Da denkt man sich nix Böses, will nur mal eine schöne Feierabendrunde mit dem Mountainbike an der Isar drehen, den Stress vom Arbeitstag loswerden und ein bisschen frische Luft schnüffeln und Sonne tanken ...
Und dann kommt doch wieder alles anders als geplant ...
Naja, nicht ganz anders. Geradelt bin ich schon… Mit einem Trainingspartner (Gruß an den tapferen Marcus, der unendlich viel Geduld hatte) an der Isar von der Marienklause aus Richtung Schäftlarn.
Als wir an zwei anderen Bikern vorbei kamen, die einen Schwan mit einem verletzten Flügel gefunden hatten, haben wir natürlich angehalten und unsere Hilfe angeboten. Die beiden anderen waren aber super und haben schnell reagiert und die Tierrettung gerufen. Unsere angebotene Hilfe war erst einmal nicht nötig und so sind wir weiter gefahren.
Auf dem Rückweg fanden wir leider immer noch das gleiche Bild, da die Tierrettung noch bei einem anderen Einsatz war und außerdem auch nicht bis zu der Stelle mit dem verletzten Schwan kamen, da wir zwar auf einem Fahrradweg waren, allerdings dieser nicht für Autos befahrbar war.
War Herr Schwan zu Beginn noch sehr mutig und hat sich mächtig vor uns aufgebaut, war er inzwischen völlig entkräftet und machte den Eindruck, als wenn er sich bereits aufgegeben hätte. Wir hatten den Eindruck, dass das arme Tier schon länger mit seinem vermutlich gebrochenen Flügel umher irrte. Weil er kaum noch Gegenwehr zeigte und nicht mehr laufen konnte, war es relativ einfach, das Tier (zum Schutz aller in Jacken gewickelt) zu Fuß unter dem Arm abzutransportieren. Die andere Bikerin war bereits auf dem Weg, der Tierrettung entgegen zu fahren und wir haben dann zu dritt den Schwan und die drei Räder mitgenommen.
Der großartig hilfsbereite "Hausmeister" des nächsten Wasserwerkes hat uns dann sogar auf halbem Weg mit seinem Kombi abgeholt und uns zum Wasserwerk gefahren, wo dann auch die Tierrettung hinkommen konnte.
Da der Schwan dann in Sicherheit war und ganz ruhig, sind die beiden anderen Biker vor Ort geblieben und haben auf die Tierrettung gewartet.
Mal wieder ein kleines Abenteuer am Feierabend, leider kein Schönes für den Schwan.
Ich möchte den Anlass aber -auch wenn es kein Schöner war- nutzen:
Viiiiielen Dank an die beiden anderen Biker. Ihr habt super reagiert und euch aufopferungsvoll gekümmert. Hut ab, dass ihr bereit wart, Stunden damit zu verbringen, euch zu kümmern. Sicher nicht selbstverständlich. Ich bin sicher, der Schwan wäre irgendwo elendig und allein gestorben, wenn ihr euch nicht gekümmert hättet! Wenn ihr das hier lest, dann meldet euch doch mal (
Email an Maren), vielleicht wisst ihr ja sogar, ob der Schwan es geschafft hat. Ich würde mich freuen, von euch zu hören.
Aber auch ein Appell an alle, die gerne die Natur geniessen und im Grünen unterwegs sind, egal wie:
Haltet die Augen auf und geht aufmerksam und wachsam mit unserer Umwelt um!
Es sterben so viele Tiere, die zum Teil sogar durch uns Menschen verschuldet, Verletzungen davon tragen.
Sie sterben oft qualvoll und allein.
Und das muss nicht sein! Wenn jeder von uns ein bisschen mit geöffneten Augen durch's Leben geht, dann ist vielen geholfen.
Und das gilt nicht nur für unsere Mitmenschen (einfach mal klingeln und fragen, ob alles ok ist, wenn man den Nachbarn länger nicht gesehen hat) und unserer Haustiere (der Hund schüttelt ständig den Kopf? Schaut vielleicht lustig aus, kann aber eine schmerzhafte Ohrenentzündung sein, lieber einmal zuviel zum Tierarzt).
