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Die aktuellen Neuigkeiten 2014

Die Neuigkeiten des Jahres 2013


24. Dezember 2014






22. Dezember 2014




Für diejenigen, die nicht auf unserer Facebook-Seite mitlesen in Kürze ein paar der vielen Neuigkeiten. Leider mussten wir Abschied nehmen von Elfie. Ihr Tumor ist in so rasanter Geschwindigkeit gewachsen, dass sie vorgestern nicht mehr richtig laufen konnte und man ihr auch zum ersten Mal angemerkt hat, dass es ihr nicht mehr so richtig gut geht. Vor drei Tagen ist sie noch auf die Tischlein geklettert, um auch wirklich jedes Leckerchen zu finden. Mit Schmerzmittel & Co. hätte man sie sicher noch ein paar Tage über die Runden gebracht, aber es ist nicht unser Ziel Tiere am Leben zu halten ... es ist unsere Aufgabe ihnen jeden Tag Glück zu schenken und sie fröhlich zu sehen. Es gab kein Zurück mehr und daher haben wir sie gehen lassen. Lulu hat sie bestimmt schon erwartet in einem besseren Leben. Leb wohl kleines Elfenzicklein, du warst manchmal ein bisschen schwierig, aber unglaublich liebenswert und wenn du mit deinen dunklen Knopfaugen um Futter gebettelt hast, dann ging einem das Herz auf. Opa Benji, der seit seiner Ankunft vor über einem Jahr schon Abschied von sieben Mädels nehmen musste, sitzt nun mit Öma Orlanda alleine da. Ihn scheint das nicht sonderlich zu stören, wenn er nicht gerade schläft oder mampft, dann wird das Omaschweinderl umschwärmt. Die wiederum findet das weniger witzig und hat nun aber begriffen, dass Wegrennen keine Lösung für so einen Schwerenöter ist ... also Kehrtwendung, Köpfchen in die Höh und mal kräftig Klappern. Zumindest für 5 Minütchen hilft das ... die Oldies sind ein Traum!

Ansonsten ... Gute-Nacht-Runde in der Gautinger Pflegestelle beendet ... 7 von 14 Nasen haben ihre Medis bekommen, eines wird gepäppelt, wir hoffen mal, dass Gnadenhofomaschweinderl Momo nur einen Durchhänger aufgrund des Umzugsstress in die Urlaubspflege nach Gauting hat. Gnadenhofwinziling Fluffy mit ihren ... man darf es echt nicht laut sagen ... 450 Gramm (!!!) ist dafür fröhlich wie immer, mampft was das Zeug hält und nimmt trotzdem nicht zu. Aber unserem Blasensorgenkind Marcelinho geht es zumindest seit heute deutlich besser, Antibiose + Homöopathie sprechen an, der Popo ist so gut wie trocken und wenn wir jetzt dann noch diese lästigen Bandwürmer im Griff bzw. los haben, dann kann der Hochsicherheitsquarantänetrakt mit Gummiüberziehschühchen, Handschuhen und Desinfektionsmittel hoffentlich pünklich zu Heilig Abend geschlossen werden. Weihnachtsstress ... ja so ein Quatsch, jetzt wird der Baum geschmückt :-)



07. Dezember 2014




Gestern Abend hat unsere jährliche Mitgliederversammlung statt gefunden ... mit über 40 brennenden Kerzen im Gedenken an jedes unserer in diesem Jahr verstorbenen Pflegetiere und natürlich auch für all unsere Ehemaligen, die ihre letzte Reise angetreten haben. Zu jedem Tier wird seine Geschichte erzählt. Es ist eine schöne, wenn auch traurige Tradition geworden, die immer von ein paar Tränen begleitet wird. Aber das gehört auch dazu, denn sie haben sich alle in unser Herz geschlichen und werden dort auch für immer Zuhause sein.


17. November 2014
LULU
2007 - 17. November 2014



Lulu kam am Pfingstwochenende zu uns, im Gepäck leider die Diagnose Leukose und in dem knappen halben Jahr auch ständig von Augenentzündungen und Blasenproblemen geplagt. Aber das hat sie alles super weg gesteckt, ihre Medikamente brav genommen und war immer fröhlich, aktiv und lustig. Sie hat es durch ihre unvergleichlich freundliche Art geschafft, dass aus vier Einzelschweinchen ganz schnell ein tolles Quartett wurde und sogar die zystengeplagte Elfie, mit der es die Anderen wirklich nicht leicht hatten, wurde durch Lulu viel ausgeglichener. Vor ein paar Tagen wurde sie ruhiger, am Wochenende kam starker Durchfall dazu. Und nach einem kurzen Hoch gestern hat man ihr heute angemerkt, dass sie jetzt einfach nicht mehr möchte und so sind wir mit ihr aufgebrochen, um sie auf ihre letzte Reise gehen zu lassen.

Leb wohl du lustiges Herzensschweinderl, danke, dass du bei uns warst, ich werde dein Gewusel und Gequietsche sehr vermissen!
Dein Pflegefrauchen Conny


13. Oktober 2014

Hallihallo, hier spricht eure Mokka, erinnert ihr euch überhaupt noch an mich? Also mich würde es ja nicht wundern, wenn nicht, weil ich hab ja eeeewig nichts von mir hören lassen. Bevor ihr jetzt aber denkt, ich war zu faul dazu... Eh,eh! Es war einfach so viel zu tun! Glaubt ihr nicht? Ja, wenn ihr wüsstet! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen, so viel ist in der Kaninchenpflegestelle los!

Zuerst die traurigen Nachrichten für alle, die nicht auf Facebook rumschwirren:
Erinnert ihr euch an das arme Zahnkaninchen Mamou? Und ihren Freund, das Zahnkaninchen Bo? Die sind leider beide über die Regenbogenbrücke gehoppelt. Am selben Tag auch noch :-( ... das war sehr traurig für uns alle, aber für Mamou war es besser so, weil ihre Zähne, das hat man auf den Röntgenbildern gesehen, die waren so schlimm, dass sie nicht mehr richtig fressen konnte und auch nie mehr gekonnt hätte. Deshalb hat das Pflegefrauchen entschieden, dass sie gehen darf, bevor die Schmerzen zu schlimm werden. Und Bo... ja, das wissen wir auch nicht so genau. Er war ja immer ein sehr kleiner und sehr zierlicher Kerl, der nicht so richtig was auf die Rippen kriegen wollte, obwohl er richtig viel gefressen hat, so gut er eben konnte. Die Tierärztin hat gesagt, da war sicher noch was anderes im Busch außer den Zähnen und deshalb ist er vielleicht nicht so alt geworden.

Natürlich konnte der Kaninchenweiberhaufen, in dem auch Gnadenhofkaninchen Thessa (die auch ganz schlimme Zähne hat) wohnt,



nicht ohne Mann bleiben. Deshalb ist das Frauchen auf die Suche gegangen. Und sie hat gesagt, diesmal muss es einer sein, der ein bisschen länger bleibt, damit es nicht immer so ein auf und ab ist in der Truppe und die Weiber mal zur Ruhe kommen. Gesagt, getan. Gefunden hat sie den stattlichen Amarok.




Er ist schon mindestens 14-facher Papa, allerdings ist das natürlich nichts Gutes! Weil das war gar nicht so geplant, er hätte eigentlich ein Mädel sein sollen. Aber die Besitzer haben ganz schnell gemerkt, dass 2 große Kaninchen und 14 winzige, die noch groß werden, gar nicht in so einen kleinen Stall passen und da haben sie angefangen, neue Zuhause für einen Großteil zu suchen. Und Amarok ist zu uns gekommen und wisst ihr was? Er war genau das Deckelchen, das die Mädels gebraucht haben! Sie finden ihn großartig und alle kuscheln immer mit ihm! Und er findet es auch ziemlich großartig, dass er jetzt richtig Platz zum Rennen und Toben hat, denn mit seinen 4 Kilo plus (er will auch noch wachsen), da war das gar nicht schön in dem winzigen Buchtenstall.

Aber das war noch lang nicht alles! Dann kamen nämlich noch mal zwei Neulinge zu uns. Deren Frauchen musste nach Chinesienland gehen, zum Arbeiten. Und da konnten die zwei nicht mit. Das Pflegefrauchen hat gesagt, sie können kommen und bei uns bleiben, bis sie ein neues Zuhause gefunden haben, aber vorher müssen sie von einem Tierarzt angeschaut werden, damit sich die vielen anderen Tiere hier nicht anstecken können. Das hat der Tierarzt auch gemacht, aber soll ich euch was sagen? Nicht alle, die so einen weißen Kittel anhaben, wissen auch, was sie da tun. Der Tierarzt hat nämlich gesagt, die seien ganz gesund und ihr könnt euch jetzt schon denken... waren sie nicht! Im Gegenteil. Dem Mädel, Ginger, lief Ausfluss aus der Nase und den Augen und die Lippen und Nase waren ganz verkrustet. Und der Bube, Lincoln, hatte auch eine ganz wunde Nase. Sie mussten dann noch mal zum Tierarzt und dieser Tierarzt hat gesagt, das ist Kaninchensyphilis. Das ist NICHTS schönes, sag ich euch! Die zwei mussten nämlich in Quarantäne (auch, weil sie außerdem noch Kokzidien hatten!) und werden jetzt immer noch behandelt. Aber es geht ihnen schon viel besser und die Krusten sind weg und Ginger läuft auch keine Suppe mehr aus der Nase. Die zwei stelle ich euch also bald noch mal extra vor, wenn sie dann soweit sind, dass sie vermittelt werden können. Aber vielleicht merkt ihr euch, dass nicht alle Tierärzte sich gut auskennen mit uns Langohren! Das Pflegefrauchen war ziemlich sauer, weil anstatt zweier gesunder Kaninchen hatte sie zwei, die sie ganz weit weg von allen anderen unterbringen musste und jeden Tag mit Medikamenten versorgen und die Ställe desinfizieren, was alles sehr viel Arbeit ist! Und die Behandlung kostet ja auch Geld! Und da fand sie es gar nicht toll, dass es Tierärzte gibt, die einfach sagen, dass ein Kaninchen gesund ist, ohne es mal genau anzuschauen, weil da macht es ja gar keinen Sinn, zum Tierarzt zu gehen!

So, damit ist aber IMMER NOCH nicht alles erzählt! (Ich hab ja gesagt, es war echt viel zu tun!) Letzte Woche sind nämlich dann noch mal 1258 g Kleintier hier eingezogen. Und wenn ihr jetzt denkt, das ist aber ein kleines Kaninchen, muss ich euch sagen, ihr liegt voll daneben! Die 1258 g teilen sich nämlich auf in 3 (drei!) Tiere! 208 g gehen auf Meerschweinchenbub Yolo,



447 g auf Meerschweinchenmädchen Zazu



und 603 g auf Kaninchen Lago.



Und das kam so: Eine Kollegin, die auch Tierschutz macht, hat eine Anzeige gefunden, da wollte jemand winzig kleine Meerschweinchenbabys verschenken. So klein, dass sie eigentlich noch bei ihrer Mama und ihren Tanten und ihrem Papa sein sollten. Und das schlimmste, die sind nicht mal aus Deutschland, nein, die kamen aus Malta! Die liebe Tierschutzfreundin hat sich sofort dahintergeklemmt und wollte verhindern, dass die Babys von ihren Mamas wegmüssen, aber das war schon zu spät. Sie kamen alle nach Deutschland, aber damit sie wenigstens nicht irgendwo landen, hat sie sie alle aufgenommen und uns angerufen, ob wir nicht helfen können. Konnten wir. Indem wir Plätze gesucht haben, wo es schon große Schweine gibt, wo die Kleinen hin können, damit sie wenigstens in einer Gruppe aufwachsen und anständig sozialisiert werden (wie Schweine das so nennen...). Und wir haben auch solche Plätze gefunden. Die liebe Mandy hat welche genommen und die liebe Familie Zeitler, alles Menschen, die immer zur Stelle sind, wenn Hilfe gebraucht wird! Toll, oder? Und zwei so kleine Würmchen sollten auch zu uns kommen. Am Ende waren sie dann gar nicht alle SO klein wie angekündigt, was natürlich gut ist, weil sie dann schon besser ohne Mama klar kommen. Jedenfalls ist das Pflegefrauchen am Mittwoch losgefahren und hat den winzigen Yolo und die schon etwas größere (und womöglich trächtige) Zazu abgeholt und zu unserer Schweinetruppe gepackt. Und Linja, Mo, Shisha und Pascha Hiro haben die zwei sehr gut aufgenommen. Besonders Opa Hiro (fast 8 Jahre alt) kümmert sich ganz rührend um seinen kleinen Schützling Yolo und wir hoffen, dass die beiden immer harmonisch bleiben, dann haben Yolo und Zazu nämlich schon ihr Zuhause für immer gefunden :-)

Uffff... aber fertig sind wir damit IMMER NOCH nicht, bleibt ja noch Kaninchen Lago. Und der nämlich, der wurde gefunden und zu unserer Stammtierärztin gebracht, weil er noch so klein und ganz verhungert war. Und wen hat die Tierärztin angerufen? Natürlich uns, ist doch klar, wer kümmert sich sonst um so kleine langohrige Findelkinder? Und da ist das Pflegefrauchen am Freitag wieder losgefahren, um auch ihn abzuholen. Und der Kleine ist wirklich noch winzig! Und er war schon ganz dehydriert und ausgehungert und auch noch voller Zecken. 21 Stück hat das Frauchen von ihm runtergezupft, die ganzen Ohren, die Nase und die Augenlider waren voll davon. Die ist er jetzt los und er holt auch gerade auf, was er an Fresschen offenbar seit einer ganzen Weile schon nicht haben durfte und dann wird er auch hoffentlich bald größer und kräftiger. Kräftig Randale machen, kann er jedenfalls schon mal!

