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Die aktuellen Neuigkeiten 2010

Die Neuigkeiten des Jahres 2009 und 2007/2008


30. Dezember 2010



MIT SCHWUNG INS NEUE JAHR


Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch und ein glückliches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2011 für Euch und Eure Tiere!!!


16. Dezember 2010



Hallo ihr Weihnachtswichtel,

ich soll mich hier vorstellen hat mein Pflegefrauchen gesagt. Ich heiße Turbo, aber das Frauchen sagt immer Turbolino zu mir oder Miniturbo. Überhaupt hat sie ganz viele Spitznamen für mich. Bevor ich hier her kam, hatte ich einen anderen Namen. Aber mein Frauchen hat gesagt, das Leben vorher soll ich ganz schnell vergessen und den Namen am besten auch. Ich bin nämlich noch gar nicht lange hier. Erst seit zwei Wochen. Vorher habe ich im Tierheim gewohnt und da hat mich das Frauchen gefunden. Und das war ganz schön knapp, denn man wollte mich doch tatsächlich schon einschläfern! Stellt euch das mal vor! Mich! Aber das hat das Frauchen verhindert. Zwei Wochen lang hat sie um mich gekämpft, hat denen gesagt, dass es wohl jemanden gibt, der mich haben will. Sie nämlich! Aber die haben gedacht, ich bin zu krank. Leider haben sie ein bisschen Recht mit dem krank. Ich hab nämlich kaputte Zähne und muss ständig zu diesen komischen Menschen in den weißen Kitteln. Und so richtig fressen wie andere Kaninchen kann ich auch nicht. Deshalb bin ich auch ganz dünn geworden im Tierheim. Weil die anderen haben alle viel schneller gefressen als ich und für mich ist nicht viel übrig geblieben. Und deshalb habe ich dann auch immer Bauchweh und Durchfall gehabt. Aber jetzt ist alles anders! Jetzt bekomme ich nämlich ganz tolles Fresschen, das ich auch gut kauen kann. Das Frauchen schnibbelt das extra für mich ganz klein und deshalb nehme ich auch schon ganz toll zu und bin schon auf dem besten Weg, wieder ein muskulöser Kaninchenmann zu werden. Und wegfressen tut mir hier auch keiner was. Nein, nicht weil ich jetzt alleine wohne! Nein, viiiiiel besser! Ich habe jetzt eine neue Frau und was für eine tolle! Sie ist wunderschön, hat mich ganz doll lieb und putzt mir immer mein schlimmes Auge. Und das Beste: Sie hat auch kaputte Zähne und futtert genauso langsam wie ich! Gut, nicht?



Dummerweise hat mich das neue Frauchen auch schon zu so einer Frau im weißen Kittel geschleppt. Wobei die ganz hinterlistig war, die hat nämlich gar keinen weißen sondern einen orangenen Kittel angehabt!! Tzzzz. Die macht mir jetzt immer meine Zähne und hat mir viele Medikamente gegeben. Das gute ist, dass die alle ganz lecker schmecken und ich jetzt kein Bauchweh mehr hab und mein schlimmes Auge tränt auch nicht mehr so arg! Und soo schlimm ist es auch nicht, dass ich da jetzt immer hin muss, weil meine neue Freundin, die Socke, die muss da auch hin und deshalb fahren wir immer zusammen und ich kuschle mich ganz eng an sie hin.

So, jetzt wisst ihr eigentlich alles über mich und mein ganz persönliches Weihnachtswunder. Ich musste nämlich noch kein Engel werden, sondern darf hoffentlich noch ganz lange hier bleiben, bei meinem neuen Frauchen und meiner Socke. Ich hab dem Nikolaus und dem Christkind auch ganz fest versprochen immer brav meine Medis zu nehmen. Und die Mama sagt, mein neuer Name passt ganz prima zu mir, weil ich jetzt turboschnell zunehme und außerdem wie ein kleines Aufziehauto immer um ihre Beine flitze, wenn sie zu uns kommt. Sie könnte ja was zu futtern haben... Ach ja, was ich noch sagen soll: Ich bin jetzt ein Gnadenhofkaninchen! Ich weiß zwar nicht genau, was das ist, aber es muss was Gutes sein, denn es heißt, dass ich für immer hier bei der Kleintierhilfe bleiben darf.

Liebe Grüße und bis bald,
euer Turbo

_____________________________

Weihnachten ... die Zeit der Wunder ... vielleicht auch für Stups, der ein ganz ähnliches Schicksal wie Turbolino hat. Leider haben wir keine Möglichkeit noch ein weiteres langohriges Sorgenkind bei uns aufzunehmen ... aber wer weiß, vielleicht nimmt ja doch das Christkind sein Schicksal in die Hand ... wir wünschen es ihm von Herzen ... und HIER erfahrt Ihr mehr von ihm.


07. Dezember 2010

Gerade mal drei Wochen ist's her, da saßen bei uns zwei goldige Meerschweinchenjungs, einer davon, Struppi, sichtlich einsam. Er lag traurig in der Hängematte, futterte ohne große Begeisterung und tat uns wirklich leid. Da seine Kastrationsquarantäne sich endlich dem Ende neigte warteten wir gespannt auf die nächste Abgabeanfrage für eine hübsche Lady für ihn ... doch die kam nicht. Da gab es ein Oldietrio, das nicht getrennt werden sollte, da gab es Böckchen in allen Variationen, auch ein Pärchen sollte ein neues Zuhause finden ... aber ein oder mehrere Mädels - NÖ!!!!

Da Struppi aber ein Glücksschwein ist durfte er rechtzeitig zum Ablauf seiner Quarantäne in SEIN ZUHAUSE umziehen, bebrommselt seit letzter Woche glücklich zwei Damen und frisst seinen Gurkenspendern immer entspannter aus der Hand.



Aber nun ratet mal was sich seit seinem Umzug letzte Woche bei uns tut ... richtig, die große Mädelsschwemme hat eingesetzt. Am Samstag kamen zwei Teddydamen aus Rosenheim zu uns, weil ihr junges Zweibein nicht mehr viel mit ihnen anzufangen wusste und reichlich Milben und ein Augenproblem sprechen dafür, dass das Interesse wirklich bei Null lag. Und gestern hatte ich dann innerhalb von 10 Minuten zwei verschiedene Mädelsabgabeanfragen ... sowohl heute als auch morgen gibt's also gleich noch mehr Zuwachs, ein ehemaliges Vermittlungsschweinchen von uns, dessen Partner gestorben ist, kommt nach 3 Jahren retour und dann noch eine 6-jährige Omi, die ebenfalls verwitwet ist. Aber warum sollte auch alles so laufen wie WIR uns das wünschen, wäre doch langweilig ;-))

Am Donnerstag ist großer Tierarzttag für unsere Neuzugänge und dann könnt Ihr sie hoffentlich bald auf der Vermittlungsseite bewundern ... und natürlich auch gerne ein bisschen Herzklopfen und Adoptionsgedanken bekommen ;-))


25. November 2010
Glücksschweine!


Warum Noir und Struppi das sind? Nein, nicht weil sie Glück bringen, obwohl sie das mit Sicherheit auch tun werden, wenn sie mit verliebtem Gebrommsel ihren künftigen Ladies mit Sambahüftschwung auf die Pelle rücken ;-)

Und auch die künftigen Gurkenschnibbler werden mit diesen tollen Jungs bestimmt glücklich sein, aber Glücksschweine sind die zwei eigentlich deshalb, weil sie wirklich wunderschöne Zuhause bekommen.



Struppi hat das große Glück, dass ihm viel Stress erspart bleibt, weil er nach Absitzen seiner Kastraquarantäne nächste Woche sofort zur neuen Freundin nach Fürstenfeldbruck ziehen darf. Sehr nette Zweibeiner, ein schöner Eigenbau und endlich ein Mädel an seiner Seite ... und ein zweites wird folgen, das ist schon versprochen ... was will ein Böckchen, das aus einem kleinen Käfig stammt, in dem es sich mit seinem Bruder zoffen musste mehr ... da steht dem Leben als Glücksschwein doch nichts mehr im Wege.



Aber das Glücksschwein des Jahres 2010 der Kleintierhilfe München ist dann doch unser süßer Noir. Zwar wird er noch sein 1-jähriges und somit seinen 1. Geburtstag bei uns verbringen, aber in Kürze geht die Reise los ins schöne Berchtesgadener Land. In der langen Zeit bei uns gab es nur 2 Anfragen und die zweite ist wirklich ein Volltreffer. Ursprünglich war es eine Anfrage für ganzjährige Außenhaltung ... diese wird bei uns allerdings nur in wenigen Fällen befürwortet ... und so war die Hoffnung bei mir auf ein Traumplätzchen schnell wieder verflogen, aber Birgit hakte nach, stellte Fragen, hörte zu und setzte um und somit ist nun das perfekte Schweinchenzuhause in Griffweite. Sommeraußenhaltung im mardersicheren Gehege und im Winter gemütlich im Haus bei knapp 4 Quadratmetern Daueraufenthalt für 3 Schweinchen
... JUHUUUUUUUUUUU.

Und so findet eben dann doch jedes Töpfchen sein Deckelchen, auch wenn es manchmal ein Jahr dauert!

Einen schönen 1. Advent wünscht Euch Euer Kleintierhilfe München Team



01. November 2010

Liebe Freunde der Kleintierhilfe,

wir berichten hier viel über tierische Schicksale. Aber manchmal ist es auch an der Zeit, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Wie in dem Fall von Andrea. Mich hat ein Hilferuf aus NRW ereilt und ich möchte gerne auch aus persönlicher Betroffenheit (ich kenne die Familie) gerne unsere Homepage nutzen, den Aufruf nach Stammzellspendern zu verbreiten. Da es bereits eine tolle Homepage gibt, will ich hier gar nicht viele Worte verlieren.
Ich bitte Euch, den folgenden Link anzuschauen:

Lebensretter gesucht

Bitte lasst euch typisieren!! Im Interesse von Andrea, die völlig aus dem Leben gerissen wurde, im Interesse Ihrer Kinder, die nicht ohne Mama groß werden sollen, im Interesse aller, die Andrea zurück lassen würde. Aber auch im Interesse vieler andere Kranker, die auf eine Stammzellspende angewiesen sind. Die Typisierung ist denkbar einfach und sollte es passen und man als Spender in Frage kommen, dann muss man auch davor keine Angst haben.

Da eine Typisierung allein 50 Euro kostet ist die DKMS aber auch immer auf Spenden angewiesen. Wenn ihr also schon registriert seid oder euch dazu nicht durchringen könnt, kommt vielleicht eine Geldspende in Frage, es würde sehr helfen. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung - Email an Maren Jansen.

Viele Grüße und vielen Dank vorab, dass ihr euch typisieren lasst, spendet oder einfach möglichst vielen von Andrea (als nur ein Beispiel) erzählt, damit sich möglichst viele möglicher Stammzellspender finden.

Eure Maren


07. Oktober 2010

Hallo Conny,

ich bin's Dein Smarty!
Ich möchte Dir einfach mal von meinem neuen zu Hause berichten. Also pass mal auf, zuerst war da eine elend lange Autofahrt, mir ist so schlecht geworden - igitt! Nach ganzen 2 Stunden sind wir endlich angekommen und dann dachte ich, jetzt hab ich einen Sechser im Lotto -> 3 (!) Mädels, davon 2 junge und einen schönen, großen Eigenbau, einfach supi!!! Und weißt Du was dann passiert ist, dann sind die doch tatsächlich auf mich losgegangen. Mensch haben die mich gebissen und geprügelt - so was gemeines. Am schlimmsten war das alte Mädel, Molly heißt die übrigens.