Sondern auch und vor allem für Wildtiere, die sich nun wirklich nicht selbst helfen können. Wer sich nicht sicher ist, was zu tun ist oder sich nicht traut, selber Hand an zu legen (was völlig ok und manchmal sogar besser ist), kann zumindest Hilfe holen. Die Nummer des nächsten Tierarztes oder der Tierrettung (in München : 01805 843773) ist schnell im Handy gespeichert und dann meistens griffbereit. Sonst ist auch die Feuerwehr hilfsbereit.
Dies an dieser Stelle los zu werden war mir wirklich wichtig. Ich habe die Notrufnummern schon lange im Handy, auch für meine eigenen Tiere. Und es hat mich wahnsinnig gefreut zu sehen, dass ich nicht die Einzige war. Und ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen noch viele mehr werden.
Mir bleibt nur noch zu hoffen, dass dem Tier geholfen werden konnte. Die Frage, ob sich der Zeitaufwand "gelohnt" hat habe ich mir nie gestellt. Auch wenn der Schwan es nicht geschafft hat und die Hilfe zu spät kam, so hatte es zumindest den Sinn, dass er nicht langsam, qualvoll und allein sterben musste.
21. April 2009
Luna & Caruso
Dieses Bild habe ich heute geknipst. Das muss Liebe sein!
Wenn ich mir meine glücklichen Kaninchen anschaue, kann ich nicht
verstehen, warum manche Leute daran festhalten, Kaninchen allein zu halten.
Ich wollte daher einfach dieses schöne Bild mit euch teilen!
Viele Grüße
Christin / Pflegestelle Steinhöring
11. April 2009
Gnadenhofkaninchen Mokka, ihre Freunde und das Kleintierhilfe-München-Team samt aller Vermittlungspfötchen wünschen Euch und Euren tierischen Freunden von Herzen ein schönes und sonniges Osterfest
Osterlamm ... so ein Quatsch ... die haben doch alle keine Ahnung ... andererseits, dann bräuchte ich zumindest nicht so viele Eier legen ;-)
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Und hier noch eine Bitte an alle diejenigen, die ihren Vierbeinern, egal ob Meerschweinchen oder Kaninchen, die ersten Ausflüge nach draußen gönnen:
Auch wenn das Wetter noch so schön ist ... Innentiere sind das frische Gras noch nicht gewohnt, bitte lasst sie nicht zu lange draußen, denn jedes Jahr kommt es leider wieder zu Todesfällen, weil es zu Magenüberladungen führen kann, zu Fehlgärungen oder in weniger schlimmen Fällen zumindest zu Bauchschmerzen. Also den ersten Ausflug bitte nach höchstens einer Stunde wieder beenden. Man kann die Ausflüge täglich etwas steigern, nach ca. zwei Wochen muss man sich dann keine Sorgen mehr machen. Außerdem auch bitte darauf achten, dass die Vierbeiner immer ein Schattenplätzchen, Wasser und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung haben. Ein sicheres Ausflaufgehge, in dem nicht plötzlich Nachbars Katze sitzt sollte selbstverständlich sein, dann steht dem Frischluftspaß auch nichts mehr im Wege und Vier- und Zweibeiner können unbeschwert das tolle Wetter genießen.
05. April 2009
Liebe Leser und Rätselteilnehmer,
die Frist ist nun abgelaufen und wie versprochen wird der Gewinner nun hier bekannt gegeben.
Leider war die Beteiligung diesmal lange nicht so groß wie bei unserem Sommer-Rätsel. Suchbilder gefallen den Lesern also nicht, wir werden es uns merken ;)
Dennoch gab es ein paar Tipps. Und am besten gezählt / getippt hat Tina K. aus Peißenberg mit 93 Schweinchen.
Unsere Vermittlungsschweinchen Jim Knopf, Penny Pig und 00-Ferkel dürfen sich also über ein neues Häusschen freuen. Herzlichen Glückwunsch! Und viel Spaß beim Umzug ins neue Eigenheim!