So, ihr habt schon nicht mehr geglaubt, dass ich irgendwann noch mal fertig werde, gell? Ich auch nicht, hihi. Aber jetzt bin ich wirklich fertig und brauch dringend ein Leckerzahn zur Stärkung. Danke, dass ihr so tapfer bis ans Ende gelesen habt und falls ihr mal denken solltet “uh, die Mokka hat sich schon ewig nicht mehr gemeldet, bestimmt machen die gar nichts mehr mit Kaninchen”, dann denkt an heute und dass es bestimmt gute Gründe hat, warum ich so wenig von mir lesen lasse...

Bis zum nächsten Mal,
Eure Mokka


03. Oktober 2014

Kuckucks!!!

Hier spricht eure Johanna-Tipsidingsizicki. Es wird ja wohl echt Zeit, dass ich hier mal ein Machtwort mit meinem Gautinger Expflegefrauchen spreche. Ich gucke von meiner grünen Wiesenwolke und was sehe ich ... NICHTS ... keine Neuigkeiten auf der Homepage. Auf Facebook wird ständig was Neues gepostet und hier auf der Seite passiert gar nichts und dabei haben wir doch so liebe treue Fans, die nicht in diesem komischen Sozialdingsibumsinetzwerkzeugsi sind ... recht haben se, jawoll nämlich!!! ... und die muss man doch auch mal wieder informieren. Also, das wird jetzt sofort und auf der Stelle gemacht ... aaaaaaaalso was gibt's Neues von der Schweinchen- und Sonstwasviecherlenfront:

Wir haben zwei ganz tolle Schweinejungs bekommen, die bessere Bezeichnung wäre wohl Panikpigs. Aber wen wundert's ... kamen von einer Familie mit Kindern, die aus Unwissenheit so ziemlich alles falsch gemacht haben was man konnte. Am Abend vor der Kastration hat die Conny sie mal bei Facebook vorgestellt und was soll ich sagen ... quiiiiiiiieeeeeeeeeekjubelfreu ... nach zwei Stunden war alles im Sack ... äääh, blöd ausgedrückt, das mit dem Sack hat sich erst am nächsten Tag wirklich erledigt, aber sie wurden noch am selben Abend angefragt und reserviert. Der Cookie, der keksfarbene (Kekse sind braun, falls das jetzt jemand nicht so genau weiß ... jaaaaa, bei Pflegefrauchen Conny sind Kekse am Ende der Backzeit auch manchmal schwarz, aber das ist NICHT NORMAL!!!) darf nach Nürnberg zu unserem Patenfrauchen (für unsere Fluffy) Marion und ihren zwei Schweinegirls ziehen und der Sammy ist schon umgezogen und wartet im tollen neuen Eigenbau bei zwei lieben Gurkenschnibblern auf seine Mädels, die von einer befreundeten Tierschutzfreundin nach Ablauf der Kastraschnibbeldingsiquarantäne kommen werden.



Dann gibt es noch Grumpo und Grimpfi ... die sind eigentlich nicht so unser "Beuteschema", aber nach dem es auch "kleine Tiere" sind, werden sie natürlich auch mitbetüddelt. Der Peter hat ein Fresshäuschen gebaut und da schmatzen die sich nun gemütlich jede Nacht die Babyränzlein voll, damit sie bis zum Herrn Winter *brrrrrr* genug Speck angesammelt haben, um das ganze Frostdrama gut zu überstehen. Und für mich ist's voll okay, dass die mitgefüttert werden, weil die uns ja auch nicht den Leckerzahn streitig machen ... im Gegenteil, die sind voll toll und futtern Schneckis ... und DIE futtern unseren Leckerzahn und Leckersalat und all sowas ... also klare Anweisung ... RETTET DIE IGEL und ihr werdet zu Leckerzahnrettern und somit zu Schweinchenrettern ... jawoll nämlich. Sollte nen Orden für Leckerzahnretter geben, was meint ihr???

Das sind die Minilauser:



Und zum Ende noch die nicht so schönen Nachrichten für heute ... am Mittwoch sollte das Elfchen (das keksfarbene Teilchen)



kastriert werden, weil sie Probleme mit Zysten hat und die Medis nicht mehr wirken ... erst hat Pflegefrauchen schon ne Woche vorher Urlaub genommen und wollte grad losdüsen, da kam der Anruf aus der Praxis, dass ein Hund im Sterben liegt und der Termin verschoben werden muss. Dann hat Pflegefrauchen wieder Urlaub genommen und ist mit Elfchen und Lulu nach Wessling gebraust. Elfie wurde in Narkose gelegt, das Bäuchlein rasiert und dann ... ein Mammatumor gefunden, der wohl bereits metastasiert hat ... also OP wieder abgeblasen. Zumindest konnten die Termine genutzt werden um die kleine Lulu (das weiße Mickerömchen) zu röntgen und zu schallen. Lulu ist auch so ein Sorgenkind ... darum eben auch ein Gnadenhofschweinderl bei uns ... weil sie Lymphdrüsenkrebs hat und schon über sieben Jahre alt ist. Sie ist lebensfroh und lustig, aber der Krebs schwächt immer mehr ihr Immunsystem und es kommt ständig zu Infektionen ... mal am Auge, mal an der Blase und nun eben schon wieder an der Blase. Zur Sicherheit hat Conny sie röntgen lassen ... kein Stein. Der Ultraschall war auch ganz positiv, minimal Gries, aber eben eine Infektion, also schon wieder ne neue Behandlung. Lulu ist seit Pfingsten hier bei uns und wird eigentlich ständig behandelt ... was ihre Lebensfreude zum Glück nicht hemmt und das Elfchen ist auch noch super drauf, trotz dem blöden Tumordingsiteilchen in ihrem Bauch. Beide bekommen nun wieder reichlich Medizin, einiges an homöopathischen Sachen und alle hoffen, dass sie noch ganz viel gute Tage verleben dürfen, weil sie wirklich in einem tollen Quartett zusammen leben und super lieb miteinander sind. Also liebe Daumendrücker, schickt einfach ein paar gute Gedanken an die kleinen Möppies, damit es noch lange so gut bleibt, wie es ist!

Und nun seid ihr zumindest wieder halbwegs auf dem Laufenden ... von den 20 Meeribabies, die morgen am Münchner Flughafen eintrudeln werden erzähle ich euch dann ein andermal ;-))

Und wenn ihr einen Garten habt ... denkt an die Iglis, denn die sind die Beschützer von Leckerzahn & Co.!

Ein dickes Muig von der Leckerzahnwolke sendet euch eure Johanna


05. September 2014

Hallo – ist DA jemand?

HIER sind jedenfalls gleich zwei Jemande bzw. wir – Balu und Lilly.

Wir warten……..

Auf ein neues zu Hause mit einer oder zwei neuen Freundinnen.

Warum Ihr gerade UNS haben wollt? Also das ist ganz einfach:

Pflegetanti lobt uns jeden Tag:

- weil wir so brav sind
- weil wir nicht streiten
- weil wir uns nicht zwicken
- weil wir beim Stresstest „Stall-misten-mit-Schweinchen-im-Stall“ total relaxed bleiben und sogar ganz mutig ohne Deckung herumlaufen und uns auch da nicht streiten
- weil wir beim großen Staubsauger-Contest überhaupt nicht mit der Wimper zucken und sogar schlafen

- weil ich, also der Balu, sich ganz unheimlich (O-Ton Pflegetanti) lieb und brav das Fell frisören ;-) lässt
- weil das Lillchen so was von lieb ist und immer laut quiekt, wenn Pflegetanti kommt und weil es Futter aus Pflegetantis Hand nimmt
- weil wir einfach ein Superteam sind und
- wir noch Bravheits-Kapazitäten für eine oder auch zwei neue Freundinnen haben
- und außerdem sehen wir beide sehr gut aus!!!

Da muss sich doch einfach jemand, zu dem wir genau passen, in uns verlieben?

Hallo? Da muss doch genau dieser JEMAND irgendwo für uns sein?

Wir warten – auf DICH :-) ... und zwar schon ziemlich lange :-(

Dein Balu und Lillchen


28. Juli 2014
Neuzugang bei den Kaninchen

Heute stellen wir euch Tessa vor. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht sogar noch. Die hübsche Thessaloniki kam bereits 2011 zur Kleintierhilfe München, damals aus Nürnberg aus einem winzigen Verschlag in einem Schrebergarten. Sie und das andere Kaninchenmädel, das wir dort herausholten konnten jedoch beide gut vermittelt werden, jeweils zu einem Rammler. Nun jedoch ist Tessas Freund über die Regenbogenbrücke gehoppelt und sie blieb allein zurück und nach langem Ringen beschloss ihre Familie, die Kaninchenära zu beenden. So kam Tessa zurück zu uns. Leider hat sie im Laufe der Jahre Zahnprobleme entwickelt und muss nun alle vier Wochen zum Tierarzt, was ihre Vermittlungschancen nicht nur deutlich verschlechtert, nein, wenn wir ehrlich sind, haben solche Tiere so gut wie gar keine. Tessas Glück war, dass Mamou immer noch darauf wartete, in unsere Gnadenhoftruppe einzuziehen, was lag also näher, als Tessa ebenfalls dort zu integrieren?
Gesagt, getan. Gestern fand das große Kennenlernen also statt. Die Protagonisten: Chef Bo (ebenfalls ein Zahnkandidat), die langjährig unangefochtene Chefin Lola, die gutmütige Sora und die quirlige Frotte (die Meerschweinchen lassen wir mal außen vor, die stießen erst später wieder dazu ;-) ). Und natürlich Tessa und Mamou. Da Mamou im vorigen Zuhause ihre Partnerin (damals allerdings beide unkastriert) dominierte, war die Erwartung, dass sie womöglich ein wenig stänkern würde, aber nein. Wie immer kam alles anders als gedacht und diejenige, die mal kurz versuchte, an der bestehenden Ordnung zu rütteln war Tessa. Allerdings wirklich nur sehr kurz ;-) Dann erkannte sie, dass es besser ist, es wie Mamou zu halten, zu kuschen und zu versuchen, den alteingesessenen aus dem Weg zu gehen. Die sind glücklicherweise schon gewohnt, dass hin und wieder Neuzugang zu ihnen stößt und sehen es recht gelassen. Ab und an muss noch demonstriert werden, wer da wo in der Rangordnung hingehört, aber im Großen und Ganzen ist es schon sehr friedlich heute und gestern konnten schon die ersten Matschkuller der Zahnkaninchen mehr oder minder friedlich geteilt werden.
In zwei Wochen steht ein erneuter großer Tierarztbesuch bevor, bei dem Bo, Mamou und Tessa noch mal "auf den Zahn gefühlt" wird, dann berichten wir wieder.

Bis dahin alles Liebe von der Kaninchenfront!





08. Juli 2014
Eine große Liebe

Es war einmal ein Meerschweinchenbub, der lebte bei Menschen, die sich nicht richtig um ihn kümmerten und die auch nichts darüber wussten, dass Meerschweinchen nur glücklich sind, wenn sie mit Artgenossen zusammen leben können. Und natürlich heißt das, ein Bub mit mindestens einem, besser zwei oder mehr Mädels.

Die Menschen achteten nicht darauf, dass der kleine Meerschweinchenbub ein trockenes und sicheres Plätzchen hatte, sie achteten nicht darauf, ihm regelmäßig gesundes artgerechtes Futter zu geben und sie setzten einfach irgendeinen anderen Buben in den viel zu kleinen Stall.

Der andere neue Bube war groß und tat das, was größere und dominantere Meerschweinchenbuben tun: Er mobbte den kleinen Meerschweinchenbuben, er biss ihn, er jagte ihn, er ließ ihn nicht ans Futter. Der kleine Meerschweinchenbub wurde krank, nicht nur deshalb, weil er durch diesen übermächtigen großen Bock ständig vermöbelt wurde, nicht nur deshalb, weil er an schlimmen Abszessen und Verletzungen litt, sondern auch deshalb, weil seine kleine Schweinchenseele nicht verstand, warum das sein Leben sein sollte ...

Irgendwann starb der dominante Bock, der ja auch kein glückliches Leben gehabt hatte und der kleine Meerschweinchenbub saß alleine im Stall, der mittlerweile irgendwo im Garten abgestellt worden war. Die Menschen hatten das Interesse an dem kleinen Meerschweinchenbuben verloren, sie versorgten ihn kaum noch und bemerkten nicht, dass er direkt Regen und Sonne ausgesetzt war. Er wurde sehr krank, erkältet, verletzt, mit Entzündungen an den Augen und Abszessen von den Bissen des großen Bockes. Der kleine Meerschweinchenbub wartete, eigentlich hoffte er, dass er bald nicht mehr aufwachen müsste.

Doch dann passierte etwas Unerwartetes. Jemand kam, holte den kleinen Meerschweinchenbuben aus dem nassen, schimmeligen Stall und plötzlich saß er trocken und warm, Futter lag um ihn herum, er schnupperte den Geruch von etwas….. etwas, das er kaum kennen gelernt hatte und doch wusste er, was er roch, musste sehr sehr lecker sein – Heu!
Das musste ein Traum sein dachte sich der kleine Meerschweinchenbub.

War es aber nicht, denn eine ganz tolle Frau hatte ihn entdeckt, ihr Augen nicht verschlossen, ihn dort heraus geholt und zu den Pflegetanten der Kleintierhilfe-München gebracht, die nun seine Beschützer wurden.

