hatte, zur Vermittlung stand. Prompt wurde er abgeholt und sollte den Nürnberger Damen zeigen, wo der Hammer hängt. Dies war allerdings nicht so einfach, weder Smarty noch die Frauchens hatten mit Molly gerechnet, die sich den Chef-Status nicht streitig machen lassen wollte. Nach einem 4 Wochen andauernden Streit, der einige Tierarztbesuche nach sich zog, haben die beiden endlich die Rangordnung geklärt. Um es kurz zu machen, sie sind inzwischen alle 4 ein Herz und eine Seele, sie fressen zusammen und spielen zusammen, aber Chefin im Ring ist nach wie vor Molly - ja so kann man sich irren :-)

Juni 2011:

Als im Mai 2011 plötzlich der sog. Oberpfalznotfall über uns hereinbrach, fungierten die Nürnberger Tantis wieder als Pflegestelle. Sie übernahmen die Handaufzucht der mamalosen Babies. Naja und wie könnte es sein, natürlich blieb wieder eines "hängen". Feli die einst Piedro war, darf als fünftes Schwein in Nürnberg bleiben und sorgt in der doch schon älteren Truppe für etwas Schwung.

August 2011 - Noch eine kleine Anmerkung aus der Münchner "Zentrale". Aus Bobbys Vermittlung in 2008 ist inzwischen nicht nur ein Traumzuhause für fünf Notnäslein geworden ... nein, wir müssen zig mal Danke sagen für Hilfe in allen tierischen Lebenslagen und inzwischen sind die "Tantis" ein unverzichtbarer Teil unserer kleinen Kleintierhilfe-München-Truppe geworden und wir freuen uns einfach ganz riesig, dass das Schicksal ... namens Bobby ;-)... uns zusammen gebracht hat!

Dezember 2012:

Hallo Leute,

ich bin‘s Lotta. Ich war ganz kurz mal auf der Homepage zu sehen, als ich mit meinen 4 Freunden hier einzog (vielleicht erinnert ihr euch ja). Aber es ging ganz schnell, bei den Nürnberger Pflegetantis ist die Ella gestorben und die haben wieder ein Schweinderl gesucht. Na deren Ansprüche waren vielleicht hoch, sie wollten ein souveränes, friedliches, ausgeglichenes Schwein, das in der Lage war eine Gruppe zu führen, da Molly, die eigentliche Anführerin schon ziemlich alt und auch etwas kränklich ist. Feli, die dort noch wohnt, ist halt ein Kindskopf und Kasper und Smarty ist halt – na wie sag ich’s – auch nur ein Bock aus der 2. Reihe – hihi.
Die haben reiflich überlegt und dann haben sie gesagt, okay wir nehmen Lotta, die kann das. So kam es, ich zog dort ein, wurde eigentlich ziemlich schnell akzeptiert und ich find sowohl Schweine wie auch Tantis cool. Hier gefällt’s mir!
Einen Haken hat die Sache jedoch, ich glaube die stehen auf Ungeziefer, ich heiße jetzt Motte und ein Floh zieht demnächst hier auch noch ein. Aber das ist ja nicht wirklich schlimm. So nun muss ich in meinem Sauhaufen wieder für Ordnung sorgen.

Tschüß Eure Motte

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Jackomo & Jenny




Heute habe ich Jenny und Jackomo in ihr neues Zuhause gebracht - sie haben wirklich das ganz große Los gezogen und sich gleich sichtlich wohl gefühlt in ihrer neuen Umgebung.
Die neuen Möhrchengeber haben den beiden ein Traumzuhause geschaffen, und die ganze Familie ist wirklich sehr, sehr nett.
Leider habe ich meinen Fotoapparat zuhause vergessen, aber ich besuche die Beiden bestimmt irgendwann noch mal, und dann knipse ich die Zwei in ihrem wunderschönen Zuhause.
Ich freue mich wirklich richtig für die beiden. Endlich haben sie den Platz den sie brauchen und liebe Menschen, bei denen sie die erste Geige spielen :-) Alles Gute ihr beiden, lasst es euch gut gehen in eurem tollen neuen Traumzuhause.

Pflegefrauchen Christine





Leider war es Jenny nicht vergönnt ihren Traumplatz lange zu genießen, Anfang Oktober 2009 ist sie in der Tierklinik Nürnberg an einer Magenüberladung gestorben, es tut uns für die kleine Maus und ihre Familie von Herzen leid.

Aber Jackomo bleibt natürlich nicht alleine, bereits ein paar Tage später hat ein Kaninchenmädel aus dem Tierheim einen Platz an Jackomos Seite bekommen. Die Zusammenführung war ein Kinderspiel und wir hoffen, dass allen nun eine glückliche und gesunde Zeit vergönnt ist.