Die richtige Lösung wären übrigens 104 Schweinchen gewesen. So viele hat aber niemand getippt :-)
Viele Güsse,
Maren
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Und der kleine Fanclub wartet bestimmt schon was es für Neuigkeiten aus Nürnberg gibt ... hier sind sie ...
die Bella-News im April 2009
29. März 2009
Wie man zu einem Gnadenhoftier kommt
Normalerweise nimmt die Kleintierhilfe München Meerschweinchen, Kaninchen und andere Tiere auf und vermittelt sie in gute Hände weiter. Oft bekommen wir jedoch auch kranke Tiere, die erst tierärztliche Behandlung brauchen und gesund gepflegt werden müssen, bevor sie in ein neues Zuhause umziehen können. Das Ziel ist jedoch immer die Vermittlung, denn jedes Tier, das wir dauerhaft aufnehmen, besetzt einen Pflegeplatz und wir können weniger Tiere aufnehmen und ihnen zu einem neuen Leben verhelfen.
Manchmal kommt es aber auch ganz anders. Wie im Falle von Kaninchen Mokka. Sie kam im Alter von 5 Jahren zur Kleintierhilfe. Zu diesem Zeitpunkt litt sie sehr stark an Enzephalitozoonose, einer Krankheit die das zentrale Nervensystem angreift. Außerdem machte ihr ein Auge starke Probleme, die nicht in den Griff zu bekommen waren. Bei der Kastration wurde daher das Auge entfernt. Dabei wurde auch festgestellt, dass die Gebärmutter bereits tumorös verändert war.
Der Krebs und die Enzephalitozoonose, die über Jahre hinweg unbehandelt geblieben war, sind unheilbare Krankheiten, die Mokkas Lebensqualität mitunter stark beeinträchtigen. Durch die Schädigung des Nervensystems kann sie nicht mehr normal hoppeln, die Hinterbeinnerven sind schon zu stark betroffen. Sie bekommt Medikamente, die ihr sehr gut helfen und die dafür sorgen, dass sie mit diesem Zustand sehr gut leben und mit ihren 4 Partnertieren um die Wette hoppeln kann. Männchen machen kann sie aber z.B. nicht. Außerdem sind auch die Nieren und die Blase bereits geschädigt, sei es durch die Enzephalitozoonose oder durch den Krebs oder beides. Seitdem ist sie nicht mehr stubenrein, sie hat nicht mehr unter Kontrolle wo oder wann sie sich erleichtert. Da sie dennoch nicht auf käfigfreie Haltung verzichten soll, lebt sie in einem großen Gehege mit waschbaren Teppichen, die täglich gewechselt und gewaschen werden müssen. Leider hat Mokka seit kurzem auch noch mit Abszessen zu kämpfen und morgen steht deshalb schon wieder der nächste Tierarztbesuch auf dem Programm.
Alles in allem war klar, dass so ein Tier keine Chance mehr auf Vermittlung hat. Nicht nur wegen der Umstände, die ihre Krankheiten mit sich bringen sondern auch wegen der hohen Tierarztkosten. Denn tierärztliche Behandlung wird sie den Rest ihres Lebens benötigen ebenso wie viele teure Medikamente, die ihre Lebensqualität steigern. Um ihr all das und ein Leben mit Artgenossen zu ermöglichen, haben wir beschlossen sie als Gnadenhoftier aufzunehmen und ihr ihren Lebensabend so schön wie möglich zu gestalten. Und wer weiß, vielleicht lässt sich der Krebs noch ein wenig länger in Schach halten und sie hat noch eine lange Zeit vor sich. Wir hoffen es jedenfalls, denn sie ist ein so lebensfrohes kleines Kaninchen mit einem wirklich umwerfenden Charakter.
Da die Tierarztkosten, die die "Brieftasche der Kleintierhilfe" hoffentlich noch sehr lange belasten, wirklich hoch sind, würde sich die kleine Lady sehr über Paten freuen und diesen selbstverständlich auch regelmäßig schreiben und Fotos schicken. Wenn Sie an einer solchen Patenschaft interessiert sind, dürfen sie gerne
Kontakt mit uns aufnehmen und Mokka meldet sich dann bei Ihnen.
Mehr über Mokka und ihre Freunde können Sie
HIER nachlesen.
25. März 2009
So, Ihr lieben Leser/innen,
wir wollen es euch ja nicht zu einfach machen und euch immer "nur" mit Geschichten und Neuigkeiten versorgen. Es ist mal wieder Zeit, dass ihr auch selbst wieder aktiv werdet. Daher an dieser Stelle ein kleines Rätsel für unseren kleinen und großen Rätselfreunde.