Naja, nun aber der Reihe nach. Da ist diese Pebbels, das ist die kleinste und die jüngste aus der Truppe, wow, die gefällt mir und weißt Du was, ich glaube ich gefalle ihr auch - das ist doch schon mal richtig toll. Gestern hat die mich zum Tierarzt begleitet, dass ich nicht so allein bin. Da mußte ich nämlich hin, weil mich diese (blöde) Molly nicht nur in den Hintern und unterm Auge gebissen hat, sondern die hat mich auch in die Lippe gebissen, so richtig dolle, dass da jetzt ein Loch ist. Ich hab sie aber auch gebissen und ich hab sie die Treppe runtergeschmissen (hihi - Rache ist echt cool), naja und jetzt hat sie eine Prellung am Knie und auch ein Loch in der Lippe. Hättest sehen sollen - ich hab gekämpft wie ein echter, großer Mann!!! Aber die will das nicht einsehen, daß ich der Mann im Haus bin - jetzt hab ich die Strategie geändert, soll die doch einen auf Chef machen, ich wanze mich mittlerweile sogar schon bei ihr an und gebe ihr das Gefühl, dass sie der Boß ist. Guckt sie dann weg, mach ich eh was ich will und die beiden kleinen Mädels finden mich eh toll - basta! Mit etwas Glück kann die mir eh nicht mehr lange widerstehen, weil ich hab schon den richtigen Namen Smarty und smart bin ich ja wirklich - findest Du nicht auch? Ich bin doch wirklich soooooooooooooooooooo hübsch und noch viel charmanter, jawohl.

Ach ja die Dritte im Bunde ist die Ella, die ist ganz schwarz und ein bißchen schüchtern. Manchmal beißt sie vor Schreck, weißt Du, die hat viel Angst, weil die bei Kindern ohne Häuschen war. Außerdem hat die was mit dem Herz (dabei ist die doch noch gar keine alte Oma), na da darf man schon mal beißen. Sonst ist die aber auch total lieb. Na und wenn die Pebbels keine Lust auf mich hat, dann guck ich einfach mal ob die Ella gut riecht - verstehst mich schon, oder? Ob Molly gut riecht, hab ich noch nicht ausprobiert, aber wäre eh sinnlos, da sie mich ja (noch) nicht mag. Aber ich habe vor, hier alle Herzen zu brechen.

Apropos gebrochene Herzen - da sind auch noch die Menschenmädels, die uns den Stall sauber machen und das Futter liefern. Das klappt bisher wirklich reibungslos, da kann man nicht meckern. Streicheleinheiten kriegt man von denen auch, mir stinkt nur, daß die auch entscheiden, ob ich zum Doc muss oder nicht. Aber alles kann ja nicht perfekt sein.

Also dann bis bald irgendwann - ich arbeite hier an meiner Stellung in der Hierarchie, aber es geht inzwischen wirklich. Sei doch so lieb, grüß mir meine Mädels, die Birma und Nouka und natürlich auch mein Pflegefrauchen Uschi, das ist ganz wichtig! Die 2 Futterlieferantinnen haben auch versprochen, dass sie, wenn ich wieder verheilt bin, Fotos für Dich machen. Bis dahin kannst Du unseren Lesern ja ein Vermittlungsbild von mir zeigen. Ich hoffe, dass eine Narbe bleibt, die macht so total sexy und männlich, vielleicht gefällt das dann ja dieser Molly, was meinst Du?

Also tschüß bis bald
Dein Smarty




23. September 2010



Hallo Ihr lieben Leser und Leserinnen,

es wird mal wieder Zeit euch zu schreiben.
Ich bin jedoch ein bisschen traurig ...
Weil es meine letzte Nachricht an euch sein wird. Und weil ich meine Mädels vermisse ...

Warum das so ist?
Ich habe eine weite Reise angetreten und bin nun endlich angekommen.
Mein Weg ging über die Regenbogenbrücke.

Nun bin ich hier, wo es mir richtig gut geht und schaue auf euch herab. Ich kann alles sehen von hier oben aus und kann auch immer nach dem Rechten schauen. Meine Mädels und Frauchen hab ich dabei besonders im Blick. Aber mehr verrate ich euch nicht von diesem wunderbaren Ort, ich möchte das eurer Fantasie überlassen.

Es ging aber nicht anders. Ich war halt einfach alt. Und dann hab ich ganz schnell ganz schlimm abgebaut. Irgendwie ist von jetzt auf gleich alle Kraft aus mir raus gewesen. Ich mochte nicht mehr fressen, nicht mehr laufen, einfach nix mehr. Das war mir einfach zu mühsam. Ich konnte mich nicht mehr motivieren. Mein Körper hat einfach gesagt, es geht nicht mehr. Und Frauchen hat genau das richtige getan: sie hat nicht gewartet, bis mein Herz nicht mehr konnte. Sie ist mit mir zum Tierarzt und hat gemacht, dass es dann doch ganz schnell ging. War nur ein kleiner Pieks. Dann bin ich ganz müde geworden. Und dann weiß ich nur noch, dass sie mich ganz feste im Arm gehalten hat. An mehr kann ich mich nicht erinnern.

Wenn ich so runter schaue auf mein Frauchen und meine Mädels, bin ich eigentlich ziemlich zufrieden. Sie scheinen ganz ok zu sein. In den ersten Tagen haben sie ganz traurig geschaut und Frauchen hat geweint und meine drei Mädels haben mich gesucht. Es hat ja noch nach mir gerochen, aber ich war nicht mehr da. Und dann haben sie sich ständig gestritten, weil ja ich als Chef nicht mehr da war. Ich war halt einfach immer so entspannt, das hat sich auf alle ausgewirkt. Und irgendwie war es leer ohne mich, das hab ich ja von hier aus gesehen. Ich glaub, die haben mich echt alle ganz schön lieb gehabt, so traurig wie die waren. Kein Wunder, ich bin halt einfach echt toll. Aber das schöne ist: immer, wenn Frauchen jetzt von mir erzählt, dann lächelt sie. Weil ihr dann immer so witzige Geschichten einfallen, was ich so angestellt hab. Und weil ich immer so lustig war da unten auf der Erde. Und sie hat einen ganz stolzen Blick, weil ich bei ihr sein durfte. Und ich glaub sie weiß schon auch, dass ich es immer toll bei ihr fand. Da kann sie ruhig stolz sein, dass sie mir noch so tolle viele Jahre geschenkt hat. Es war echt schön dort und ich erinner mich gern an die Zeit zurück und erzähl hier auf der Regenbogenwiese allen davon. Manche, die in kleinen Käfigen gewohnt haben und immer alleine waren, beneiden mich schon echt ganz schön doll.

Aber das mit dem traurig sein, das ging ja auch dann nicht mehr. Und die Mädels, sie meinten dann, sie müssten alle Chef sein, weil ich ja nicht mehr da war und alles zusammen gehalten hab. Da war nur noch Streiterei.

Dann hab ich Frauchen zugeflüstert, dass sie jetzt nicht lange rum machen soll. Bei der Conny saß doch so ein tolles Schwein, das hab ich von hier aus gesehen und das hatte auch eine Chance verdient. Da hat Frauchen gelächelt und sich auf den Weg gemacht. Und sie hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Der macht einen super Job. Und ich bin so stolz auf mein Frauchen, dass sie sich so schnell entschieden hat und auf meine Mädels, dass sie den neuen Mann so gut akzeptieren.

Wer das ist? Das soll euch Frauchen lieber selber erzählen ... Ich gehe jetzt den letzten kleinen Rest meines Weges. Alle meine Aufgaben sind erfüllt, ich kann mich ganz beruhigt zurück ziehen. Es war wirklich schön auf eurer Erde, ich hatte eine tolle Zeit und ich bin immer da, auch wenn ihr mich nicht seht. Ich schaue auf euch runter und ab und zu geb ich euch einen kleinen Stubser, wenn es nötig ist. Denkt einfach fleißig an mich.

Ganz viele liebe allerletzte Grüße,
euer Othello xxx



13. September 2010



Aus Kindern werden Leute ... und das gilt natürlich auch für Mäusekinder. Aus unserem winzigen Fellknödelchen ist eine freche Teeniemausedame geworden, die ihr Gewicht inzwischen verfünffacht hat. Und so war es gestern soweit ... Minnymaus hat sich auf den Weg in die große Welt gemacht.

Natürlich nicht ohne von den besorgten Pflegeeltern noch alles Wichtige mit auf die Reise zu bekommen ...


Ein Dach über dem Kopf mit reichlich Futter für die ersten Tage und natürlich ...


... den warmen Kuschelsack für die kalten Nächte ;-))

Minny lacht sich bestimmt kaputt über uns und hat sich längst eine tolle Höhle gebuddelt, wie es sich für ein Feldmäuschen gehört, aber was soll's, wir können so einfach ruhiger schlafen, wenn wir wissen, dass sich "unsere Kleine" warm zudecken kann ;-))

Hier lässt's sich's doch prima Feldmaus sein:



Liebe kleine Minny, wir wünschen Dir ein wunderschönes und langes Leben mit vielen Mäusefreunden und nimm Dich gut in Acht vor Katze Lissy!!!



02. September 2010

YUMA
September 2007 - 01. September 2010


Yuma, mir fehlen die Worte ... ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Gestern noch war alles in Ordnung, es ging dir besser als je zuvor. Warum gerade jetzt? Ich verstehe es einfach nicht. Vor wenigen Tagen durfte ich dich zum allerersten Mal streicheln ohne dass du weggelaufen bist. Weißt du noch, anfangs hast du geschrien wenn man dich nur mit der Fingerspitze berührte. Und nun durfte ich dir übers Fell fahren und du bist ganz entspannt sitzen geblieben. Letzte Woche hast du wieder angefangen mit deinen Freundinnen zu kuscheln. Ganz dicht hast du dich an Fluse herangedrückt. Ich war so glücklich. Endlich ging es dir wieder richtig gut nach deiner Augenverletzung im Frühjahr und der Lungentzündung im Sommer. Endlich hattest du Vertrauen zu mir und anderen Kaninchen. Im Juni sind wir in unser neues Zuhause gezogen und weil du so glücklich warst im Garten, haben wir uns spontan entschlossen, den Kaninchengehegebau schon dieses Jahr zu beginnen. Also seid ihr noch vor uns in euer neues Heim gezogen und du hast es so genossen, draußen zu leben. Wer die ersten Bilder von dir kennt, und dieses letzte Bild von dir sieht, erkennt, wie sehr du dein neues Leben mochtest. Dass du nur schwer hoppeln konntest, tat deiner Lebensfreude keinen Abbruch. Sogar Haken schlagen konntest du, wenn auch auf eine ganz besondere Weise.

Ich weiß nicht, warum du uns so plötzlich verlassen hast. Gestern warst du noch voller Lebensfreude und heute morgen lagst du tot im Heu. Warum? Warum gerade jetzt, wo es dir doch so gut ging? Ich werde es wohl nie erfahren. Jetzt bist du wieder bei deinem Nuka, der uns im Juni verlassen hat und den du so sehr vermisst hast.



Ich wünschte, du hättest dieses neue Kaninchenleben länger genießen können. Viel zu lange saßt du allein in einem Käfig ohne zu wissen, wie es ist mit anderen Kaninchen zusammenzuleben oder wie es ist, wenn man immer Platz zum Toben hat. Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass ich dich zu mir geholt habe... Ich hätte dir mehr Zeit gewünscht, kleine Maus. Nun liegst du in unserem Garten begraben, unter dem Johannisbeerstrauch unter dem du immer gesessen hast.



Ich werde dich nie vergessen, kleine Yuma. Du warst etwas ganz Besonderes für mich.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Yumas Paten bedanken. Ganz besonders bei Renate, die sich regelmäßig nach Yuma erkundigt hat und ihr sogar ein kleines Paket mit ihren Lieblingstrockenfrüchten geschickt hat. Aber natürlich auch bei Yvonne, die schon Mokkas liebe Patentante war, genauso wie Birgit, die regelmäßig für viele unserer Gnadenhoftiere spendet. Außerdem hat sie uns auch noch Patenonkel Manfred geschickt, der den Gehegebau mit seiner Spende unterstützt hat. Vielen vielen Dank euch allen für die unglaubliche Hilfe und den Zuspruch.