Sie schleppten ihn zu anderen Beschützern, mit weißem Kittel und die verpasstem ihm alles mögliche Zeugs, Medis sagten die dazu.

Der kleine Meerschweinchenbub hatte nicht mehr viel Kraft und Lebenswillen, deshalb ließ er alles ohne sich zu beschweren, über sich ergehen.

Diese Tante von der Kleintierhilfe war im Grunde nicht so schlecht, denn immer wenn sie bei ihm war, fühlte er sich irgendwie sicher und geborgen. Außerdem standen plötzlich große Mengen an Futter für ihn bereit, davon hatte er das Meiste noch nie kennen gelernt und war sehr skeptisch überhaupt zu probieren, aber diese Tante ließ nichts unversucht, bis er davon schnabulierte

. Sie sprach auch immer mit ihm, wenn er Medis bekam, oder auch einfach, wenn sie im Zimmer war. Und er begann, ihr zu vertrauen.
Der kleine Meerschweinchenbub bemerkte, dass er sich ein wenig wohler fühlte, die Schmerzen von den Verletzungen waren schon fast vergessen, er konnte wieder sitzen und laufen, denn die eingewachsenen Krallen hatte sie auch in Ordnung gebracht.

Der kleine Meerschweinchenbub erholte sich, er nahm (mit einem Anfangsgewicht von nur noch knapp 800 Gramm) an Gewicht zu, er war nicht mehr so schreckhaft, er traute sich auch, wenn jemand im Zimmer war, aus dem sicheren Häuschen heraus.

Dann, eines Tages, packte diese Tante ihn in eine Transportbox und dann fuhren sie mit dem Auto eine lange Zeit in eine andere Stadt.
Sie brachte ihn zu einer anderen Frau und sagte, dass dort jetzt sein neues zu Hause sei und das für IMMER!

Der kleine Meerschweinchenbub hatte Angst.

Er wusste noch genau, wie das Leben vor der Kleintierhilfetante war...
Die Erinnerungen an die schlimmste Zeit seines Lebens kamen und Bohumil, diesen Namen hatten ihm die Tanten von der Kleintierhilfe zusammen ausgesucht, konnte nur starr im neuen Stall sitzen.

Doch die neue Frau, sein neues Tanti, hatte eine ruhige, freundliche Stimme.
Sie redete oft mit ihm und sagte, dass sein neuer Name nun „Brommi“ sei. Sie hatte ihm einen schönen Stall hergerichtet und Futter gab es zur Genüge. Tanti erzählte ihm, wie tapfer und schön und flauschig er sei und dass sie sich freue, dass er bei ihr eingezogen sei. Sie sagte, dass er für immer bei ihr bleiben würde und dass sie nun seine neue Beschützerin sei. Brommi fand sein neues Tanti bald sehr nett und beschloss, dass er ihr vertrauen könne. Er ließ sich von ihr streicheln und fand das eigentlich gar nicht so schlecht, weil sie ihn auch niemals bedrängte.

Schon bald nachdem er bei Tanti eingezogen war, bemerkte der kleine Meerschweinchenbub, dass er in dem Raum, wo sein Stall stand, nicht alleine war. Er roch etwas – etwas das sehr sehr sehr gut roch…..besser, als alles, was er jemals gerochen hatte……. Tanti erzählte ihm, dass er bald zwei Freundinnen bekommen würde……weil sich das so gehörte, dass Meerschweinchenjungs unbedingt Freundinnen brauchten. Nun wusste Brommi, woher dieser herrliche Duft kam – von den Mädels. Dann kam der große Tag und Brommi lernte seine zwei neuen Freundinnen kennen. Er hatte die Wartezeit nach der Kastration genutzt, und war ein strammer und neugieriger und sogar ein bisschen mutiger Meerschweinchenmann geworden. Und deshalb fiel es Brommi auch nicht schwer, die neuen Freundinnen zu überzeugen, dass er der tollste von allen Meerschweinchenjungs war.

Ein Mädchen hatte es ihm besonders angetan, das Meggel.



Das Meggel war schon etwas älter, ein sehr sanftes und geduldiges Schwein. Für Brommi roch Meggel besonders gut, er fühlte sich in ihrer Nähe einfach wohl. Alles war gut.
Das andere Mädel, das Lillchen, war ein bisschen jünger und noch ein wenig stürmisch….sie wollte mal dies, mal das, aber Brommi zeigte ihr, was so ein echter Meerschweinchenbub alles kann. So lebten die drei Schweinchen glücklich zusammen.

Brommi und Meggel sorgten dafür, dass Lillchen noch ein bisschen erzogen wurde und brachten ihr die wichtigsten Regeln bei, die ein Meerschweinchen kennen muss.
Die Tage waren herrlich, es gab Futter und Platz, es wurde geschlafen und gespielt. Doch dann konnte Meggel nicht mehr ganz so schnell mitmachen, denn ein Tumor wuchs unter ihrer linken Achsel.
Brommi machte das nichts aus, er war zufrieden, wenn er neben ihr liegen und einfach bei ihr sein konnte. Für die wilden Fangspiele hatte er ja Lillchen.
Brommi kümmerte sich um das Meggel und die Wochen vergingen.

Dann kam der Tag, da wusste Brommi, dass das Meggel sehr schwach war. Er legte sich ganz nah zu ihr, so wie er es niemals zuvor getan hatte. Den ganzen Tag und die ganze Nacht war er dicht bei ihr, sogar Lillchen war in der Nähe. Das Meggel wurde sehr müde und schlief sehr viel, der Tumor war zu groß geworden und raubte ihr alle Kraft.

Brommi blieb neben ihr liegen und wärmte sie. Das Tanti sah an Brommis Verhalten, dass Meggel jetzt zu Bobby und allen anderen Engelfreunden gehen wollte.
Jeder Tag mit Meggel war schön gewesen und sie hatten viel mehr Tage geschenkt bekommen, als sie jemals zu hoffen gewagt hatten.
Brommi verstand, dass das Meggel nicht mehr da war. Aber er verstand nicht, dass Tanti ihn beschützen und ihn nicht alleine lassen würde. Er wurde traurig, so unendlich traurig, dass er nun ohne sein Meggel sein sollte, so traurig, dass er ohne das Meggel nicht mehr dableiben wollte.

Die schlimmen Erinnerungen von dem früheren Leben überfluteten ihn und er wurde in wenigen Stunden so krank, dass Tanti ihn sofort zur Tierärztin brachte. Es wurde alles versucht, doch die TÄ meinte, dass sie Sorge hätte, dass Brommi sich aufgegeben hätte.

Er starb noch in der Folgenacht, wenige Stunden nach Meggels Tod.
Er legte sich einfach hin und starb.
Aus Trauer!

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Mein kleiner Brommi-Schatz, ich bin so dankbar, dass Du bei mir gewohnt hast.
Und so unendlich traurig, dass Du nicht ohne das Meggel hier bleiben wolltest.
Deine B.


29. Juni 2014

Heute war mal wieder ein schweinisch schöner Tag bei der Kleintierhilfe. Conny und Peter machten sich um halb elf am Vormittag mit Vermittlungsdame Mucki



im Gepäck auf den Weg zu Bine und ihrer Schweinchenbande nach Aschheim, bei der schon Lilo, Leni und ein Mädel aus der Privatvermittlung ein Zuhause gefunden haben, denn Mucki hatte das große Glück, in die Oldie-Blindie-Truppe einziehen zu dürfen

Es gab ein bisschen Gezeter von der blinden Ömi, ein bisschen Gebrommsel vom Böckchen und vor allen Dingen neugierige Katerblicke vom Dach des gut gesicherten Eigenbaus ... Katzen-TV live :-)

Mucki gab sich erwartungsgemäß ziemlich schüchtern, wird aber super in die kleine Gruppe passen, weil sie genauso ein Faultier ist wie die Anderen. Danke liebe Bine, wir freuen uns!

Danach ging es dann weiter, um Gnadenhofschweinderl Fluffy, ihre Freunde und Zweibeiner zu besuchen. Zum Glück schlägt die empfohlene (ungiftige) Darmpilzbehandlung, die wir von unserem tollen Kräuterhexerl empfohlen bekommen haben, super an und Fluffy nimmt endlich ein bisschen zu und hat fast keinen Durchfall mehr. Die Zweibeiner haben sich dann noch eine vegetarische Pause beim Inder in Garching gegönnt ... suuuuuuuuuper lecker, absolut zu empfehlen für jeden, der in diese Ecke kommt!

Die letzte Station unserer Rundreise war Pflegefrauchen Inken in Sendling, um Öma Misty ehemals Mistmaus kennen zu lernen und einen super leckeren Handmadekaffee zu schlürfen. Misty ist so ein goldiges Omaschweinderl und wenn sie auch noch ein bisschen schüchtern im Umgang mit ihren Schweinchenfreunden ist, so wird es doch von Tag zu Tag besser und sie wird einen wunderschönen Lebensabend dort genießen können ... so einen toll gefüllten Futternapf mit Leckerchen von Wald und Wiese würde sich jedes Schweinchen wünschen, das ist sicher.

Und dann gibt es natürlich noch die Nachricht des Tages, das (Ra)Bautzi heißt jetzt Missy und das bedeutet, dass sie für immer mit ihrem Elton, nun Machosuperheld Carlo, bei Birgit und Jean-Luc in Augsburg bleiben darf. Wir sind überglücklich und so dankbar, dass die Beiden es mit mit dem Pärchen versucht haben und Bautzi wohl genau das gefunden hat, was sie braucht.

Bautzi mit den neuen Freundinnen:


Elton macht Päuschen ... bei 3 Weibsen muss das schon mal sein :-)


15. Juni 2014

Hallo ihr Lieben, hier muigt mal wieder eure Johanna und ich muige gerade seeeehr entrüstet, weil ich nämlich schon wieder abblättere. Das versteht ihr jetzt nicht, gell, aber ich erklär's euch ;-)

Letztes Jahr, nach dem ich über die Regenbogenbrücke gezogen bin, kam Frauchen auf die Idee mich auf ihrem Balduin zu verewigen. Ah so ja, der Balduin, das ist nämlich ihr Töff, mit dem sie immer alle zur Tante Weißkittel schleift. Da sie selbst aber viel zu dummdusselig für so etwas ist, hat sie die Tanti Pilar gefragt, die kann das nämlich ganz großartig und die hat es dann auch gemacht. Ich war soooo hübsch ... und dann kam der Regen und trotz Acrylfarbe war ich in kürzester Zeit nicht mehr da *schluchz*. Aber das geht ja überhaupt nicht, ich gehöre doch auf jeder Fahrt dazu, schließlich beschütze ich doch den unbezahlbaren schweinischen Inhalt von Balduin auf allen tierischen Fahrten.
Und so holten sich die Tantis Rat bei Experten, der Balduin wurde angeschliffen, es wurde wieder neu gepinselt ... guggst du:



Dann wurde ich sanft gefönt und anschließend mit Klarlack gesichert ... bin ich nicht einfach zauberhaft *verzücktguck*



das ist nun zwei Monate her ... und gestern begann mein Ohr abzufaulen *kreisch*. Ist das nicht einfach SCHRECKLICH??? Der Onkel Peter hat mich jetzt wieder beklarlackt, aber ich hab echt ein bisschen Angst um mein kleines Schweineleben ... aber weißte was, das Conny hat mir versprochen, falls ich wieder kaputt gehe, dann lässt sie mich auf Folie machen ... har har, da könnt ihr mich alle aufkleben ... tolle Vorstellung, oder *selbstverliebtgrins*.

Gut, aber eigentlich wollte ich euch was ganz anderes erzählen, ich darf euch nämlich von einer besonderen kleinen Freundin berichten, die den Weg zu uns gefunden hat. Nämlich von Fluffy:



Die Fluffy kam zur Kleintierhilfe, weil das Frauchen die Meerschweinchenhaltung beenden wollte, kein schrecklicher Notfall, nicht ausgesetzt, keine Allergie, eine ganz „normale“ Abgabe. Naja, leider zählt es ja auch zur Normalität bei vielen Zweibeinern, dass man uns Meerschweinchen jahrelang alleine hält und auch, dass man nicht regelmäßig mit uns zu Onkel oder Tante Weißkittel geht … aber wollen wir mal nicht so sein, sie hat den Weg letztlich doch zu uns gefunden, nur das zählt. Was auf den ersten Johannaargusaugenblick auffiel …

Fluffy war winzig, nicht mal 600 Gramm zeigte die Waage
Fluffy machte mikrokleine Köttelchen, teilweise aber auch Matschkot
Fluffy war absolut menschenbezogen
Fluffy stürzte sich auf’s Futter, als wenn sie täglich 5 x verhungern müsste

Alles nicht weiter dramatisch, nur leider ergab der Tierarztcheck eine ziemlich große Zyste … also gleich noch mal 50 Gramm abziehen von der Minimaus. Die Kotprobe war negativ, die Matsche kam also wohl nur vom Stress und der Futterumstellung.

Apropos Stress, nach wenigen Tagen fing Fluffy an zu niesen, obwohl all die neuen Vierbeiner am Anfang homöopathische Sorglosmittelchen bekommen, um alles besser zu verkraften. Schon am nächsten Tag wurde es so massiv, dass direkt mit einer Antibiotikumbehandlung begonnen werden musste. Fluffy fand das einfach nur ätzend und wehrte sich wie ein ausgewachsener Keiler, sie biss, sie kratzte, sie quietschte wie am Spieß … trägt alles nicht so sehr zum Stressabbau bei. Nur hat es Pflegefrauchen Conny auch nicht glücklich gemacht, als sie nicht mehr quietschte und schrie, weil es ihr leider noch schlechter ging. Aber die zwei haben es zusammen geschafft und nach 10 Tagen Antibiose kam sie wieder angewetzt, machte Männchen und bettelte um Futter. Für den Darm war das Ganze natürlich wenig spaßig und trotz verschiedener Maßnahmen nahmen die Matschköttel zu.

