Warum man keine Tiere aus dem Zoohandel kaufen sollte erfahren Sie hier:



NIE ALLEIN !!!

Diese wichtige Botschaft in Form dieses Videos möchte ich an alle Kaninchenhalter weitergeben! Danke an Binsi und ihre Bande, die "Fluse" - das weisse Kaninchen - von uns aufgenommen und sie offensichtlich liebevoll in die Gruppe integriert haben!!!

Solltet Ihr auf meinen Seiten im Moment nichts Passendes finden heißt es noch lange nicht, dass es nichts Passendes gibt!!!

Ich arbeite mit anderen Pflegestellen und Vereinen zusammen, die auch immer viele tolle Tiere haben, scheut Euch also nicht trotzdem Kontakt mit mir aufzunehmen!!!

Bevor Sie sich für Haustiere entscheiden prüfen Sie bitte, ob in Ihrer Familie eventuell Allergien vorliegen

Warum man Zoofachgeschäfte meiden sollte

Warum will ich ein Tier?

Ältere Tiere ... Sicherheit und Dankbarkeit

Das Rettersyndrom

Helfen



WARUM NICHT INS ZOOGESCHÄFT ?

Schauen Sie sich das folgende PETA-Video bitte an! Verdeckte Ermittlungen zeigen die grausame Realität in vielen Zoogeschäften. Link zum Video:

Natürlich gibt es Ausnahmen, man sollte nie alle über einen Kamm scheren, ich habe von Zoo(fach)geschäften gehört, die wirklich gut beraten und die Tiere gut halten ... aber wie gesagt, ich habe nur davon gehört, selbst gesehen habe ich leider noch keines dieser guten Zoogeschäfte ... darum kaufe ich NICHTS in Geschäften oder Baumärkten, die mit Tieren handeln, nur so kann ich dagegen protestieren ... machen Sie es genauso!

Sollte mir jemand ein gutes Zoogeschäft nennen können, bin ich darüber sehr dankbar und würde es auch gerne besuchen.

nach oben




WARUM WILL ICH EIN TIER???

Wenn Sie Kinder haben oder die Überlegung Ihr Leben damit zu bereichern, dann machen Sie sich viele Gedanken darüber und es ist eine endgültige Entscheidung. Kinder sind ein Bestandteil des eigenen Lebens, sie begleiten einen bis ans Lebensende, man liebt sie, man bringt Opfer für sie und man würde sie um keinen Preis der Welt missen wollen und hergeben.

Sieht man das im Bezug auf ein Tier genauso? Es wird einen leider nicht das ganze Leben begleiten, aber doch viele Jahre und auch ein Tier wird Opfer fordern, z.B. Verzicht auf Urlaub oder zumindest Kosten und Mühen einen guten Urlaubsplatz dafür zu finden. Es kann krank werden und viel Geld kosten, viel mehr als die Anschaffung jemals gekostet hat. Sind Sie auch hier bereit jedes Opfer zu bringen und zu Ihrem Tier zu stehen solange es lebt? Wenn JA, dann sind die besten Voraussetzungen schon geschaffen und die Liebe und das unendliche Vertrauen, das Ihnen entgegengebracht wird, werden jeden Verzicht wettmachen.

Wenn Sie aber von vornherein wissen, dass dies nicht selbstverständlich für Sie ist, Sie gerne und viel verreisen, Sie vielleicht demnächst umziehen werden und Tiere in der neuen Wohnung nicht selbstverständlich erlaubt sind, Sie Ihre Unabhängigkeit erhalten wollen, Sie Ihr Geld lieber für Autos, teure Kleidung und Restaurants investieren, dann lassen Sie es bitte einfach sein, es ist nichts verurteilenswertes sich gegen Tiere zu entscheiden, aber es ist zu verurteilen, wenn man sich für Tiere entscheidet und diese dann wie Wegwerfprodukte behandelt. Mehr verlange ich nicht, nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und überdenken Sie was Ihnen wichtig ist ... und erst dann rufen Sie mich bitte an!!!

nach oben




Keine Scheu vor alten Tieren



Das ist Linus und ein ehemaliges Vermittlungskaninchen. Linus ist schon ein Kaninchenopi, er zählt nämlich schon über 9 Lenze. Und er ist einfach ein Traum, ich denke sein Frauchen Sonja kann dies bestätigen. Einfach nur lieb, verschmust und dankbar. Freut sich über Alles und Jeden und die Vergesellschaftungen mit ihm hier in der Pflegestelle waren ein Kinderspiel. Ich habe ihm ein Weibchen vor die Nase gesetzt und nach ein paar Stunden war es schon Liebe. Als seine Freundin vermittelt wurde, hat er noch am gleichen Abend eine neue Partnerin bekommen ... genauso problemlos. Und auch in seinem tollen Zuhause versteht er sich mit Freundin Zoora prächtig, obwohl sie 8 Jahre jünger ist als er und ein richtiger, kleiner Wirbelwind. Sonja hatte keine Not ein altes Tier zu nehmen und die meisten hätten das wohl auch nicht getan, wir hören oft am Telefon bei Anfragen "Nein, lieber nicht, das Tier stirbt ja bald wieder" ... es ist schon richtig, man hat keine 10 Jahre mehr mit seinem neuen Hausgenossen vor sich, aber ich empfinde alte Tiere immer als "intensiver". Wer schon mal eine Ratte oder einen Hamster etc. als Haustier hatte, der weiß was für eine schöne Zeit 2 Jahre sein können. Auch unsere eigenen Erfahrungen mit unserer Katze, sie war schon 13 als wir sie bekommen haben und wir haben die 3 Jahre mit ihr so sehr genossen. Natürlich ist es traurig, dass man nicht mehr Zeit miteinander verbringen kann, aber die geschenkte Zeit hat so viel Wert für beide Parteien. Darum haben Thomas und ich uns auch entschieden, wenn ab Herbst wieder Samtpfötchen bei uns Einzug halten werden, dass es alte Tiere sein werden, die (leider) wenig Chancen auf Vermittlung haben. Ich kann es Ihnen nur ans Herz legen ... geben Sie Oldies eine Chance ... diese Tiere danken es einem auf wunderbare Weise!