Ihr sehr hier ein Bild mit gaaaaaanz vielen Meerschweinchen. Es sind natürlich alles Tiere aus unseren Vermittlungen der letzten Wochen und Monate. Der eine oder andere erkennt vielleicht seinen neuen Mitbewohner. Vielleicht sogar mehrfach, denn die Bilder sind nicht nur einmal vorhanden.
Nun die Frage an Euch:
WIE VIELE SCHWEINE SIND INSGESAMT AUF DEM BILD ZU SEHEN???
Also, ran an den Speck: Suchen, zählen und den Lösungsvorschlag per Mail an unsere Rätselkoordinatorin Maren:
Lösungsmail an Maren
Es werden nur Lösungen, die bei Maren ankommen, ausgewertet. Sobald uns die richtige Lösung erreicht, könnt Ihr bei den Neuigkeiten auf der HP die Lösung und den Sieger finden.
Wie immer gibt es auch etwas zu gewinnen, nämlich dieses Häuschen mit abnehmbaren Dach:
Viel Spaß, Euer Kleintierhilfe-Team
16. März 2009
Hallo Ihr Zweibeiner!
Ich bin der Berti, bin sieben Jahre alt und muss Euch mal was erzählen:
Ende letzten Jahres ist meine Freundin gestorben. Da war ich dann ganz traurig und alleine.
Weil ich nun selber nicht mehr der jüngste bin, wollte mein Frauchen keinen jungen Hüpfer zu mir setzen, sondern lieber ein älteres Model haben.
Die Suche war ein bisschen schwierig und deswegen hat sie auch ein paar Wochen gedauert. In dieser Zeit hab ich ganz besonders viel mit meinem Frauchen gekuschelt, denn ich bin schließlich sehr liebesbedürftig. Manche Zweibeiner, die das gesehen haben, konnten gar nicht verstehen, warum ich nicht alleine bleiben sollte - schließlich war ich ja plötzlich ganz besonders anhänglich und das hat den Menschen gefallen.
Aber war ich das, weil ich mein Frauchen auf einmal lieber hatte als sonst? Natürlich sah es auf den ersten Blick aus, als wäre ich so zufrieden, aber in Wirklichkeit war ich einfach nur ganz schrecklich einsam. Ich habe jemanden vermisst, der mir meine Augen sauber leckt und jemanden, mit dem man sich um ein Leckerchen streiten kann. Jemanden, mit dem es Spaß macht, sich durch einen Berg Heu zu wühlen und an den ich mich nachts kuscheln kann, wenn ich müde bin.
Schließlich wurde ich so traurig, dass ich mich immer in die letzte Ecke verzogen habe und essen wollte ich auch nicht mehr so richtig. Vielleicht, weil ich so traurig war, vielleicht aber auch einfach, weil der, wie mein Frauchen es nennt, Futterneid weg war.
Es wurde also höchste Zeit, dass Cleo hier einzog. Sie ist schon genau so alt wie ich und sie hat vorher in der Hasienda in Rosenheim auf ein neues Zuhause gewartet. Ihre Pflegetante hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass Cleo und all die anderen Senioren, die derzeit bei ihr wohnen, noch mal einen zweiten Frühling genießen dürfen.
Aber mit ihr macht einfach alles doppelt so viel Spaß und ich bin sooo verknallt!
Und mein Frauchen? Die ist auch glücklich und zufrieden, denn sie hat mir das zugestanden, was ich am meisten brauchte: Einen Artgenossen, der zu mir passt. Und sie hat damit nicht nur mich, sondern auch Cleo glücklich gemacht.
Denn haben ältere Tiere es nicht auch verdient, noch mal eine Chance auf ein neues Leben zu bekommen?
Ich jedenfalls bin glücklich und teile sogar mein Sofa mit meiner neuen Flamme:
Liebe Grüße;
Euer Berti
07. März 2009
3 x dürft Ihr raten, was hier eingetrudelt ist ... na klar, Nachricht von unserer Schönheit aus Nürnberg ... ganz nebenbei mal ein ganz herzliches Dankeschön an Frauchen Veronika, die uns die Mitteilungen ihrer selbstbewussten Schweinedame immer umgehend weiterleitet ;-)
Und hier ist sie ... Bellas März-Mail
01. März 2009
Wie manche von den "Dauergästen" unserer Homepage schon bemerkt haben, hat es Veränderungen in der Vereinsstruktur gegeben, die ich jetzt hier offiziell bekannt geben möchte:
Am Freitag habe ich mich mit den aktiven Pflegestellen getroffen, um zu besprechen, wie wir die anfallenden Aufgaben in unserem Verein besser verteilen können. Ich persönlich bin zunehmend an die Grenzen meiner Kapazitäten gestoßen, so dass die Zukunft meiner Tätigkeit in diesem Rahmen in Frage gestellt war.