Zu dieser Zeit kam Zweibein Mandy zur Kleintierhilfe. Bei der ist vor ein paar Jahren schon mal ein Schweinderl von uns eingezogen, später wieder zwei über die Privatvermittlung und man hatte immer mal wieder Mail- oder Facebookkontakt. Und irgendwie kam man auch über das Flufferl ins Reden und dass Conny noch ziemlich ratlos sei, ob man sie überhaupt je normal vermitteln könne und da hat sich die Mandy angeboten, die Fluffy zu übernehmen, medizinisch zu begleiten und zu beobachten, damit man dann in Ruhe zu einer Entscheidung kommen könnte. So ein tolles Angebot lehnen unsere Pflegefrauchens natürlich nicht ab und so kam Fluffy zu Mandy und lernte dort drei Schweinchenfreunde kennen … und das war gleich das nächste Problem, WAS SIND FREUNDE??? Die jahrelange Einzelhaltung hat deutliche Spuren bei Fluffy hinterlassen, auch nach Wochen sondert sie sich komplett von der Gruppe ab, obwohl ihr inzwischen keiner mehr etwas Böses will. Nur die Charlee darf ab und zu auf Besuch in die obere Etage kommen, mit der kommt sie soweit klar. Setzt man sie zu den anderen, flüchtet sie sich sofort wieder ins Penthouse. Auf jeden noch so kleinen Stress reagiert sie sofort mit Atemgeräuschen und Durchfall. Sie war mit ihren Kumpels jetzt auch noch mal für ein paar Tage in Gauting in Urlaub, aber auch da ging das Geknattere gleich wieder los.

Und deswegen haben die Zweibeiner nun entschieden, dass Flufferl ein Kleintierhilfe-Schweinderl bleiben und dauerhaft bei Mandy leben darf, denn noch mehr Stress packt dieses Seelchenschweinderl einfach nicht. Es wird in den nächsten Tagen auch noch eine bakterielle Kotprobe in Auftrag gegeben, zwei Flotationen waren bisher ohne Befund. Wir hoffen alle, dass die Winzschweinemaus endlich mal ein bisschen zur Ruhe kommt und sich noch besser in die Gruppe einfügt, so dass sie noch eine gute und hoffentlich auch halbwegs gesunde Zeit bei Freunden erleben darf.

Und jetzt mach ich dann mal das, was das Flufferl tut ... ne Runde Kuscheln gehen:



Habt noch einen tollen Sonntag und den Fußballfreunden unter euch ganz viel Spaß beim Gucken ... aber vergesst dabei nicht den Leckerzahn für eure kleinen Freunde!!!
Knuuuutscha von eurer Johanna


13. Juni 2014


Am Pfingstwochenende haben wir eine tolle Kräuterwanderung im "kleinen Kreis" mit rd. 12 Teilnehmern gemacht ... auf dem Foto sind allerdings nur die zu sehen, die nicht ganz so öffentlichkeitsscheu sind, unter anderem unser Kräuterfotograf Ingo (ganz herzlichen Dank) und natürlich auch unsere Expertin Sigrun, die extra für uns 400 km durch Bayern gereist ist.



Um halb zwei ging es los und dann sind wir zwei Stunden im strahlenden Sonnenschein über die Wiesen gelaufen, um uns danach für viele Fragen und zur Abkühlung auf einem schattigen Plätzchen nieder zu lassen. Unsere Lehrmeisterin, die wirklich auf jede Frage eine Antwort wusste, war mit der Ausbeute an Pflanzen an dem Ort nicht wirklich zufrieden, aber uns Laien hat es absolut gereicht, mehr hätte in unsere Köpfe auch ohne Schwitzen nicht mehr hinein gepasst.

Kräuterexpertin Sigrun bei der Arbeit:




Sowohl für uns als auch für die Vierbeiner war es ein toller Tag, denn der Speiseplan wurde inzwischen um viele gesunde und leckere Dinge erweitert und Köstlichkeiten wie frittierte Spitzwegerichblüten sollte jedes Zweibein mal probieren.

Wie gut, dass sich Tölpelchen Conny gleich noch saftig in den Finger geschnitten hat, so konnte man auch zu Heilendem greifen und der Erste-Hilfe-Spitzwegerich (auch toll bei Mückenstichen übrigens!) kam live zum Einsatz.

Spitzwegerich / Breitwegerich:


Falls von euch jemand an so einer Veranstaltung Interesse hat, dann schickt mir doch einfach eine Email, dann merke ich euch vor und gebe Bescheid, falls wir uns irgendwann noch mal auf den wirklich spannenden Weg machen.


02. Juni 2014
Dix
Februar 2011 - 30. Mai 2014


Heute melde ich mich "wieder mal" aus traurigem Anlass. Unser kleiner Dixie hat uns verlassen...
Nicht überraschend, nein, das nicht. Aber es bleibt so vieles wieder zurück, vor allem die Frage, warum? Warum lebte er drei Jahre lang ein beschissenes Leben und dann, als er die Chance auf Besserung hatte, wurde er so krank, dass er sie nicht ergreifen konnte? Drei Jahre in einem winzigen, verdreckten Stall, ohne Freunde, ohne jemanden, der sich auch nur einen Scheißdreck um ihn gekümmert hat. Dann kam er zu uns. Weitere zwei Monate hockte er hier allein in einem Quarantänekäfig, weil er unkastriert, krank und nicht fit genug für die Kastra war, musste tägliche ätzende Behandlungen über sich ergehen lassen. Dann die Diagnose, die keine Zeit mehr ließ.

Am 22. März lernte er endlich andere Kaninchen, Platz und Auslauf kennen. Jetzt ist er tot. Zwei Monate. Rechnen zwei Monate ein ganzes Leben auf? Sicher nicht. Er durfte mal schnuppern. Mal sehen, wie es hätte sein können, wenn er in anderen Händen gelandet wäre. Bei jemandem, für den er mehr gewesen wäre, als ein austauschbarer Gegenstand, den man auch auf dem Balkon vergessen kann. Seine alten Besitzer haben NIE wieder nach ihm gefragt. Natürlich nicht.

Es ist einfach nur traurig. Nicht nur wegen Dix, sondern weil sein Schicksal für das von unzähligen anderen steht, die vielleicht noch nicht mal je "schnuppern" dürfen. Weil es zeigt, wie sehr Menschen immer wieder enttäuschen. Kleiner Dixie, du und deine allabendlichen Besuche auf der Couch, deine Schmuseeinheiten, dein kleiner dicker Sturschädel und deine Lebensfreude werden mir fehlen. Ich hätte gern mehr gut gemacht. Viel mehr. Und obwohl man jeden seiner Schützlinge immer sehr liebt und für jeden alles tun würde, manche nehmen einfach ein größeres Stückchen Herz mit. Du warst einer davon. Pass gut drauf auf.

Dein Pflegefrauchen Pilar


30. Mai 2014


Tadaaaaa, hier spricht eure ultimative Superjohanna!

Ich hatte jetzt aber die Faxen richtig dicke, die Conny schreibt jedes Mal irgendwas trauriges, die nimmt ihre Finger jetzt mal weg von der Tastatur, denn heute gibt es auch mal wieder Gutes. Und dafür bin ich zuständig, jawoll nämlich.

Der Leckerzahn wächst und gedeiht ... jaaaa, er ersäuft so ein bisschen im Regen, aber hey, man muss alles positiv sehen, nach Regen folgt Sonnenschein ... zumindest mal für ein paar Stunden *hüstel*.

Könnt ihr euch noch an Böckchen Blacky auf der Vermittlungsseite erinnern, der so lange drauf stand und mal reserviert war und mal nicht ... war ein bisschen Hin und Her, aber nun ist er wirklich in seinem neuen Zuhause und findet es super chic, nach 3 Jahren Einzelhaltung mit zwei Mädels sein gefräßiges Unwesen zu treiben. Es gab schon Gartenausflüge und die Familie ist total begeistert von ihm, weil er so zutraulich und entspannt ist und einfach mal gemütlich mitten im Eigenbau schlummert, ohne sich zu verstecken.

Und dann natürlich der Benji:



Das ist unser altes Gnadenhofböcki, der so kurz hintereinander seine zwei Mädels verloren hat. Erst die Öma und kurz darauf das Babs, unser Leukoseschweinchen. Benji alleine, das ging ja überhaupt nicht, wo er doch so ein Schmuser ist, der jede Nacht eng an seine Mädels gekuschelt verbracht hat. Also schnell auf Weibchensuche gegangen, was sich nicht besonders einfach gestaltet hat, aber schließlich ist Conny bei einer befreundeten Tierschutzkollegin fündig geworden.

Der Name war schon sehr verheißungsvoll ... Elfie ... oh ja, ein zartes Elfchen für einen liebesbedürftigen Opi, was kann man sich schöneres vorstellen:



Der kleine Haken an der Sache war, dass der Name keineswegs Programm bei ihr ist, Hexie wäre wohl zutreffender gewesen, denn jeder noch so zarte Annäherungsversuch von Opa Benji wurde mit ordentlichen Kniffen bestraft. Conny hat sich das Spielchen ein paar Tage lang angesehen, ein bisschen Geduld sollte man ja schließlich schon haben und Elfie hatte auch viel Stress in den letzten Wochen, aber dann wurde sie eingepackt und zu Tanti Weißkittel gekarrt und tadaaaaaa ... eine kleine aktive Zyste, die ihre Hormone völlig aus der Bahn wirft, kein Wunder, dass auch ein zartes Elfchen dann zur Zicke mutiert. So wurde gleich mit der Behandlung begonnen und hoffentlich herrscht nun bald eitel Sonnenschein im Eigenbau (und gerne auch draußen auf der Leckerzahnwiese ;-)).

Und so wie es im Moment aussieht, wird vielleicht in ein paar Tagen noch ein ganz altes Schweineömchen dazu kommen, deren Vermittlungschancen eher nicht vorhanden sind, weil auch sie an Leukose leidet. Wenn und sobald sie eingezogen ist, werde ich euch natürlich darüber berichten.

Und nun mach ich mich auf den Weg in ein schweinisch tolles Leckerzahnwochenende ... lasst's euch gut gehen!

Ein fröhliches Muig von eurer
Tipsidingsizicke Johanna


18. Mai 2014
Marie
2008 - 18. Mai 2014


Nun bist du die Sonne, die für uns scheint,
Und du bist der Regen, der mit uns weint.

Du bist der Eiskristall, der warnt und blinkt,
und auch die weiße Wolke, die von oben winkt.
Du bist der lachende Stern, der über uns wacht, der zwitschernde Vogel, der uns Hoffnung macht.

Noch stehen wir ganz traurig da,
doch wissen wir, du bist nicht fort - du bleibst ganz nah.
In einer besseren Welt am Ende des bunt schillernden Regenbogens genau dort werden wir uns wiedersehen!

Liebe Marie, dein Leid hat nun ein Ende! Friedlich hast du dich heut Nacht auf die Reise begeben! Nun Ruhe in Frieden!

Dein Pflegefrauchen Julia


09. Mai 2014
Babsi Banane
05. Juli 2008 - 09. Mai 2014


Leider geht es genauso weiter, wie es vor wenigen Tagen aufgehört hat, heute früh hat Babs in meinem Arm für immer die Augen geschlossen.

Babsi Banane wurde am 05. Juli 2008 hier in meiner Gautinger Pflegestelle geboren, nach dem wir ihre Mama zusammen mit über 60 anderen Meerschweinchen aus einem Animal Hoarding Notfall mit insgesamt 85 Meerschweinchen geholt hatten. Sie war schon als Baby ein kleines Panikschweinderl, aber da die Zeit im Mutterleib die Tiere schon entsprechend prägt ist das kein Wunder, denn rd. 20 Tiere in einem 100x50 Käfig, in dem nur ein kleines Eckhäuschen steht ... mehr braucht man dazu wohl nicht sagen. Im Januar 2009 wurde Babs dann zusammen mit ihrer Mutter Molli Muffin zu einem feschen Böckchen in einen klasse Eigenbau nach München vermittelt und verbrachte dort glückliche Jahre. Als in 2013 erst Mama Molli und bald darauf auch der inzwischen 9-jährige Bub starben, hat sich ihre liebe Familie mit uns in Verbindung gesetzt, weil sie gerne mit der Meerschweinchenhaltung zum Ende kommen wollten. Und so kam das Babs, genauso panisch wie vor über fünf Jahren, im Dezember 2013 nach Gauting zurück. Warum die Entscheidung fiel, dass sie bei uns bleiben sollte und nicht mehr vermittelt wird, keine Ahnung, es war einfach ein Bauchgefühl und ein paar Wochen später hat sich bestätigt, dass es das einzig Richtige war, denn die Lymphknoten in ihrem Körper explodierten förmlich.

Vor ein paar Wochen hatte sie dann einen großen Einbruch, bei dem wir schon kurz vor dem Entschluss standen sie euthanasieren zu lassen, dank homöopathischer Hilfe ging es dann aber wieder steil bergauf und sie hatte noch ein paar tolle Wochen mit Gnadenhofböckchen Benji, wurde zutraulich wie nie und nahm wieder über 100 Gramm an Gewicht zu. Und nun kam leider der letzte große Einbruch und dieses Mal gab es kein Zurück mehr und die kleine Babs hat sich nun endgültig auf die Reise gemacht.

