Die aktuellen Neuigkeiten

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23. Februar 2007 - Ab Heute melde ich mich auf dieser Seite mit Neuigkeiten aus Gauting, Vaterstetten, den anderen Pflegestellen und auch mit hoffentlich vielen Info's, Photos und Berichten, die für Euch wichtig, schön, lustig, traurig oder in irgend einer Form interessant sind.

Egal ob es um Tiere geht, die Hilfe brauchen, um Informationen rund um's Tier, die auch Anderen nützlich sein könnten oder einfach nur einem schönen Photo, das Ihr geschossen habt ... ich freue mich auf Eure Mithilfe und Eure Geschichten und werde sie auf dieser Seite ca. 2 x wöchentlich veröffentlichen. Wichtige Informationen werden dann natürlich auch auf die entsprechenden Seiten dauerhaft aufgenommen und auch für Photos möchte ich noch eine eigene Seite erstellen.

Und keine Angst, Lämmchen ist natürlich nicht verschwunden, auch wenn er nicht mehr mit uns in unserem Häuschen leben kann ... auf diesen Seiten wird er für immer lebendig bleiben ... LÄMMCHEN

31. März 2007 - Herzlich Willkommen bei der
KLEINTIERHILFE-MÜNCHEN !!!


Denn das sind acht nette Leute seit 27. März 2007. Am Montag haben wir diesen Verein gegründet. Die Satzung liegt schon beim Finanzamt, damit wir möglichst bald als "gemeinnütziger Verein" anerkannt werden. An unserer Arbeit soll sich dadurch wenig ändern, aber wir hoffen, dass wir noch mehr erreichen können, da ein Verein bei Behörden und auch Privatpersonen doch eher anerkannt wird, als wenn eine Conny Otahal am Telefon hängt. Darüber hinaus gebe ich auch offen zu, dass die Vereinsgründung für mich auch finanzielle Gründe hatte, die Tierarztrechnungen erreichen inzwischen Ausmaße, die ich privat nicht auf Dauer tragen kann und durch Mitgliedschaften, Patenschaften und Spenden, erhoffen wir uns etwas finanziellen Rückhalt. Das soll jetzt kein "Bettelaufruf" werden, wir freuen uns über Mitglieder, sind aber auch Niemand böse, der mit "Vereinsmeierei" nichts am Hut hat ... wenn die Zusammenarbeit zwischen Tina Mader und mir nicht so konfliktlos wäre, würde ich nicht anders denken.

Wir freuen uns über Eure Unterstützung, und seien es auch nur ein paar aufmunternde Emails in chaotischen Zeiten, das ist für das Weitermachen mindestens genauso wichtig.

Und wenn mir jetzt noch Jemand einen tollen und nicht gerade superteuren Tierarzt/Tierärztin in meiner Nähe nennen kann, bin ich absolut glücklich ... denn im Dezember hat unser Tierarzt leider seine Praxis aufgegeben und seither müssen wir leider weite Wege zurücklegen, weil ich in der näheren Umgebung noch nicht fündig geworden bin.

Aber auch Heute gibt es noch Neuigkeiten, zum einen wurden unsere Meeris Sandy und Teddy nach Starnberg umgesiedelt und von drei netten, erwartungsvollen Frauen Willkommen geheißen. Der Einzug in den phantasievoll gestalteten Eigenbau ging ohne Probleme von Statten und Teddy war gleich neugierig auf Erkundungstour, während sich Sandy erstmal im nächstbesten Häuschen in Sicherheit gebracht hat. Wir wünschen den Beiden und ihren drei Gurkenschnibblern alles Gute !!! Auch Kaninchendame Flecki hat den Umzug soweit gut überstanden, sie und ihr hübscher, verwitweter Widderfreund sind zwar noch kein Traumpaar, aber man nähert sich schon langsam an, und da das neue Frauchen kaninchenerfahren und entspannt ist, sehe ich Fleckis Zukunft in sonnigen Farben entgegen ... wir wünschen der kleinen Kaninchendame viel Spaß, wenn sie demnächst, zum ersten Mal nach ca. 6 Jahren, erleben darf was Gras und Erde sind.






01. Juli 2007

Bei unseren Pflegetieren gibt es viele gute Neuigkeiten, Meerschweinopi Donald ist zur hübschen Meerschweinomi Jule umgezogen. Wie erwartet hat er gebrommselt wie ein Weltmeister, aber Jule hat ihn da ganz entspannt in seine Schranken verwiesen. Als er dann endlich erledigt in einem schattigen Karton ausgeruht hat, kam sie schon neugierig angewackelt und die ersten zaghaften Bande wurden geknüpft.

Kaninchenbub Timido hat auch ein passendes Deckelchen gefunden und darf sich jetzt mit seiner neuen Freundin in einem eigenen Zimmer vergnügen.

Tina hat sich unserem Meerisorgenmädchen Meerine angenommen, die sich ja mit Niemand so recht verstehen wollte, sie hat sie kurzer Hand mit Oscar und Pina vergesellschaftet und es gab nicht das geringste Problem, die drei verstanden sich sofort und blendend. Nun wird es zwar noch schwieriger mit der Vermittlung, denn drei Meeris zusammen zu vermitteln ist fast ein Ding der Unmöglichkeit ... aber ich bekomme ja nächsten Sonntag auch drei Katzen auf einen Streich ... irgendwo muss es doch noch mehr so tierverrückte geben, oder?

Aber die liebe Tina war nicht nur hier der rettende Engel, sondern hat gleich noch 2 Babymeerschweinchen, die bei einer Familie als "kleiner Unfall" gelandet waren, in ein schönes Zuhause vermittelt, ganz ohne Käfig in ein schönes Zimmergehege. Wir freuen uns auf Photos von den kleinen Wonneproppen.

Und dann gibt es noch Stoppel


Der liebe Kastrat kam nun schon zum zweiten Mal zu uns zurück, weil seine Partnerin gestorben ist und die Besitzer dann lieber eine Kaninchenpause einlegen wollten. Aber auch der süsse Kerl hatte riesen Glück und ist Freitag von Germering zu Tina gereist und am Samstag schon im neuen Zuhause gelandet ... und hat nun hoffentlich endlich ein Plätzchen für den Rest seines Lebens gefunden.


02. August 2007

Liebe Michaela Müller, herzlich Willkommen bei der Kleintierhilfe-München, Du bist unser erstes passives Mitglied und wir freuen uns sehr und sagen "Herzlichen Dank".

Michaela ist aber nicht nur Mitglied bei uns, sie ist auch schon Gurkenschnibbelfrauchen für zwei unserer Schweinchen. Und das sind sie:

Hummelchen


und Pfötchen (links im Bild)


Wer sich für die Geschichten der zwei lieben Quieker interessiert, der kann sie HIER nachlesen ... leider nicht ganz aktuell, es fehlen noch viele schöne Bilder, die mir Michaela geschickt hat.



06. August 2007

Rattlbud 2005 - 2007



Und auch der letzte unserer sieben Rattenjungs hat nun leider seine letzte Reise angetreten. Im November hatte Maccaroni den Anfang gemacht und einen nach dem anderen mussten wir nun einschläfern lassen. Lebt wohl meine Jungs.

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Aber es gibt auch noch schöne Ereignisse, vor einer Woche haben wir Meerschweindame Alice im neuen Zuhause besucht. Es war ein wirklich netter Nachmittag und Abend bei lieben Leuten, die uns super mit Kuchen und Spontangrillen verwöhnt haben und Alice hat es toll getroffen. Ein schönes Aussengehege und im Winter gibt es einen Eigenbau im Haus für sie und Kumpel Billi.



Billi (links) und Alice





29. August 2007

Unsere Vermittlungsdame Shanty hat am 28. August im neuen Zuhause zwei gesunde Babies zur Welt gebracht. Wir haben schon bei der Vermittlung darauf hingewiesen, dass eine Trächtigkeit nicht ganz ausgeschlossen sein kann und die liebe Familie, in der sie jetzt mit ihrem neuen Freund lebt, hatte damit kein Problem und freut sich auch sehr an den kleinen Quiekern, die schon aufgeweckt durch den Käfig tapern und am Heu knabbern. Photos folgen demnächst. Ob beide Zwerge in die Vermittlung kommen werden ist noch ungewiss, für ein drittes Schweinchen würde der Platz schon ausreichen ... vielleicht ist ja ein kleines Mädchen dabei ;-).

Hier von unserer Seite noch einmal der Hinweis zum Thema Babies. Natürlich sind sie zuckersüß, aber schon nach wenigen Monaten fast ausgewachsen. Und dann ... wohin damit? Selbst wenn sich Freunde, Kollegen etc. als Abnehmer anbieten, sehr oft wird dann kurz vor knapp noch abgesprungen, die Kastrationskosten sind zu teuer, ein großer Käfig bzw. Eigenbau nicht billig, wohin damit im Urlaub etc. etc. Es sollte schon ein Anliegen sein, dass die Tiere es in den nächsten Jahren wirklich gut haben und nicht irgendwo im Kinderzimmer ungeliebt in der Ecke landen, weil das Interesse schnell nachlässt. Bitte produzieren Sie keinen Nachwuchs, nur weil die Kleinen so niedlich sind, gerade bei Meerschweinchen sollte man sich auch mit der Genetik auskennen, bei Verpaarung bestimmter Rassen kommt es sehr häufig zu Totgeburten, Behinderungen etc. und wie man im Fall Shanty (und Amy, die gleich folgt) wieder sieht, bekommen wir sehr oft trächtige Mama's in die Vermittlung. Wenn Sie unbedingt einmal das Abenteuer Geburt und das Aufwachsen der Babies erleben möchten, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, vielleicht können Sie ja einmal als Pflegestelle einspringen und ein trächtiges Weibchen aufnehmen.

Aber nicht nur bei Shanty gibt es Nachwuchs. Sie kam ja zusammen mit ihrem Freund Crusty und ihrer Tochter Amy zu uns. Bei Sabina in Herrsching angekommen wurde Crusty zwar sofort kastriert, nur war es da leider schon zu spät, er hatte vorher beide Weibchen gedeckt.

Nun ist Amy ja selbst noch ein Meerschweinteenager mit ihren 5 Monaten, als sie bei Sabina ankam, sah sie so aus:


Und das ist sie vor wenigen Tagen:

Wir drücken der süssen Maus die Daumen, dass alles gut über die Bühne geht.

Ich habe Nachricht aus Neuburg bekommen, dass schon 9 Katzen aus dem Perser-Notfall ein schönes Zuhause gefunden haben, was uns natürlich riesig freut, leider kommen aber die letzten Wochen ständig andere Katzen nach, daher wird hier noch sehr auf Katzenliebhaber gewartet, die noch ein warmes Plätzchen für einen lieben Stubentiger frei hätten.

Bei Tina sind zwei liebe Chinchillas eingezogen, die den Platz räumen mussten, damit die 2-jährige Tochter ein eigenes Zimmer bekommt ... weitere Kommentare erspare ich mir ... Beide haben eine Behinderung, mit der sie aber gut zurecht kommen und der Tierarztcheck verlief ansonsten positiv. Wir werden sie demnächst mit Photos hier vorstellen.



03. September 2007

35 GRAMM LEBEN !!!


35 Gramm Leben ... und das steht auf dem Spiel und ist leider das einzige, was von Amy's Nachwuchs geblieben ist ... fünf Babies waren es, vier davon tot, einzig der kleine Happy kämpft um seine Zukunft, die im Moment nur 35 Gramm schwer ist. Viel zu leicht für ein Meerschweinchen. Zwei seiner Geschwister wogen zumindest 55 Gramm, äußerlich gab es bei Ihnen keine Anzeichen, warum sie es nicht geschafft haben, wir wissen natürlich nichts über die Organe. Bei den beiden Anderen gab es offensichtliche Missbildungen, einem fehlt ein Teil der hinteren Wirbelsäule, dem anderen das Ohr, der Schädel ist offen ... wer gute Nerven hat kann sich die vier hier betrachten, bitte nicht zusammen mit Kindern ansehen.

WARUM??? - Leider nicht allzu schwer zu beantworten, Amy ist selbst noch ein Meerschweinkind und wurde vom eigenen Vater gedeckt, lebte mit ihm und ihrer Mama in einem 100er-Käfig, als Papa Crusty das Kleinkind der Familie aus Angst gezwickt hat, wurden sie samt Käfig auf den Balkon verbannt und sind dann zum Glück bei uns gelandet ... wieder einmal haben diese lieben Lebewesen die Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit der Menschen zu büßen. Amy hat gestern ihre Babies gesucht, hat sich gar nicht mehr beruhigt ... und ... Amy hatte keine Milch, mittlerweile besteht aber die Hoffnung, dass nun Milch eingeschossen ist, denn der kleine Happy nuckelt inzwischen häufiger mit vernehmbaren Schmatzen. Sabina und Marcus tun wirklich alles menschenmögliche, stehen nachts alle zwei Stunden auf um ihn zu füttern, aber es wäre sooo wichtig, dass Amy doch noch Milch für ihn hat, denn darin ist alles was er braucht.

Bevor ich ihn nun hier vorstelle und wieder einmal um viele positive Gedanken für ein kleines Lebewesen bitte, hier noch eine viel größere Bitte:

Helft uns, helft uns die Leute aufzuklären, Ihr könnt jederzeit an uns verweisen, wir nehmen uns für Beratungen immer Zeit. Helft mit, dass der Tierverkauf in Baumärkten und schlechten Zoogeschäften ein Ende nimmt, boykottiert diese Geschäfte und wenn Ihr doch aus irgend einem Grund dort seid und seht Jemanden, der offensichtlich Ausschau nach Tieren hält, dann sprecht die Leute an und beratet sie oder schickt sie zu uns weiter zur Beratung. Nur durch Aufklärung können wir etwas bewirken. Wir nehmen Tiere auf und suchen ihnen gute Plätze, ja, aber das ist nicht das Hauptanliegen unseres kleinen Vereins, denn es sind nur sehr wenige Tiere, denen wir dadurch helfen können, aber wenn das Wissen um artgerechte Haltung, um Bedürfnisse und einfach um die Tatsache, dass wir Lebewesen vor uns haben und keine nutzlosen Spielzeuge, sich verbreitet, dann können wir vielleicht vielen Tieren helfen. Das passiert nicht Heute, nicht Morgen, aber wenn sich über die Jahre die Bedingungen verbessern, dann haben wir sehr viel erreicht ... DANKE !!!

Und hier nun der kleine Schatz, für den wir Euch um ganz fest gedrückte Daumen bitten:








04. September 2007

FREUNDE WIEDER VEREINT



Letzte Nacht ist ganz überraschend Monty (rechts im Bild) in Vaterstetten gestorben. Tina's kleiner Fratz war erst ca. 1,5 Jahre alt, allerdings behindert. Als sie ihn letztes Jahr aufgenommen hat, wog er mit einem dreiviertel Jahr nur rd. 300 Gramm. Die ersten Tage war er sehr scheu, hat sich aber rasant zu einem echten Frechdachs gemausert und da die Vergesellschaftung mit Asterix und Obelix ein Kinderspiel war und die 3 Bengels ein echtes Dreamteam, war von Vermittlung bald keine Rede mehr. Es war eine Freude dabei zuzusehen, wie aus einem verstörten Mickerling ein selbstbewusster Meerschweinbengel wurde, der immer am lautesten nach Futter gebrüllt hat und seine zwei großen Kumpels erst an den schmackhaften Frischfutterberg gelassen hat, wenn er jedes Stück einmal angebissen hatte und dreimal darüber getapert war. Viel zugenommen hat er allerdings nie, die 400- Gramm-Marke wurde leider nie erreicht.