Traurige Grüße,
Pilar


24. August 2010

Für 4 Gramm rasselt der Wecker


Letzte Woche war wieder eines meiner Farbmäuslein gestorben und nun nur noch zwei kleine Ladies übrig. Vorsorglich wollte ich lieber gleich "nachfüllen", bevor es mir wie im letzten Jahr gehen würde und ganz überraschend noch eine stirbt und somit ein Mäuselein einsam sein muss, bis man wieder Freunde für sie gefunden hätte. Also sämtliche Tierheime der Umgebung abtelefoniert ... einzig und allein in Riem saß eine kleine Maus. Es sollten aber schon wieder zwei sein, weil man ja sonst bald wieder vor dem selben Problem steht und auch bei Mäusen sind Vergesellschaftungen natürlich Stress, den man ihnen weitmöglichst ersparen sollte. Also weiter in die privaten Kleinanzeigen und endlich wurde ich fündig. Zwei Albinomädels in Markt Indersdorf, die der Ex bei seinem Auszug einfach da gelassen hatte. Schnell war ein netter Kontakt hergestellt und Montag Abend machten wir uns auf den Weg, um die zwei abzuholen. Die Zeit war gut geplant, so dass man später am Abend noch gemütlich zum Essen gehen wollte ... mein Bauch hat bei der Hinfahrt schon gebrummt ;-)

So weit, so gut, die zwei Mädels saßen schon in der Transportbox und wir konnten bald die Heimfahrt antreten. Ich ärgerte mich, weil ich kein Frischfutter dabei hatte, denn in der Box war leider nichts zu mampfen für die beiden. Kaum hatte ich das verkündet fuhr man(n) auch schon auf einen Feldweg an einem frisch gemähten Kornfeld und wir sammelten fröhlich Leckerchen für unterwegs und zu Hause. Prima, endlich heim, Mausis ausladen und Essen ... ich wollte gerade wieder ins Auto klettern als man(n) meinte "Schau mal, da sitzt ne kleine Maus". Oh Nein, eigentlich wollte ich gar nicht schauen ... ich wollte doch nur heim, was zu Essen und ne Aspirin, weil mein Kopf inzwischen brummte, und meine kleine Welt wäre wieder in Ordnung. Aber da saß es nun mal ...



Ein kleines Babymäuslein, das sich kaum noch regte. Ihr könnt mich steinigen, aber ich dachte wirklich eine Sekunde darüber nach sie dort zu lassen ... einfach ins Gras setzen und hoffen, dass Mama sie wieder findet ... sie würde mir doch eh unter den Händen wegsterben ... nachts aufstehen zum Füttern und sie würde es sowieso nicht schaffen ... ich dachte an Cola, an Lämmchen, an viele Nächte, die irgendwann dann doch in Tränen geendet haben ... aber Ihr wisst es ja eh, würde ich sonst jetzt hier schreiben :-)

Minnymaus machte sich in Sebastians Hand warm eingemummelt mit uns auf dem Heimweg. Fünf vor acht noch in den Supermarkt gehechtet, um die Päppelbestände aufzufüllen und daheim sofort die erste Fütterungsrunde eingeläutet, Kuschelbettchen hergerichtet, Snuggle Safe in die Mikrowelle geworfen und siehe da ... Minnymaus fand es toll ein warmes Fläschchen zu bekommen und schlabberte eifrig. Anschließend wurde das kleine Bäuchlein mit einem Wattestäbchen massiert (danke Pilar für die Babymausersthelferschulung um 11 Uhr abends ;-))



Nachts hat dann fröhlich der Wecker gerasselt, meine Wenigkeit war weniger fröhlich, aber sehr dankbar, dass Minnymaus wohlauf war und sogar an einem Gurkenstückchen gelutscht hat.

Sie wird nun zusehends aktiver und hat vorhin sogar ein Stückchen Hundefutter gemampft.



Insofern stehen "unsere" Chancen vielleicht gar nicht so schlecht und in ein paar Wochen wird sich Minnymaus hoffentlich auf den Weg zu ihren Artgenossen auf dem Feld machen können, um ein glückliches Mäusleinleben in Freiheit zu genießen. Lieben Dank an Peter und Sebastian, ohne Euch gäb's den 4-Gramm-Zwerg jetzt schon nicht mehr.

Über Daumendrücker freuen wir uns wie immer sehr!

Liebe Grüße von Conny & Minnymaus



09. August 2010

WUKI
2003 - 07. August 2010



Unsere süße Omi hat nun leider ihre letzte Reise angetreten ... und hier ein paar Abschiedsworte von ihren beiden Pflegefrauchen:

Nachdem Wuki ihre Augen OP so gut überstanden hatte und im Juni und Juli wieder zu einer richtig munteren Schweineseniorin wurde, zeigte sich ab Ende Juli, dass ihr langsam die Kraft ausging. Lebensmut hatte Sie nach wie vor, aber ihre vielen Zipperlein machten ihr nach und nach immer mehr Probleme. Die Tierärzte hatten uns vorgewarnt, dass es durch die Eierstockzysten und die damit verbundenen Verwachsungen im Bauchraum zu Schwierigkeiten kommen könnte und so kam es dann leider auch. Die Verwachsungen waren nun auch schon von einem Laien zu spüren. Am Samstag morgen fand ich sie zusammengekauert in der Ecke sitzen und auch das frische Heu rührte Sie nicht an. Nach einer Notfallversorgung fraß Wuki zwar ein Löwenzahnblatt, dies allerdings unter größter Kraftanstrengung. Leider besserte sich ihr Zustand nicht. Zwar machte sie mit Schmerzmittel immer wieder den Versuch etwas zu fressen, aber ihre Kraft kehrte nicht zurück, die wenigen Schritte die sie noch machte, konnte sie nur noch taumelnd bewältigen und immer wieder fiel sie dabei um.

Leider war es ihr nicht vergönnt in Ruhe einzuschlafen; sie wollte ihr neu gewonnenes Leben wohl einfach nicht loslassen. In dem Glauben daran, dass sie auf diese Weise ihr neues Leben genauso gut in Erinnerung behalten kann, wie sie es mochte, fassten wir den Entschluss ihren Kampf zu beenden und ihr einen sanften Weg über den Regenbogen zu ermöglichen.

Wuki verließ uns am 07. August 2010 um 15:05 Uhr.

Hier schnuppern noch sechs kleine Schnuten ihrer resoluten Oma hinterher, die ihre ruhige Art sehr vermissen werden. Wir halten dich hier als unsere "Schweineseniorin" in Erinnerung und wünschen dir alles Gute!!!

Dein Pflegefrauchen Sabina

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Kleine Wuki,
nun ist er also gekommen, der Tag um Abschied zu nehmen. Wir beide haben uns schon einmal verabschiedet, das war kurz vor Weihnachten. Ich hatte dich sofort in mein Herz geschlossen, als du damals, im September 2009 bei uns abgegeben wurdest. Und ohne lang zu überlegen, beschloss ich, dass du bei mir bleiben solltest. Doch ich hatte die Rechnung ohne meine Terrortruppe gemacht, die dich einfach nicht in ihrer Mitte aufnehmen wollte. Also entschloss ich mich schweren Herzens, dich abzugeben, damit du dein Glück finden konntest. Und das hast du. Sabina hat dich aufgenommen und ihre Truppe hat alles wett gemacht, was meine Monster angerichtet haben. Liebevoll nahmen sie dich in ihrer Mitte auf, du wurdest ein Teil der Truppe und durftest ein Leben im Meerschweinchenparadies führen. Du hattest Freunde, du hattest Platz, du wurdest versorgt. All das hattest du sechs lange Jahre vorher nicht. Du durftest sogar erfahren, wie es ist, Gras unter den Pfoten zu spüren. Doch manche haben es schwer im Leben. Eine Augenverletzung zog eine lange Krankengeschichte nach sich. Ich weiß nicht, kleine Wuki, warum du so viel Leid in deinem Leben erfahren musstest, warum du nicht einfach die letzten Monate deines Lebens unbeschwert genießen durftest. Manchmal ist das Leben unfair und ich hätte dir so viel mehr Glück gewünscht. Ich hätte dir auch gewünscht, dass du friedlich in deinem Heubettchen einschlafen darfst, doch auch das war dir nicht vergönnt. Sabina musste diesen schweren Weg mit dir gehen, den wir alle schon so oft gehen mussten. Erst dann durftest du friedlich einschlafen.

Kleine Wuki, du hattest ein langes, aber nicht immer leichtes Leben. Dennoch bin ich unendlich froh, dass du zumindest noch erfahren durftest, wie es ist geliebt zu werden. Wie es ist, wenn sich Menschen um einen sorgen und kümmern. Es ist nich viel, aber es tröstet mich zumindest ein wenig. Ich bin Sabina unendlich dankbar, dass sie dir die letzten Monate deines Lebens all das gegeben hat, dir gezeigt hat, wie schön ein Schweineleben sein könnte, und dass sie dir den letzten Schritt erleichtert hat, was nicht immer eine leichte Entscheidung ist.

Komm gut im Regenbogenland an, kleine Wuki. Nun hast du all deine Krankheiten hinter dir, bist gesund und munter und kannst mit zwei gesunden Augen auf die Welt herabblicken. Sicher hast du schon Mokka getroffen, mit der du so viel gemeinsam hattest. Ihr beide habt jede nur erdenkliche Krankheit mitgenommen und dennoch immer ein Lächeln im Gesicht gehabt, ihr beide habt die Welt am Ende nur noch mit einem Auge erkundet, ihr beide habt euch so sehr ans Leben geklammert, dass ihr Hilfe brauchtet um loszulassen, ihr beide habt uns im August verlassen... und ihr beide wart etwas ganz Besonderes und werdet für immer einen Platz in meinem Herzen haben. An Weihnachten warst du schon unser Engelchen, nun sind dir wirklich Flügel gewachsen und ich hoffe, sie tragen dich in ein besseres Leben.

Dein Patentantchen Pilar





28. Juli 2010


Mit dem Beginn der Ferien bricht bei uns regelmäßig das Chaos aus, denn nun erreicht uns fast täglich eine Anfrage, ob wir auch Urlaubstiere aufnehmen.

Vor kurzem hatte ich sogar einen "freundlichen Anrufer" der meinte, dass es eine Frechheit sei Tiere zu vermitteln, wenn man diese dann nicht in der Urlaubszeit wieder bei uns abgeben könnte ... ganz nebenbei wurde erwähnt, dass er auch mal bis zu 6 Monaten wegfahren würde ...

Grundsätzlich nehmen wir keine Urlaubstiere, weil wir es aufgrund der nur sehr eingeschränkten Quarantänemöglichkeiten und aus Platzgründen kaum durchführen können. Urlaubsgäste brauchen eigene Räume und dürfen weder mit Pflege- noch mit eigenen Tieren oder auch mit anderen Urlaubsgästen in Berührung kommen. Aber wenn es doch mal furchtbar brennt versuchen wir natürlich zu helfen, dann muss der Besitzer aber im Vorfeld einen Tierarztcheck incl. Kotprobe durchführen lassen, einen Nachweis hierüber lassen wir uns vorlegen. Da so ein Gesundheitscheck sowieso jedes Jahr gemacht werden sollte kann man das problemlos verbinden.

Da sich die Hilferufe in diesem Jahr extrem häufen und unsere Kapazitäten leider komplett ausgeschöpft sind nun die Frage an Euch ... hätte jemand Zeit und Lust notfalls in der Urlaubszeit auch einmal Gäste zu betreuen (in der Regel Meerschweinchen oder Kaninchen)? Wie oben bereits erwähnt ist eine räumliche Trennung zu eigenen Tieren allerdings Pflicht. Gerne könnt Ihr mich per Mail kontaktieren und wir besprechen alles weitere dann ausführlich. Vorab schon mal vielen Dank!

Ich hoffe Eure Tiere sind bereits gut untergebracht für die Urlaubszeit, im Idealfall können sie in der vertrauten Umgebung bleiben und werden dort versorgt. All denen, die bereits am kommenden Wochenende in die Ferien fahren ... einen tollen Urlaub!

Euer Kleintierhilfe-München-Team


12. Juli 2010


Liebe Freunde der Kleintierhilfe-München,

wir entschuldigen uns sehr, dass wir uns im Moment mit Neuigkeiten so rar machen, aber leider ist es uns allen zur Zeit aus beruflichen und privaten Gründen nicht möglich uns wie gewohnt einzubringen. Wir hoffen Ihr bleibt uns trotzdem treu!!!

Und natürlich werden trotzdem alle Pfleglinge bestens versorgt, egal was passiert, das steht bei jedem von uns ganz oben!