Wir sind unendlich dankbar über die vielen Jahre, die sie glücklich leben durfte und ich im speziellen über die letzten Wochen, in denen sie ein entspanntes, zufriedenes Schweinchen war, das jede Nacht eng an ihren Benji gekuschelt schlief.

Wir haben sie vorhin noch mal zu ihrem Benjischatz gelegt, der sich auch rührend von ihr verabschiedet hat und danach nicht von ihrer Seite wich. Als wir sie dann doch aus dem Gehege nehmen mussten, gab es eine große Portion Trostleckerzahn, aber schon nach 10 Minuten fing er an wieder nach ihr zu suchen und hat schreiend den Kuschelsack durchwühlt. Kleiner Schatz, ich verspreche dir, dass du nicht lange allein sein wirst, wir tun alles dafür, dass spätestens Morgen eine oder zwei neue Freundinnen an deiner Seite sein werden.

Liebes Babs, alles Gute auf den immergrünen Wiesen und danke für das Vertrauen, dass du mir die letzten Wochen geschenkt hast, du warst ein tolles kleines Meerschweinchen!


28. April 2014
Öma Mini
2004 - 28. April 2014


Ein neuer kleiner Stern wird heute Nacht am Himmel leuchten ... und wenn euch dieser Stern auch noch lautstark anschreit, dann wisst ihr, dass ihr den richtigen entdeckt habt ... den Tollste-Öma-von-allen-Stern!

Wir haben unsere süße Omaschnute heute über die Regenbogenbrücke gehen lassen, sie hat in der letzten Woche rapide abgebaut, konnte trotz ihrer tollen medizinischen Versorgung nun nicht mehr laufen und auch der Darm hat nicht mehr mitgespielt. Bis zum letzten Moment war sie unser Wonneproppenschweinchen und hat sogar auf dem Schoß beim Tierarzt noch ein Leckerchen verputzt ... aber nie vergesse ich Pilars Worte "Lieben heißt auch loslassen"!

Leb wohl du wundervolles kleines Geschenk und wir sind jetzt schon sicher, dass dein erstes Werk auf den grünen Wiesen sein wird, uns was zu schicken, was deinen Platz einnehmen möchte. Lass es dir schmecken mein Ömaschatz, Peter und ich haben dich von Herzen lieb und werden die Erinnerung an dich unter deinem Kuschelplüschsack von Sigrun, aus dem nur die Nase geschaut hat und das kecke Schnäuzchen, das lautstark gebrüllt hat, immer bei uns tragen.

Danke, dass du unser Gast gewesen bist!

Deine Conny, dein Peter und deine vierbeinigen Freunde


21. April 2014



Hallloooo, gemüüüütlich…….

Wie, was…..ach so, hallo liebe Kleintierhilfe-Freunde und Futterbereitsteller, könnt Ihr Euch noch an mich erinnern – Brommi-Bohumil? Tanti hat mich aufgeweckt, sie meint, ich muss mal wieder was von mir hören lassen. Und das, obwohl ich grade so wunderbar geschlafen habe, also das war jetzt nur eines meiner kleinen Päuschen, die ich mir tagsüber gönne. Schließlich habe ich hier sehr viele wichtige Aufgaben zu erledigen und da wird MANN ;-) nun mal müde.

Zu meinen wichtigen Aufgaben gehört es, meine beiden Mädels, das Meggel und Lillchen-Torpedo zu versorgen. Naja, direkt versorgen stimmt vielleicht so nicht ganz, also ich kümmere mich um sie, ganz individuell auf ihre Bedürfnisse eingestellt ;-)



Das Meggel ist ja Duft-mäßig mein ganz besonderer Liebling. Wir liegen gerne hintereinander, also ich hinten, sie vorne……….da kann ich sogar mit geschlossenen Augen (Stichwort Päuschen) ihren unwiderstehlichen Hummelpopoduft genießen. Gegen ein bisschen Wuscheln hat sie nichts, aber ich muss da sehr vorsichtig sein – und für die echten Männergeschichten hat sich das Lillchen-Torpedo bereit erklärt *ganz verklärt schau*

Leider wächst nämlich beim Meggel so ein ganz gemeiner Tumor, der hat jetzt schon die komplette linke vordere Seite mit Bein und Brust eingenommen und gestern hat Tanti festgestellt, dass er auch schon auf die andere Körperseite gewachsen ist und nun haben wir uns alle ganz fest vorgenommen, dass wir jede Minute und jeden Tag mit Meggel genießen und uns freuen, dass sie uns hier voll im Griff hat.
Meggel ist ja unser kleines Mampfschweinchen, sie kann jeden Selleriekopf in kürzester Zeit total zerlegen und das kann sie auch mit Karotten, Stangensellerie und einfach beim allem, was man beknabbern kann.
Da können Lillchen-Torpedo und ich noch was von ihr lernen.

Meggel hat ja sowieso die Ruhe weg, sie macht nicht viel, aber wenn sie ihren strengen Blick aufsetzt und den Kopf nur ein wenig hebt, wenn Lillchen-Torpedo mal wieder meint, sie müsste sich Futter klauen oder mal schnell einen Zwicker verteilen – dann weiß Lillchen-Torpedo wieder, wo der Hammer hängt und wisst ihr was, dann ist sie immer ganz froh, dass sie kein Chef sein muss und schmeißt sich gleich mal ins Stroh zum Relaxen.
Wegen des Tumors steht das linke Vorderbeinchen vom Meggel ab, deshalb hat Tanti den ganzen Stall „Meggel-gerecht“ eingerichtet:
Die Durchgänge sind alle so breit, dass Meggel mit dem Abstehbeinchen nirgends hängen bleiben kann. Als gemütliche Rückzugs-Schlaf-Schmuseplätze haben wir einen nach drei Seiten offenen Unterstand, wo wir alle drei locker ausgestreckt reinpassen. Dann haben wir ne Weidenbrücke, die hat Tanti als Paravant aufgestellt, da kann man sich prima davor oder dahinter hin werfen, voll gemütlich mit Heu gefüllt.

Weil das Meggel ja vorne nicht mehr so gut hochkommt, hat Tanti Meggel’s Trinkflasche so tief gehängt, dass Meggel ohne Probleme rankommen kann. Und nen Trinknapf gibt es natürlich zusätzlich, weil wir ja normal nicht aus der Luft trinken, sondern vom Boden. Außerdem kriegt Meggel natürlich Sonderbehandlung, sie bekommt einen Teil des Futters auf einem Extraplatz, da kann sie ganz in Ruhe fressen. Weil sie ja auch kaum noch was sehen kann fällt es ihr leicht, das Futter zu riechen, wenn es ganz nah um sie herum gelegt wird. Prima, dass die große Futterschale für Lillchen und mich dann übervoll ist, so kriegt jeder genug Futter und wenn der erste Hunger gestillt ist, dann können wir Meggel besuchen und dann gemeinsam die Reste vertilgen – das ist ja eine unserer leichtesten Übungen, sagt Tanti.



Mit Lillchen-Torpedo komme ich prima aus, wenn sie gute Laune hat. Aber dafür sorge ich schon, wenn Ihr versteht, was ich damit meine: Ihr wisst ja, dass die Anwesenheit von einem strammen Meerschweinchenbuben für die Mädels sehr gesund ist, weil dann die Hormone stimmen ;-) und das bedeutet, dass weniger Zysten entstehen und dass die Mädels insgesamt ausgeglichener sind – einfach, weil die Natur das so vorgesehen hat. Aber mal unter uns gesprochen, das eine oder andere Hormönchen habe ich schon auch……hehe. Lillchen-Torpedo hat sich in den Monaten hier bei Meggel uns mir prima eingelebt, ihre Stress-Aggressivität ist weg und sie ist die erste, wenn sie Tanti kommen hört, die laut nach Futter schreit. Da sind Meggel und ich sehr froh drum, denn Lillchen-Torpedo sorgt mit ihrem Geschrei dafür, dass Tanti immer was Gutes für uns dabei hat. Außerdem hat Lillchen-Torpedo schon viel mehr Vertrauen zu Tanti gefasst und lässt sich sogar von ihr streicheln, unter dem Kinn am liebsten. Da bleibt sie sogar sitzen und streckt den Kopf ganz hoch, damit Tanti noch mehr kraulen kann.

Tja und jetzt noch ein paar Worte zu mir selbst:
Ich bin ein echter Brummer geworden – ja, das sind die O-Worte von Tanti. Sie meint damit nicht nur, dass ich sehr gut Bromm(i)seln *he he* kann, sondern auch, dass die Waage bei mir aktuell 1340 Gramm anzeigt!!!!!!

WOW, das hättet Ihr nicht gedacht, oder?
Aber Tanti sagt, dass alle von der KTH ja schon immer meinten, dass aus mir noch mal ein ganz Großer werden wird. Wisst Ihr noch, dass ich, als mich die KTH aufgenommen hat, grade mal knappe 800 Gramm gewogen habe?
Tanti sorgt aber auch gut für uns alle, sie pflegt und betüttelt uns und achtet drauf, dass wir alles bekommen, was notwendig ist. Das schmeckt uns nicht immer, aber es sind halt auch mal Medis notwendig, weil wir Schweinis leider krank werden können oder unter den Folgen von schlechter Haltung und Auszehrung leiden. Bei mir gibt’s da eine „Baustelle“…mit meinen Zähnen und der Nase und dem Auge. Tanti war wegen der laufenden Nase, dem verstopften Tränengang und Zähnen schon bei verschiedenen Tierärzten mit mir – aber die Folgen der Schäden aus meinem vorherigen Leben bleiben leider bestehen. Macht aber nix, weil Tanti sich nicht nur mit Medis prima auskennt, sondern auch die längsten Julienne-Gemüse-Stiftl schnippeln kann, die Ihr je gesehen habt! Wetten? Weil nämlich ab und zu meine Zähne oben abbrechen…..und wenn ich dann mit meinen großen schwarzen Augen sehnsüchtig schaue (weil ich so arm bin und das Futter nicht gscheit aufnehmen kann), dann kriegen wir alle hier super-lange Gemüsestiftl – Meggel und Lillchen mögen die auch besonders gerne, weil man die einfach an einem Ende ansaugt und dann raspel-raspel reinmümmeln kann. Tanti spricht immer sehr ruhig mit mir (mit uns allen) und deshalb habe ich nicht mehr so viel Angst und lasse mich von ihr auch streicheln und habe entdeckt, dass das ein schönes Gefühl ist und stellt Euch mal vor, dabei fallen mir schon mal die Augen zu……… Und sie darf mir auch über den Kopf streichen und hinter die Öhrchen……da lächelt sie dann immer ganz glücklich und meint, dass ich ihr „Gutster“ bin……..und ihr „Schatzi“ und ihr „bestes Brömmelchen von allen“……..

Wir durften sogar schon ein paar Mal in die WIESE! Herrlich, die Sonne auf dem Fell zu spüren und auf weichen und trockenen Bettchen zu liegen und ein bisschen Gras knabbern. Natürlich am Anfang immer nur kurz, damit es kein Bauchweh gibt.

Also Ihr seht, es gibt hier einiges für mich zu tun und deshalb muss ich einfach tagsüber meine Päuschen einlegen, damit ich für meine Damenwelt jederzeit fit bin! *Schnüffel-Schmunzel*
Ich fühl mich schon ganz müde, hab mein weiches Strohbett schon hergerichtet und gääääähn…..verabschiede mich von Euch…….



Ich habe übrigens gehört, dass bei Inken ein Traumpärchen wartet……he, Bautzi und Elton, wir wünschen Euch, dass Ihr bald ZUSAMMEN ein neues zu Hause findet….., schließlich wissen wir hier, wie schön es ist, wenn wir uns gegenseitig so richtig leiden können :-)

Euer Brommi, chchchrrrrrr


´08. April 2014

Hallo liebe Kleintierhilfe-Freunde,
ich bin´s wieder, eure Mokka. Und natürlich hab ich auch wieder Neuigkeiten von den vielen Pflegekaninchen mitgebracht. Schöne und nicht so schöne. Am besten fange ich mit den nicht so schönen an, dann kann ich nämlich mit den schönen aufhören und dann ist es ein viel schönerer Tag!
Also, was nicht so schön ist, ist dass unser Sorgenkind Dix leider gar nicht mehr gesund werden will. Es wurde ja ein Blutbild gemacht, weil er furchtbar viel trinkt (fast ein Liter am Tag) und außerdem will er auch nicht wirklich zulegen, obwohl er ganz viel frisst. Leider hat das Blutbild keine Ursache zeigen können, so dass er auch noch geröngt wurde. Und das ist die schlechte Nachricht, weil dabei wurde ein dunkler Schatten am Herzen entdeckt. Das könnte ein Tumor sein oder aber auch ein Problem mit dem Herz, was beides nicht gut ist. Am Donnerstag wird deshalb ein Herzultraschall gemacht, um rauszufinden, was das genau ist. Dafür sind natürlich auch wieder alle Daumendrücker eingeladen kräftig die Pfötchen zu halten.