Als Obelix vor zwei Monaten erlöst werden musste (s. Neuigkeiten vom 05. Juli 2007) wurde es ein paar Tage still im Käfig, Monty und Asterix mussten den Abschied von ihrem großen Kumpel erst verdauen. Aber dann war eigentlich wieder alles beim Alten, Monty frech wie eh und je und noch gestern Abend habe ich ihn durch's Telefon lauthals quieken hören.

Heute Morgen war es dann leider wieder still in Vaterstetten, denn Monty hat sich heute Nacht auf die Reise zu Obelix begeben ... warum ... wir wissen es leider nicht, aber auch er war wohl ein typisches Inzuchtschweinchen, bei denen ja oft nicht nur sichtbare Behinderungen vorliegen, sondern auch Organschäden. Was sicher ist, er hatte einen friedlichen Tod und eine wunderschöne Zeit bei Tina und seinen Kumpels. Trotzdem ist es einfach viel zu früh für ihn gewesen!

Grüß Obelix von uns kleiner Fratz!!!

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Und jetzt die neuesten Happy-News aus Herrsching

Sabina hat letzte Nacht ein kleines Experiment gewagt und den Fütterungsabstand auf 3,5 Stunden gelegt, in der Hoffnung, dass die Mama in der Lage und auch Willens ist, ihre Pflichten zu erfüllen. Um 23 Uhr gab es also die letzte Fläschchenfütterung und dann mal richtig viel Schlaf für Sabina (3,5 Std. sind doch der Hit ;-))

Um 2.30 Uhr lagen Happy und Amy dicht aneinander gekuschelt vor dem Häuschen, also ist der Kleine ihr bis dahin gefolgt. :-)) ! Beim Hochnehmen war er schön warm und die Gewichtskontrolle ergab 37 Gramm ... juhuu, das Gewicht wurde also seit dem letzten Fläschchen gehalten!! Daraufhin also kein neues Fläschchen und auf zum nächsten Angriff um 6.30 Uhr ... immer noch 37 Gramm. :-))) Mama und Söhnchen wurden beide auf den Schoß genommen, sie vorne gefüttert und er hinten angelegt ... Ergebnis danach: 38 Gramm!!! Anscheinend kommt nun wirklich Milch! Im Anschluss wurde sogar noch ein lecker Heuhalm aus dem eigenen Garten verdrückt.

Sind das nicht tolle Neuigkeiten?

Uiii ... dat smeggt aba leggaaaa

Nach so na Bauchimassasche von Mami dets mir ganz dolle dut






06. September 2007

HAPPY-NEWS


Mama, Heu smeckt mir fei pima

und zum Glück auch Mama Amy's Milch, die inzwischen wunderbar fließt. Zum Dank hat die Waage gestern die 40-Gramm-Marke erreicht.

Und das Bild finde ich besonders gelungen, links Colada, eines von Sabina's Stammschweinchen, rechts Mama Amy mit ihren ca. 500 Gramm und wer gute Augen hat findet auch den Happy-Krümel ;-))




10. September 2007

HAPPY-NEWS


Smatzen mit Mama mast Spass und dat drüne Zeugs is auch legga

Und an diesen Bildern müssen wir nun alle eine Weile zehren, denn unser kleines Moppelschweinchen Happy, der gestern stolze 61 Gramm wog, muss nun gute zwei Wochen ohne sein Pflegefrauchen und somit wir ohne neue Photos, auskommen. Sabina ist in den wohlverdienten Urlaub entflohen, die Schweinchen werden natürlich bestens von der Ersatzpflegeoma versorgt und unsere Telefonnummer liegt bereit, falls es doch noch unerwartet zu Problemen kommt, was natürlich keiner hofft.

Also genießt den kleinen Krümel noch mal, auf den nächsten Bildern von ihm ist er bestimmt schon ein großer Bub ;-))

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Darüber hinaus war dieses Wochenende wirklich erfolgreich, denn gleich sechs Schweinchen haben schöne Zuhause gefunden und ausserdem ein kleiner Hamster aus Straubing. Übrigens gibt es zur Zeit sehr viele Hamster in der Vermittlung in verschiedenen Stellen, wer Interesse hat bitte bei uns melden, wir stellen dann gerne Kontakte her. Und wer sich für die Schweinchenvermittlungen der letzten Tage interessiert, hier sind sie zu finden.



12. September 2007

Die schwarzen Schafe im Tierschutz


Oft hört man ja als Argument gegen Tierschutztiere, dass diese verhaltensgestört oder krank wären und man sich doch lieber ein junges, gesundes Tier beim Züchter oder in der Zoohandlung holen möchte. Aber eine Garantie bekommt man auch dort nicht! Im Gegenteil, viele Zooläden (nicht alle!!!) verkaufen Tiere, die viel zu früh von der Mutter getrennt wurden und schlecht sozialisiert und teilweise sogar krank sind. Verkaufen bewusst trächtige Tiere, um so wieder an kostenlosen Nachwuchs zu kommen.

Es ist absolut nicht die Regel, dass Tierschutztiere krank sind, im Gegenteil, gute Tierschutzorganisationen vermitteln nur gesunde Tiere bzw. weisen auf Krankheiten oder Behinderungen deutlich hin. Verhaltensauffälligkeiten kann es natürlich geben, schließlich haben diese Tiere oft kein schönes Leben hinter sich. Aber wenn man sich darüber klar ist und mit viel Geduld und Liebe der Herausforderung begegnet, dann bekommt man meistens wundervolle Geschenke für das, was man investiert ... nämlich Liebe und Vertrauen ... und das sind Güter, die mit keinem Geld der Welt zu messen sind.

Aber auch wir mussten nun am eigenen Leib die traurige Erfahrung machen, dass es nicht überall im Tierschutz mit Sorgfalt zur Sache geht. Bisher haben wir uns hier mit Kommentaren zurückgehalten, weil wir der Tierhilfe Schweinfurt helfen wollten, die unhaltbaren Zustände zu erkennen und abzustellen. Da die Verantwortlichen nicht so aktiv wurden, wie wir es für notwendig hielten, nehmen wir keine Rücksicht mehr und bemühen uns um die vernachlässigten Tiere mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.
Es ist nicht übertrieben, wenn wir sagen, dass uns zwei von drei Katzen im Juli in einem verwahrlosten Zustand übergeben wurden. Und das nach langem Aufenthalt im Katzenhaus.

Das Schlimme daran ist, dass solche Organisationen dem Ruf aller schaden, die sich mit viel Mühe, Zeit und Geld engagieren und deren harte Arbeit zu Nichte machen. Ich bin gerne bereit zu unterstützen und zu helfen, um alles noch zum Guten zu wenden, jedoch kann es nicht sein, dass die eigentlich Zuständigen sich zurücklehnen und nur abwarten ... und das auf Kosten der Tiere und auch deren neuen Besitzer.

Als wir uns Lucy ausgesucht haben sind wir davon ausgegangen, dass sie eine Augenverletzung hat und evtl. eine OP bevor steht. Bei Hanni und Nanni gingen wir davon aus, dass sie alt sind.

Unser Telefonat mit einer Dame vom Katzenhaus hat dann ergeben, dass Lucy schon seit längerer Zeit keine Probleme mehr mit dem Auge hat. Auf unsere Nachfrage, was es denn gewesen sei, bekamen wir die Antwort, dass es sich von ganz alleine gebessert hätte, da wäre kein Tierarzt nötig gewesen. Das war der erste Punkt, der mich sehr erstaunt hat, denn es wurde in verschiedenen Foren und auf der HP um Spenden für Lucys Augenbehandlung geworben, auch noch zu diesem Zeitpunkt. Auf die Frage wie alt Lucy sei bekamen wir keine Antwort, das sei nicht bekannt, sie wäre seit zwei Jahren im Katzenhaus, was vorher mit ihr war wüsste Niemand.

Bei meinen Fragen zu Hanni und Nanni hieß es, dass sie sich im Katzenhaus immer zusammen aufhalten, alt seien (ca. 10-11 Jahre) und ein schweres Bauernhofleben hinter sich hätten. Vielleicht hätte ich noch mehr nachhaken sollen, aber ich glaube nicht, dass ich dann mehr erfahren hätte, ich bin zu keiner Zeit davon ausgegangen, dass Hanni und Nanni krank sind, denn es wäre ja ganz normal, dass man uns dies mitteilt ... ODER???

Am 15. Juli sind die drei dann bei uns angekommen, dabei Dr. Sabine Fromm, die Webmasterin der Tierhilfe Schweinfurt, die allerdings das Katzenhaus selbst nicht kennt, weil sie nicht vor Ort wohnt, sondern dem Verein seit ein paar Monaten bei der Webseite hilft und die Tiere in Foren einstellt. Sie muss die Informationen glauben und verarbeiten, die ihr geliefert werden. Und dann war noch die Dame dabei, mit der ich schon telefoniert hatte. Hanni und Nanni kamen sofort aus ihrer Transportbox und erkundeten neugierig die Gegend und waren überhaupt nicht scheu. Was aber auf den ersten Blick auffiel, sie waren in schlechtem körperlichen Zustand, sehr abgemagert, struppiges Fell und beide schnupften sehr stark, Nanni auch mit Nasenausfluss. Auf meine Nachfrage sagte mir die Dame vom Katzenhaus, das dies jetzt vom Stress des Umzuges käme. Als es dann zum Schutzvertrag ging stellte sich heraus, dass bei allen drei Katzen keine aktuellen Impfungen vorlagen und auch eine Entwurmung angeraten wäre. Aus diesem Grund bekamen wir eine Ermäßigung der Schutzgebühr. Und dann noch eine kleine Geschichte der Dame, die eigentlich schon sehr viel darüber aussagt, wie gut sie sich mit Katzen auskennt: Sie übernahm eine scheue Katze aus dem Katzenhaus zu sich nach Hause. Als diese Katze nach vier Tagen noch immer nicht aus ihrem Versteck kommen wollte, öffnete sie ihr die Haustür, damit sich die Katze "selbst entscheiden" könne, ob sie bei ihr bleiben wollte oder lieber die Freiheit möchte ... muss ich weiter erzählen und meine Meinung dazu äußern ... ich glaube nicht.

Wenn wir nach zwei Wochen die Tür nach draußen geöffnet hätten, wäre das wohl der Abschied von Lucy gewesen ... nun ist sie knapp 7 Wochen im Haus, frisst mit den anderen Beiden in der Küche und schläft seit wenigen Tagen am Fußende AUF (jawoll, nicht mehr unter) dem Bett. Und ... lässt sich täglich ein bisschen mehr und vertrauensvoller streicheln!!! Man muss einem Tier die Möglichkeit geben Vertrauen zu fassen und so etwas passiert in der Regel nicht in vier Tagen.

In den nächsten Tagen und Wochen stellte sich erst heraus, was da für arme Kreaturen bei uns eingezogen waren. Natürlich fiel uns sofort auf, dass sich Hanni und Nanni ständig kratzten, die Ohren schwarz vor Milben waren und der Schnupfen keineswegs nur ein kurzes Stresssymptom bedeutete. Bei Hanni tränte ein Auge sehr stark, sie nieste unentwegt, Nanni war klapperdürr und schnupfte so stark, dass ständig eitriger Ausfluss durch die Gegend flog. Beide hatten Durchfall, der extrem stank. Über Lucy konnten wir zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts sagen, denn die hatte sich unter dem Bett verschanzt und kam nur heraus, wenn wir geschlafen haben. Also ging unser Weg ein paar Tage später zum Tierarzt. Nur mit Hanni und Nanni natürlich, Lucy konnten wir bis heute nicht einfangen, obwohl wir es mit sanfter Gewalt mehrmals versucht haben. Das Ergebnis: Starker Flohbefall, Würmer, Ohrmilben bis zum Abwinken. Also erst einmal die ganze Ladung an Medikamenten + Antibiotikum wegen dem Schnupfen. Das Ergebnis der Kotuntersuchung nach zwei Wochen war mehr als frustrierend ... Giardien (Darmparasiten, die Dank der Tatsache, dass sie eine Zoonose sind, auch für den Menschen ansteckend und in diesem Fall sogar eine meldepflichtige Erkrankung sind) ... Ihr könnt Euch unsere Begeisterung bestimmt vorstellen.

Es stand natürlich nie zur Debatte die Tiere zurückzugeben, was andere Betroffene wohl getan haben, im Gegenteil, es war klar, dass die anderen Katzen, die noch dort im Katzenhaus saßen, genauso betroffen waren und denen musste geholfen werden. Also haben wir uns mit Sabine Fromm in Verbindung gesetzt und auch mit der anderen Dame. Sabine hat nicht gezögert und alles getan, um die Leute vor Ort wach zu rütteln, den Tierarzt kommen zu lassen und die Zustände dort zum Positiven zu wenden. Die andere Dame, die ja vor Ort wäre, hat mir nur geschrieben, dass wir doch gewusst hätten, dass wir "Problemkatzen" bekommen und sie wäre jetzt sehr traurig und müsse weinen ... ja, zum weinen war mir auch bei all den Medikamenten- und Tierarztrechnungen und vor allem, wenn ich mir Nanni ansehe, die nach wie vor nicht über den Berg ist.

Sabine hat ständigen Kontakt zu uns gehalten, den Vereinsvorstand informiert und weitere Mails verschickt und auf die Dringlichkeit des Handelns hingewiesen ... ohne Erfolg. Der Vereinsvorstand hat sogar persönlich bei mir angerufen und viele (leere) Versprechungen gemacht, umgesetzt wurde nichts. Dank Sabine Fromm wird sich aber nun für die Katzen in Schweinfurt etwas ändern, inzwischen hat sie nämlich das Veterinäramt informiert, dieses war auch umgehend vor Ort und nun werden Schritte eingeleitet, dass die verbliebenen Katzen endlich vernünftig tierärztlich versorgt werden und dann auch gesund ins neue Zuhause ziehen können, bzw. zumindest das künftige Herrchen/Frauchen darüber informiert wird, an was die Katzen leiden und dann selbst die Entscheidung treffen können, ob sie dem gewachsen sind.

Viele neue Besitzer reagieren auf die Krankheiten, die sich zum Teil auch einfach in Unsauberkeit äußern können (z.B. eine Blasenentzündung) aus Unwissenheit mit der Rückgabe des Tieres, denn sie rechnen ja nicht mit einer Erkrankung, sondern in diesem konkreten Fall damit, dass sich die Katze im neuen Zuhause nicht wohl fühlt. Also muss das Tier zurück und die Seele noch ein Stück mehr gebrochen ... die Schuld gebe ich hier nicht den neuen Herrchen/Frauchen, die schlichtweg überfordert sind, nein, die Schuld spreche ich ganz klar denen zu, die es versäumt haben solche Tiere untersuchen zu lassen.