nach oben


HELFEN ???

Dafür gibt es viele Möglichkeiten, es muss nicht immer Geld sein! Wenn Ihr tierlieb seid und vielleicht ein bisschen Zeit und Platz übrig habt ... wie wäre es, selbst einmal Pflegetiere aufzunehmen, egal ob Kleintier, Hund oder Katze, meldet Euch bitte, Pflegestellen werden immer händeringend gesucht.


nach oben


Das Rettersyndrom

Man hat ein Kaninchen ... seit Jahren ... alleine und falsch ernährt und plötzlich kommt da Jemand, der einem auf nette Art sagt, dass man doch einiges falsch macht ... man ist entsetzt und schmeißt sich sofort an den PC, um sich auf guten Internetseiten und in Foren schlau zu lesen ... fragt nach, lernt dazu und holt seinem Tier schließlich einen Partner. Es klappt super, alle sind rundum glücklich und zufrieden.

Nach ein paar Wochen liest man dann in "seinem Forum" etwas von einem Notfall ... ganz viele Tiere wurden aus schlechter Haltung befreit und suchen Pflegestellen und schöne Zuhause ... hm, man denkt nach ... okay, für ein Pflegekaninchen wäre ja noch Platz ... man meldet sich und die helfende Hand wird gerne genommen ... Kaninchen Nr. 3 zieht ein. Es sitzt separat, man muss ja die Quarantäne einhalten, erst mal Tierarztcheck und Kastra erledigen ... nach spätestens zwei Wochen bekommt man unheimlich Mitleid, weil es da ja so alleine rumhockt ... warum soll man es eigentlich nicht zu den 2 vorhandenen setzen, Platz ist doch genug da ... und wenn die sich verstehen, wär ja klasse ... gesagt, getan! Bis zum Ablauf der 6-wöchigen Kastrationsquarantäne hat man sich entschlossen das süße Tierchen zu behalten ... die große Zusammenführung wird gestartet, das ganze Forum drückt eifrig die Daumen und gibt gute Ratschläge ... und dann doch das heulende Elend, es klappt einfach nicht, nur wilde Beißereien ... aber man hat es doch schon so lieb gewonnen, man kann es doch jetzt nicht mehr abgeben ... aber alleine lassen??? Nein, auf keinen Fall, dann macht man eben eine zweite Gruppe auf und holt dem Neuzugang einen Partner!

Ich führe diese Geschichte an diesem Punkt nicht weiter fort, aber vielleicht erkennt der Ein oder Andere schon, auf was ich hinaus will.

Egal ob Kaninchen, Meerschweinchen,Ratten oder jegliche andere Tierart ... lassen Sie sich bitte nicht dazu hinreißen mehr Tiere aufzunehmen, als Sie finanziell, platzmäßig und auch in Hinblick auf Beruf und Freizeitgestaltung, also den Zeitfaktor, verkraften können.

Ich kenne einige Beispiele, in denen das mittlerweile an der Grenze zur Tragbarkeit ist ... hier ein armes Tier, dem man helfen muss, dort ein ungeliebtes und dann gleich noch ein paar aus dem Zoogeschäft "befreien" ... ein halber Zoo und immer weniger Zeit, sich um das einzelne Individuum zu kümmern. Und am Ende bricht alles in sich zusammen, weil der Partner nicht mehr mitmacht, weil der Vermieter ein Veto einlegt, weil sich die persönliche Situation verändert oder man einfach sieht, wie teuer das alles ist und man es nicht leisten kann.

Ich nehme mich hier gar nicht aus,rückblickend war ich der Versuchung, immer noch mehr Tiere aufzunehmen FAST erlegen, habe meine Grenzen aber noch rechtzeitig erkannt und halte sie auch strikt ein ... es gibt so viel Elend auf der Welt ... ich kann nicht überall helfen!!!

Bitte überdenken Sie bei jedem neuen Tier, das sie aufnehmen wollen, ob es wirklich leistbar ist, lieber weniger und vernünftig! Man kann auch viel Sinnvolles tun ohne Tiere "zu sammeln", z. B. Aufklärungsarbeit betreiben, Infostände, Flyer verteilen oder sich als Telefon- und/oder Emailberatung zur Verfügung stellen.

nach oben