Dann noch die Neuigkeiten von Jumper. Ihre Schniefnase ist ja weg und das Röntgenbild hat auch Entwarnung gegeben, die Lunge sieht wieder viel besser aus. Jetzt steht sie noch ein bisschen unter Beobachtung, um sicher zu sein, dass wirklich alles gut ist und dann kann sie sich endlich auf die Suche nach ihrem Traumzuhause machen!
Und dann hatte ich ja angekündigt, dass das Pflegefrauchen schon bei den nächsten beiden Rammlern "hier" geschrien hat. Und soll ich euch was sagen? Ja, das war wieder so was. Angeblich waren die nämlich ganz gesund. Und auf Marokko (der ist nach MIR benannt, weil er so aussieht wie ich) trifft das auch zu. Aber sein Kumpel Bo, der hat völlig kaputte Zähne. Vorne, da wo er eigentlich gern von seinen Möhrchen abbeißen möchte, aber nicht kann. Einer davon ist abgebrochen und deshalb sind die unteren ganz schief und lang nachgewachsen, so dass er gar nix fressen konnte. Wahrscheinlich ist er mal gegen das Gitter gerannt, als er sich mit seinem "Kumpel" Marokko gezofft hat, mit dem er in einem winzigen Käfig hausen musste. Die Zähne wurden jetzt alle gekürzt und das Pflegefrauchen raspelt ihm fleißig das Fresschen, damit er nicht so traurig davorsitzen muss, ohne es mampfen zu können. Er war jetzt schon zweimal beim Zähnemachen und muss am Donnerstag noch mal. Und dann heißt es abwarten, ob man es noch mal hinbekommt oder ob er ein Zahnhasi bleibt. Leider sieht es momentan so aus, als würden die Zähne nicht mehr so ganz so nachwachsen, wie sie sollten...

Aber ich hab ja auch schöne Nachrichten versprochen. Das Pflegefrauchen hat nämlich gesagt, man muss aus allem Schlechten was Gutes machen. Und das hat sie. Weil Dixie nicht länger auf ein tolles Kaninchenleben warten kann, sollte er sofort Gesellschaft und Platz bekommen. Deshalb hat Pilar gedacht, er kann als Gnadenhofkaninchen bei ihr und ihren Mädels bleiben. Aber dummerweise gab es dafür auch noch einen anderen Kandidaten: Bo. Weil das mit seinen Zähnen noch eine ganze Weile dauern kann, wenn es überhaupt wieder wird, und er ja auch nicht ewig allein sitzen soll. Tja, und was hat sie gemacht? Sich die beiden geschnappt, ihnen gesagt, dass sie sich gefälligst lieb haben sollen, weil sie dafür dann drei Mädels zusammen bekommen. Gesagt, getan. Die beiden durften Lola, Zora und Frotte kennenlernen und tadaaaaaa....!!!





Sie haben sich lieb! Alle fünf! Bo, der winzige, kleine, dürre Bo ist der neue Boss im Kaninchenstall. Und Dixie ist einfach nur glücklich, dass er jetzt jemanden zum Schmusen hat. Und Pilar ist glücklich, weil sie sagt, jetzt hat er, egal was bei der Diagnose am Donnerstag rauskommt, zumindest noch ein kleines bisschen ein Kaninchenleben wie es sein sollte.



Und wenn ihr richtig mitgezählt habt, sind noch zwei Kaninchen übrig geblieben. Nämlich Marokko und Jumper. Und da haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und die zwei haben sich auch kennengelernt! Das Ergebnis sehr ihr hier:



So, puuuuuh, das war viel zu erzählen! Aber jetzt wisst ihr, wie das so ist bei den Kaninchen der Kleintierhilfe. Platz ist in der größten Hütte und deshalb muss jetzt keiner mehr alleine sein! Toll nicht? Und damit Dix das jetzt noch ganz lange genießen kann, drückt bitte ganz fest die Pfötchen am Donnerstag, dass es irgendwas ist, das man noch behandeln kann! Dankesöööön!

Bis bald, eure Mokka


´23. März 2014

Kuckucks und brrrrrrrrr ... was ist denn das heute da draußen, Sonntag und Bähwetter, das finden all meine zwei- und vierbeinigen Freunde aber gar nicht schön. Wie gut, dass Pflegefrauchen Conny gestern schon einen prima Leckerzahnvorrat angehamstert hat, denn heute jagt man ja keinen Hund vor die Tür. Aber es hat auch Vorteile, denn so hab ich Zeit ein paar Zeilen für euch zu tipsin, denn es ist eigentlich längst überfällig euch von einer kleinen Dame zu berichten, die schon seit Anfang des Jahres bei uns wohnt. Und das ist sie, Marie, eine 8-jährige Meerschweinchenoma:



Keine Sorge, es kommt jetzt nicht die super rührselige Geschichte von schrecklicher Haltung, nein, sie hatte ein Leben mit Partner, aber der ist gestorben und ihre Zweibeiner wollten einfach zum Ende kommen und waren auf der Suche nach einem schönen Zuhause für die kleine alte Lady. Sie fanden den Weg zu uns und Marie damit den Weg zu Pflegefrauchen Julia nach Rosenheim. Es war leider schnell klar, dass an Vermittlung nicht mehr zu denken war, denn leider ist Marie Stammgast beim Tierarzt, Aufgasungen, Blasenentzündung, jede Woche lässt sich der liebe Schatz ein paar neue Sorgen für uns einfallen. Und so war klar, dass sie ein Gnadenhofplätzchen bei uns bekommen darf und ist zu unserem anderen Sorgenkind Lotte und deren Freunden gezogen. Auch wenn sie leider gesundheitlich angeschlagen ist, so ist sie doch glücklich in ihrer Gruppe und darf ihre alten Tage noch mit lieben Artgenossen und bei super Pflegepersonal verbringen.

Danke liebe Julia, dass du dich so rührend um sie kümmerst und wir hoffen sehr, dass sie noch eine lange gute Zeit genießen darf.



Ich wünsche euch allen einen kuschligen Sonntag
Bis bald, eure Johanna


10. März 2014

Hallo da draußen, ich bin´s wieder, eure Mokka mit Neuigkeiten von der Kaninchenfront.
Und ich sag´s euch, Front ist der passende Ausdruck. Ich hab euch ja schon von Jumper erzählt,



bei der man bei der Kastration einen Tumor an der Gebärmutter gefunden hat. Da fing ja das große Bangen und Hoffen an, weil man nicht wusste, ob der Tumor schon gestreut hatte oder nicht. Vor zwei Wochen dann fing die arme Maus an zu röcheln und zu schnupfen. Das Pflegefrauchen ist natürlich sofort zum Tierarzt und dabei hat sich die schlimmste Befürchtung bestätigt: ein Schatten auf der Lunge, aber nichts Eindeutiges. Seitdem wird der Schnupfen behandelt, das zum Glück erfolgreich. Sowohl der Nasenausfluss als auch das Röcheln ist weg, am Mittwoch steht ein Kontrollröntgen an, um zu sehen, was die Lunge macht und dann entscheidet sich auch, ob Jumper noch mal in die Vermittlung kommt, oder ob sie – wenn sich abzeichnet, dass es Metastasen sind – für immer bei uns bleiben wird.

Am Mittwoch wird auch unser Sorgenkind Dix endlich kastriert. Die Kokzidien sind besiegt, der Pilz fast völlig im Griff und auch ein Blutbild, um sicherzugehen, dass WIRKLICH alles in Ordnung ist mit ihm, war unauffällig. Ein bisschen kahl ist er noch am Rücken und es wird noch ein bisschen dauern, bis er wieder nach draußen ziehen kann, was ihn sehr, sehr ungeduldig macht, aber er ist auf dem richtigen Weg. Den Rest schafft er ganz bestimmt auch noch!

Und da hat sich das Pflegefrauchen gedacht, das ist doch alles noch nicht genug Action hier im Haus und deshalb ziehen heute Abend gleich noch mal zwei Rammlerchen hier ein, die am Mittwoch auch noch mit zur Kastration dürfen. Über die berichten wir natürlich auch noch ausführlich, wenn sie erstmal hier eingetroffen und gut untergebracht sind.

Wie ihr seht, wir können mal wieder jede Menge Daumendrücker gebrauchen für unsere Langohren, vielleicht hat der ein oder andere ja am Mittwoch ein bisschen Zeit, um die Fingerchen zu kreuzen, vor allem für Jumper, aber auch für die drei Jungs, die einen Schritt näher an Kaninchengesellschaft heranrücken wollen!

Ich berichte weiter, eure Mokka!


26. Februar 2014

Kuuuuuuuckucks, da bin ich endlich mal wieder, das ultimative Superjohannakleintierhilfemaskottchen. Und wisst ihr wen ich euch mitgebracht hab??? Genau, den Herrn Frühling. Ich hab nämlich inzwischen nen guten Draht zu diesen Herrschaften und hab da mal ein gutes Wort für meine Schweinchenfreunde eingelegt und ihm gesagt, dass die gaaaanz dringend auf Leckerzahnlieferungen warten. Hi hi, ich hab auch gesehen, dass Pflegefrauchen Conny schon mit der Lupe durch den Garten gekrochen ist, um für das Fluffyschweinchen, der es ja ein paar Tage gar nicht gut ging, welchen zu fangen, aber diese flutschigen kleinen Scheißerchen um diese Jahreszeit zu erwischen erfordert schon eine gute Spürnase und Geduld und das habt ihr lustigen Zweibeiner ja nicht so wirklich. Aber nun wächst er, das sei versprochen.

ABER!!! Bitte denkt auch an unsere sensible Verdauung und kommt nicht auf die Idee meine Freunde schon mal stundenlang in die Wiese zu setzen, nur weil Frau Sonne so schön scheint. Oder ihnen riesen Portionen Gras und Leckerzahn nach drinnen zu bringen. So lieb ihr das auch meint, jedes Jahr müssen deswegen viele kleine Freunde sterben, weil sie aufgasen ... im besten Fall gibt's nur ne Runde dickes Bauchweh. Also bitte fangt mit kleinen Portionen an und steigert die dann langsam, eine Eingewöhnungszeit von drei Wochen sollte schon sein, bevor wir längere Gartenausflüge unternehmen können. Und auch dann, denkt daran, dass die Nächte noch bitterkalt sind und somit auch der Boden, wir wollen auch keine Erkältungen bekommen!

Am Freitag ist das Fluffyschweinchen in ihr neues Zuhause gezogen, eine Nacht musste sie noch im eigenen Käfig verbringen ... hat sich noch mal das Bäuchlein vollgeschlagen in Vorahnung dessen, was da am Samstag kommen würde. Drei Freunde, die im ersten Moment aber nur beängstigend waren. Elvis, typisch Kerl, der sich sofort lüsternd an die kleine Maus rangeschmissen hat, Tyrannosaurus Aspasia, die Gruppenzicke mit 1300 Gramm (also mehr als doppelt so viel wie Winzling Fluffy), die mit fiesen Popozwickattacken zu Werke ging und zu guter Letzt die friedliche Charlee, die sich einfach nur freut eine neue Freundin zu haben und ganz erstaunt ist, dass die Kleine das vor lauter Überforderung noch nicht kapiert. Aber es wird von Tag zu Tag besser und bald darf das Quartett vom Vergesellschaftungsgehege in den tollen Eigenbau umziehen.

Da sind die Augen noch ganz schön aufgerissen vor Angst


Aber Mampfen mit Charlee klappt schon




Und weil das Fluffy nun so ein tolles Zuhause hat konnte die Conny mal wieder nicht anders und hat für's kommende Wochenende zwei Jungs zugesagt ... die seit ca. drei Jahren nebeneinander alleine in Käfigen leben, weil sie sich nicht verstehen. Da hättet ihr doch auch nicht nein sagen können, oder? Wir berichten, sobald die Herren eingezogen sind.

Genießt die Sonne und lasst eure kleinen Freunde mit den ersten Halmen dran teilhaben ... aber nicht zu viel davon, gelle :-)

Liebe Grüße von
eurer Johanna


15. Februar 2014

Eine turbulente Woche ist zu Ende gegangen und mit diesem Wochenende wird alles besser ... wir behaupten das jetzt einfach
mal :-)

Es gab einige Abgabeanfragen, leider mussten wir mangels Pflegeplätzen in den meisten Fällen "nein" sagen und auf andere Vereine oder auf die Privatvermittlung verweisen ... allerdings hätten wir einen freien Platz für einen Kaninchenrammler, aber wie's eben immer ist, es kommt ein Weibchen nach dem anderen und kein einziger Rammler ... es wäre sogar gleichgültig ob kastriert oder nicht!

Und zu einem Schweinchen haben wir auch "ja" gesagt ... Fluffy



Eigentlich war ich im Moment mit Gnadenhofschweinchen, Buchhaltung und Beruf echt bedient, aber nach dem mir gesagt wurde, dass Fluffy schon zwei Jahre alleine sitzt, konnte ich einfach nicht nein sagen. Also kam die kleine Zuckerschnute am 02. Februar zu mir und sie ist wirklich ein Sonnenscheinchen. Der Tierarztcheck ergab leider, wie zu erwarten, da sie ihr Leben ohne Böckchen verbracht hat, eine fette Eierstockzyste und lt. Vorbesitzerin niest sie auch ab und zu, das Abhören beim Tierarzt war aber zum Glück ohne Befund. Auch die Kotprobe war negativ und so waren wir recht zuversichtlich, vor allen Dingen, weil eine ganz ganz liebe Adoptantin von uns gleich zugesagt hat, dass die kleine Maus in ein paar Wochen bei ihr einziehen könne ... und auch da einfach mal DANKE an diese wenigen Menschen, die nicht nach dem Gesundheitszustand eines Tieres fragen bzw. akzeptieren, dass ein Tier von Haus aus mit Handycap (wie eben der Zyste) bei ihnen ankommen wird. Wir alle wissen nicht, was in ein paar Jahren sein wird, ob wir noch gesund sind, ob wir überhaupt noch leben. Aber grundsätzlich möchte fast jeder die Garantie auf ein gesundes Tier von uns haben. Wir lassen die wichtigsten Checks machen, keine Frage, aber wir stecken nicht drin und meine Bewunderung gilt all denen, die sich von Anfang an für ein Tier entscheiden, bei dem klar ist, dass es etwas mitbringt, was vielleicht ein paar Kosten verursacht und was das Leben eventuell etwas verkürzt. Doch sind diese Lebewesen weniger liebenswert, haben sie es weniger verdient als die augenscheinlich gesunden? Bitte nicht falsch verstehen, all jene, die bisher Tiere von uns aufgenommen haben sind tolle Menschen, die sehr viel für ihre kleinen Mitbewohner tun, aber Menschen wie Mandy (die Fluffy nehmen wird) und auch Barbara (die euch immer von Brommi ehemals Bohumil berichtet) und noch einige andere, sind einfach unbezahlbar!