Wir lieben unsere drei Miezen von ganzem Herzen und werden alles dafür tun, dass sie gesund werden ... koste es was es wolle ... aber man hätte ihnen viel ersparen können.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Frau Dr. Sabine Fromm für die Courage bedanken, sich aktiv um bessere Zustände im Katzenhaus zu bemühen und die Verantwortlichen entsprechend "wach zu rütteln". Sie hat übrigens auch eine Angst-Katze aus einer (wirklich guten) Pflegestelle aufgenommen, die sich bei guter Pflege bis heute zu einer Schmusekatze entwickelt hat.


01. Oktober 2007

Entschuldigung, dass ich mich gerade so mit Neuigkeiten zurückhalte, aber unserer Mieze Nanni geht es ziemlich schlecht seit ein paar Tagen. Ich war nun schon soweit, dass ich sie erlösen wollte, aber Thomas möchte den Kampf noch nicht aufgeben und gerade saß sie sogar neben mir, hat sich streicheln lassen und ein bisschen geschnurrt und mit den Vorderbeinchen gestrumpfelt. Leider frisst sie so gut wie nichts mehr und ist klapperdürr. Drückt der Kleinen ein wenig die Daumen, wer weiß, es hat ja schon öfter geholfen.

Ja, hätte man Nanni schon vor zwei Jahren behandelt, als sie ins Katzenhaus kam, könnte sie jetzt vielleicht noch ein paar schöne Jahre haben ... aber nun sind die Missstände dort bekannt, das Veterinäramt hat Auflagen erteilt, die innerhalb weniger Monate umgesetzt werden müssen und zumindest besteht nun dadurch Hoffnung für alle Katzen, die sich noch dort aufhalten. Hier mal ein dickes Lob an die Behörde, die sofort tätig wurde, also bitte nicht immer nur auf unsere Staatsdiener schimpfen (ausserdem bin ich selbst eine davon ;-))

Apropos Daumendrücken hat geholfen ... es gibt endlich wieder News vom kleinen Happy. Pflegemama Sabina ist aus dem Urlaub zurück und Happy hat sie stolz mit über 150 Gramm empfangen, dafür hat Mama Amy nun Lippengrind und Tante Pia hat sich einen Schneidezahn abgebrochen, es wird nicht fad. Ich hoffe Euch bald ein Bild vom großen Happy-Bub präsentieren zu können.

Die Vermittlungsseite für Meerschweinchen ist gut gefüllt, aber wir hatten die letzten Tage auch ein paar tolle Anfragen und 5 unserer Quieker sind auch schon reserviert, wenn alles klappt werden nächstes Wochenende die Umzüge stattfinden.

In der Privatvermittlung sind zwei hübsche Kaninchen, die dringend in den nächsten Wochen ein Zuhause brauchen, weil sie zum 01. November aufgrund Trennung ihre Heimat verlieren, hat nicht jemand noch ein ungenutztes Fleckchen Garten um ein hübsches Gehege dort zu integrieren ;-))




09. Oktober 2007

Die letzten Tage waren erfreulich für einige unserer Vermittlungsschweinchen, unsere Kastraten Moritz und Snoopy wurden reserviert und dürfen nach Absitzen der Kastrationsquarantäne jeweils zu hübschen Meerschweindamen umziehen. Moritz zu Joschiline und Yasmin (ehemals Lilly).
Es freut uns natürlich besonders, dass Frauchen Yvonne somit zum "Wiederholungstäter" wird und wieder einem unserer Notnäschen ein schönes Zuhause gibt.

Am Wochenende sind die Pärchen Winston Churchill & Georgia sowie Thomas & Wuscheline umgezogen. Winston & Georgia dürfen einen tollen Eigenbau mit einer Länge von 1,80 m beziehen, den wir hoffentlich bald auch auf unseren Gehegeseiten abbilden dürfen.

Auch der Eigenbau von Thomas & Wuschelines neuen Gurkenschnibblern ist wirklich wunderschön, auch er wird bald per Bild zu bewundern sein und regt vielleicht den Ein oder Anderen zum Nachbauen an. Ganz lieben Dank an Manu Noll, dass sie die zwei so spontan aufgenommen hat und nun gestern auch noch mit mir nach Ried gefahren ist, um meinem Zweibeiner Thomas ein paar freie Stunden zur Büroarbeit zu ermöglichen.

Und hier kommt das lang ersehnte Happy-Bild, der süße Zwerg ist nun schon über 180 Gramm schwer und findet es super, einen 5-Quadratmeter-Eigenbau unsicher machen zu dürfen.



Auch bei den Kaninchen hat sich etwas getan, Romeo,



der nun über ein Jahr auf der Vermittlungsseite stand, darf nun endgültig in seiner Pflegestelle bei Tina Mader bleiben. Er hat eine niedliche Freundin bekommen, die zwar aufgrund langer Einzelhaltung noch ein bisschen Angst vor dem hübschen Kaninchenmann hat, aber Romeo macht seinem Namen alle Ehre ... nach deutlicher Klärung der Rangordnung wurde sie gleich liebevoll geputzt. Wir wünschen den Beiden fröhliche Flitterwochen bei Tina

Der Banner-Wettbewerb läuft super an, wir haben bereits ca. 17 wunderschöne Banner bekommen, das wird eine super schwere Entscheidung ab 20. Oktober und wir freuen uns schon sehr darauf, Euch die tollen Kunstwerke präsentieren zu dürfen. Ein ganz herzliches Dankschön an Alle, die hier schon so phantastisch gezaubert haben und es noch tun werden!!!

Unsere Sorgenkatze Nanni kämpft wie ein kleiner Löwe darum, noch eine Weile bei uns bleiben zu dürfen und wir tun alles dafür, es ihr so schön wie möglich zu machen. Leider ist sie von den täglichen Infusionen gar nicht begeistert, aber sie tun ihr wirklich gut und wenn der Schmerz der fiesen Nadel vergangen ist, dann trägt sie uns auch nichts nach und tapert uns um die Beine, um sich kraulen zu lassen. Hier mal liebe Grüße von unserem Dreimäderlhaus an Euch alle!




13. November 2007

Das 35-Gramm Schweinchen Happy ist inzwischen ein lustiger Teenager geworden und hat sein Gewicht bald verzehnfacht, hier der Beweis:



Er wurde kastriert und hat alles prima überstanden und genießt nun das Leben in Sabinas 5qm-Eigenbau. Wenn er sich mit Haremshüter Franzl auf Dauer versteht, steht einem Mietvertrag für das tolle Schweinzeleigenheim auf Lebenszeit nichts im Wege.



Und hier geht's noch mal zu den ersten Bildern von Happy und seiner Geschichte!






19. November 2007

Es ist lebhaft zur Zeit, vor allen Dingen was Meerschweinchen betrifft:

Was lange währt ... unser Meerschweinchenherr Moritz wurde schon kurz nach der Kastration reserviert und durfte nun endlich zu seinen zwei Freundinnen umziehen. Die Zusammenführung war sehr lebhaft, aber wen wundert's, nach über drei Jahren endlich Artgenossen zu bekommen ist ja auch ein Grund zu großer Freude und viel Gebrommsel. Die Damen fanden den neuen Haremswächter ziemlich lästig und haben ihm dies auch deutlich zu verstehen gegeben, inzwischen hat sich das Zusammenleben aber schon eingespielt und man trippelt dem neuen Herrn im Haus auch schon mal kokett hinterher. Ein herzliches Dankeschön an Yvonne, die nun schon das dritte Kleintierhilfe-München-Schweinchen bei sich aufgenommen hat.

Auch die Meeridamen Creamy und Vanilla haben endlich die passenden Gegenstücke gefunden, beide wurden am letzten Mittwoch vermittelt, Vanilla zu einer erfahrenen Schweinchenliebhaberin nach München und Creamy Richtung Ammersee. Creamy war von der Fahrt nach Schöngeising anscheinend genauso erledigt wie Pflegefrauchen Tina, deren Navi hoffnungslos versagt hatte, und so hat sie sich ohne Murren und Keifen ihrem neuen Freund untergeordnet, womit wir nicht unbedingt gerechnet hatten.

Und Morgen dürfen auch noch Elli und Noah ins neue Zuhause nach Eichenau ziehen. Dem neuen Frauchen war es ganz gleichgültig, dass noch nicht mal ein Photo von Noah auf unserer HP zu sehen war, sie wollte einfach nur zwei Notnasen ein schönes Zuhause geben ... lieben Dank dafür!

Aber natürlich sind wir jetzt nicht ohne Meerschweinchen, denn am Wochenende sind schon wieder vier Neuzugänge bei uns eingezogen, vier Glatthaarherren zwischen zwei Monaten und etwas über einem Jahr, der Kastrationstermin für Mittwoch ist schon vereinbart, damit die netten Quieker baldmöglichst zu Mädels ziehen können.

Und dann gibt es noch die kleinen Jungs Benjamin und Bürste, die wir von unserer Tierärztin übernommen haben. Da sie frühkastriert wurden steht einem Umzug nichts im Wege und wir können uns kaum vorstellen, dass so hübsche Kerlchen lange warten müssen, bis man sich in sie verliebt ... und es ist kaum zu glauben, noch während ich den Text für die heutigen News tippe klingelt das Telefon und nach einem netten Telefonat ist Bürste nun reserviert und darf, wenn nichts dazwischen kommt, am Freitag zu einer jungen Meerschweinchendame nach München ziehen.




04. Dezember 2007

DAS FEST DER LIEBE

Menschenliebe, Nächstenliebe, Tierliebe ... wissen wir eigentlich noch die Bedeutung dieser Begriffe?

Das Fest der Liebe ... ist es das noch oder ist es viel mehr ein Fest der Hektik und des Kommerzes geworden?

Was schenken wir denn dieses Jahr, letztes Jahr gab es ja schon einen Laptop, wie könnte man dies noch überbieten? Vielleicht ein Urlaub auf den Malediven?

Warum schenken wir nicht einfach UNS, ein paar Stunden unserer Zeit für die Anderen, Zeit zu einem Spaziergang, Zeit zum Basteln mit den Kindern, Zeit zum Zuhören für die Sorgen Anderer.

Bedeutet nicht Liebe sich auch Gedanken zu machen und Opfer zu bringen?

Wenn ich mich selbst betrachte ist meine Zeit inzwischen wirklich zu einem wertvollen Gut geworden und sie zu verschenken bedeutet, dass ich mich an anderer Stelle mehr beeilen oder auf ein paar Stunden mit einem guten Buch verzichten muss ... aber ist dieser Verzicht nicht ein wesentlich kostbareres Geschenk als das Zücken der EC-Karte zum Kauf eines MP3-Players, einer teuren Jacke oder eines Schmuckstücks?

Verschenkt Euch selbst, verschenkt Eure kostbare Zeit ... nehmt Euch die Tiere zum Vorbild, sie verschenken bedingungslose Liebe!!!

Ich wünsche allen Lesern unseres Newsletters eine stressfreie Vorweihnachtszeit!!!



12. Dezember 2007

Vermittlungsnasen lassen herzlich grüßen, hinter dem Namen verbirgt sich die jeweilige Vermittlungsgeschichte

Diese netten Bilder haben mich in den letzten Wochen erreicht und ich will sie Euch als kleinen Adventsgruß weitergeben:

DUSTY ... eines meiner ersten Vermittlungsschweinchen. Er hat schon einige Jährchen auf dem Meeribuckel, war in diesem Jahr auch ziemlich krank, hat sich aber wieder super aufgerappelt. Leider ist seine damalige Partnerin "Herr Kaiser" inzwischen gestorben, er lebt aber nun glücklich und zufrieden mit drei anderen Schweinchen in einem schönen Eigenbau.



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PFÖTCHEN & HUMMELCHEN ... Pfötchen gehörte zu dem gleichen Notfall wie Dusty, einer Zuchtauflösung, bei ihm kam nur leider noch ein Abszess am Beinchen dazu, aber Michaela hat dies nicht geschockt und nach über einem Jahr muigt er immer noch quietschvergnügt bei ihr herum ... oder schläft völlig relexad:



Nur ein paar Monate später wieder Zuchtschweinchen bei uns, dieses Mal waren es aber trächtige Weibchen und eines der Ergebnisse ist hier links im Bild zu sehen und inzwischen auch festes Familienmitglied bei Michaela ... das kleine dicke Hummelchen ;-))



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LUCKY LUKE & MILKA

Leider ist hier die Homepage noch nicht ganz aktuell, Milkas Geschichte kann man nachlesen, bei Luke bin ich leider schwer im Verzug. Luke stammt aus dem Tierschutzverein Neuburg-Schrobenhausen und nachdem die liebe Milke im Herbst diesen Jahres Witwe wurde, haben wir ihn von dort geholt, damit sie nicht lange allein bleiben musste. Inzwischen sind die Beiden ein Herz und eine Seele und ein fester Bestandteil in einer tollen, super tierlieben, Familie. Und bei dem folgenden Bild von Luke musste ich von Herzen lachen, aber seht selbst:



Und hier ganz innig mit seiner Milka, die übrigens ca. 7 Jahre alt ist und Luke noch ein richtiger Jungspund ... wer behauptet also, dass Kaninchen gleich alt sein müssen ???



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FRITZ, PAUL & WUSCHEL ... heißen jetzt Mugin, Odin & Hugin und fühlen sich auf der Couch sichtlich wohl. Für uns war diese Vermittlung ein riesen Glücksfall, wir hätten ja im Traum nicht damit gerechnet die drei Kerlchen gemeinsam unterzubringen. Claudia wollte zwar zwei Kaninchen, aber drei waren nicht wirklich geplant. Doch da saßen drei verschreckte Knöpfe zusammen in der Transportbox und kuschelten sich ängstlich zusammen ... wer bringt es da über's Herz sich gegen einen von ihnen zu entscheiden ... Danke Claudia !!!



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JOSCHI, MORITZ & JASMIN (der kleine Sputnik) ... gehören alle Yvonne und sind alles ehemalige Notnasen der Kleintierhilfe. Wie man sieht fühlen sich die drei Wohl wie d'Sau ;-)) und lassen sich auch durch einen kleinen Zaungast nicht stören.












17. Dezember 2007

Was macht man mit einem schönen Hamstereigenbau, in dem es einem Hamster zu kalt ist?
Richtig, man lässt Mäuslein einziehen. Und das sind sie,







Herrmaus und Fraumaus und sie sind einfach nur goldig. Und unsere Katzen finden sie auch superklassetoll, jetzt haben sie nämlich ihren eigenen Fernseher ... pünktlich zum abendlichen Programmbeginn kuschelt man sich auf's Bett ...
sehr beliebt sind Filme wie "Das Schweigen der Mäuse", "Die weiße Maus", bei dem man sich auch mal unter die Decke verzieht, wenn die Spannung zu groß wird, oder auch mal eine Talkshow, z.B. "Maus(ch)berger".