Gnadenhofschweinchen Wuki lässt lieb grüßen, wie all unsere Vierbeiner leidet sie sehr unter der Hitze und daher wurden Gartenbesuche vorerst gestrichen, das ist für unsere Omi einfach zu anstrengend. Von den OP's hat sie sich aber gut erholt, klaut ihren Freunden das Futter und quietscht wie eh und je. Leider ist sie inzwischen sehr mager geworden, das Alter macht sich immer mehr bemerkbar. Aber sie genießt jeden Tag und wir freuen uns mit ihr darüber. Und nun möchte sich Othello noch bei Euch zu Wort melden:

So, da bin ich wieder. Hab viel gefressen und geschlafen zwischendurch. Und jetzt nehm ich mir wieder Zeit für euch! Also, ich will da noch mal ganz doll drauf hinweisen: wenn ihr über meine Beiträge ein bisschen schmunzeln musstet, dann liegt das nur daran, dass ich schon so viel Lebenserfahrung hab, dass ich auch was zu erzählen hab. Also wenn ihr mal irgendwo ein Tier seht, dass auch schon "alt" ist, also Lebenserfahrung hat, dann lasst euch davon nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil! Frauchen sagt immer, sie hätte nicht gedacht, dass ich so alt werde und so lange bei ihr bin. BITTE????? Was soll denn das bitte heißen? Ich lass mich durch nix unterkriegen. Gut, manchmal schlaf ich ein bisschen mehr und manchmal schlaf ich auch sehr tief, aber wenn wir mal verreisen oder Besuch da ist oder so, dann finden immer alle als erstes mich süß. Weil ich immer gleich als erstes ganz neugierig angetrapst komme und schau, ob es was zu fressen gibt. Ich lass mir auch ganz entspannt die Krallen schneiden und so. Das hab ich jetzt sooo oft mitgemacht, da weiß ich, dass nix passiert. Und wenn eine von den Mädels zum Tierarzt muss, dann fahr ich immer mit. Hey, ich finde es cool. Dann erlebt man was, die Box ist gemütlich und zu futtern gibt es auch was. Warum denn bitte Angst haben? Und die schissigen Mädels, die finden es immer supi, wenn ich mit in der Box hocke und wir zusammen fressen können. Dann haben die immer viel weniger Angst.

Und wenn mir mal was nicht passt, dann zeig ich das. Ich hab das gar nicht nötig mit der Angststarre oder weglaufen oder so. Ich kann nämlich Mimik sagt Frauchen. Mimik?? Keine Ahnung, was das ist, aber wenn mich was nervt, dann mach ich ein böses Gesicht. Und dann beiß ich wo rein, in ein Handtuch zum Beispiel. Dann wissen gleich alle Bescheid und lassen mich in Ruhe. Ist doch klar dann, oder? Solche Sachen kann man nämlich als erfahrenes Schwein.

So, gibt es jetzt noch irgendwelche Zweifel, dass ein älteres Tier ne Menge Vorteile haben kann? Ich hoffe doch mal nicht. Also immer dran denken wenn irgendwo alte Tiere sind: Wir haben auch eine Chance verdient und können seeeehr lange viel Freude bereiten. Gebt uns eine Chance! Ich hab eine ganz tolle bekommen, ich hab ein super Leben und wollte das hier mal endlich los werden.

Alles Gute für Euch und Eure Tiere wünscht Euer Othello


19. Juni 2010

Tagebuch eines Kaninchenaußengehege-Baus

In meinem letzten Beitrag über Gnadenhofkaninchen Yuma habe ich es ja schon erwähnt: Wir ziehen um. Nach 5 Jahren Stadtwohnung im 5.Stock haben wir nun endlich ein Haus mit Garten gefunden. Wer selbst mit Langohren und/oder Quiekern in einer Wohnung mitten in der Stadt wohnt, kennt es sicher: Man träumt davon, den Vierbeinern eines schönen Tages ein Freigehege bauen zu können. Insbesondere im Sommer, wenn die grünen Wiesen voller lecker Löwenzahn stehen, möchte man den Tierchen gern die Freiheit gönnen, die Nase in den lauen Abendwind zu halten. So ging es auch mir. Im April diesen Jahres war es dann endlich soweit und wir hatten unser neues Heim und den dazugehörigen Garten gefunden. Da unser Häuschen allerdings der älteren Generation angehört, beschlossen wir, erst im nächsten Frühjahr mit dem Gehegebau zu beginnen und uns zuerst darauf zu konzentrieren, unser neues Heim bewohnbar zu machen - für Mensch und Tier. Doch wer meinen letzten Bericht über Gnadenhofkaninchen Yuma gelesen hat, der wird verstehen, warum wir uns das anders überlegt haben. Die sporadischen Gartenausflüge im provisorischen Gehege sollen bald der Vergangenheit angehören.



Das neue Freigehege soll noch in den nächsten Wochen entstehen, damit Yuma und ihre Freunde den kompletten Sommer draußen verbringen können. Die Renovierung unseres Hauses muss warten, die Vierbeinener gehen mal wieder vor. :-) Damit alle, die wie ich noch bis vor kurzem, von einem Außengehege träumen, einmal miterleben, wie es dann wirklich ist, wenn der Traum in greifbare Nähe rückt, werde ich die nächsten Tage und Wochen hier erzählen, wie unser Gehgebau vorangeht. Was ich jetzt schon sagen kann: Wehe die Vierbeiner wissen nicht zu schätzen, was wir für sie tun!!!



Eure Pilar


05. Juni 2010


Huhu,

ich hab's ja versprochen ... da bin ich also wieder. Ich sag euch, hier ist wieder was los, meine Emma ist krank. Also eine von meinem Harem. Die hat jetzt nur noch ein Auge und will nicht so recht fressen. Ich muss da mal ab und zu nach dem Rechten sehen ...

Naja, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, genau ... Alt ...
Also wie gesagt: Ich bin nicht alt!! Ich wohne schon lange hier, ich höre nur noch, was ich hören will, aber ICH BIN NICHT ALT. Also, meine Mädels wissen das zu schätzen. Dieses ganze Brommselei, die die Jungspunde die ganze Zeit machen, das hab ich nicht mehr nötig. Ich glänze durch pure Anwesenheit. Und jeder, der mich kennen lernt findet mich super. Weil ich nämlich schon so viel erlebt habt, ich hab kaum noch Angst. Also ich meine, manchmal finde ich schon was komisch und bin ein bisschen vorsichtig. Aber im Großen und Ganzen schockt mich nix. Wenn's was zu erleben gibt, bin ich sofort dabei. Wenn wir zum Beispiel in den Garten dürfen. Dann verstecken sich die jungen Schweinedamen erstmal. Ich hab das gar nicht nötig. Ich konzentrier mich auf's Wesentliche: Ich fresse gleich los. Man muss das doch ausnutzen!!

Und wenn Frauchen was Leckres zum Eigenbau trägt, dann warte ich immer schon ganz gespannt. Manchmal sagt Frauchen, ich soll nicht so starren, als wenn ich hypnotisieren könnte. Dann lacht sie immer. Keine Ahnung, was die meint. Ich schau die halt einfach nur so lange an, bis die endlich was zu essen bringt. Wenn ich feste genug schau, dann geht sie auch manchmal schneller was zu essen holen. Ich hab ja Zeit. Ich kann stundenlang da sitzen und sie anschauen ;) So ist das nämlich, wenn man die hektische Zeit seines Lebens hinter sich hat. Von wegen alt, da lach ich ja! Pah!

Und auf meine Frauen pass ich auch super auf! Das sind die mir wert! Und ich weiß halt einfach, was Frauen wollen? Bebrommselt werden? Nein, eher nicht und vor allem nicht ständig (wer hat eigentlich der Jugend von heute gesagt, dass man ständig brommseln soll???). Ich passe einfach so auf. Und wenn die Nachbarskatze im Garten mal am Gitter vorbei schaut, dann klapper ich feste mit den Zähnen. Die ist zwar viel größer als ich, aber da ist ja ein sicheres Gitter dazwischen und oben drauf. Naja gut, Frauchen hat auch da gestanden, die hätte dann auch schon aufgepasst. Aber erstmal ich. Und die Frauen hat's beeindruckt.

Ich hab's sogar schon mal nem Hund gezeigt! Da saß ich in meiner Transportbox zusammen mit der Emma. Und da kam ein Hund vorbei und da hab ich mich ans Gitter von der Box gestürzt und gaaaaanz laut und gaaaaanz schnell mit den Zähnen geklappert. Der sollte mal wissen, wo es lang geht. Maaaan, hatte der Respekt! Solche Sachen trauen sich doch die jungen Männer heutzutage gar nicht mehr, die haben immer Angst und wissen einfach nicht, was das für nen Eindruck macht. Gut, Frauchen stand auch daneben und hat gelacht und gesagt "Othello, wenn da kein Gitter dazwischen wär ... gegen 35 kg Labrador-Hund ziehst du sicher den Kürzeren". Keine Ahnung, was die meinte. Ich wär mit dem schon fertig geworden!

Oh, ich muss aufhören. Frauchen kommt mit Futter. Da musste ich diesmal gar nicht so viel starren :-) Beim nächsten Mal erzähl ich euch mehr von meinem entspannten Rentnerleben!

Genießt die Sonne und lasst Eure Schweinis in den Garten ... aber Sonnenschutz nicht vergessen!

Viele Grüße von Eurem Othello

P.S. Frauchen hat gesagt ich soll nicht so gierig sein und euch noch schnell von der Wuki erzählen, ihr wisst schon, unser Gnadenhofschweinchen mit dem kaputten Auge. Ich sag's Euch, da ist auch was los bei der alten Lady, jetzt musste auch noch ein Blasenstein rausoperiert werden ... Blasenstein, was immer das auch ist, aber operiert hört sich gar nicht schön an. Gell Frauchen, sowas machen wir nicht, oder?!!! Aber die Wuki hat auch das gut überstanden ... aber jetzt muss es echt mal gut sein, schließlich muss die doch auch endlich ihr Rentnerdasein genießen!


25. Mai 2010


Warum Gnadenhofkaninchen Yuma Luftsprünge macht

Die meisten kennen sicher den schönen Text über den Wert des Lebens, den Conny vor langer Zeit für unsere Webseite verfasst hat und der unser aller Motivation beschreibt. Am Pfingstsonntag kam mir der Text in den Sinn und er erschien mir passender als je zuvor. Die letzte Zeit war für mich privat und beruflich, wie auch im Verein anstrengend. Mehr als einmal war ich nervlich am Ende und das ein oder andere Mal fragte ich mich auch, ob es das alles wirklich WERT war. Doch unsere Vierbeiner wären nicht unsere Vierbeiner wenn sie einen nicht immer im richtigen Momtent daran erinnern würden, warum wir uns diesen manchmal anstrengenden "Nebenjob" gesucht haben. Und genau das tat Gnadenhofkaninchen am Pfingstsonntag. Im September 2009 hatte ich Yuma zu mir geholt, und sicher erinnert sich der ein oder andere noch an meine ersten Berichte und das äußerst misstrauische kleine Tierchen, das damal hier einzog.



Und obwohl sich vieles besserte und Yuma täglich etwas mehr Vertrauen fasste, blieb sie doch ein sehr zurückhaltendes und verhaltenes Kaninchen. Nun hat aber all der Stress auch etwas Gutes. Wir ziehen um. Nach fünf Jahren, die ich von einem Garten für meine Langohren träumte, wird er nun Wirklichkeit. Jedes Wochenende, wenn wir zu unserer Baustelle fahren, dürfen unsere Langohren und natürlich auch die Quieker uns begleiten. Und dieses Wochenende erlaubte uns das Wetter auch endlich einen langen Gartenausflug für die Vierbeiner. Die anderen vier kannten den Garten ja schon, für Yuma war es einer der ersten Gartenausflüge. Niemand kann sich vorstellen, was für ein unglaubliches Gefühl es war, als dieses kleine schüchterne Wesen auf einmal anfing, wie wild durch das Gehege zu toben, und tatsächlich versuchte die kleine Yuma, die auf Grund ihrer Wirbelbrüche kaum laufen kann, vor lauter Freude Haken zu schlagen. Sie düste durchs Gehege und hoppste immer wieder in die Luft, torkelte und düste weiter. Noch nie habe ich sie so ausgelassen gesehen, noch nie hat sie eine solche Lebensfreude, ein solches Glücksgefühl ausgestrahlt. Zum allerersten Mal seit sie bei mir ist, hatte ich wirklich das Gefühl, dass sie sich ihres Lebens freut und nichts ihre Freude trübt, dass sie das Erlebte vergessen konnte.