Um nun aber wieder auf die kleine Fluffy zurück zu kommen ... 630 Gramm Rosettenschweinchen, fröhlich, lustig, zutraulich und einfach nur zum lieb haben. So ging das 6 Tage lang und dann kam der Tag, an dem sie angefangen hat zu "knattern", also deutliche Atemgeräusche zu hören waren. Es wurde sofort mit der Behandlung begonnen, sowohl schulmedizinische als auch homöopathische Vollversorgung. Trotzdem zog sie sich immer mehr zurück, wollte nicht mehr fressen, spuckte uns Medikamente und Päppelbrei um die Ohren und am Mittwoch quiekte sie dann plötzlich vor Schmerzen. Also wieder ab zum Tierarzt, eingehende Untersuchung, Röntgenbilder (zum Glück ohne Befund), aber letztlich auch kein wirklicher Grund, außer einer Aufgasung. Neue Medikamente, auch gegen den massiven Durchfall, der sich einstellte und wirkliches Bangen um das Leben der süßen Maus ... und was soll ich sagen, seit gestern geht es ganz steil bergauf, Schmerzmittel konnte bereits abgesetzt werden und heute Abend kam sie zum ersten Mal wieder richtig angeschossen, um nach Futter zu quietschen und zu betteln ... wir sind soooo glücklich und dankbar. Denn es gibt nichts Schlimmeres als ein Tier zu verlieren, dass niemals erlebt hat, wie schön das Leben sein kann ... und Fluffy steht dieses schöne Leben jetzt bevor ... bei Mandy und ihren drei Quiekern und wir freuen uns von ganzem Herzen darauf!



02. Februar 2014
Tolle Nachrichten von Brommi (ehemals Kinderzimmerschweinchen Bohumil)

Schubidudi schubididu….ich sing nur schubidubidubididu………

Hey Leute, Bro-Sis und Brommi-Fans - was geht?

Ich bin’s doch, Euer Brommi, Mister Supercool…… mit einem kurzen Update aus Wasserburg:

Uns geht es prima, also das sind meine Mädels Meggy und Lillchen-Torpedo und meine Wenigkeit. Hier bei Tanti gibt es keinen Stress, immer genügend leckeres und vor allem gesundes Futter, Heu zum Futtern UND drin Verstecken und frisches Wasser……und das alles täglich und umsonst.

Für mich waren das die besten 4 Wochen in meinem bisherigen Leben, und stellt Euch mal vor, Tanti sagt, dass das jetzt immer so weiter geht mit dem Luxusdasein. Meine Güte, ich wohne jetzt schon 4 Wochen mit Meggy und Lillchen-Torpedo zusammen und ob Ihr es glaubt oder nicht – die Mädels sind so begeistert von mir und ich von ihnen, dass es überhaupt keinen Ärger gibt. Wir machen fast alles zusammen, schlafen, futtern, fangen spielen, Heuberge im Stall verteilen, schmusen und MEHR (glücklich schau :-))……..wir machen Fellpflege und wuscheln uns, pflegen uns gegenseitig die Augen und genießen den ganzen Tag unseren großen Stall mit der extra staubarmen Einstreu.
Tanti achtet nämlich darauf, dass möglichst wenig Staub im Stall ist, damit meine Augen nicht gereizt werden, denn wie Ihr ja vielleicht noch wisst, habe ich ständig tränende Augen, weil die Tränengänge verstopft sind…..eine schlimme Folge (von vielen) aus meinem früheren Leben unter schlechten Bedingungen. Außerdem massiert sie ja meine Tränenkanäle und seit ich hier wohne, tränen meine Augen fast gar nicht mehr und ich brauche auch fast keine Augentropfen mehr……..
Und es ist noch etwas Tolles passiert:
Ihr wisst doch sicher noch, dass meine Perineal-Dings-Da-Tasche nicht gscheit funktioniert hat, da musste Tanti immer saubermachen (mit ner Wäscheklammer auf der Nase ….hehe) – na jedenfalls ist diese Tasche jetzt total in Ordnung. Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wieso.
Na, da dürft Ihr drei Mal raten – das hat natürlich mit meinen Aktivitäten bei den Mädels zu tun, sagt jedenfalls Tanti…….sie meint auch, dass ich diesbezüglich besonders fleißig bin – *ziemlich breit grins*

Und was Tanti besonders freut ist, dass Lillchen-Torpedo sich hoffnungslos in mich verliebt hat und deshalb auch brav sitzen bleibt, wenn ich mit ihr schmusen will.
Mit Lillchen-Torpedo ist es sehr lustig, weil sie superschnell rennen und Haken schlagen kann und gleichzeitig auch noch laut vor sich hin schnattert und schimpft, dass ich ihr ständig am hintern Ende hängen würde……obwohl ich weiß, dass sie sich da auch geschmeichelt fühlt. Mein tägliches Muskel- und Fitnesstraining ist so gesichert und ich kann berichten, dass ich viel schneller und wendiger geworden bin und Tanti meint, dass ich eine echt gute Figur abgebe, weil jetzt meine Beweglichkeit prima ist. Das war nicht immer so, denn früher hatte ich ja überhaupt keinen Platz, um mich zu bewegen und deshalb konnte ich nicht richtig laufen und auch nicht rennen und meine Muskeln waren ganz fest und auch zu dünn. Lillchen-Torpedo ist sooooooooooooo entspannt, das haben wir alle nicht zu hoffen gewagt, sagt Tanti. Sie ist ein glückliches Schweinchen geworden, das keine Angst mehr hat und Tanti ist darüber sehr froh, denn Ihr wisst ja bestimmt noch, dass Lillchen-Torpedo hier ne Auszeit von 4 Wochen verordnet bekam, weil sie nach der VauGe ausgerastet ist und um sich gebissen hat.
Nur weil Bobby, das ist mein Vorgänger (seine Geschichte könnt Ihr bei der Kleintierhilfe in den News vom Dezember 2013 lesen), so laut nach Lillchen-Torpedo gerufen hat, durfte sie hierbleiben.

Meggy findet es auch in Ordnung, wenn mich ab und zu mal die Sehnsucht übermannt, aber wir haben vereinbart, dass ich da besonders vorsichtig bin, weil Meggy leider einen großen Tumor unter dem Arm hat und nicht mehr so gut laufen kann. Deshalb liege ich auf meinem Stammplatz immer neben ihr, dann kann sie mir ein bisschen die Augen putzen und ich kann ihr das Fell wuscheln……..sie ist ja schon etwas älter und braucht deshalb mehr Ruhe und schließlich will ich ihren Schönheitsschlaf nicht stören…..weil sie nämlich für mich wunderschön aussieht mit ihrer kleiner Haifischflosse auf dem Rücken (ich glaube, die Menschen nennen das Rigdeback).



Hier bei Tanti hat jeder von uns seinen Lieblingsplatz im Stall, wo wir uns entspannen können und ich fühle mich so wohl hier, dass ich mittlerweile sogar auf der Seite schlafe mit AUGEN ZU!
Zumindest erzählt Tanti das und sie sagt, dass sie darüber besonders froh ist, weil sie dadurch weiß, dass ich kein Angst mehr habe……das muss wohl stimmen, ich kann’s ja nicht überprüfen, denn ich schlafe ja…hehe.
Die Mädels schlafen auch mit Augen zu ... und dann kann ich mich prima anschleichen und sie ein bisschen abschnüffeln ... herrlich, dieser Mädelsduft! Schwärm'!!!

So, wie Ihr seht, läuft hier bei Tanti alles rund und Dir liebe Conny sage ich Danke, dass Du mich genau hierher zu Tanti gebracht hast…………
Die kennt sich nämlich mit uns Meerschweinchen bestens aus…………wo bleibt sie nur mit der Gute-Nacht-Futterration?????

Quieeeeeek!

Euer Brommi


23. Januar 2014


Hallo liebe Freunde der Kleintierhilfe,

ich bin´s mal wieder, die Mokka. Ihr wisst schon, das Maskottchen und Schutzengelchen der Langohren. Und heute hab ich mal wieder jede Menge zu erzählen, es gibt nämlich so viele Neuigkeiten bei den Kaninchen, dass ich gar nicht alles auf einmal erzählen kann. Deshalb fange ich heute mal mit dem Wichtigsten an. Das heißt, mit einem der beiden Neuzugänge. Es gibt zwei. Ein Mädel, das heißt Jumper. Und ein Bube, der heißt Dix.



Und mit ihm fange ich an, weil ihr euch gar nicht vorstellen könnt, was für eine arme Socke der ist. Er sollte abgegeben werden, weil seine Besitzer umziehen müssen und er nicht mit kann. Und ich sag´s euch, das war sein Glück! Der angeblich ganz gesunde Rammler, der sein ganzes dreijähriges Leben bisher allein verbracht hat, ist nämlich alles andere als ganz gesund. EIGENTLICH hätte er gestern kastriert werden sollen, damit er ganz schnell eine Freundin bekommen kann, aber nachdem Pflegefrauchen Pilar am Dienstag Bestandsaufnahme bei ihm gemacht hat, war ziemlich schnell klar, dass das nichts wird. Der arme Kerl hat nämlich so einige Baustellen. Kokzidien zum einen. Aber das ist das Harmlosere. Und es heißt schon was, wenn die Pilar das sagt, die ist nämlich kein Fan von Kokzidingsis. Aber Dix hat auch nen Pilz. Und was für einen, sag ich euch! Eeeeeklig ist das! Der ganze Rücken ist so voll, dass schon eine dicke weiße Schicht drauf ist und man gar keine Haut erkennen konnte, bis da mal saubergemacht wurde.





Leider kann Dix jetzt nicht mehr draußen wohnen, wie bisher. Pilar musste ihm nämlich eine neue Frisur verpassen. Einen umgekehrten Irokesen sozusagen, er hat jetzt einen nackten Strich auf dem Rücken. Ging aber nicht anders, weil der Pilz jeden Tag behandelt werden muss und mit dem dicken Winterfell kam man da gar nicht ran und konnte auch gar nicht so genau sehen, wo der Befall anfängt und aufhört. Jetzt sieht der arme Dix ziemlich… eigentümlich aus, aber das wird wieder, sagt die Pilar. Bis zum Frühjahr, wenn es warm wird und er wieder raus kann, hat er auch wieder Fell und hoffentlich keinen dicken, schimmligen, weißen, juckenden Pilz mehr. Bis dahin ist aber noch ein weiter Weg und er muss jeden Tag baden. Nicht nur wegen dem Pilz. Er hat auch schlimm Durchfall wegen der Kokzidien und ist immer ganz eklig verklebt am Po. Als die Pilar ihn das erste Mal umgedreht hat, hat sie gar nicht glauben können, was sie gesehen hat. Es ist ziemlich eklig, aber wir wollen es euch nicht vorenthalten.



Aber stellt euch mal vor, wie schwer das ist und wie weh das tun muss, wenn das am Fell hängt! Jetzt hat Dix eine schicke, wie Pilar das nennt, „Intimrasur“ bekommen, so dass nicht mehr alles so schnell verklebt. Und wenn die Kokzidien dann mal weg sind und er auch gesünderes Futter verträgt, dann hat er hoffentlich auch kein Durchfall mehr und muss nicht mehr jeden Tag verklebt sein und baden.

Ihr seht, es gibt schon arme Würmchen. Dix hatte ja noch Glück im Unglück, dass er jetzt auf dem Weg in ein besseres Leben ist. Mir wird aber immer ganz anders, wenn ich dran denke, wie viele andere traurige Vierbeiner ihr Leben da draußen in der Welt genauso fristen und vielleicht nicht die Hoffnung haben, dass es eines Tages besser wird. Wenn ihr wollt, könnt ihr für den tapferen Dix die Daumen drücken, dass er seine Behandlung ganz schnell hinter sich bringt und bald wieder fit und haarig ist! Das kann er sicher gut gebrauchen. Und beim nächsten Mal erzähle ich euch dann von Jumper! Die kann auch Daumen gebrauchen, weil sie gestern kastriert wurde und dabei wurde ein Tumor an der Gebärmutter gefunden (wie bei mir damals auch!). Der wurde jetzt zwar entfernt, aber jetzt weiß niemand, ob es noch rechtzeitig war oder nicht… Auch dafür sind ein paar Daumendrücker herzlich willkommen. Und auch noch der Rat: Lasst eure Kaninchenmädels kastrieren, solange sie noch jung und gesund sind! Ist der Tumor erst da, ist es vielleicht schon zu spät und das will doch niemand!

Viele liebe Grüße,
eure Mokka


14. Januar 2014
News von unserem Gnadenhofschweinchen Lotte


Hallo, hier ist mal wieder eure Lotte,

wer es nicht mehr weiß, ich bin die Meerschweinchendame mit den Knopfaugen und dem maladen Vorderfüßchen.

Ich lebe jetzt schon seit einigen Monaten in meiner neuen Gruppe und fühle mich sehr wohl. Auch habe ich mir bereits zwei Lieblingsplätze gesichert. Einer davon ist die Kuschelrolle, in der ich stundenlang meinen Schönheitsschlaf genießen kann und der andere ist die Hängematte, in der ich entspannt die Seele baumeln lassen kann.