Ich kann diese kleinen, emsigen Wusler von Herzen empfehlen, Herrmaus und Fraumaus haben bei mir ein Gnadenhofplätzchen bekommen, aber unsere liebe Tierschutzkollegin Frau Bollinger hat noch immer zwei Pärchen (die Männchen sind natürlich kastriert), davon eines sehr zutraulich, die sich ebenso über ein schönes Plätzchen freuen würden. Und sie stinken wirklich überhaupt nicht!!! Einfach Frau Bollinger anrufen, sie berät auch gerne, wenn man noch kein Mäuseexperte ist, Tel. 08031/98489.

Der kleine Bürste, der uns allen schon sehr ans Herz gewachsen ist, hat gestern sein Ziel erreicht, endlich mal eine Vermittlung für Sabina, bei der sie nicht durch halb Bayern kutschieren musste ;-)) ... Bürste lebt nun bei einem 2-jährigen Meerimädel in Herrsching und wurde von der Hündin der tierlieben Familie schon mit Begeisterung aufgenommen und auch Bürste war keineswegs schockiert, sondern beschnupperte gleich die große Nase, die ihm da so nahe kam.

Auch Molly & Tinka haben es prima getroffen und flitzen nun beim täglichen Auslauf ihre Rennstrecke hinter der Couch entlang ... Frau Bollinger, von der wir die Beiden übernommen hatten, hat das schön formuliert ... "Was denken sich so kleine Mausis wohl .... wenn plötzlich das Leben schön ist ???"

Und nun noch zu den Neuzugängen der letzten Tage, das ist ein ca. 1,5-jähriger Kaninchenkastrat namens Nicki, der sich schon auf weibliche Gesellschaft freut und am liebsten in Aussenhaltung bleiben möchte. Sein Tierarztcheck ist positiv verlaufen, einer Vermittlung steht somit nichts mehr im Wege.

Und dann noch zwei Meerschweinchendamen, die wegen Umzug des Frauchens abgegeben werden mussten. Leider besteht bei ihnen die Möglichkeit einer Trächtigkeit, da sie mit einem 3 Monate alten Böckchen zusammen waren, der laut Aussage eines Tierarztes noch nicht zeugungsfähig war ... was wir allerdings anders sehen. Trotzdem hoffen wir, dass er nicht zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und hier geht's zu Lisa & Marge.

Und zu guter Letzt noch Grüße, über die ich mich riesig freue ... das ist Sesam ...



... Sesam lebt zusammen mit Salz & Pfeffer, das ist er übrigens mit Pfeffer ...



in München und freut sich seines Schweinzellebens ... na, erkennt ihn noch Jemand???

Für jeden, der mir bis Morgen um 20 Uhr seinen ursprünglichen Namen mailt und die Tatsache, warum er mir so am Herzen liegt, zahle ich 10 Euro von meinem Weihnachtsgeld in die Spendenkasse ein.
Na, wer weiß es noch ;-)) ???




21. Dezember 2007

Ich habe heute 60 Euro an die Kleintierhilfe überwiesen, da ich 6 richtige Antworten auf mein Sesam-Rätsel bekommen habe ... richtig, Sesam hieß früher Paulchen und war der Kumpel von unserem kleinen Päppelmeeri Lämmchen, an das wir immer noch oft denken, in 10 Tagen ist es ein Jahr her, dass er in unser Herz gekrabbelt ist ... seine Mama (Schäfchen) ist übrigens gerade Urlaubsgast bei mir.

Ein herzliches Dankeschön an Sonja Tschöpe und das Tiertalk-Netzwerk, die uns aus Verkäufen ihrer tollen Kaninchenmappe und Tiergesprächen 65 Euro gespendet haben.




06. Januar 2008



Es gibt schöne Nachrichten im neuen Jahr:

Drei Vermittlungen haben noch in 2007 statt gefunden, Meeriherr Moses ist zu zwei hübschen Damen nach Pfaffenhofen gezogen, Marge zu einer netten Tierschutzkollegin und Lilo, unser Sorgenkind zu Maren, allerdings muss man dazu sagen, dass Lilo leider trotzdem wieder stark abbaut und wohl bald ihren letzten Gang antreten muss. Maren kümmert sich rührend um die alte Lady, päppelt und verwöhnt sie nach Strich und Faden, doch hier gilt es nicht gegen Krankheiten zu kämpfen, sondern gegen den Lauf des Lebens, was viel schwerer ist, denn hier können wir nichts aufhalten. Aber Lilo hatte noch schöne Tage und dafür danke ich Maren von Herzen ... und ihrer Schweinzelbande natürlich auch.

Und auch in 2008 sind wir nicht untätig, Meerschweindame Peggy hat den ersten Hauptgewinn in der Meerilotterie gelandet und durfte sich über sechs neue Freunde freuen.

Einstweilen einen guten Start in die neue Woche, für viele ja die erste Arbeitswoche des neuen Jahres und alles Gute, Glück und Gesundheit für alle Zwei- und Vierbeiner in 2008!!!



08. Januar 2008

LILO - 2001 bis 07. Januar 2008


Wir hatten uns so über den Gnadenhofplatz für Lilo gefreut, aber leider war das Glück nur von kurzer Dauer, gestern hat die hübsche Meerioma ihren letzten Atemzug getan ... sie war nicht wirklich krank, wobei man ihr durch eine bessere Ernährung in den vergangen Jahren wohl sicher ein längeres Leben hätte verschaffen können ... aber letztlich war sie einfach müde und alt.

Wir hoffen, dass es in Deinem Leben viele glückliche Momente gab, die letzten Tage waren es auf jeden Fall, auch wenn Du nicht mehr viel Kraft hattest, den tollen Eigenbau und die lieben Freunde zu genießen.
Gute Reise hübsche Lilo und noch einmal Danke Maren für die liebevolle Pflege.

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Die guten News, an denen es zum Glück auch nicht mangelt:

Zwei Quieker haben am letzten Wochenende eine Heimat gefunden, Elias in Waldperlach bei Meeridame Mimi und Sumo in Bogenhausen zu einer frechen, jungen Quietschmadame aus dem Tierheim Riem.




16. Januar 2008

Verstärkung für die Kleintierhilfe-München


Nein, diese hübsche, junge Dame steht nicht zur Vermittlung, sie lebt in völlig artgerechter 3-Zimmer-Haltung mit einem netten Zweibeiner in München. Aber sie ist unsere neue Verstärkung und hat uns mit Meerschweinchen Lilo bereits im August letzten Jahres sehr unterstützt, wie natürlich vor allen Dingen über den Jahreswechsel, als sie Lilo in ihren letzten Tagen begleitet und liebevoll umsorgt hat.

Ausserdem ist Maren unser Tiertransport zwischen Pflegestelle Conny in Gauting und Pflegestelle Tina in Vaterstetten, da sie in meiner Nähe wohnt und in der von Tina arbeitet.

Kennengelernt haben wir uns über die Vermittlung eines Schweinchens, das in Marens Gruppe einziehen sollte, sich aber absolut nicht dort integrieren wollte. Wir hatten auch schnell einen guten Platz für Sandy gefunden und aus diesem ersten Kontakt hat sich dann schnell eine nette Bekanntschaft entwickelt und unsere Schweinchendame Schäfchen hat auch gleich noch davon profitiert, denn sie hat sich klüger angestellt als Sandy und lebt jetzt als fester Bestandteil von Marens 4-er-Gruppe.

Letztes Jahr war sie auch schon bei der Meerschweinchenausstellung in Vaterstetten an unserem Infostand vertreten und wir freuen uns sehr, sie nun offiziell als aktives Mitglied begrüßen und vorstellen zu dürfen. ____________________________________________________________________________________

Und wenn wir schon beim Vorstellen sind, hier sind unsere tierischen Neuzugänge:



Ilvy & Claire, ca. 3 Jahre alt, sehr verträglich miteinander oder besser gesagt unzertrennlich, die beiden tritscheln den ganzen Tag hintereinander her und würden daher auch gerne zusammen bleiben. Entweder zu zweit oder zu einem netten Kastraten, der sich über zwei so reizende Haremsdamen sicher sehr freuen würde.



07. Februar 2008

Lisas Babies wachsen und gedeihen, beide Mädchen sind bereits reserviert, aber der niedliche Luis ist noch zu haben, er ist inzwischen schon in den Vermittlungsseiten zu finden, wird aber natürlich vor Abgabe noch frühkastriert. Neue Photos von den drei Sonnenscheinchen gibt es nach dem Wochenende.

Auch Meerikastrat Stupsi ist umgezogen, seit letztem Wochenende wohnt er in München bei Freundin Lilly und hat nun den Namen Nils bekommen, alles Gute Euch Beiden.

Bald wird es auch wieder einen Neuzugang geben, eine Meeridame, die im Moment zusammen mit einem Deutschen Riesen (Kaninchen) in einer Vogelvoliere lebt. Dem Kaninchen nimmt sich das Bunnynetzwerk an, da bei uns leider die wenigen Pflegeplätze ausgeschöpft sind. Aber bei mir in Gauting haben die Bauarbeiten zu einem Pflegekaninchengehege bereits begonnen und wenn alles klappt, dürfen ab April die ersten Pflegenins dort einziehen.

Unsere ehemaligen Vermittlungsschweinchen Molly & Tinka lassen herzlich grüßen, sie haben sich prima eingelebt und genießen das Leben mit richtig viel Platz anstatt einem 30 x 40 Aussenverschlag.





Und noch mehr Grüße gibt es, die drei Herzensbrecherkaninchen, die wir letzten Herbst so toll zu dritt vermitteln konnten, haben uns heute dieses nette Bild zukommen lassen, vielen Dank. Bei so viel Innigkeit geht einem doch das Herz auf, oder? Wer kann, nachdem er so ein Photo gesehen hat, sein Kaninchen noch ohne Artgenossen halten???



Und schon eine kleine Vorankündigung für den Terminkalender ... am Wochenende 7.+8. Juni wird die alljährliche Meerschweinchenausstellung in Vaterstetten stattfinden und wir freuen uns sehr, dass wir wieder mit einem Infostand vertreten sein dürfen ... und hoffen und freuen uns natürlich auf Euren Besuch!!! Also gleich fest notieren.



19. Februar 2008



Nun gibt es diesen Newsletter der Kleintierhilfe-München schon ein ganzes Jahr und somit auch einen Jahrestag, der Auslöser für die Neuigkeiten-Idee war, der uns eine Träne in die Augen, aber auch ein Lächeln ins Herz zaubert ... Lämmchens Todestag ... gestern vor einem Jahr hat uns der kleine Knopf verlassen. Nur sieben Wochen waren ihm und uns vergönnt und doch war diese Zeit, die Erfahrungen und auch die vielen tollen Menschen, die sich durch ihn zu uns gesellt haben, und die auch heute noch treue Besucher unserer Seite sind, ein wertvolles Geschenk, das wir nicht missen möchten. So viele Kerzen haben gebrannt und auch heute Abend brennt bei uns wieder ein Licht, für diesen Winzling, der uns so reich gemacht hat an Hoffnung und Stärke, für eine Sache zu kämpfen, die sich lohnt. Und dieses Licht brennt für alle Tiere dieser, unserer Erde, die diese Liebe nie erfahren dürfen und sie brennt für Euch, die Ihr, jeder auf seine Weise, mit uns versucht die Welt ein kleines Stückchen reicher an Hoffnung und ärmer an Leid zu machen.
DANKE !!!



24. Februar 2008

Wir haben eine ganze Menge quiekender Neuzugänge ... eine Schweinchendame namens Vroni, die ihr bisheriges Leben mit einem 8-Kilo (!!!) Kaninchenrammler und unter 5 Alexandersittichen verbringen musste, die super laut sind und den "Untermietern" natürlich das Fell mit Vogelkot verunreinigt haben. Vroni hat den ersten Tierarztcheck ohne große Probleme überstanden, wird aber nun noch gegen Parasiten behandelt und ist vor allem sehr panisch. Sie darf jetzt bei Tina zur Ruhe kommen und wird dann auf unserer Vermittlungsseite einziehen. Das Kaninchen hat anderweitig einen Platz gefunden.

Und damit bei Tina so richtig was los ist, leben dort seit Freitag sechs weitere Meerschweinchen aus einer Hobbyzüchterauflösung. Wir haben sie von einer Tierschutzkollegin übernommen, die insgesamt 41 Tiere aufgenommen hat, überwiegend Weibchen, die wie zu befürchten ist, fast alle trächtig sind. Unsere drei Jungs und drei Mädels dürfen nun zuerst zum Doktore, für die Böckchen steht dann Kastration auf dem Programm und wir werden sehen, was sonst noch alles an Behandlung nötig sein wird, wenn uns die Ergebnisse der Kotproben etc. vorliegen. Sie werden dann auf die Pflegestellen verteilt und dürfen dort in Ruhe ihre Kastrationsquarantäne von sechs Wochen absitzen und die Mädels können in Ruhe ihre Babies bekommen, wenn sich der Trächtigkeitsverdacht bestätigt. Sie alle werden Euch natürlich in ein paar Tagen auch noch mit Bildern vorgestellt.

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Zwei Quieker haben uns auch wieder den runden Popo gekehrt, Ilvy & Claire sind zusammen ins neue Zuhause nach Weilheim gezogen und waren schon am ersten Abend in "ihrem Eigenbau" sehr aufgeweckt, wie der Auszug aus der Mail vom neuen Frauchen an Sabina zeigt:

"Da hast du mir ja richtig mutige Schweinchen gebracht, die laufen schon ganz lustig rum, mampfen und nagen ab und zu an irgend einer Stütze oder am Häuschen rum ... und vorhin bin ich hier gesessen und schau so rüber weil ich was gehört hab, da starrt mich die Ilvy an - hat das linke Eck von der Ebene genauer untersucht und ist da so drangestanden. Freut mich, dass es ihnen scheinbar gefällt da drinnen. Oben waren sie noch nicht, aber die Claire ist auf die Stufe gehüpft, hat damit Ilvy erschreckt, die in die Höhle gelaufen ist, was dann wiederum Claire erschreckt hat und sie sind beide wieder unten gehockt, hehe. Also wird nicht lange dauernd bis sie oben sind auf einmal. Grad sind sie schon wieder auf Futtersuche - hab ihnen Gurkenstücke, bisschen Paprika und Endiviensalat gegeben - hey, grad macht sich Claire an das Heu! Die steht an der Stufe und mampft. Najaaa... hast ja jetzt nen Eindruck ... sind gut drauf. Danke nochmal für's hetscheln und herbringen!"





07. März 2008

Unsere sechs schweinischen Neuzugänge machen sich prima, die Jungs wurden am Dienstag kastriert und haben alles gut überstanden. Somit freuen wir uns schon jetzt, dass ab Mitte April für sie das "richtige" Leben beginnen kann, denn natürlich hoffen wir schon auf die Ein oder Andere Reservierung bis dahin. Auch die drei Mädels erfreuen sich bester Gesundheit, ob sie uns kleine, quiekende Überraschungen bescheren, darüber kann im Moment nur spekuliert werden, wir hoffen einfach, dass uns zumindest nicht alle drei mit Nachwuchs beglücken, vor allen Dingen, da sie ja selbst noch halbe Kinder sind und das natürlich auch Risiken mit sich bringt.