Tina Mader und Ingo Domaschke als zweiter und dritter Vorstand des Vereins sind aus persönlichen Gründen von ihrem Posten zurück und aus dem Verein ausgetreten. Tina hat die Meerschweinchen, die bei ihr in Pflege waren, übernommen, deshalb sind die Tiere, die in ihrer Obhut sind, jetzt unter "Privatvermittlung" zu finden. Wir wünschen Tina und Ingo und ihren Tieren alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg.
Die Vorstandsposten sind von Maren Jansen (2. Vorstand) und Pilar Fürst (3. Vorstand) übernommen worden, die ich Euch hier vorstellen möchte:

Maren Jansen, Conny Otahal, Pilar Fürst
Darüber hinaus haben wir auch ein neues Mitglied gewonnen, nämlich Biggi Joncker, die uns zukünftig tatkräftig unterstützen möchte. Vielen Dank Euch 3en dafür und herzlich Willkommen Biggi.
Vielen Dank allen aktiven Helfern, die mit mir gemeinsam eine gute Lösung ausgearbeitet haben, die wir nun gemeinsam umsetzen werden.
Ich hoffe, dass wir noch vielen Tieren helfen können!
22. Februar 2009
Na, geht Euch der Schnee auch langsam so auf die Nerven wie mir? Es macht nicht so wirklich Spaß die Aussenkaninchen auszumisten und denen geht das ständige Schneeräumen auch auf den Keks ... Tommy-Bommel schaut hier schon alles andere als motiviert drein ;-)

Die Pflegekaninchen Niki und Lotte mussten sogar ins Haus umziehen, weil der Kreislauf des kleinen Niki in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (Minus 20 Grad an der Hauswand) einfach schlapp gemacht hat. Mit nur noch 34 Grad Körpertemperatur ist er mit Thomas, der für den kleinen Mausbär mal wieder alle Termine verschoben hat, zu unserer lieben Tierärztin gedüst, die es Gott sei Dank geschafft hat den kleinen Knopf wieder ins Leben zurück zu holen. Am Nachmittag war er wieder munter und glücklich, dass seine Lotte auch nach drinnen geholt wurde. Die armen Meerschweinchen mussten frieren, denn das sowieso schon nicht beheizte Zimmer wurde auch noch ständig gelüftet, damit Niki und Lotte bald wieder nach draußen übersiedeln könnten. Aber das Schicksal hatte schon etwas anderes geplant und ich bekam eine wunderbare Anfrage für Niki. Eigentlich vermittle ich Außenkaninchen nicht nach drinnen, aber bei so einem Schlotterling kam der Traumplatz im Haus wie gerufen und Niki durfte gestern seine neue Freundin kennen lernen. Sie hat zwar noch ein bisschen Angst vor ihm, wird aber bestimmt schnell feststellen, dass sie einen liebevolleren Partner kaum finden kann.
Nun ist Lotte wieder nach draußen gezogen und wird hoffentlich auch nicht lange alleine auf ein schönes Plätzchen warten müssen, sie ist so eine tolle, große Kaninchendame, wäre doch gelacht wenn sich nicht bald etwas finden ließe!
08. Februar 2009
Die Nürnberger Zuckerschnute Bella hat sich wieder bei mir gemeldet ... und das will ich Euch natürlich nicht vorenthalten ... HIER geht's weiter
25. Januar 2009
Das kleine Rosinchen, das dritte und überlebende Baby von Ronja, macht sich zum Glück prächtig und hat die 100-Gramm-Schallmauer heute durchbrochen.
Und das allerschönste ist, dass der kleine Wurm samt Mama wahrscheinlich sogar schon ein Zuhause gefunden haben, über das wir sehr, sehr glücklich sind und der kleine Schwimanski ganz sicher auch, der das Trio vervollständigen soll.
Rosinchen, 6 Tage alt

Mami ... Mami komm dos mal, hier dibts legga Rotte für uns ...