In diesem Moment wusste ich wieder, dass ein einziger solcher Moment alles WERT ist! Ein einziger solcher Moment macht einem wieder bewusst, warum mal all das tut. Warum man weitermacht, auch wenn man manchmal vor lauter Frust alles hinschmeißen möchte. Wenn man auch nur einem einzigen Lebewesen, für nur einen Moment diese Lebensfreude wieder geben kann, auch wenn man Monate darauf warten muss, dann ist das mehr WERT als ich hier jetzt erklären kann. Wenn ich an das verschreckte kleine Tierchen denke, das hier einzog, das wohl kaum gute Erfahrungen mit Mensch und Artgenossen gemacht hatte, das panische Angst vor allem und jedem hatte und dann dieses zufriedene Kaninchen sehe, das gedankenverloren an einem Grashalm kaut, dann macht mein Herz gemeinsam mit Yuma Luftsprünge. Danke kleine Maus, dass du genau im richtigen Moment Luftsprünge gemacht hast, dass du mir endlich das Gefühl gegeben hast, dass du glücklich bei uns bist. Ich verspreche dir, du wirst noch viele viele Stunden im Grünen verbringen und wir werden dir und deinen Freunden ein wunderschönes Außengehege bauen, in dem du den ganzen Sommer draußen verbringen kannst und ich noch ganz oft diesen zufriedenen Blick sehen kann.



Viele Grüße von Pilar & Yuma


19. Mai 2010

Othello - Teil 2



So, ich hab geschlafen, gefressen, geschlafen, gefressen und jetzt bin ich wieder in Erzähllaune. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, die im Tierheim haben mich hergerichtet ...

Und noch am gleichen Tag kam Maren da beim Tierheim vorbei. Was für ein Zufall! Ich hab ein neues Zuhause gesucht. Und Maren ein Böckchen für ihre damals noch zwei Mädels ... suuuuuper Zufall! Weil: Seitdem wohne ich bei Maren. Maren ist irgendwie bei so nem Verein, die machen, dass möglichst viele Meerschweinchen glücklich sind oder so. Ich weiß auch nicht genau. Die telefoniert oft und dann riecht sie manchmal gaaaanz spannend nach anderen Tieren und so. Ich glaub das Dings heißt Kleintierhilfe oder so ...

So, jetzt wisst ihr schon mal, wo ich herkomme. Das lustige ist aber, das kein Mensch weiß, wie alt ich bin. Hi hi. Die rätseln immer nur rum und ich verrat es nicht. Als Maren mich bekommen hat haben alle gesagt, ich sei "schon etwas älter". So so, wenn die das sagen. Das war übrigens im Oktober 2004. Das heißt, ich bin dann jetzt 5 Jahre + X, weil ja keiner weiß, wie alt ich wirklich bin.

Und irgendwie höre ich hier manchmal so Dinge, dass manche Leute keine alten oder älteren Tiere wollen. Und das kann ich gar nicht verstehen. Und weil ich das nicht verstehen kann, und weil ich das schon so oft gehört hab, muss ich mich dann jetzt hier mal zu Wort melden. Und mal etwas Grundsätzliches loswerden ...

ICH BIN NICHT ALT!!! Genauso wenig wie meine Kolleginnen und Kollegen. Ich bin ENTSPANNT. Und COOL. Und total RELAXT. Und WITZIG. Aber ganz sicher NICHT ALT!!!

Und warum das so ist, das werde ich euch jetzt mal bald erzählen. Aber zuerst mach ich mal ein Schläfchen. Und dann gibt es ja auch bald wieder Futter. Also frisches Futter, Heu haben wir ja eh immer. Und Wasser natürlich auch. Aber das ist ja eh selbstverständlich (bei uns zumindest). Aber wie gesagt, erstmal ein Schläfchen. Denn die Zeiten, wo ich mich stressen lasse, die sind laaaaange vorbei ... bis bald

Euer Othello


05. Mai 2010



WUKI SORGENSCHWEIN

Viele von Euch kennen ja unsere Gnadenhofschweinchenomi Wuki, die nach vielen Turbulenzen seit Weihnachten endlich etwas zur Ruhe gekommen ist, weil sie sich in Sabinas Gruppe sehr gut integrieren konnte. Nur wären wir für Wuki sehr dankbar gewesen, wenn diese Ruhephase auch noch eine Weile angehalten hätte, doch am 15. April war es damit leider schon wieder zu Ende. Sabina fand Wuki mit total geschwollenem Auge und offensichtlichen Schmerzen vor und machte sich sofort auf den Weg in die Tierklinik. Die Ärzte dort sahen eine Entfernung des Auges als notwendig an und wir drückten unserer Omi alle heftig die Daumen, da altersbedingt das Narkoserisiko natürlich deutlich erhöht war.

Aber schon am nächsten Abend waren alle beruhigt und glücklich, die OP war super gelaufen und Wuki schon wieder mampfend bei ihren Freunden.



Inzwischen wurden die Fäden entfernt, alles war bestens, bis Sabina am 1. Mai einen hellen Fleck entdeckte ... der sich als Eiter unter der Kruste entpuppt hat. Also wieder ab in die Tierklinik und nun gibt es wieder täglich Medikamente und Spülungen.

Kleine Omi, werde schnell gesund, damit Du endlich mit Deinen Freunden auch mal einen tollen Gartenausflug machen und das Schweinchenrentnerleben so richtig genießen kannst!


26. April 2010




Ja guten Tag erstmal ... Also, ich hab jetzt lange gewartete, bis ich mich zu Wort melde. Aber nun hab ich mich entschlossen mit meiner
(Lebens)geschichte an die Presse zu gehen. Ich finde jeder sollte das mal ab und zu machen und viele Promis tun's ja auch ... und Ihr wisst ja alle gar nicht was ihr so verpasst, wenn nicht auch wir Schweine mal aus dem Nähkästchen plaudern würden.

Hm, ich denke, ich sollte mich erstmal vorstellen... Ich bin Othello... Ich bin ein Meerschwein. Ein stattlicher Bock!
Natürlich kastriert. Ständig so ne Kinderschar um mich rum, das wär mir viel zu stressig. Und da wo ich her komme und mein Frauchen, die waren sich einig, dass es besser für alle ist, wenn ich kastriert bin. Ich hab zwar erst geglaubt ich trau meinen Schlappohren nicht. Kastrieren??? Ich??? Ts ts ts ...
Aber ganz ehrlich (bitte an alle Böckchen weitersagen, die Kastra doof finden!): Mit der Kastra ist alles besser geworden!!!

Ich hab früher ganz alleine gewohnt. In einem kleinen Käfig. Und keiner hat sich wirklich gekümmert. Ab und zu kam mal einer ins Zimmer, da hab ich mich immer wie irre gefreut. Leider war es kein anderes Meerschweinchen, das da rein kam. Aber lieber ein Mensch als gar niemand, mir war ja schließlich den ganzen Tag sooo langweilig. Dann fanden die Leute mich doof. Und haben mich einfach an eine Bundesstraße gestellt mit meinem Käfig. Mitten im Ruhrgebiet. Glaubt man es denn? Ich sag euch, das hat gestunken da und war kalt und nass und ... ach, ich mag da gar nicht mehr dran denken.

Naja, dann bin ich ins Tierheim in Essen gekommen. Und die haben mich dann erstmal hergerichtet, damit ich mich bei der Damenwelt blicken lassen konnte. Mit meinen hässlichen langen Krallen, meinem verfilzten Fell und meinen schlimmen Zähnen hätte mich ja keine Dame hübsch gefunden. Und bei der Gelegenheit kam auch gleich die Kastra.

So, und jetzt bin ich ganz müde und erschöpft und muss mich erstmal auf ein Schläfchen hinlegen. Ich hoffe aber, ihr lest dann die Tage auch weiter, sonst wäre ich sehr traurig. Ich muss da nämlich auch noch mal die eine oder andere wirklich wichtige Sache los werden ... also bis bald

Euer Othello


15. April 2010
Ein riesen Dankeschön an unsere Notpflegestellen


Nun ist es dringend an der Zeit mal wieder Dankeschön zu sagen, und zwar jenen, ohne die die Abwicklung des Augsburg- und des Samira-Notfalls gar nicht möglich gewesen wäre. Das sind Menschen, die Ihr meist hier auf der Homepage gar nicht findet ... oder doch, denn sie haben alle schon Tiere von uns adoptiert ... aber die zumindest nicht auf der Vermittlungsseite als Ansprechpartner etc. auftauchen. Als diese beiden Notfälle so kurz aufeinander bei uns eintrafen wussten wir uns nicht mehr anders zu helfen als ein paar Adoptanten bzw. Leute, die schon mal "eingesprungen" sind um Hilfe bei der Unterbringung unserer Notnasen zu bitten und die Resonanz war wirklich so toll, dass wir nicht mal alle in Anspruch nehmen mussten. Diejenigen, die in den letzten Wochen und Monaten aber so viel für uns getan haben, haben heute auch mal ein ganz offizielles DANKE verdient und das wären:

Constanze aus München, die Sunny & Moody bei sich in Pension genommen hat ... beide haben inzwischen ein Traumzuhause gefunden




Anja aus Alling, bei der Roxy und Jody ein tolles Übergangsheim hatten ... auch sie haben schon ihren Endplatz gefunden




Manu aus Eching, die immer einspringt, wenn es brennt, bei ihr durften Leah, Kicki & Noa eine schöne Zeit verbringen. Leah hat als erste ein tolles Plätzchen bekommen, aber nun sind Kicki & Noa auch reserviert und dürfen bald ausziehen




Conny aus Starnberg, bei der Lucky & Chipsi Unterschlupf fanden ... und das allerschönste, sie haben dort auch ihr endgültiges Zuhause in einer tollen Gruppe bekommen




Und nun wird die Liste der Tiere wohl etwas länger, denn die lieben Zeitlers aus Starnberg sind mit die spontansten und hilfsbereitesten Menschen, die mir in meinem Leben begegnet sind:

Karlchen, Möhre & Rosalie machten den Anfang


Karlchen, der immer noch auf sein endgültigen Zuhause wartet


Rosalie


und Möhre

Alsbald wurden die Bäuchlein der Ladies immer runder und das kam dabei raus:


Flocke und ihr Cousin Frostie


Die bildhübsche Eleni, die auch einen Traumplatz gefunden hat


Der kleine Pali


und die süße Paula

und als kleiner Nachschlag im März, weil Pali Gesellschaft brauchte nun auch noch die zwei Samira-Notfall-Mädels Goldi & Cilly, von denen ich, warum auch immer, gerade kein Photo finden kann ;-))

Und nun gut festhalten, für Rosalie, Möhre, Pali, Frostie und Paula ist aus diesem Notplätzchen ein wunderschönes Zuhause geworden. Familienoberhaupt Andreas ist nur noch am Eigenbauten schreinern (die übrigens wunderschön sind!) und innerlich wird er die Kleintierhilfe und mich im besonderen schon ein paar Mal verflucht haben ;-)) und die liebe Regina macht keinen Spaziergang mehr mit Hund Carlo ohne die Gartenschere im Gepäck, damit auch tonnenweise leckere Knabberzweige für die ganze Bande rangeschafft werden.

Euch allen unseren ganz, ganz herzlichen Dank!!!


04. April 2010

FROHE OSTERN




Gnadenhofschweinchen Strolchi und seine Freundin Miep-Miep und natürlich das ganze Kleintierhilfe-München Team wünschen Euch allen ein schönes Osterfest!


26. März 2010
COLA
2009 - 26. März 2010


COLA 2009 - 26. März 2010


Heute Nacht wird ein neuer Stern am Himmel leuchten, ganz hell, ganz klar und man kann ihn nicht übersehen, denn er berührt einen mit seinem Strahlen tief im Herzen.

Colaschatzi, Du warst ein Geschenk und ich danke Dir für jeden Tag. Ich werde Dein heiseres Quietschen so sehr vermissen.