Auch Meeribub Luis wurde am Dienstag frühkastriert und darf sich schon auf sein neues Zuhause ab Ende März mit einem lieben Meerschweinmädel freuen, er hat letzten Sonntag "seine" künftigen Zweibeiner schon zum ersten Mal beschnuppern dürfen.

Xaverle musste lange bei uns sitzen, aber nun ist alles gut, zwar war das Kennenlernen mit Luzy ein wenig turbulent und mit viel Geklapper untermalt, aber nach ein paar Tagen haben die zwei nun doch den Bund für's Schweinzelleben geschlossen und er hat genau das bekommen, was für den Etagenmuffel optimal ist, einen großen Eigenbau ohne Treppen.

Jim Knopf und Frau Waas wurden schon ganz aufgeregt von ihren Gurkenschnibblern erwartet, die mit den Beiden in diese neue Leidenschaft starten, die sie bestimmt, so wie die meisten von uns, auch nicht mehr loslassen wird. Die Entscheidung für die zwei Notfellchen scheint auch absolut die Richtige gewesen zu sein, denn die ersten Vertrauensbeweise von Seiten der Quieker werden nach ein paar Tagen nun schon erbracht ... man versteckt sich nicht mehr ständig, rennt nicht sofort panisch davon und findet "seine Menschen" schon ganz spannend, vor allem wenn sich da ein Leckerchen in der Hand versteckt.

Ein Kaninchen hatte auch wieder riesen Glück in diesen Tagen, Filou durfte direkt vom alten Zuhause (seine Freundin war gestorben und nun soll die Kaninchenhaltung beendet werden) zum Tierarztcheck und schon am nächsten Tag weiter zu lieben Zweibeinern und einem verwitweten Kaninchenmädel, das nun ihren Balkon mit ihm teilen wird ... hoffentlich für den Rest seines Lebens, denn er wurde schon sehr viel herumgereicht und hätte es mehr als verdient, endlich Ruhe zu finden.

Wir wünschen Euch allen viele glückliche und gesunde Jahre und Euren Zweibeinern viel Freude und sagen ganz herzlich "Danke", dass die Entscheidung gegen Zooladen und für ein Notfellchen getroffen wurde.

Es kann sein, dass wir in nächster Zeit einige Neuzugänge (Meerschweinchen) bekommen, es ist allerdings alles noch nicht ganz konkret. Eine Frau musste ihre Böckchengruppen trennen, weil diese sich nicht mehr vertragen, hier werden wohl vier Schweinemänner betroffen sein, die im Moment noch nicht kastriert sind. Ausserdem wurden wir von einer anderen Notstation um Hilfe gebeten, auf die vielleicht demnächst ein Notfall mit rund 30 Meerschweinchen von einem Vermehrer, zukommt. Natürlich werden wir hier helfen, soweit es unsere Kapazitäten zulassen.





11. März 2008

NANNI
ca. 1996 - 11. März 2008



Danke, dass Du uns fast sieben Monate begleitet hast,
wir wollen keine Sekunde davon missen !!!


Wir haben Nanni als trauriges Häufchen am 15. Juli 2007 von der Tierhilfe Schweinfurt übernommen, Flöhe, Milben, Würmer, Giardien, starker Schnupfen, Durchfall, total abgemagert (Gewicht 2,3 Kilo) aber bereit für den Kampf um das Leben und voller Vertrauen und Liebe. Die letzten drei Monate waren super und wir hatten eigentlich nicht mit diesem dramatischen Rückschlag gerechnet, aber seit gestern konnte man zusehen, wie der kleine Körper den Kampf aufgab und heute am frühen Abend haben wir sie nun begleitet bis zur letzten Sekunde auf dieser Erde. Wir kennen ihre Vergangenheit nicht, aber der geschundene Körper hat für sich gesprochen, auch ihre Angst vor Besen brauchte einen nicht lange überlegen lassen ... wir können uns nur wünschen, dass die wirklich glückliche Zukunft nun erreicht ist ... leb wohl unser kleiner Bernhardiner.



19. März 2008

In den nächsten Tagen wird ein neues Langohr in die Vermittlung Einzug halten, Kaninchen Rudi, seines Zeichens Schlappohr und genau den Vorstellungen eines solchen entsprechend, denn er ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Selbst wenn ihm Pflegefrauchen Tina versehentlich mehrere leere Plastikbehälter vor die Nase fallen lässt, erntet sie nur einen fragenden Blick. Trotz stets offenem Käfig döst man lieber gemütlich ... aber was verpasst man auch, wo man doch keine Artgenossen zum Kuscheln und Möhrchen abjagen hat?! Aber das soll sich nun ja so bald wie möglich ändern.

Auch eine neue Meerschweindame sitzt bei Tina, Lucy muss aber noch ein paar Tierarztbesuche über sich ergehen lassen, bevor sie auf die Vermittlungsseite einziehen darf, weil sie einige Parasiten mitgebracht und evtl. auch Zystenprobleme hat. Davon abgesehen ist sie aber super entspannt, schläft mitten im Heu und verschwindet nie panisch im Häuschen, wenn sich jemand nähert. Ein absolutes Traumschweinchen und wir hoffen, dass sie bald zur Vermittlung freigegeben werden darf, denn sie saß nun rd. 2 Jahre alleine und braucht unbedingt schnellstens wieder Artgenossen.

Die zumindest teilweise trächtigen Meeridamen Camela, Rhina und Zebra entwickeln sich prächtig und haben inzwischen den Spitznamen "Terrortussen" bekommen, denn von früh bis spät wird lauthals geplärrt ... kann es vielleicht daran liegen, dass ihr Pflegefrauchen sie gelegentlich mit Leckerchen verwöhnt und sie mittlerweile genau wissen, wie man diese taktisch klug einfordert ;-)

Und noch ein immer wieder leidiges Thema als Abschluss, vor zwei Tagen rief mich eine junge Frau an, die für ihr Meerschweinböckchen Gesellschaft suchte. Geholt hat sie ihn in einem Zoogeschäft und sich dort auch ausführlich "beraten" lassen ... wie so oft war diese Beratung eine Katastrophe, denn es hieß, dass man Meerschweinchen auch gut alleine halten kann oder auch alternativ ein Kaninchen dazu setzen könne ... nur gut, dass die junge Frau zu Hause gleich mal im Internet gestöbert hat und schnell merkte, dass diese Aussagen totaler Quatsch sind ... aber was ist mit all den anderen Menschen, die sich auf solche Aussagen verlassen. Es ist wirklich furchtbar, wie hier auf dem Rücken der Tiere Profit gemacht wird ... ich mag gar nicht an Ostern denken und all die Tiere, die im Lauf dieser Tage wieder in viel zu kleinen Käfigen und in Einzelhaltung "verscherbelt" werden. Bitte helft mit, haltet die Augen offen und beratet zumindest die Menschen in Eurem Familien- und Bekanntenkreis so gut es geht, danke!

WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN EIN FROHES OSTERFEST UND HOFFENTLICH AUCH EIN PAAR WÄRMENDE SONNENSTRAHLEN !!!

Und den Vierbeinern wünschen wir, dass sie das Osterfest in so trauter Zweisamkeit wie Filou und Chiisi verbringen dürfen.




26. März 2008
Ein Jahr Kleintierhilfe-München



Wer hat an der Uhr gedreht ...
Heute vor einem Jahr haben wir die Kleintierhilfe-München gegründet und bereuen es in keinster Weise. Ich habe am Wochenende mal ein wenig in den Ordnern geblättert und mit dem Ergebnis können wir, die wir ja mit 5 Pflegestellen ein wirklich kleiner Tierschutzverein sind, sehr zufrieden sein.

Denn wir konnten 91 Tieren zu einem neuen Zuhause verhelfen, genau gesagt:
65 Meerschweinchen (34 Weibchen und 31 Kastraten)
23 Kaninchen
2 Chinchillas und einem Hamster
und dazu noch einigen Tieren, die über unsere Privatvermittlungsseiten eine neue Heimat fanden.

Sieben Vermittlungstiere haben leider den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten und vier kleine Meerschweinchen kamen schon tot zur Welt, ihnen allen zünden wir heute Abend eine Kerze an, die ihnen zeigen soll, dass auch sie auf dieser Welt willkommen waren, auch wenn sie es zu Lebzeiten kaum erfahren durften.

Inzwischen haben wir 18 Mitglieder, davon sind 5 aufgrund ihrer aktiven Tätigkeiten von Beitragszahlungen befreit und zwei unserer Kaninchen haben eine Patenfamilie, die ihre Impfungen und Möhrchen finanziert.

An alle ein herzliches Dankeschön, ob Adoptanten, Paten, Spender, aktive Helfer oder seelische Unterstützer ... ohne Euch könnten wir es nicht schaffen!!!

Und so starten wir gemeinsam und optimistisch in unser 2. Jahr und hoffen, dass wir für die Tiere vielleicht sogar noch ein bisschen mehr erreichen können.

Und am Ende noch eine Mail von Tina von vorgestern Abend, die auch mal die positive Seite "unserer Arbeit" zeigt:

Vor ca. zwei bis drei Monaten habe ich eine Frau beraten, die zwei kastrierte Rammler in getrennten Käfigen hielt. Sie war sehr verzweifelt, weil sich die Burschen einfach nicht vertragen haben. Nach vielen Stunden Beratung am Telefon hat ein erneuter Vergesellschaftungsversuch dann endlich geklappt. HEUTE ruft die Frau an, um mir zu erzählen wie glücklich sie mit den beiden Rammlern ist. Sie leben jetzt frei in der Küche und die Frau kann sich nun überhaupt nicht mehr vorstellen Kaninchen im Käfig zu halten. Die beiden Rammler kuscheln und es ist eine Freude ihnen zuzusehen. Als Frau S. das erzählte hatte ich vor Rührung Tränen in den Augen. Endlich mal jemand, der meine Ratschläge genau so umgesetzt und 2 Kaninchen und sich selbst jetzt glücklich gemacht hat.



01. April 2008

Leider kein Aprilscherz ist die folgende Story:

"Wir würden gerne unsere 5 Meerschweinchen abgeben, denn die Nachbarn beschweren sich schon über den Lärm, die schreien ja, dass es eine Zumutung ist"
Dies und noch ein bisschen mehr haben uns dazu veranlasst sofort "JA" zu einer Übernahme zu sagen, obwohl wir diese Woche noch acht weitere Tiere erwarten und wirklich voll sind. Auf meine Nachfrage, ob die Tiere im Käfig gebracht werden könnten, weil wir durch die vielen Tiere, die schon bei uns sitzen, etwas knapp an Inventar sind, kam dann
"Nein, die Meerschweinchen haben die Wanne vom Käfig kaputt gemacht und sitzen nun im Aquarium, bzw. in zwei, weil ja inzwischen Nachwuchs gekommen ist und die Geschlechter getrennt werden mussten"
... als ich dann meinte, dass ich auch sehr gerne den kaputten Käfig nehmen würde, den könnte ich bestimmt als Notunterkunft noch reparieren, hat mich die nächste Antwort fast vom Stuhl gerissen ...
"Nein, das geht auch nicht, denn da leben ja jetzt andere Tiere drin"
Natürlich habe ich sofort versucht klar zu machen, dass man nicht jede Tierart in einem 1,20 m langen Meerikäfig halten kann ... manche brauchen RICHTIG VIEL PLATZ ... ja, das wusste der gute Mann bereits und wies mich freundlich darauf hin, dass es ja auch gar nicht seine Tiere wären, er sei nur Pflegestelle für eine Organisation ... so, und darauf fällt mir nun wirklich gar nichts mehr ein ... was ist das für eine Organisation, die es zulässt, das die Meerschweinchen in Aquarien gestopft werden, damit andere Tiere in ihrem Meerschweinkäfig hausen dürfen/müssen???

Ach ja, so ganz nebenbei kam auch noch zur Sprache, dass die anderen Tiere von den wüst plärrenden Schweinchen ganz schön genervt werden ... ich bin gespannt was mich jetzt gleich erwartet, wenn hier 5 schreiende und Käfige zerstörende Monstermeerschweinchen eintreffen ;-)) ... Mama, Papa, zwei Söhnchen und eine Tochter, alle Jungs natürlich, wie sollte es auch anders sein, nicht kastriert ... aber der Termin für Donnerstag zum großen Durchcheck mit gleichzeitiger Entmannung ist von uns natürlich schon vereinbart.

Ich bin hin und her gerissen was ich schlimmer finde, Menschen, die sich im November 2007 zwei Meerschweinchen im Gartenmarkt holen und 4 Monate später fünf wieder loswerden wollen oder eine Tierschutzorganisation, die ihre Tiere in solche Hände und in so eine Haltung gibt.

Wir werden den fünf Meerschweinchen eine bessere Zukunft ermöglichen, das sei versprochen und für die dort vorhandenen Pflegetiere kann man nur hoffen, wir werden der entsprechenden Organisation jedenfalls Mitteilung machen, was wir darüber denken, mehr steht nicht in unserer Macht.

Am Wochenende werden dann noch weitere Neuzugänge bei uns eintreffen, bei Sabina zwei Meerimädels, die wegen Umzugs ins Ausland eine neue Bleibe brauchen ... hier hatte sich das Frauchen aber wirklich sehr bemüht ein schönes Zuhause zu finden, leider erfolglos. Und dann bei Tina noch 6 Meerschweinchen von einem Schlangenhalter, der diese wohl zum Eigenbedarf und zum Verkauf vermehrt hat. Insgesamt handelt es sich wohl um rd. 30 Tiere, derer sich Marion von www.viele-pfoten.de annimmt, wir versuchen sie mit der Übernahme der s
echs Tiere ein wenig zu unterstützen. Genaues können wir wohl Anfang nächster Woche berichten.

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Und leider gilt es auch wieder Adieu zu sagen, unsere liebe Kaninchenpflegemama Christin musste einen ihrer eigenen Lieblinge gehen lassen, aber lassen wir sie nun selbst zu Wort kommen:

MICKY
2005 - 29. März 2008



Am 29.03.08 ist unser Löwenkopfkaninchen Micky von uns gegangen. Wir haben mit ihm zusammen 3 Wochen gegen die Krankheit E. Cuniculi gekämpft, die sich bei ihm durch Lähmung der Hinterläufe äußerte. Leider hat er dann auch noch Kokzidien bekommen. Das hat sein Immunsystem dann nicht mehr gepackt. Am Freitag Abend wollte er gar nichts mehr fressen. Er hat dann die ganze Nacht gewartet, bis am Morgen wieder jemand bei ihm war. Er ist während dem Streicheln durch meinen Freund einfach eingeschlafen, während ich versucht hatte einen Tierarzt zu finden, der ihn einschläfert. Micky wollte in seiner gewohnten Umgebung sterben, wenn seine Möhrenschnippler bei ihm sind. Er hat ein schönes Grab in unserem Garten bekommen. Wir haben als Andenken eine rote Rose für ihn gepflanzt. In den letzten Tagen brannte immer eine Kerze an seinem Grab. Seit Sommer 2005 war Micky bei uns. Er war ein außergewöhnliches Kaninchen, der nicht nach Futter sondern nach Streicheleinheiten bettelte, in dem er uns hinterher hoppelte und anstupste. Solch ein Kaninchen findet man nicht noch einmal. Er ist für uns unersetzbar.