Was ich gar nicht mag, ist wenn man mir zu nahe kommt, dann schimpfe ich wie ein "Rohrspatz". Nur beim Sippenoberhaupt Peppi drücke ich hin und wieder ein Auge zu. Aber ich habe einen Verdacht, die anderen wollen nur wissen was es mit meinem weißen "Schuh" auf sich hat. Und zwar folgendes...
Leider hatte sich vor Weihnachten mein Problemfüßchen wieder verschlechtert, so dass sich mein Pflegefrauchen Julia den Kopf zerbrach wie sie es besser machen könne. Da sie ja vom "Fach" ist (Krankenschwester), griff sie auf die modernsten Methoden und Mittel der Wundversorgung zurück. Täglich wird mein Füßchen gebadet, gespült, desinfiziert und neu verbunden. Wie ihr euch vorstellen könnt bin ich von der ganzen Prozedur nicht wirklich begeistert und halte mit meiner Meinung natürlich auch nicht hinter dem Berg. Daher braucht es schon zwei Paar Hände um mein Temperament zu zügeln, denn nur mit vereinten Kräften ist es ihnen möglich mir den "Schuhverband" anzulegen. Aber der ganze Aufwand hat auch sein Gutes, denn das Frauchen meint, dass ich vielleicht in ca. 2 Wochen keinen "Schuh" mehr brauche. Als etwas reifere Lady kann ich meine Euphorie noch zügeln, aber natürlich freue ich mich endlich auf meine Genesung und Ruhe.

Wie es ausgegangen ist erfahrt ihr beim nächsten Bericht...

Liebe Grüße
eure Lotte


04. Januar 2014


Hallo ihr Lieben,

zuerst einmal wünschen wir Beide, Kaninchenmaskottchen Mokka und Meerschweinchenmaskottchen Johanna und natürlich auch das gesamte zweibeinige Team der Kleintierhilfe München euch ein gesundes und zufriedenes Jahr 2014!

Und dann wird es Zeit euch mal wieder auf's Laufende zu bringen, es ist schon wieder so viel passiert.

Mitte Dezember kam Babsi Banane zu uns



Genau gesagt kam sie zu uns zurück, denn ihre Meerschweinchenfamilie ist leider im Lauf des Jahres 2013 gestorben und sie war nun alleine. Die Entscheidung aufzuhören ist ihrem Frauchen sehr schwer gefallen, aber wir haben natürlich Hilfe angeboten und Babsi sollte möglichst schnell wieder Freunde bekommen. Ursprünglich stammt sie aus dem Dachau-Notfall 2008 und leider merkt man ihr das auch an, man könnte sie auch Panikbabs nennen. Der ursprüngliche Plan war, sie normal zu vermitteln, nur hat sie uns da einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach 24 Stunden bei uns hatte sie sich keinen Millimeter unter ihrer Weidenbrücke bewegt, keinen Futzel gefressen, saß mit weit aufgerissenen Augen zitternd da und fing sofort an zu schreien, wenn man sie angefasst hat. Also haben wir entschieden, dass sie in die ehemalige Johannatruppe einziehen darf, die ja leider eh nur noch aus einem Pärchen besteht. Gesagt - getan! Anfänglich lief es noch ganz positiv, Nicki und Jonny sind keine super dominanten Schweinchen, allerdings war das Babs auch hier völlig überfordert, saß nur unter einer Etage und traute sich nicht raus. Als sie dann nach einer Woche endlich den Schritt wagte, hatten die anderen Beiden beschlossen, dass das Gehege ihr Revier ist und die linke Ecke der einen Etage das von Babs ... und so wurde sie "gebeten" auch dort zu bleiben. Sie wurde immer unglücklicher, wir hatten auch super viel Mitleid, aber nicht wirklich Hilfe für sie, doch dann hat das Schicksal zugeschlagen.



In der Mitte seht ihr Cocili, unser 7-jähriges Gnadenhofmädel, die leider seit Jahren Probleme mit Eierstockzysten und zuletzt auch noch Krebs hatte. An Silvester hat sie beschlossen, dass es Zeit ist das Köfferchen zu packen und wir haben sie einschläfern lassen. Böckchen Benji (links im Bild) ist eigentlich noch sehr agil mit seinen sieben Jahren, aber unser Uraltömi Mini (rechts) ist nun schon bald neun Jahre alt und will viel schlafen, ein bisschen fressen, aber ganz sicher nicht von Benjis Brommselanfällen genervt werden ... und so hat 2014 gleich mit einer Vergesellschaftung begonnen, das Babs zog bei den Oldies ein. Das Öma war völlig ungerührt, Benji machte Freudensprünge und quiekte sich die Seele aus dem Leib vor Begeisterung und das Babs ... findet sich von Tag zu Tag besser zurecht. So leid es uns für Cocili tut, wir müssen ihr fast dankbar sein, dass sie entschieden hat, dass ihr Platz der Richtige für das Babs ist. Liebe Cocili, wir behalten dich im Herzen, du warst immer ein sanftes und freundliches Schweinchen, das mir die Medikamente von den Fingern geleckt hat, mach's gut kleine Maus!

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Dann kam im Dezember noch Kaninchenbub Beppo zu uns, aber genauso schnell wie er gekommen ist, hat er auch ein neues Zuhause bei Kaninchenfreundin Eos, die auch von uns stammte, gefunden. Auch hier liegt Freud und Leid wieder nah beisammen, Eos Kumpel war überraschend gestorben. Diese Vermittlung fand am Heiligen Abend statt, was wir besonders schön fanden.

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Nicht ganz so toll läuft es bei unserem Frechdachs Lieserl



Sie wurde Mitte November zu zwei Meerschweinfreunden vermittelt, tolle Vergesellschaftung, alles gut ... nach 14 Tagen hat sie dann begonnen das Mädel zu verkloppen und ließ sich auch vom tapferen Böckchen nicht abhalten. Da ein Unglück selten alleine kommt ... das Böckchen musste wenige Tage darauf eingeschläfert werden, der neue Bock hatte es noch viel weniger im Kreuz Lieserl im Griff zu haben und so kam sie leider zu uns zurück. Es wurde eine ganz tolle Pflegestelle für sie gefunden, in der man sich auch sofort in sie verliebt hat. Nach Tierarztcheck und Kotprobe durfte sie vor wenigen Tagen ihre neue Gruppe kennen lernen ... nur leider mischt sie schon wieder alles auf und ist völlig überfordert. Aber so schnell gibt man bei Regina mit Familie nicht auf, nun wird eben eine langsame Annährung gestartet und wir hoffen sehr, dass Pubertätszicklein Lieserl endlich auch ihr Glück finden wird.

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Und zum Abschluss noch seeeeeeeehr schöne Nachrichten von unserem ehemaligen Sorgenkerlchen Bohumil (jetzt Brommi) ... guckt mal wie gut der inzwischen aussieht und wie entspannt er ist *freu*



Gestern ist sein großer Tag gekommen, die Kastrationsquarantäne ist abgelaufen und er durfte seine zwei Mädels kennen lernen ... und was man darüber berichten kann erfahrt ihr aus erster Hand, nämlich von ihm selbst (danke liebe Barbara!):

Hallooooooodriooooooo,

Conny und alle, die mich kennen……..und Bobby, mein Lieber!

Ich bin es, Brommi, genannt Löwenherz!

Ich muss Euch allen unbedingt schreiben, denn ich habe gestern das wichtigste Date gehabt, das wir Meerschweinchenjungs haben können: Meeting the girls!!!!!

OMG!
Aber von Anfang an:

Nach 6 Wochen Erholungskur bei Tanti wegen der Kastrations-quarantäne durfte ich gestern die Mädels kennen lernen, Meggy und Lillchen-Torpedo. Die habe ich ja schon die ganzen Wochen riechen können und dieser Duft hat mich schon ganz schwindelig gemacht.
Bloß gut, dass ich, seitdem ich bei Tanti wohne und mit gesundem Frifu und Heu versorgt werde, noch ein paar Grämmchen mehr auf die Waage bringe – schließlich wollte ich mich am wichtigsten Tag von meiner besten Seite zeigen.

Ich bin übrigens von allen Seiten bestens!

Tanti ist so froh, weil ich in den Wartewochen einiges gelernt habe: Wie man sich richtig putzt ohne umzufallen – wie soll man das auch können, wenn man vorher vom Altbock nur vermöbelt wurde und überhaupt keine Kraft zum Putzen hatte, weil man zu schwach war wegen Futtermangel….

Wie man sich entspannt hinlegt und zwar auf die Seite ohne Angst – war ja früher gar nicht möglich, weil ich sowieso immer Angst hatte und Schmerzen, weil meine Krallen in meine Fußballen reingewachsen waren

Wie man sich Futter aus der Hand von Tanti abholt – Futter gab’s ja kaum, und Vertrauen zu den Menschen damals hatte ich keines

Wie man an der Futterschüssel sitzen bleibt und nicht gleich jedes Futterstückchen in Sicherheit bringen muss – damals ging es um’s Überleben, wenn man nicht schnell genug war, gab es nichts zu Fressen

Wie man quiekt – ja, Ihr lest richtig, ich hatte keine Stimme und wusste gar nicht, dass Meerschweinchen quieken können, zum Beispiel aus Freude, wenn Tanti ins Zimmer kommt.

Tja, wie Ihr seht, ich bin ein echtes Smartschweinchen und hab alles gelernt, was so ein echter Kerl können muss, wenn er die Ladies erfolgreich glücklich machen will.

Ihr seid sicher schon gespannt, wie das erste Treffen mit den Mädels verlaufen ist. Ich kann Euch sagen, es ist einfach toll gelaufen!
Hat jedenfalls Tanti gemeint und die muss es schließlich wissen, denn sie hat schon viele Meerschweinchen miteinander bekannt gemacht.

Also – wir haben uns gesehen, dann mussten wir einfach anfangen zu klappern, schließlich kennen wir uns ja nicht und jeder wollte gleich mal klarmachen, dass er eine eigene Meinung hat. Aber bei dem Klappern ist es geblieben. Mir kam das ja alles merkwürdig vor, denn ich hab ja noch nie vorher Mädels getroffen und dieses Klappern ist einfach aus mir rausgekommen, wie selbstverständlich. Außerdem habe ich dann so komische Bewegungen mit meinem Hinterteil gemacht und bin herumstolziert – erst war ich ein bisschen unsicher, aber die Mädels waren beeindruckt von meinem Hüftschwung.
Tja – und dann dieser Duft der Mädels, vor allem vom hinteren Ende…unwiderstehlich!
Tadaaaa! Mehr möchte ich hier öffentlich gar nicht erzählen, schließlich haben wir Schweinchen ja auch unsere Privatsphäre! Ich weiß jetzt jedenfalls ganz genau, was der Unterschied zwischen Mädels und Jungs HINTENHERUM ist, und die Mädels wissen jetzt, was so ein echter Kerl ist!
Jawoll!

Tanti läuft die ganze Zeit mit einem Lächeln im Gesicht herum, sie sagt, weil sie so glücklich ist, dass die VauGe so gut gelaufen ist. Es gab nämlich keinen einzigen Biss, nur Klappern.
Schon klar, dass ich bei Lillchen-Torpedo ein bisschen mehr Überzeugungskraft gebraucht habe als bei Meggy. Lillchen-Torpedo ist außerdem echt schnell und obwohl ich fit bin wie ein Turnschuh, nach dem Hin- und Hergerenne mussten wir alle immer wieder kleine Päuschen einlegen, weil wir so erschöpft waren ... das seht ihr auf dem oberen Bild, da musste ich echt mal Verschnaufen.

Super, dass Tanti jede Menge Frischfutter und Heuberge ins Gehege gelegt hatte, da konnten wir uns dann für die nächsten Renn-Runden stärken. Und in den Heubergen konnten wir uns prima verstecken, wenn wir mal unsere Ruhe haben wollten. Kam aber nicht sehr oft vor. Ruhe hatte ich ja genügend in den Wartewochen vorher.

Tanti hat das ganze Geschehen nur still beobachtet und nix gemacht, auch nicht, als es rund ging und ich Lillchen-Torpedo zeigen musste, wer der Herr im Hause ist und vor allem, von welcher Seite dieser Herr kommt….. ;-)) Hehe

Allerdings habe ich gehört, wie sie mit ihrer Tochter und ihrem Mann gesprochen hat und erzählt hat, dass „ES“ gut läuft, dass ich mutig bin, dass ich liebevoll bin und wie ich Meggy abwuschele und dass Lillchen-Torpedo relaxt bleibt und dass Meggy nicht gestresst ist und dass ich genau wüsste, wie man „ES“ macht. Und dass sie stolz auf mich ist.
Jep – so sieht es aus!

Ich fühle mich jedenfalls sau-wohl und meine Mädels meinen, dass ich ein prima Typ bin.
Tanti sagt, ich bin ein Sanfter…..der weiß, was er will. Klar, weiß ich was ich will, und ich schätze, Tanti hat sich da verschrieben:
Sie meint bestimmt: Ich bin ein Mampfer!
Her mit dem Futter!



So, liebe Leute, ich muss mich jetzt wieder meinen Mädels widmen.

Meinem lieben Freund Bobby schicke ich von hier unten Grüße, denn schließlich habe ich seinen Platz hier bei Tanti bekommen.
Bobby, hier unten ist alles bestens – Meggy und Lillchen-Torpedo versorge ich gut!

Happy Schweinchengrüße
Euer Brommi - Löwenherz

Dass heute diese Perineal-Dings-Da-Tasche das erste Mal total in Ordnung war, hat das vielleicht etwas mit meinen Aktivitäten bei den Mädels zu tun??????? ;-)