Es tut mir unendlich leid, dass ich Dir den Sommer auf der Wiese nicht schenken konnte, nur ein einziger Ausflug am Mittwoch ist es gewesen ... aber wir haben unser Versprechen an Ronja gehalten und nun seid Ihr zwei wieder zusammen und lasst es Euch schmecken.

Leb wohl mein Schatz, ich hab Dich unendlich lieb!



22. März 2010




Hallo Ihr da draußen!
Ich bin's - der Tweety,

ich muss Euch echt mal was sagen: Mir stinkt's gewaltig. Da haben mich die reizenden Damen der Kleintierhilfe zum Weißkittel geschleift und mir meine Männlichkeit geraubt ... und das alles unter Vorspiegelung falscher Tatsachen! Die haben mir versprochen, dass ich dann nämlich bald zwei Traumfrauen oder vielleicht sogar einen ganzen Harem bekomme. Und was ist passiert? Pustekuchen!

Ich wohne mit drei anderen Jungs zusammen, denen man das gleiche Märchen erzählt hat. Und das Schlimmste daran ist, dass die mir langsam ziemlich auf meine nicht mehr vorhandenen Ostereier gehen; so eine Männer-WG ist einfach nicht mein Ding. Jetzt probier ich mein Glück halt noch mal mit dieser Kontaktanzeige und hoffe sooo doll, dass endlich ein Zweibein einsieht, dass ein weiteres Leben ohne mich zwar möglich, aber völlig sinnlos wäre. Ich verspreche auch, dass ich ein treuer Schweinemann sein werde und mich immer gut um meine Mädels kümmere! Also greift doch einfach zum Telefon und ruft mein Personal an! Liebe Grüße;

Euer einsamer Tweety

Tweety wurde von uns einfach als Aufpasser für drei Samira-Notfall-Baby-Jungs "missbraucht", die schon am Tag nach der Übernahme der Mama in Sabinas Pflegestelle zur Welt kamen. Von vier kleinen Jungs ist eines schon nach wenigen Tagen gestorben, die anderen drei hatten Wachstumstörungen und schlechte Urinwerte. Daher konnten sie nicht, wie bei uns üblich, frühkastriert werden und mussten leider schon mit vier Wochen von den Weibchen getrennt werden. Da wir sie aber in diesem zarten Alter auch nicht ganz alleine lassen wollten musste der arme Tweety, der ja auch nicht viel älter, aber doch um einiges propperer war, als Gesellschafter herhalten. Die kleinen Lauser haben sich inzwischen gut gemacht und wurden vor drei Wochen kastriert und nun stecken sie mitten in der Rappelphase und es scheppert schon ab und an gewaltig in der Vierer-Jungs-WG bei Biggi. Da Tweety bereits Anfang Dezember kastriert wurde und somit sofort zu Mädels umziehen könnte, wäre es super, wenn sich ganz ganz schnell ein schönes Plätzchen für ihn findet, damit wenigstens er dem Gestresse seiner Cousins schnell entfliehen kann.

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Cola lässt ihre Patentantchen Linda und die zwei Birgits ganz lieb grüßen und natürlich auch alle anderen Fans. Leider gibt's derzeit kein neues Bildchen von ihr, weil sich Pflegefrauchen erst eine Camera kaufen muss. Auch Cola ist ein bisschen angenervt, weil Pflegefrauchen Conny ihr im Moment jeden Tag Moralpredigten hält, weil sie so gar nicht gescheit futtern mag und schon wieder viel Gewicht verliert ... heute Morgen waren es leider nur noch 550 Gramm auf der Waage. Auch ein Teil der täglichen Medikamente nimmt sie nur noch äußerst widerwillig und die Finger vom Pflegefrauchen haben schon einige Macken durch die kleinen Beißerchen, die sie sich angewöhnt hat fleißig einzusetzen ... wie soll sich so ein kleines Schweinchen auch sonst gegen die bösen Nötigungen wehren???

Ich hoffe so sehr, dass es nur ein kleines "Zwischentief" ist. Am Freitag haben wir auch wieder einen Tierarzttermin und hoffen einfach weiter das Beste für die kleine Zuckermaus.


12. März 2010



Jule (links) und Karla (rechts)

Hallo Conny,

jetzt müssen wir uns endlich mal bei Dir melden und erzählen, wie es uns geht. Wir, das sind doch Karla Blomquist und Ihre Schwester Jule ... Du erinnerst Dich doch an uns!!? Stell Dir vor, hier heißen wir nicht nur Karla und Jule, sondern auch Karlchen, Flummi und Julchen, Juline. So was! Wer kann sich denn so viele Namen merken? Naja, Hauptsache das leckere Futter kommt regelmäßig.
Und Hunger haben wir immer. Ich (Karla) muss meistens ganz arg nach Futter rufen, sonst hören uns unsere Zweibeiner nicht. Dabei stehen die beiden auch immer viel zu spät auf! Was bin ich da schon lange wach und soooo hungrig! Und glaubst Du die anderen Meeris hier würden mir dabei helfen?? Nee, die überlassen immer mir die Arbeit und piepsen ein bisschen mit, aber so echte Unterstützung ist das nicht. Nur wenn die Arbeit dann getan ist und das Futter kommt, dann stürzen sich alle drauf. Die würden mir gar nichts übrig lassen, wenn ich mich nicht vordrängeln würde.

Vielleicht stell ich die andern erstmal vor:



Da ist zum einen der Luki, mein Freund, ein ganz fescher Meeribub. Der ist total nett! Naja er motzt ab und zu, wenn ich ihm zu nahe rücke, dabei will ich doch nur an mein Futter ran. Und dann ist da noch Carola, auch Prinzessin genannt. Die zickt manchmal rum. Was die mich schon geärgert hat. Die will unbedingt die Chefin sein. Aber ich bin schneller als sie und hau immer ab, wenn sie nach mir schnappen will. Und außerdem wär ich - glaube ich - auch gern Chefin. Wenn ich erstmal gaaaanz groß bin, dann ... mal sehen. Meine Schwester Jule will das wohl auch und deshalb müssen wir uns öfter mal streiten. Einmal jage ich sie und einmal sie mich. Und überhaupt "meine Schwester" !? Also ähnlich sieht sie mir nicht, oder? Ich habe ganz lange braune Haare, bin total frech (sagt meine Zweibeinerin) und super intelligent (sagt sie auch). Und meine Schwester Jule hat ganz kurze Haare und hat ganz wenig Traute. Biste Dir da ganz sicher, Conny, dass wir Schwestern sind? Naja Du musst es ja wissen, Du kennst uns ja von ganz klein auf.

Stell Dir vor, wir haben hier ein Schweinchen-Haus, das hat ein Unten und ein Oben. Nach oben kommt man nur über so ein langes schiefes Ding, Treppe heißt das - glaube ich. Da saus ich immer rauf und runter. Jule spielt oft Tür - nee Treppensteherin und macht die Treppe dicht. Dann staut sich alles und wir müssen warten, bis sie den Weg wieder frei gibt. Oben ist eigentlich Carolas Reich, aber wenn Sie mal nicht da ist, setze ich mich an ihren Lieblingsplatz, trinke aus ihrer Trinkflasche und fresse ihre Leckerbissen, hach ist das schön! Nachts schlafe ich auf meiner Weidenbrücke, Du weißt schon Conny, diiiiie Weidenbrücke! Da ist es so schön hoch und so luftig. Da kommt niemand hin, nur ich.

Ach ja, letzte Woche war so ein Fotoschuuuting, da wurden wir fotografiert, damit Du auch siehst wie groß und stark wir alle sind, eine super Truppe sagen meine Zweibeiner. Erkennst Du mich noch? Ich bin die mit den langen Haaren. Die waren übrigens schon viel länger, aber meine Zweibeinerin hat die Geschichte von der Bella gelesen und wollte mir prompt einen Kurzhaarschnitt verpassen. Nee, nicht mit mir! Ich habe ganz jämmerlich gequiekt und das so lange, bis sie Mitleid mit mir hatte (hihi!!). Dabei hat's ja gar nicht weh getan…und ich hab' mich dann ganz leicht gefühlt.
Jetzt muss ich erstmal Schluss für heute machen, ich hab' schon wieder so ein großes Loch im Bauch und ich glaube wir kriegen gleich was. Ich ruf' schon mal vorsichtshalber gaaaanz laut ...

Ganz liebe Schweinchen-Grüße von Karla (mit Jule, Carola und Luki)


03. März 2010
Der Frühling naht


Kaum ist Weihnachten um, steht schon der Frühling vor der Tür und man hat das Gefühl die Zeit fliegt nur so dahin. Und schon ist es wieder ewig her, dass sich Yuma und Wuki hier zu Wort gemeldet haben. Dabei gibt es doch so viel zu berichten.

Gnadenhofschweinchen Wuki ist einen Tag vor Weihnachten in eine neue Pflegestelle gezogen, da sie sich leider auch nach mehreren Wochen immer noch nicht mit den vorhandenen Schweinen vertragen hat. Manchmal soll es halt einfach nicht sein und auch wenn der Abschied sehr sehr schwer gefallen ist, so bin ich nun doch sehr froh, dass unsere Sabina Wuki aufgenommen und sie in ihre Gruppe integriert hat. Und diese braven Schweinchen haben Wuki liebevoll in ihrer Mitte aufgenommen, so dass sie nun dort ihr "Gnadengürkchen" bekommt und endlich ihr Leben richtig genießen kann. "Manchmal heißt lieben auch loslassen" und in diesem Fall war es eine Entscheidung, die zugunsten von Wuki gefällt wurde, auch wenn mir dieses unglaubliche, lebensfrohe kleine Schwein, in das ich mich doch sofort verliebt hatte, hier sehr fehlt. In Zukunft wird also Sabina berichten, wie es Wuki weiter ergeht.



Kaninchen Yuma hat dafür schon die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genutzt und einen kleinen Ausflug in den Garten gemacht. Nicht lange, weil sie natürlich erst wieder langsam an frisches Gras gewöhnt werden müssen, damit's kein Bauchweh oder schlimmeres gibt und auch nur während der wirklich warmen Stunden um die Mittagszeit, aber es war ganz bestimmt eine Freude für ihr kleines Kaninchenherz, denn sie wollte gar nicht mehr aufhören an den mageren Grashälmchen zu zupfen und die Lebensfreude war ihr direkt anzusehen.



Und sogar die Heimfahrt hat die kleine Maus sichtlich genossen, eingemuggelt in ihr Kuschelkissen und auf ihrem warmen Snuggle Safe hat sie tief und fest geschlafen. Aber natürlich nur, um Zuhause fit fürs Abendessen zu sein, das fieserweise nicht im Schüsselchen serviert wurde. Während ihre 4 Freunde sich aber damit begnügten, sich ein wenig nach den Leckereien zu strecken, zeigte ausgerechnet die wacklige Yuma, dass sie durchaus auch eine Bergziege hätte werden können und turnte fröhlich auf der Weidenbrücke herum.



Dass sie bei solchen Aktionen auch das ein oder andere Mal abstürzt, nimmt sie weniger mit als ihr armes Pflegefrauchen (mich!), denn tief geht es ja nicht und sie landet auch immer auf dem weichen Teppich. Aber der kleine Sturkopf will einfach alles können und so versucht sie auch unermüdlich über die Kuschelröhre zu hüpfen, wie es ihre Freunde vormachen. Leider bisher ohne Erfolg, es fehlt einfach die Kraft und das Gleichgewicht. Aber auch das stört Yuma wenig, sie tobt weiter mit ihren Kumpels durchs Gehege und ignoriert alle Rampen, die ihr den Einstieg in die Kloschale leichter machen sollen, frei nach dem Motto: Entweder ich schaffe es alleine, oder eben gar nicht!

Übrigens freut sich Yuma riesig, dass nun auch sie ein Patentantchen bekommen hat und lässt Renate an dieser Stelle ganz herzlich grüßen!

Und nun freut sie sich bestimmt schon auf die nächsten warmen Tage und den nächsten Ausflug ins Grüne und natürlich bringen wir dann auch wieder ein paar Fotos mit.