Micky, wir behalten dich immer in unserem Herzen!



11. April 2008

Von den fünf "Aquariumsschweinchen" sind tatsächlich nur vier bei uns abgegeben worden, für ein kleines Mädel hat sich noch vorher ein Plätzchen gefunden. Mamaschweinchen Smarty musste auch gar nicht lange alleine bei uns ausharren, nach bestandenem Tierarztcheck durfte sie schon am 04. April die nächste Reise antreten und hat in Zorneding noch am gleichen Abend ihren kastrierten Freund kennen gelernt. Die Zusammenführung verlief auch problemlos, allerdings ist dem neuen Frauchen aufgefallen, dass Smarty, je mehr sie durch die Gegend geflitzt ist, immer mehr zu humpeln anfing ... das daraufhin gemachte Röntgenbild hat einen etwa 2 Wochen alten Oberschenkelhalsbruch an Licht befördert ... sie wird wieder gesund, das ist das was zählt ... die Ex-Besitzer habe ich informiert, wir waren nicht sehr lieb zueinander am Telefon und mehr möchte ich dazu jetzt nicht mehr sagen, wer mich kennt weiß sehr gut wie's in mir aussieht ;-))

Smarty


Die drei Jungs (Papa Emil und Söhnchen Nemo und Fabius) wurden gleich am 04. April kastriert und haben alles gut überstanden, alle drei waren furchtbar panisch und im Moment fasst nur Emil ein wenig Vertrauen, ich saß gestern mit Endiviensalat als Leckerchen eine halbe Stunde vor dem Käfig, die kleinen Jungs waren zwar hin und her gerissen, haben sich aber letztlich doch beharrlich geweigert das heißbegehrte Salatblatt aus der Hand zu holen ... natürlich haben sie's trotzdem bekommen ;-) ... wir haben nun ja noch 5 Wochen Zeit uns anzufreunden (Kastrationsquarantäne).

Bei Tina ging es am letzten Wochenende auch turbulent zu, fünf Schweinchen von einem Schlangenhalter sind eingezogen. Natürlich ging es insgesamt um viel mehr Tiere, die Abwicklung des Notfalls hat Marion von www.viele-pfoten.de übernommen. Es handelt sich bei uns um vier Jungs und ein Mädel, das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder trächtig sein wird, da alle Meerschweinchen kunterbunt durcheinander gehalten wurden. Alle Tiere sind vermilbt und haben Bissverletzungen und drei der Böckchen müssen kastriert werden, da freut sich unsere Tierärztin wieder über viel Arbeit.

Positiv ist, dass zwei Kaninchen ein neues Zuhause gefunden haben, Kastrat Rudi durfte zu Andrea und ihrer Pini nach Dachau ziehen und Kastrat Schnucki nach ebenfalls zu einer feschen Dame.

Meerschweinbub Luis durfte letzten Sonntag zusammen mit seiner neuen Freundin Libby die Reise ins neue Zuhause antreten, begleitet von Pflegefrauchen Sabina, wurden sie von einem liebevoll eingerichteten 140ger-Käfig und freudigen Gurkenschnibblern bereits erwartet.

Auch Margits Pflegling Janosch ist umgezogen, er wohnt jetzt in Stockdorf in einem schicken Eigenbau, darf im Sommer durch den Garten toben und hat eine hübsche Meerschweinlady bekommen.

Die süsse Meeridame Lucy hat Morgen ihren großen Auftritt, Basti mit Minimuff und den beiden Mädels freuen sich schon auf die kleine, zutrauliche Nase und Tina wird bei der Vergesellschaftung zur Seite stehen. Wenn Lucy sich nicht unerwartet als Megazicke entpuppt, dann hat sie das große Los gezogen und darf künftig im Schweinzelmarsch mit ihren Freunden vom Eigenbau auf den Balkon zur Sommerfrische marschieren.

Basti mit seinen Grazien und unserem Minimuff (Mitte)

Und nun noch einmal Freud und Leid zum Ende des Berichtes. Denn nach Rhina und Camela hat auch Zebra ihre Babies bekommen ... leider hat von den Dreien nur eines überlebt ... aber zum Glück geht es Mama Zebra gut und das Kleine spielt auch schon fröhlich im Kindergarten mit seinen Freunden. Aber wieder können wir nur an die Vernunft aller Tierhalter appelieren keinen Nachwuchs in die Welt zu setzen, nur weil die Babies ja "Ach so süß" sind. Zu junge Mütter, Lethalfaktor und Co., dazu noch überfüllte Tierheime und Notstationen ... MUSS DAS DENN IMMER WIEDER SEIN ???




21. April 2008

Pimboli und Nicki wurden am Samstag von Sabina zusammen in ein neues Zuhause gebracht, wir sind immer sehr froh, wenn wir ein Pärchen nicht trennen müssen, aber die wenigsten Leute wollen Tiere, die dem Babyalter schon entwachsen sind, daher freut es uns hier wieder ganz besonders. Im Moment wuseln die zwei durch mehrere, miteinander verbundene Käfige, aber ein Eigenbau im Stil von Pilars Neumeerstein ist schon in Planung.

Darf ich vorstellen ... Knuddelnase Leo:


Der tolle Kaninchenherr bekommt nun nach ca. 5 Jahren allein in einem kleinen Käfig seine große Chance, nach dem die Besitzer überzeugt werden konnten, ihn abzugeben und ihm noch ein paar schöne Jahre zu ermöglichen. Natürlich haben wir ihn als erstes kastrieren lassen, damit die Zeit bis zum "richtigen Kaninchenleben" so schnell wie möglich vorüber geht. Um den Kaninchenfreunden schon mal den Mund wässrig zu machen ... er ist eine absolute Schmusebacke und würde sich stundenlang streicheln lassen. Seine Kastrationsquarantäne läuft Mitte Mai aus und ein Platz in einem geräumigen, sicheren Aussengehege bei einer lieben Kaninchendame wäre sein großer Traum.

Unsere Meerschweinchenseite ist voll mit Jungs und schon wieder haben wir eine Abgabeanfrage für vier unkastrierte Böckchen bekommen, bei der wir aber aufgrund der Umstände gerne helfen würden, nun wird wieder getüftelt und geplant und bestimmt wird sich auch hier ein Lösung finden lassen. Einige Meerschweinchen sind ja auch schon reserviert, allerdings wird es sich erst ab Mitte Mai wieder etwas bei uns lichten, wenn sie dann umziehen dürfen. Es bleibt zu hoffen, dass in nächster Zeit keine weiteren Notfälle eintreffen.



25. April 2008

LEO
ca. 2002 bis 24. April 2008



Lieber großer Leo,

als ich dich gesehen hab, hast du mir einfach nur leid getan, wie du da gehockt hast, riesengroß in deinem Miniknast. Ohne Platz, ohne Beachtung, ohne Liebe. Ich war so glücklich, als du in unsere Obhut gekommen bist. Dass es richtig war, dich aufzunehmen, hat sich schnell gezeigt: Du warst so anhänglich und neugierig, wolltest immer schmusen und am liebsten den ganzen Tag beschäftigt werden. Es war offensichtlich, dass du einiges nachzuholen hattest. Auch gesunde, leckere Dinge zu essen und dich bewegen zu können.

Sogar die Kastration hast du uns nicht übel genommen ;o)

Umso trauriger ist es, dass es dir nur vergönnt war, für zwei kurze Wochen an einem tollen Kaninchenleben schnüffeln zu können. Du hättest es von allen am Meisten verdient, noch ein paar schöne Wochen und Monate und vielleicht sogar Jahre zu haben. In Gesellschaft, mit viel Platz und tollem Futter.

Es ist nur ein kleiner Trost, dass du jetzt auf der grünen Regenbogenwiese große Haken schlagen kannst. Grüß all unsere Lieblinge, die du dort antreffen wirst.

Leider war es uns nicht vergönnt, Leo in einem neuen schönen Zuhause mit einem lieben Kaninchemädel zu erleben. Zwei Wochen, nach dem er bei uns angekommen ist und die Kastra gut überstanden hatte, mussten wir ihn schweren Herzens auf die Regenbogenwiese entlassen. Vielleicht war er zu alt, vielleicht waren es Folgen seines bisherigen schlechten Lebens, es ging alles so schnell und die Diagnose war vernichtend, auf dem Röntgenbild war kein Herz mehr zu sehen, der Herzultraschall hat dann gezeigt, dass rundherum alles voll Flüssigkeit und wahrscheinlich Lungenabszessen und Tumoren (genau wissen wir es nicht, das wurde nicht mehr abschließend untersucht) war.

Großer Riesenschmuser, Du wirst uns sehr fehlen.

Deine Maren & Conny



07. Mai 2008

Vor wenigen Tagen haben bei Margit in Taufkirchen zwei gesunde Meerschweinbabies das Licht der Welt erblickt, Mama Mango stammt aus der Schlangenhaltervermehreraufgabe in Straubing und war bisher noch nicht in der Vermittlung zu finden, weil wir sie erst in Ruhe die Kleinen zur Welt bringen lassen wollten. Die netten Zwerge wiegen rd. 90 Gramm, ein Bub und ein Mädel. Die kleine Dame hat auch jetzt schon ein Zuhause in Aussicht, jemand von unseren lieben "Stammgästen" möchte sie zu dem bereits vorhandenen Pärchen dazu nehmen, das ist natürlich super. Den Rest der Familie könnt ihr schon auf der Vermittlungsseite kennen lernen.

Wir freuen uns über Reservierungen von drei von Tinas Babymeerijungs und Meerimama Zebra, nun ist von diesen kleinen Wuslern nur noch das niedliche Blaubeerchen zu haben ;-)

Und auch mein Pflegling Fabius wird am Pfingstmontag ein schönes Zuhause bei zwei Meerschweindamen bekommen, sein neues Frauchen war zu einem Kennenlerntermin bei uns und Panikschweinchen Fabius hat sich von seiner Schokoseite gezeigt und das neue Frauchen weder vor lauter Angst gezwickt noch ein Pfützchen auf ihrem Pullover hinterlassen ... Schwein weiß eben, mit wem man sich gut stellen sollte :-)

Somit wäre dann nur noch Nemo von der 3-er-Jungs-Gruppe übrig, ich hoffe sehr, dass sich bald jemand findet, damit der Kleine nicht alleine sitzen muss. Übrigens tauen alle drei Jungs immer mehr auf, da wir bei dem schönen Wetter ja Ausflüge ins Gartengehege machen, gewöhnen sie sich so langsam daran, dass Pflegefrauchen Conny sie einfängt und finden es gar nicht mehr so dramatisch und auch im Gartenfreilauf entdecken sie, dass die Welt nicht am Ausgang der Korkröhre zu Ende ist, sondern das leckere Grünzeug auch noch zwei Quadratmeter drumherum wächst und man gerade einen Ausflug in einen Riesenfutternapf macht.

Und seit Sonntag ist es bei mir auch wieder richtig voll geworden, vier Meerschweinböcke sind hier eingezogen. Wie in den meisten Fällen vertragen sie sich auch nicht zu viert und sitzen paarweise und selbst das ist eine wackelige Angelegenheit, zumindest bei Rudi und Jano, die sich ständig anmotzen. Aber am Montag war ja auch gleich großer Kastrationstermin und somit läuft nun die 6-Wochen-Frist ins neue Leben mit hübschen Meeridamen ... wenn die Jungs so laut brommseln können wie sie klappern, dann wird die Vergesellschaftung bestimmt ein Spaß.




18. Mai 2008

Entschuldigung für die spärlichen Neuigkeiten, es gäbe genug, aber da wir einen Meerschweinchennotfall mit ca. 45 Tieren organisieren müssen bleibt dafür leider im Moment keine Zeit. Bitte seht auch von Nachfragen bzgl. dem Notfall im Moment noch ab, wir stecken wirklich mitten in der Organisation und brauchen jede freie Minute. Wir werden die Tiere am Donnerstag, 22. Mai, holen und in die Pflegestellen verteilen, für Freitag sind dann Tierarztmarathons mit Kastrationen etc. geplant. Die Jungs sind alle unkastriert, die Weibchen wohl überwiegend trächtig und im Moment gibt es auch zwei Mütter mit Neugeborenen. Ich werde auf jeden Fall am kommenden Wochenende die ersten Bilder und ausführlichere Berichte einstellen.
So wie es aussieht sind inzwischen auch ausreichend Pflegeplätze vorhanden, was wir nach ein paar Wochen brauchen sind auf jeden Fall eine ganze Menge toller Endplätze.

Drückt uns die Daumen, dass die Tiere einigermaßen gesund sind, das ist uns im Moment das Wichtigste!




22. Mai 2008
Meerinotfall Landkreis Dachau


Wie bereits angekündigt waren wir heute im Landkreis Dachau unterwegs, um dort ca. 45 Meerschweinchen abzuholen, weil die Situation dort völlig ausser Kontrolle geraten war. Ich will trotz dem, was jetzt gleich zu Lesen und Sehen sein wird ausdrücklich sagen, dass wir zwar sehr erschüttert sind über das, was wir vorgefunden haben, aber trotzdem dankbar, dass wir um Hilfe gebeten wurden, es gäbe auch Menschen, die sich ihrer Tiere dann auf andere Weise entledigen und wir wollen hier keine Schuldzuweisungen machen. Bitte bedenkt, dass es auch oft menschliche Aspekte gibt, die wir bei tierischen Tragödien gerne vergessen.

Nun aber zu dem, was uns Tierliebhaber von Herzen bewegt und das Heute erlebte trifft uns alle sehr und Euch, wenn Ihr die Bilder seht, bestimmt auch.

Aus den 45 Tieren sind schließlich 85 geworden, wir hatten zwar zusätzliche Boxen dabei, weil man ja nie ganz sicher sein kann, aber natürlich nicht genug und zudem ist es für einen so kleinen Verein wie uns weder pflegestellentechnisch noch finanziell leistbar. Wir haben mehr Tiere mitgenommen als wir wollten, aber ca. 20 mussten wir dann doch dem Tierheim Dachau zumuten ... an dieser Stelle herzlichen Dank, dass die Abwicklung mit Euch in Dachau so schnell und reibungslos geklappt hat!

Und nun ein paar Impressionen und noch als kleines Rechenspiel für den Abend ... es waren 7 Käfige, in zwei davon saß jeweils ein Einzelschwein ... in den restlichen 5 die 83 anderen ...