Wir wünschen Euch allen einen guten Start in die neue Woche!
19. Januar 2009
Ein Montagmorgen, keine Lust zum Aufstehen und zur Arbeit zu gehen und nach der Frühstücksrunde bei den Meerschweinchen ist der Tag dann auch endgültig gelaufen. Ronja hat in der Nacht geworfen, drei Babies, zwei davon tot, eines von der Mama bereits angefressen, um Freßfeinde abzuhalten.
Bild auf eigene Verantwortung ansehen - traurig und blutig !!!
Wie krank sind wir Menschen, dass wir solche Dinge immer und immer wieder provozieren?
Wer hat uns zu diesen Egoisten gemacht, die keinen Respekt vor anderen Lebewesen haben und die sich anmaßen hier fröhlich zu vermehren ... manche gebrauchen auch den Ausdruck "Zucht" für diese uninformierte und zu Lasten der Tiere gehende Vorgehensweise. .
Die Leidtragenden sind immer die Tiere!
Könnt Ihr verstehen, dass man echt manchmal keine Motivation mehr hat???
13. Januar 2009
Heute möchte ich Euch jemanden vorstellen:
Die bezaubernde Bella aus Nürnberg
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Bella habe ich durch die Vermittlung unserer Dachau-Nasen Luna und Lea Lollipop nach Nürnberg kennen gelernt und nachdem mir die hübsche Schweinedame dann ein paar Emails geschickt hatte, haben wir festgestellt, dass sie Euch viel zu erzählen hat. Darum hat Bella nun eine eigene Seite auf unserer HP bekommen, auf der sie Euch regelmäßg aus ihrem Leben berichten wird. Bella hat viel zu erzählen, denn so eine Meerschweinchendame kommt ja ganz schön rum in der Welt und erlebt so einiges, von dem wir Zweibeiner auch noch profitieren und lernen können. Aber heute will sich Bella nun erst mal vorstellen und natürlich auch den Rest ihrer großen Schweinchenfamilie.
Herzlich Willkommen bei uns liebe Bella und HIER geht's zu ihrem ersten Bericht.
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Unsere Rosenheimer Schweinchen machen sich prächtig, die Jungs wurden inzwischen kastriert und haben alles gut überstanden, die Kotproben waren negativ, das Frischfutter wird inzwischen nicht mehr mit Verachtung gestraft, sondern mit erfreutem Quieken begrüßt und zumindest meine Damen haben beschlossen, dass Zweibeiner gar nicht so übel sind, weil sie ja immer lecker Gurkentaler & Co. spendieren, und rennen nicht mehr panisch unter die Etagen.
04. Januar 2009
Wir wünschen Euch, Euren Familien und Euren Tieren ein glückliches und gesundes 2009!!!
Wie Ihr seht habe ich eine neue Seite angefangen, es wurde auf der alten Neuigkeiten-Seite einfach zu unübersichtlich bzw. hat sie durch die vielen Bilder ewig zum Hochladen gebraucht. Daher hier nun die Neuigkeiten ab 2009, die alten Beiträge sind aber nicht verloren, man kann sie über den obigen Link erreichen.
Und es gibt auch tatsächlich etwas zu berichten, seit gestern haben wir 11 neue Meerschweinchen bei uns. Der Tierschutzverein Rosenheim hatte einen größeren Notfall, leider so ähnlich geartet wie unser Dachau-Notfall im Mai 2008, und nun mehr als beide Hände voll zu tun. Da es bei uns ja inzwischen etwas ruhiger ist, versuchen wir zumindest ein bisschen zu helfen, viel ist's eh nicht.
Meine eigenen Pflegis habe ich auf unsere Sabina und an eine ganz liebe Familie in Starnberg umverteilt, herzlichen Dank für die Hilfe. Und so sind gestern bei mir fünf Quieker eingezogen, bei Tina werden 3 Jungs ein Plätzchen finden und drei weitere Schweinzels sind bei unserer Kaninchen-Christin untergekommen. Alle Meerschweinchen sind in gutem Zustand, allerdings ein bisschen dünn und noch ziemlich jung, wir schätzen so ca. August 2008 geboren. Bei einem der Weibchen ist schon wieder deutlich sichtbar, dass es nicht alleine hier angekommen ist, aber hoffen wir einfach, dass alles gut geht.
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