Viele Grüße, Eure Pilar

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Ganz viele Grüße auch von unserer Cola an die lieben Daumendrücker! Sie ist guter Dinge, aber weigert sich standhaft mal wieder ein paar Gramm zuzulegen. Pflegefrauchen Conny kriecht wie eine Bekloppte durch den Garten und schielt dabei immer Richtung Gartentürchen, ob die Männer mit den weißen Turnschuhen schon anrücken, weil man wohl sonstwas denken könnte, denn wer ahnt schon, dass hier nach ein paar grünen Halmen und Leckerzahn gesucht wird. Nach einer halben Stunde beträgt die Ernte dann etwa 7 Gramm, aber Schwein ist glücklich ... und was will Pflegefrauchen auch mehr ;-))

Auch in Colas Namen ein riesen Dankeschön an Birgit F. für ihre Spende für unseren kleinen Sorgenschatz und an die künftigen Patentantchen Linda und Birgit B.



22. Februar 2010

Es wird ja höchste Zeit, dass nach all den schlechten Nachrichten mal wieder ein paar gute hier zu lesen sind. Wir alle waren furchtbar traurig über die Nachricht von Ronjas Tod, hätten wir ihr doch nichts mehr gewünscht als ein schönes Leben und gehofft, der lange Kampf würde sich lohnen. Für Ronja kam leider jede Hilfe zu spät, nicht aber für Fleckbert, Nochi und Murmelchen.


Mama Mira mit Nochi (vorne), Fleckbert (hinten links) und Murmelchen (hinten rechts)

Die drei hatten das Glück, dass wir Mama Mira schon zu Beginn ihrer Trächtigkeit aus den schlechten Verhältnissen retten konnten, denn so kamen sie gesund und mehr als propper auf die Welt. 100 Gramm hat jeder einzelne der kleinen Quieker bei ihrer Geburt am 28. Januar auf die Waage gebracht! Und Mira hat brav dafür gesorgt, dass sie dieses Gewicht bis heute schon fast verdreifacht haben. Da sieht man doch gleich, was es für einen Unterschied für die Entwicklung der Jungen macht, wie das Muttertier während der Trächtigkeit lebt und ernährt wird. Die kleinen Jungs aus dem Wurf, der gleich nach der Rettungsaktion geboren wurde, sind bis heute Fliegengewichte und konnten ja bisher noch nicht einmal kastriert werden. Daher freuen wir uns so sehr, dass Fleckbert, Nochi und Murmelchen das große Glück haben, gesund zu sein und erst gar keine schlechten Erfahrungen machen zu müssen sondern ihr Leben von Anfang an genießen können.. naja, außer wenn sie gerade zu Familienfotos genötigt werden, denn da möchte man natürlich nur eins: schnell weg.. oder machen sie doch nur den Größenvergleich?



Nur für eins müssen wir Mira ein bisschen schimpfen, den Gefallen mit dem weiblichen Nachwuchs hat sie uns nämlich nicht so recht getan. Zwei Söhne und ein Töchterchen hat sie uns ins Nest gelegt und das heißt natürlich, dass schon wieder die nächsten Kastrationen anstehen, unserer lieben Tierärztin soll ja nicht langweilig werden. Ab Ende März wollen sich die kleinen Strolche und ihre Mama dann auf die Suche nach einem endgültigen Zuhause machen. Bis dahin ist zwar noch ein bisschen Zeit, aber verlieben ist natürlich trotzdem schonmal erlaubt.



20. Februar 2010

Entschuldigung, dass wir uns derzeit mit Neuigkeiten so rar machen, aber leider kommt ja ein Unglück selten alleine. Nun hat sich auch noch unsere Sabina beim Skilaufen verletzt und musste operiert werden ... gute Besserung auch an dieser Stelle von der ganzen Truppe!!! ... und somit mussten zumindest ihre behandlungsbedürftigen Pflegetiere umverteilt werden. Da wir sowieso schon alle an unseren Belegungsgrenzen arbeiten natürlich eine echte Herausforderung für alle Beteiligten.

Und eine wirklich traurige Nachricht erreichte uns schon letztes Wochenende ... Kerstins Ronja hat es nicht geschafft, die kleine Maus hat so tapfer gekämpft und ihr Pflegefrauchen mit ihr, aber leider ohne Erfolg. Wir wünschen Ronja ein besseres Leben, da wo sie nun angekommen ist. Meiner Cola sage ich täglich, dass sie nun doppelt kämpfen muss, der Frühling ist nicht mehr weit und sie muss doch ihrer ehemaligen Freundin Ronja zeigen, dass es auf dieser Welt auch Menschen gibt, die es gut meinen und wie schön es ist Gras unter den Pfötchen zu spüren. Inzwischen haben wir bei ihr einen Micral-Test durchgeführt, der Gott sei Dank negativ war und uns noch ein bisschen mehr Hoffnung macht. Die homöopathische Behandlung läuft mit guten Erfolgen, im Moment ist das Gewicht stabil und sie nimmt immer aktiver am Leben teil. Eltons Brommselanwandlungen werden im Keim erstickt und ihrer Freundin Jacky hat sie die Lippe blutig gebissen, als diese sich an ihrem geliebten Endiviensalat vergriffen hat ... aber keine Angst, sonst sind die beiden wirklich dicke und kuscheln auch gemeinsam auf dem Snuggle-Safe (Wärmflasche).

Diese Woche stehen wieder zahlreiche Tierarztbesuche auf dem Programm und es kommt (leider ;-)) keine Langeweile auf.

Wir und die Vierbeiner wünschen Euch einen schönen Sonntag!


10. Februar 2010

Es gibt ein paar Dinge die für uns Tierhalter immens wichtig sind, ganz oben steht die Wahl des richtigen Tierarztes. Auch wir erleben immer wieder wundersame Dinge in diesem Zusammenhang und folgende Begebenheit wollen wir Euch nicht vorenthalten. Aber zuerst in groben Zügen, wie bei unseren Stammtierärzten ein normaler Tierarztcheck (Meerschweinchen) abläuft:

Der Neuzugang wird im PC erfasst
Die Tierärztin begrüßt uns und den kleinen Patienten freundlich
Das Meerschweinchen wird gewogen und dann auf ein Handtuch auf den Behandlungstisch gesetzt
Das Meerschweinchen wird abgehört.
Die Augen, die Ohren und der Genitalbereich werden kontrolliert.
Das Tier wird gründlich abgetastet.
Die Haut / das Fell wird auf Verletzungen / Parasiten untersucht.
Mit Hilfe eines Maulspreizers, Zahnbesteck und Lampe werden die Zähne gründlich kontrolliert (sollte der Tierarzt auf die Idee kommen dieses grundsätzlich nur unter Narkose zu tun, dann packt bitte sofort Euer Tier ein und verlasst die Praxis).
Wenn alles in Ordnung ist darf Schweinchen zurück in seine Transportbox und das Belohnungsgürkchen verdrücken.
Nun wird die mitgebrachte Kotprobe (man sammelt vorab über 3 Tage Kot des Schweinchens) entweder ins Labor geschickt, die meisten unserer Tierärzte werten diese jedoch selbst aus. Die Probe wurde zu Beginn der Untersuchung bereits vorbereitet und kann nun sofort ausgewertet werden, das Ergebnis (z.B. Kokzidien, Würmer, Hefen) wird uns sofort mitgeteilt.

Das Ganze läuft ruhig und mit möglichst wenig Stress für das Tier ab.

Dieser Check wird bei all unseren Pflegetieren durchgeführt, aber auch Eure Schweinchen sollten mindestens 1 x jährlich so durchgecheckt werden!

Nun aber zurück zu unserer "Geschichte". Da Pflegefrauchen Pilar viel um die Ohren hatte wählte sie ausnahmsweise für Pflegeböckchen Sunny nicht die halbstündige Autofahrt zum Stammtierarzt, sondern begab sich auf direktem Weg zu der Tierärztin gleich um die Ecke ...

Ich betrete die Praxis und melde Sunny am Empfang an, verkünde, dass er von der Kleintierhilfe ist und er wird in die Datei aufgenommen. Dann hab ich noch angekündigt, dass ich eine Kotprobe dabei habe, sollte die aber bitte nachher im Behandlungszimmer abgeben. Okay, also hingesetzt und eine geschlagene Stunde gewartet!! Aber es hat sich gelohnt, denn dann sollte ein Highlight das nächste jagen.

Eine Stunde später dann also im Behandlungszimmer.... Die Tierärztin (im Folgenden TÄ genannt): "Naaaaa, was hadder denn?" und grabscht ihn aus der Box und knuddelt das arme Tier.

Pilar: Nee, er hat nichts, Pflegetier der Kleintierhilfe blabla, wir lassen halt immer erstmal durchchecken...blabla...

TÄ (wirft einen kurzen Blick in die leere Box): "Ok, also der Kot ist ja schon mal in Ordnung"
Ich bin verdattert, werfe ebenfalls einen Blick in die Box, schon fast peinlich berührt, dass ich das offensichtlich dort liegende Ergebnis der Kotprobe nicht bemerkt habe, aber da liegt nur ein einzelner erbärmlicher Köttel, der mir leider nicht mehr offenbart als dass Sunnys Verdauung zu funktionieren scheint. Also bin ich noch ein bisschen verwirrter und bringe das offenbar auch durch meinen Blick zum Ausdruck, denn daraufhin ...

TÄ: "Der Kot ist ja schön geformt und sieht ganz normal aus"
Ah ja, also doch ein Röntgenblick... das ist ja ungemein praktisch so als Tierärztin.
TÄ: "Wie alt isser denn?"
Pilar: "Zwischen 5 und 6"
TÄ (mit sehr wissendem Blick): "Ach, dann wird er ja eh nicht mehr vermittelt".
Ich (sehr froh, aufgeklärt worden zu sein): "Ähm, eigentlich hatten wir das schon vor, wenn er gesund ist?!"

Das fasst sie offenbar als Aufforderung auf weiterzumachen und wir wenden uns wieder Sunny zu, sie hört ihn zumindest mal ab, schaut die Augen an, wir unterhalten uns kurz über Sunnys Hornhautdefekt bevor es dann an die Zähne geht. Kurzer Blick auf die Schneidezähne ...
TÄ: "Die sind prima"
Mann, bin ich dankbar, dass sie mich an dieser Erkenntnis teilhaben lässt und natürlich warte ich gespannt, was sie zu den Backenzähnen zu sagen hat. Sie holt also ihr Lämpchen raus und schiebt es ins Sunnys Mäulchen... doch zu meiner Überraschung zieht sie es nach gefühlten 3 Sekunden auch schon wieder raus...
TÄ: "Na, da ist ja alles grün, da erkennt man gar nichts!"

Eine kurze Pause entsteht während ich sie fragend ankucke und darauf warte, dass sie etwas gegen das Grünzeug unternimmt, doch sie räumt das Zahnbesteck auch schon wieder weg. Ich verfolge das ganze mit verdutztem Blick, doch dann klärt sie mich auch schon auf und auch euch werde ich an dieser Waaaaahnsinnsdiagnose teilhaben lassen, also aufgepasst:

TÄ: "Aber das macht nix. Wenn das so grün ist, dann frisst er auch!"

Tja, und was soll ich sagen? Damit hat sie mich nun wirklich völlig aus der Bahn geworfen. Ich mein, da hab ich das Schweinchen seit einer Woche bei mir Zuhause und sie präsentiert mir nach einer 3-minütigen Untersuchung, dass Sunny frisst!!! Wer hätte das gedacht!!! Oh Mann, von so viel Fachkompetenz war ich dann einfach total überfordert, hab mein Schwein eingepackt und bin wieder nach Hause, um mich am nächsten Tag mit Sunny auf den Weg zu unserer Stammtierärztin zu machen, die übrigens sofort Milben festgestellt hat!


Man kann jetzt vielleicht beim Lesen über diese Geschichte schmunzeln, aber letztlich ist das mehr als traurig für die Tiere. Ein unerfahrener Tierbesitzer kann ja nicht ahnen, dass diese Art der Untersuchung gleichzusetzen ist mit "gar nicht untersuchen". Und vielleicht hat man den Tierarzt ja sogar aufgesucht, weil das Tier Krankheitsanzeichen hat und trifft hier auf völlige Inkompetenz, die einem Meerschweinchen auch das Leben kosten kann.

Wenn Ihr im Raum München lebt und auf der Suche nach einem kompetenten Tierarzt seid könnt Ihr gerne mit uns Kontakt aufnehmen.