Man hat das Ausmaß tatsächlich erst nach einer Weile erkannt, weil sich, wie man hier gut erkennen kann, tatsächlich 10 Schweinchen in ein normales Häuschen quetschen können ... in anderen Käfigen waren sogar ca. 17 Schweinchen in einem Haus (in den letzten Tagen wurden dabei leider auch schon Babies zerquetscht)






Diesen Käfig haben wir samt Schweinchen ins Tierheim Dachau gebracht, weil es leider nicht mehr leistbar war für uns ... dazu noch einen Teil der Tiere aus einem anderen Käfig


Ohne Worte


Ingo und Sabina bei der Arbeit ... jedes Schweinchen wurde photografiert
und anschließend in die dafür vorbereiteten Boxen gesetzt


Hier einer der vielen Notnäschen beim Photoshooting nach Geschlechtskontrolle und Gesundheitsschnellcheck


Und hier das schönste Erlebnis am heutigen Tag ... eigentlich hätten die drei gar keinen Platz mehr gehabt, aber Sabina hat kurzentschlossen noch einen kleinen Käfig mitgenommen und die zwei Babies samt ihrer Mama dort hineingesetzt und kaum hatten die 3 ein bisschen Platz, schon war in all dem Tumult um sie herum Zeit zum Säugen


Das soll es als erster Einblick gewesen sein, wir sind heute alle müde und kaputt, weil nach fast vier Stunden vor Ort natürlich auch alle Zuhause ausgeladen und gut versorgt werden mussten. Morgen geht es ab zum Tierarzt, die ersten Jungs (26 Stück sitzen im Moment bei Tina !!!) werden kastriert und Sabina und ich fahren mit den Mädels los. Alle Tiere haben Milben, teilweise sind sie aber noch in recht gutem Zustand, teilweise aber schon fast ohne Fell, bei ein paar Schweinchen haben wir Pilzstellen gefunden, einem muss ein Auge entfernt werden, die genauen Ausmaße zeigen sich erst in den nächsten Tagen. Eines von den Babies hat nur 42 Gramm (ca. 6 Tage alt) und nicht mal mehr die Kraft das Köpfchen zu heben, Sabina päppelt mit Hingabe, aber die Chancen sind nicht gut.

Noch kurz zu den Zahlen:
26 Böckchen (alle unkastriert) bei Tina, ein Teil davon wird Anfang nächster Woche auf Pflegestellen verteilt
16 Mamas/Babies und trächtige Weibchen bei Sabina
22 Weibchen (incl. 7 Babies die nicht mehr gesäugt werden) bei Conny, die meisten Weibchen sind schon sichtbar trächtig, zwei werden wohl schon am Wochenende werfen.

Wenn jemand helfen will, ich glaube ich bettle nicht oft um Spenden, aber in diesem Fall ist Geld das, was wir nun am Nötigsten brauchen.

Mein persönlicher Dank gilt heute natürlich denen, die mit vor Ort waren, nämlich Tina & Ingo, Sabina & Marcus und Thomas! Und natürlich auch unseren Pflegestellen Maren, Margit und Pilar, die in den nächsten Tagen ihre Jungs abholen werden.

Ich halte Euch auf dem Laufenden

ALLE INFOS ZUM DACHAU-NOTFALL BIS ENDE 2008 FINDET MAN NUN HIER



05. Juni 2008
Tag 15 mit unseren Notfallschweinchen


Muig Muig Ihr Lieben,

wir mittlerweile 68 Dachau-Schweinchen wollten heute einfach nur ganz herzlich

DANKE

quieken, dass Ihr uns mit Euren Spenden so toll dabei helft, schnell gesund zu werden und tolle Zuhause zu finden.

Ein riesen "Danke-Muig" von

00-Ferkel
Alfreda Hitchpig
Apple & Cherry
Armani
Azzaro
Becky Biscuit
Bonnie Schwyler
Bruce Springschwein
Burberry
Camillo
Clementine
Escado
Gucci
Hugo der Boss
Indy
Janik
Jasper
Jerry
Jimmy
Joopi
Jossy
Juleps
Kiwi
Lichi
Luigi
Luna
Mandarine
Mariechen
Melba
Micki
Mike Melone
Mia Mäseschreck
Milbemax & Whiteness
Milli
Minni
Missoni
Miss Piggy
Molli Muffin
Mr. Bigback (Erwin)
Nektarine
Nina Naseweiß
Paulinsche
Penny-Pig
Pepone
Piggy Jagger
Pinette (Flocke)
Schokobiene
Schwein Marple
Schweinedame Wutz (das Himalaya-Mädl)
Schweia Adams
Selin
Sina
Sofia
Tammy
Tessi
Theobald
Theo Tomate
Tina Törtchen
Tini
Tom Tailor
Toni
Tupsi Turtle
Wawa
Ein paar fehlen noch in dieser Liste, aber auch die schicken ein riesen Danke-Muig an Euch !!!




07. Juni 2008
Tag 17 mit unseren Notfallschweinchen


Hier sind sie, die Babies, auf die wir schon seit 16 Tagen warten ... gestern saßen sie dann plötzlich einfach ganz gemütlich mit Mami Paulinsche unter der Hängematte und fanden es nicht mal schlimm herausgepflückt zu werden ... aber dumm sind meine Schweinibabies natürlich nicht und heute nehmen sie schon ganz tüchtig die Pfötchen in die Hand, wenn ich nur in die Nähe komme. Meine Jungsquote hat sich dadurch zumindest ein bisschen verbessert, denn dieses Mal ist ein zuckersüßes Mädi dabei, das ganz nach der Mama kommt.

Und das Beste ... die kleine Maus hat schon ein Zuhause gefunden, sie ist nun die Nr. 3, die nach Nürnberg reisen darf und wir danken Vroni ganz herzlich, dass sie ihr ein Plätzchen in ihrer Gruppe schenkt. Dafür wurde heute gleich das Bodengehege durch eine 2. Etage erweitert und Vroni übernimmt auch noch eine Kastrationspatenschaft für das Brüderchen, vielen lieben Dank.

Und das sind die zwei Wonneproppen:

Mädi Luna (Name noch in Planung) mit 104 Gramm


und Bubi Piccolino mit 96 Gramm


Somit könnte Mama Paulinsche nun auch in die Vermittlung einziehen, da sie ja in sieben Wochen abgegeben werden kann, aber ich habe ganz egoistisch beschlossen, dass Paulinsche erst dann gehen wird, wenn auch der kleine Piccolino ein tolles Zuhause gefunden hat ... man kann auch gerne Mama mit Söhnchen adoptieren.

Der Tag war auch sonst nicht langweilig, Meerschweinchenausstellung Vaterstetten stand auf dem Programm, anfangs waren nur Tina und meine Wenigkeit am Stand

rechts Tina, links Conny


später kamen dann noch Maren und Sabina dazu, da war "unser Photograph" nur leider schon wieder weg.

Es war wirklich viel los Heute, wahrscheinlich weil das regnerische Wetter nicht gerade zum Grillen und Baden eingeladen hat und es hat viel Spaß gemacht, viele liebe Leute und gute Beratungsgespräche und Marens Infostand mit vielen Plakaten zum Notfall wurde auch fleißig betrachtet, alles toll ... bis auf die Kleinigkeit, dass eine Züchterin eines unserer Notfall-Mädels zum Züchten übernehmen wollte und dass um Hängematten, die Tina und meine Freundin Daniela zu Gunsten unserer Notfall-Schweinchen genäht haben, nun auch schon gefeilscht wird ... echt traurig nenn ich sowas, aber vielleicht ist 8 Euro für ne Hängematte, die mit 3 verschiedenen Stoffen genäht, groß genug für zwei Schweinchen und 60 Grad waschbar ist, auch echt ein Wucherpreis, gell ... sorry, aber so ne Kleinigkeit kann mich die nächsten 3 Tage aufregen.




14. Juni 2008
Tag 24 mit unseren Notfallschweinchen


Heute hatte ich wieder Hilfe bei den Neuigkeiten, danke liebe Maren:

Wenn man so eine große Zahl an Meerschweinchen aus einem Notfall wie dem in Dachau übernimmt, sind kleinere und größere Folgeprobleme meist nicht ausgeschlossen. Die meisten Schweine aus Dachau waren zwar optisch in einem relativ guten Zustand, aber die Immunsysteme der kleinen Kerle scheinen eher nicht der Hit gewesen zu sein. So haben sich bei vielen der kastrierten Böckchen die Kastrationswunden entzündet. Das lag sicher nicht an einer schlechten tierärztlichen Behandlung oder Nachsorge, sondern eher an einem schlechten Immunsystem und vielen Keimen, die die Tiere noch aus den dreckigen Käfigen am Körper hatten.

So war bei den meisten Schweinen tägliche Kontrolle und Spülen der Wunden angesagt. Zum Glück haben die Pflegestellen ja meist eher Langeweile und nur auf eine solche Aufgabe gewartet ;)

Heute gibt es aber gute Neuigkeiten von den Jungs bei Maren: alle Wunden sind gut verheilt!!! Damit bleibt Mensch und Tier das tägliche Einfangen, nachschauen und behandeln erspart. Nun ist also genug Zeit, ein Vertrauenverhältnis zu den Tieren aufzubauen. Bisher waren sie -verständlicherweise- noch eher skeptisch, wenn die menschliche Hand in den Käfig kam. Nun bringt die Hand nur noch Futter oder frische Einstreu :-)

Und der kleine Jimmi hat's als erstes begriffen: Einfangen ist schon gar nicht mehr so schlimm und wenn man dann auf dem Arm ist schnüffelt man interessiert in der Gegend rum und genießt die Streicheleinheiten :-)
Die anderen werden es sicher bald auch erkennen. Spätestens im neuen Zuhause.

Denn : die Jungs können bald ausziehen, denn die Wunden sind verheilt und die Quarantänezeit ist bereits zur Hälfte geschafft!
Also los, ran ans Telefon und die süßen Jungs reservieren!!

Hier in Gauting gibt es mal wieder einen kleinen Neuzugang ... und in dieser Hinsicht bin ich ja gar nicht so schlecht, dies ist nämlich schon wieder ein Einzelkindchen und so schaffen wir es vielleicht doch noch ingesamt unter 100 Tieren zu bleiben, natürlich ohne die ca. 20, die wir direkt am Tag des Notfalls ins Tierheim Dachau bringen mussten. Leider streikt mal wieder der Akku meiner doofen Camera und daher kann ich das bereits fertige Bildchen nicht präsentieren ... aber wir können ja fröhliches Geschlechterraten spielen ...
Wurf 1 waren 3 Jungs
Wurf 2 war 1 Bub
Wurf 3 war 1 Bub und 1 Mädel
... und dies war Wurf 4 und das ist die Mama, die hübsche Nektarine, für die nun in sieben Wochen auch die Vermittlung möglich ist.



Die nicht so schönen Nachrichten dieser Woche ... 6 Reservierungen sind geplatzt, in dem einen Fall wurde nun von Meerschweinchen auf Katze geändert und die andere Dame hat sich einfach anders orientiert, naja. Wir werden trotzdem weiterhin reservieren, wenn wir ein gutes Gefühl haben, ich weiß, dass dies viele Tierheime und Notstationen inzwischen ablehnen, aber wir haben weiterhin Vertrauen in unsere Interessenten und wurden, bis auf diese beiden Fälle, auch nie enttäuscht. Aber zumindest hat die Absage einer jungen Damen viel Freude gemacht, Sabrina aus Starnberg war nämlich schrecklich in Meerimädel Kiwi verliebt, nur war sie nicht schnell genug ... und ist nun natürlich happy, dass sie die kleine Maus jetzt haben kann und diese ein bisschen Leben in die Bude ihrer zwei eigenen Racker bringen wird.




18. Juni 2008
Tag 28 mit unseren Notfallschweinchen ... heute aber noch Nachrichten anderer Art


Fast wie ein 6er im Lotto - von Tina Mader (Lottofee der Woche)

Letztes Wochenende wurde ein Traum wahr, wir können es selber kaum fassen. Alle "Wildies", das heißt Mama Suma, Ziehpapa Frederic und die 3 Wildmischlinge Biggy, Butterfly und Linus sind heute nach 3 Jahren vergeblichen Wartens auf einen guten Platz in ihr neues Zuhause gezogen.

Frau Constanze H. aus der Nähe von Glonn hat die 5 adoptiert. Sie leben nun in einem 15 qm großen, ausbruchsicheren Gehege und genießen den vielen Platz. wqßß0pü Wir sind so glücklich, dass die fünf zusammen bleiben konnten, denn sie sind eine sehr harmonische Gruppe.
Gleich nach der Ankunft hat der neugierige Linus das Gehege erkundet, Biggy hat sich auch sofort von ihm anstecken lassen. Suma und Frederic hatten sich erstmal unter ihrer Etage versteckt und das Ganze aus sicherer Entfernung beobachtet. Die 2 Etagen haben die Kaninchen aus ihrem Gehege in der Pflegestelle mitgebracht, damit die Eingewöhnung leichter fällt.
Wir freuen uns so für die Fünf und wünschen ihnen ein schönes, langes Leben

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Ein herzliches Dankeschön an unsere Frau Dr. Homeier, die nun auch noch nach drei Jungs und Schwein Marple, die sich auch als trächtig herausgestellt hat, heute Sorgenkind Milbemax bei sich aufgenommen hat. Sie sind wirklich großartig, DANKE!!!
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Ausserdem gab es die letzten Tage viele neue Babies bei Sabina und mir, leider muss Sabina einige zufüttern, weil sie sehr leicht sind und auch hier sitzt eine kleine Sorgenschnute, Baby Amaryllis mit 46 Gramm und blutigem Durchfall, somit ist mein Betriebsausflug nach Prag am Wochenende storniert, aber ich hätte ja eh keine ruhige Minute.

Bevor ich mich auch gleich wieder verabschiede um noch eine Runde zu betüddeln, noch ein großes Dankeschön an Anja Schäfer, die Schweinchenherrn Lennox nun drei Wochen toll versorgt hat, bevor er gestern zu zwei lieben Damen umziehen durfte und nun von Sabina einen Kindergartenkäfig übernommen hat.

Danke Euch allen für Eure Anteilnahme und schon mal im voraus für's Daumendrücken für Milbemax, Amaryllis und die Zwerge von Sabina!




20. Juni 2008
Tag 30 mit unseren Notfallschweinchen

Amaryllis
17. Juni bis 20. Juni 2008




Ein kleiner Engel macht sich leise
sanft auf seine letzte Reise
Schmerz und Angst zurückgelassen
grüne Wiesen, Blumenstraßen
Freunde, die mit offenen Herzen warten
Willkommen heißen in Liebe im ewigen Garten

Für Amaryllis von Thommy & Conny



22. Juni 2008
Tag 32 mit unseren Notfallschweinchen

Neuigkeiten aus Pilars Pflegestelle:

Heute gibt's mal wieder Neuigkeiten von Indy und Theobald.




Nach ihrer 3-wöchigen Quarantäne und Milbenbehandlung durften sie vor wenigen Tagen in ein etwas geräumigeres Zuhause umziehen und leben jetzt in einem abgetrennten Teil von unserem Kaninchenstall auf dem Balkon. Dort haben sie nun etwas mehr Platz, auch wenn sie das nach wie vor nicht so nutzen wie sie könnten. Die beiden sind immer noch sehr sehr ängstlich und als ich sie gestern einfangen musste für den Umzug hat der kleine Indy jämmerlichst um sein Leben gequiekt. Nun sitzen sie auf dem Balkon und ängstigen sich vor jedem neuen Geräusch.

Dennoch haben wir auch positives zu berichten: Das Trockenfutter ist komplett eingestellt! Die zwei sind absolute Heuvernichter, sie fressen fast mehr als meine eigenen und das ist fast nicht möglich! Auch mit den meisten Frischfutterarten haben sie sich langsam aber sicher angefreundet und selbst der anfangs so skeptisch beäugte Brokkoli wird nun ratzeputz aufgefuttert. Und auch Löwenzahn, Giersch, Topinambur und alles was sich momentan sonst noch so draußen findet, wird super vertragen und in Windeseile inhaliert.