02. Februar 2010

Cola entwickelt sich inzwischen wirklich vielversprechend und ist ein so lieber Schatz, der die täglichen Wiege- und Medikamtenstörungen ihres kleinen Meerschweinchenlebens mit Fassung trägt. Kaum zurück im Käfig äugt sie schon wieder mit ihren schwarzen Knopfäuglein durch's Gitter, wo denn die Belohnung für die Quälereien bleibt. Auch der Salat schmeckt nun wieder und das Päppeln aus der Spritze kann endlich etwas reduziert werden. Derzeit bekommt sie sechs verschiedene Medikamente, die aber bis auf eine Ausnahme auch freiwillig genommen werden.

Hier mit Medizinsprenklern auf der Nase


Anders leider bei Ronja von Kerstin, dort wird noch immer um jedes einzelne Gramm gekämpft. Denn 380 Gramm für ein ausgewachsenes Meerschweinchen sind mehr als bedenklich, um das zu wissen muss man kein Experte sein. Allerdings ist Ronjas zweites Blutbild schon deutlich besser, wenn sie nun auch noch ihr Gewicht halten würde hätte man auch hier Grund zur Freude.

Aber außer Samira-Notfall-Schweinchen gibt es natürlich noch andere süße Quieker ...



... sind Moody & Sunny nicht einfach zum Verlieben? Ja?! Dann könnt Ihr gerne schon mal bei uns für das Traumpärchen anfragen, Böckchen Sunny (rechts im Bild) wird zwar noch wegen Milben behandelt, aber ab Mitte/Ende Februar kann der Umzug ins Auge gefasst werden. Näheres über diese zwei Hübschen ist bald auf der Vermittlungsseite zu finden.



26. Januar 2010

Inzwischen liegen von rund der Hälfte unserer Samira-Notfall-Schweinchen Testwerte vor und wir sind sehr froh, dass sich nicht jedes Tier als Sorgenkind entpuppt. Viele sind fit und gesund und schon in der Vermittlung zu finden.

Die trächtigen Weibchen halten wir sowieso noch zurück und ein paar andere werden wir aufgrund ihrer minimal vom Traumwert abweichenden Werte (die jedoch völlig im Normalbereich liegen) zu ihrer eigenen Sicherheit und der der künftigen Adoptanten noch ein paar Wochen beobachten und vor der Vermittlung nochmals nachtesten. Es ist sehr aufwändig und zeitraubend, aber das muss uns die Gesundheit unserer Schützlinge schon Wert sein.

Gestern wurden Medikamente um 230 Euro aus unserer Stammapotheke abgeholt, weitere Bestellungen laufen bereits über unsere tolle Homöopathin Andrea Kraus, ohne die wir wirklich völlig aufgeschmissen wären, denn die Schulmedizin hat in solchen Fällen leider nicht wirklich etwas zu bieten. Sorry Andrea, dass wir Dich während Deiner Prüfungen auch noch so in Anspruch nehmen!!!

Und auch die ersten Erfolge sind zu verzeichnen … meine Cola spricht super auf die verabreichten Medikamente an und wird endlich wieder aktiv. Gestern stand sie sogar mehrmals am Gitter und hat mit ihren Freunden mitgequietscht … viele von Euch kennen dieses Gefühl von ihren eigenen Sorgenkindern, man betritt mit Bauchschmerzen das Zimmer und verlässt es mit Tränen in den Augen, weil man sich über diese kleinen Erfolge so unsagbar freut. Aber wir sind hier noch lange nicht über den Berg und Cola wird auch nie wieder ganz gesund werden … aber die Hoffnung, dass sie doch in ihrem Leben noch Gras unter den Pfötchen spüren darf, wächst von Tag zu Tag ... danke liebe Daumendrücker!

Bei Kerstins Ronja ist der Zustand leider noch bedenklicher. Da die Tierklinik in ihrer Nähe sich weigerte für die Behandlung absolut notwendige Medikamente heraus zu geben und es am Wochenende wirklich sehr kritisch war, ob Ronja den Tag überstehen wird fuhr Kerstin halt mal auf die Schnelle rund 170 Kilometer, um die für ihr Pflegeschweinchen lebenswichtigen Medis zu beschaffe ... und es war absolut die richtige Entscheidung, die kleine Maus hat gestern endlich wieder selbständig und mit Appetit gefressen ... auch hier ist also ganz vorsichtiger Optimismus angesagt.

Viel Mitleid haben wir gerade alle mit Sabina und ihren Babyjungs. Sie sind zwar fit und munter, können aber aufgrund der schlechten Werte noch nicht kastriert werden und mussten daher nun leider von der Gruppe getrennt werden. Wir hoffen, dass sich hier die Werte schnell verbessern, um sie baldmöglichst wieder artgerecht bei ihrer "Familie" unterbringen zu können.

Das war es für Heute von unseren Sorgennasen ... Ihr seht, es kommt keine Langeweile auf.


21. Januar 2010

Der Samira-Notfall ist nicht der erste Meerschweinchen-Notfall, den wir zu meistern haben und auch nicht der größte. Der Dachau-Notfall im Mai 2008 mit 116 Tieren (inkl. der bei uns geborenen Babys) überstieg die 25 Samira-Tiere (Babys erwarten wir noch einige) bei Weitem. Und trotzdem geht es uns dieses Mal sehr an die Substanz, da leider ein paar der Tiere auf Grund der miserablen Haltung (Dunkelheit, Wassermangel, Fütterung mit rohen Kartoffelschalen, Kalken des Stalles) gesundheitliche Schäden davon getragen haben. Bei Sabina in Maisach sitzen ein paar Sorgenbabies, bei mir in Gauting ist ein krankes Schweinchen, das gepäppelt werden muss und mehrmals täglich Medikamente bekommt und auch bei Kerstin in Rosenheim, die privat drei Schweinchen aus dem Notfall übernommen hat, kämpft eine kleine Meerimaus um ihr Leben. Die Ursache sind Schädigungen der Nieren und teilweise auch der Leber. Leider können die Babies (3 Jungs) im Moment auch nicht kastriert werden, aber wir hoffen, dass sich dies durch die Behandlung (an dieser Stelle unseren herzlichsten Dank an unsere Tierärzte Frau Dr. von Weidenbach, Andrea Kraus und Frau Dr. Homeier) bald ändern wird.

Leider sind die Probleme noch nicht vorbei wenn diese Tiere über'n Berg sind, sondern dann fangen sie erst richtig an, weil wir dann noch Endplätze für die Meerschweinchen finden müssen, die natürlich nicht ganz so problemlos zu Halten sind wie "normale" Schweinchen ... wer nimmt ein Tier, das er noch sorgfältiger beobachten muss, bei dem eventuell auch immer mal wieder ein Blutbild gemacht werden sollte und das vielleicht ständig Medikamente braucht?
Für uns, die wir nur über sehr wenige Dauerpflegestellen verfügen, wird es problematisch, weil wir keine anderen Tiere mehr aufnehmen können.

Aber nun ist vorrangig, dass die lieben Nasen in einen Zustand kommen, in dem wir nicht mehr ständig Angst um ihr Leben haben müssen!

Sie brauchen sich jedoch keine Sorgen zu machen, das Sie auf unserer Vermittlungsseite nun vermeintlich kranke Tiere finden, wir lassen alle Tiere in diesem Fall noch viel gründlicher untersuchen und zusätzlich zum immer selbstverständlichen Tierarztcheck mit Kotprobe werden auch noch Urintests durchgeführt und wenn erforderlich Differentialblutbilder jedes einzelnen Tieres erstellt.

Leider können wir nie einen "Garantieschein" dafür geben, dass die von uns vermittelten Tiere auch in zwei Jahren noch top gesund sein werden, aber das kann niemand. Jedes Tier das wir vermitteln ist zum Zeitpunkt der Vermittlung tierärztlich untersucht und wenn es irgendeinen Anlass zu Bedenken gibt, dann weisen wir auch ganz klar darauf hin, was es für gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt. Dies nur als Erklärung, falls Sie auf Grund dieses Neuigkeiteneintrages Bedenken bekommen sollten sich für eines unserer Vermittlungstiere zu bewerben.

Es sind auch bewusst auf der Vermittlungsseite noch wenig Tiere aus dem Samira-Notfall zu finden, weil nur die abgegeben werden, deren Werte keinerlei Anlass zu Bedenken geben. Die offensichtlich trächtigen Weibchen, die keine Auffälligkeiten zeigen, lassen wir derzeit auch absolut in Ruhe, hier werden die Tests erst nach den Würfen gestartet.

Worum wir Euch bitten … schickt den Sorgenkindern Ronja von Kerstin, Cola von Conny und den Babies von Sabina ein paar gute Gedanken und uns ein wenig Kraft, um diese anstrengende Zeit gut zu meistern.

DANKE!!!

Hier Cola (leider unscharf) auf ihrem Snuggle Safe ... der geliebten Wärmflasche


Und Kerstins süße Ronja, die nur noch knapp 400 Gramm auf die Waage bringt


12. Januar 2010

Das Jahr 2010 beginnt für uns mit ein paar richtig tollen Reservierungen und Vermittlungen. Am Wochenende sind die ersten Meerschweindamen umgezogen und alles hat super geklappt. So ruhig es in den Weihnachtsferien war, was die Anfrage nach unseren Tieren betrifft, so lebhaft ist es nun geworden und wir sind jeden Tag mit Beratungen beschäftigt.

Derzeit haben wir noch über 20 Meerschweinchen, die im Moment nicht auf der Vermittlungsseite zu finden sind ... eine Nachfrage lohnt sich also auf jeden Fall, sollten Sie gerade auf der Suche sein.

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Leider hatten wir die letzten Tage auch wieder ein paar Anfragen, weil unkastrierte Böcke in höherem Alter ihre Partner verloren haben. Hier noch mal der dringende Aufruf ... bitte lassen Sie Ihre Meerschweinböcke kastrieren, auch wenn sie sich gut mit anderen Jungs verstehen. Leider ist dies absolut nicht selbstverständlich und spätestens wenn ein alter Bock alleine sitzt wird es zum Problem. Auch wenn auf einigen Internetseiten noch immer suggeriert wird, dass man ja einen Babybock zum Oldie setzen kann ... was ist das für die Tiere für eine traurige Alternative??? Ein Baby, das munter und lustig durch die Gegend tobt mit einem Opi, der sich auch mal nach Ruhe sehnt! Für beide Parteien alles andere als optimal. Außerdem ist keineswegs gewährleistet, dass die beiden sich dauerhaft verstehen, wenn Junior die Rappelphase erreicht. Auch geistert noch immer das Ammenmärchen herum, dass Frühkastraten bockgruppentauglicher wären, das ist schlicht und ergreifend falsch, sie entwickeln sich genauso wie ein Spätkastrat und es hängt vom Charakter des Einzelindividuums ab, ob es klappen wird oder nicht.

BITTE - spart nicht an 50 Euro Kastrationskosten wenn Ihr Eure Tiere liebt!


04. Januar 2010

Wir wünschen Euch und Euren Tieren von Herzen ein glückliches und gesundes 2010 !!!


Und voller Stolz stellt Euch Rosalie



heute ihre niedlichen Babies vor und hofft, dass diese genauso viel Glück haben wie sie selbst, denn Rosalie hat ihr Pflegefrauchen so um den Finger gewickelt, dass ihr ein Traumplätzchen auf Lebenszeit schon sicher ist. Und hier ist der bildhübsche Nachwuchs:

Ein kleiner Lausbub


und zwei freche Mädel



VERLIEBEN ERLAUBT :-)))

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Wir freuen uns riesig, das sich so viele Menschen an unserer Aktion beteiligt haben, hier sieht man wieder, dass es sehr wohl möglich ist kurzfristig etwas gemeinsames auf die Beine zu stellen und wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr noch viel mehr anschließen werden ... hoffentlich nicht, weil ein geliebtes Tier gestorben ist, sondern einfach nur um denen Wärme und gute Gedanken zu schicken, die zu den Vergessenen zählen:

Ein Licht für die Tiere - Sonntag 27.12. / 20 Uhr


Die meisten Kerzenphotos sind auf der Seite, ein paar wenige habe ich noch zum Bearbeiten, sie werden in den nächsten Tagen noch online gestellt.



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