Für die beiden würde ich mir eine liebe Schweinegruppe oder jeweils eine mutige Dame wünschen, die ihnen ein wenig die Angst nimmt, die sie offenbar nicht los lässt.

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Milbemax wurde seine eitrige Zehe samt Knochen und Umgebung nun herausoperiert. Leider ist das ganze schon bis ins Schultergelenk verschleppt. Aber wir wissen Milbemax bei Frau Dr. Homeier in den allerbesten Händen und sind super dankbar, dass er bei ihr bleiben darf, bis es ihm, hoffentlich, wieder gut gehen wird.

Auch die ersten Frühkastrationen sind gut über die Bühne gegangen und für nächste Woche stehen schon wieder einige Termine für unsere Jungspunde an.

Und leider gibt es auch wieder ein weiteres Sorgenkind, ein kleines Mädel von Sabina, die nur 44 Gramm wiegt und nun schon eine Woche alt ist, hat seit Heute Atemgeräusche, sie ist zwar aktiv und futtert auch fleißig bei Mama und am Heu, aber bei so einem Mickermädelchen kann es halt auch schnell umschlagen. Also ist Morgen wieder ein Tierarztbesuch auf Sabinas Plan ... wär ja auch langweilig nur mit Umzug, Renovierungsarbeiten, zwei Jobs und Diplomarbeit schreiben ;-) !!! Denkt ein bisschen an die Kleine, ich hab die Hübsche (und all die anderen Quieker) heute besuchen dürfen, und sie ist wirklich ein goldiges, kleines Geschöpf, das hoffentlich bald gesund und munter auf der Vermittlungsseite zu finden sein wird!

Allen einen guten Start in die neue Woche und viele Grüße vom Kleintierhilfe-München-Team mit ca. 90 Quiekern


26. Juni 2008
Tag 36 mit unseren Notfallschweinchen
Jamie Bondie
21. Juni bis 26. Juni 2008




Leider wieder eine traurige Nachricht, der kleine Jamie lag heute Abend tot vor seinem Häuschen, heute Morgen war noch soweit alles okay. Ich kann nur vermuten, dass auch er an den Folgen der Inzucht gestorben ist, das einzig äußerliche Merkmal war ein klein wenig geronnenes Blut in seinem Mäulchen, äußere Verletzungen gab es keine. Aufgefallen ist mir nur, dass er ein sehr ruhiges Baby war, allerdings war er ja auch der Erste, der in diesem Käfig zur Welt kam, seine beiden Tanten, die auch mit darin leben, sind noch trächtig. Leb wohl kleiner Quieker, wir hätten Dir von Herzen eine schöne Zukunft gewünscht, aber leider konnten wir nichts dazu tun.

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Die guten Nachrichten dürfen wir aber auch nicht vergessen, Milbemax ist wieder "Zuhause", es geht ihm viel besser und da er so schrecklich einsam war, durfte er gestern wieder zurück zu Sabina und seiner Familie, vielen Dank Frau Dr. Homeier für die tolle Hilfe

Und auch Sabinas zweitem Sorgenschweinchen, dem 44-Gramm-Mädele geht es besser, die Erkältung verflüchtigt sich und sie futtert was das Zeug hält.



30. Juni 2008
Tag 40 mit unseren Notfallschweinchen


Im Moment haben wir sehr viele Anfragen, Beratungen und rundum viel zu tun. Diese Woche stehen wieder fünf Kastrationen bei unserem männlichen Nachwuchs auf dem Programm, Maren's armer Juleps hat einen Penisvorfall und mein Nepomuk einen Bluterguss am Beinchen, an letzterem waren aber ganz klar wir schuld und verwöhnen den kleinen Mann auch sehr schuldbewusst mit jeder Menge Löwenzahn und anderen heißbegehrten Leckerchen, weil der kleine Kerl beim Wiegen so gezappelt hat, dass es leider eine Bauchlandung gab ... ich weiß schon ganz genau, warum ich Meerschweinchen in der Regel nicht an kleine Kinder vermittle.

Milbemax hat vor Freude gepopcorned, als er endlich wieder zu seiner Familie durfte und ist endlich und hoffentlich endgültig auf dem richtigen Weg.

Und die ersten Vermittlungen sind die letzten Tage auch schon gelaufen, Tini, Toni und Mariechen sind bereits im neuen Zuhause, am Mittwoch darf nun Melba umziehen und auch ein paar unserer schon vorher vorhandenen Nasen durften umziehen, das hübsche Blaubeerchen und auch der liebe Alfonso haben endlich den Platz für's Leben bekommen.

Den Babies ist es wohl hier draussen zu warm, daher verstecken sich noch alle in Mama's dicken Bäuchlein ... insgesamt erwarten wir nun noch ca. 10 x Nachwuchs.




05. Juli 2008
Tag 46 mit unseren Notfallschweinchen


Es grüßen Euch die neuesten Quiekzwerge:

Babsi Banane


Bianchezza


Gustav


Piedetto


Pinette


Palumi


und Whiteness


und wünschen Euch allen einen schönen und sonnigen Sonntag !!!



06. Juli 2008
Tag 47 mit unseren Notfallschweinchen


Gestern wurde Jossi von Pflegefrauchen Maren vermittelt und ich finde den Text, den sie dazu verfasst hat sehr gut und möchte ihn daher auch hier noch einmal veröffentlichen, aber erst ein Bildchen von Jossi und seinen Freundinnen



Während ganz Deutschland einen schönen lauschigen Sommerabend geniessen durfte, hat Jossi am Samstag die Reise ins neue Zuhause antreten dürfen. Und das tolle: er durfte den von Pflegefrauchen Maren gebauten Eigenbau gleich mitbringen. In Perlach warteten dann nicht nur die neuen Besitzer (eine nette Meeri-Anfänger-Familie mit ganz viel Herz und Engagement), sondern auch zwei niedliche Schweinedamen. Da die Ladies direkt aus dem Schweine-Kindergarten umgezogen sind, haben sie Jossi gleich als Chef (und Papa??) akzeptiert und sich an ihn gekuschelt. Insofern lief die Vergesellschtung reibungslos und wir sind guter Dinge, dass es so bleiben wird und die neue Familie viel Spaß an den drei Fellnasen haben wird.

Hier sei noch einmal erwähnt, dass es sich um einen "typischen" Fall von Meerschweinchen-Anfängern handelt. Dies ist keinesfalls als Kritik an den Menschen gemeint. Ganz im Gegenteil. Die Interessenten erkundigen sich ganz engagiert und begeistert, lassen sich im sogenannten "Fachhandel" beraten und kaufen für viel Geld Dinge, von denen sie glauben, dass Schwein sich drüber freut. Tatsächlich aber sind Joghurtdrops, Trockenfutter und Häuschen mit Fenster nicht nur teuer und überflüssig, sondern sogar ungesund (Joghurtdrops, Trockenfutter) und sogar gefährlich (Häuschen mit Fenster). Aber zum Glück gibt es auch immer Menschen, die dann für eine vernünftige Beratung dankbar sind und die Tipps gerne in die Tat umsetzen. Und an eine solche Familie ist Jossi geraten. Viel Glück und ein schönes, langes Leben kleiner Mann!!

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In Gauting nimmt der Baby-Boom kein Ende, die nächsten drei kleinen Wuzels schauten mich heute Morgen aus großen Augen an, Mama 00-Ferkel kümmert sich rührend um ihre Töchterchen und hält die zwei Tanten noch mit Kniffen in den Popo auf Abstand, von den Babies gibt's noch keine Bilder, aber von der hübschen Mama, die somit auch in ca. sieben Wochen zu haben ist ;-))



Und somit habe ich hier jetzt über 50 Tiere in Gauting (inklusive meiner eigenen) und wenn mir noch mal jemand sagt, dass Notstationen mit einem Dauertierbestand von ca. 100 Tieren der Sache noch gerecht werden können, dann bezeichne ich ihn schlichtweg als Lügner. Ich weiß dass es solche Notstationen gibt und ich verurteile so etwas wirklich auf's schärfste! Ich tue wirklich alles mir menschenmögliche für die Tiere, aber man kommt einfach kaum mehr um die Runden, um bei jedem den Gesundheitszustand zu kontrollieren, vernünftig zu füttern (ohne Trockenfutter) und nebenbei auch noch die erforderlichen Tierarztbesuche zu absolvieren. Privatleben gibt es keines mehr und mehr als fünf Stunden Schlaf auch nicht. Ich spreche hier nicht von Notstationen, die solch einen Notfall erleben wie wir, sondern solchen, die, wenn ihr Bestand auf 80 Tiere abfällt sofort wieder auf die Suche nach "Nachschub" gehen, das sind Tatsachen, die für mich absolut nichts mehr mit Tierschutz zu tun haben.



09. Juli 2008
Der 50. Tag mit unseren Dachau-Notfall-Schweinchen


Und das hier sind die Neuzugänge in Gauting, drei kleine, noch namenlose Mädels von Mamaschweinchen Mandarine







Das Gewicht liegt zwischen 53 und 57 Gramm, aber da muss man zufrieden sein, denn die Mama selbst ist mit 483 Gramm ja auch noch ein halbes Kind und vor allen Dingen, alle sind putzmunter und krabbeln schon eifrig umher.




Wir haben gestern mal Schweinchen gezählt und im Moment leben bei der Kleintierhilfe-München tatsächlich 93 Schweinchen ... ich finde das ist für heute genug gesagt ;-))


17. Juli 2008


Und mal wieder ein paar Worte zu unseren Dachauern, leider wurde bei Sabina wieder ein behindertes Baby geboren, der Kleine kann die Hinterbeinchen nicht bewegen, wir haben wenig Hoffnung, werden aber natürlich versuchen was möglich ist.

Und meine Pinette wird wahrscheinlich blind oder fast blind werden, die Linsen sind schon zu einem Drittel weiß und man kann bei der Verschlechterung zusehen. Ich saß gestern mit der kleinen Maus im Arm im Schweinchenzimmer und hab verzweifelt überlegt, was die Lösung sein wird ... behalten? Ich wollte nie eigene Schweinchen haben, weil mir dazu der Platz fehlt und es dann keine Pflegetiere mehr geben kann ... dann hab ich Sabine Lechner in Nürnberg angerufen, die Pinettes Mama Mitte August in ihre Gruppe nehmen wird. Sie meinte nur ziemlich trocken ... "Nein, Du kannst gar kein Schweinchen behalten, dann kommt die Kleine eben mit der Mama mit, dann kann sie sich an ihr orientieren und meinen Eigenbau stelle ich eh nie um, weil meine Bande das gar nicht mag" und so wurde Pinette nun ganz schnell zu "Flocke", denn in Nürnberg heißen kleine, weiße Fellknäule ja nun mal so und ich habe keine Zweifel, dass sie sich in der tollen Truppe von Sabine & Helmut und deren 9-Quadratmeter-Paradies einfach "sauwohl" fühlen wird, denn die Maus ist ein wahnsinnig lustiges und aktives Baby, keine Etage ist zu hoch zum raufklettern und ich glaube, dass ihr das alles auch ohne Augenlicht problemlos gelingen wird.
Das einzige was ich mich manchmal frage ist, wie wir dazu kommen so tolle Menschen zu finden, denen das Aussehen und eine Behinderung der Tiere völlig gleichgültig ist und die einfach nur mit dem Herzen entscheiden - DANKE!!!

Flocke (ca. 1 Tag alt und noch nichts verdächtiges zu sehen)



20. Juli 2008


Leider ist Sabinas Sorgenbaby, der kleine Frodo, noch am Donnerstag Abend gestorben. Seinem Schwesterchen geht es Gott sei Dank aber sehr gut und wenigstens um die brauchen wir uns keine Sorgen machen. Leider gibt es von Frodo kein Bild, weil Sabina im Umzugswirrwarr ihr Ladekabel noch nicht gefunden hat. Aber ich denke wir bedauern seinen Tod deswegen nicht weniger und wünschen ihm alle eine gute Reise in eine schmerzlose Zukunft, wo diese auch immer sein mag.

Seit gestern bin ich in Gauting um drei Schweinchen ärmer, was ich keineswegs bedauere ;-)) , und für die drei Quieker leuchtet die Zukunft in den rosigsten Farben, alle drei hat es ins Frankenländle verschlagen, Nina Naseweiß und Nektarine bereichern nun Carinas Truppe und die kleine Luna, das Töchterchen von Paulinsche, darf nun bei Veronika popcornen.



27. Juli 2008
Dachau-Notfall TAG 68


Sollen wir nun Jubeln oder eher Schluchzen, denn nun sind alle Dachau-Babies geboren und "unser" Notfall hat nun einen Gesamtumfang von 112 Meerschweinchen. Wir haben 65 Tiere aus Dachau mitgenommen und inzwischen kamen 47 Babies bei uns zur Welt, davon zwei Totgeburten und drei Babies sind innerhalb einer Woche gestorben, Frodo, Amaryllis und Jamie Bondie.

Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass so etwas auf uns zu kommt und wir das auch noch irgendwie schaffen, hätt ich ihm wahrscheinlich ein Vögelchen gezeigt ;-))
Ja, schaffen werden wir es bestimmt irgendwie, aber man merkt schon, dass jeder ein bisschen an seinen Grenzen ist. Schuld daran ist natürlich auch die Ferienzeit, in der so gut wie keine Anfragen kommen.

Im Moment drücken wir mal wieder Sabina mit ihrer Babyschar die Daumen, denn zu guter Letzt gab es einen 5-er-Wurf, 4 Jungs und ein Mädel und einer der Kleinen hat nur 31 Gramm, war dann sogar schon auf 29 runter, aber Sabina ist in dieser Hinsicht ja Kummer gewohnt und ein wahrer Päppelmeister, so hat das Zwerglein wieder 31 Gramm und hat heute das erste Mal beim Anlegen auch bei der Mama getrunken ... es wird uns wohl kaum einer ne Chance für den süssen Knopf geben, aber wenn's jemand schafft ihn groß zu kriegen, dann Sabina!!!

Ein paar Vermittlungen gab es in den letzten Tagen auch, leider kann ich keines der schönen Photos präsentieren, weil mein Laptop immer noch beim Doktor ist und mein Ersatzgeät keine Bilder mag ... wird alles nachgeholt.
Auf jeden Fall freuen wir uns über super Plätze für Tina Törtchen, die nun in München bei Kastrat Zeus und zwei lieben Gurkenschnibblern lebt. Die Vergesellschaftung war zum Kringeln, beide Schweinchen hatten so große Angst, dass sie sich wie ein Sandwich aufeinander in eine Korkröhre gequetscht haben und diese auch nicht mehr verlassen wollten. Nach 2o Minuten hab ich den Heimweg angetreten, denn es sah so aus, als ob die Beiden die Nacht in dieser Stellung verbringen wollten. Frauchen Daniela hat dann heute gemailt, dass man sich super versteht und Tina das Regiment übernommen hat. Kastrat Zeus ist trotz seines würdevollen Namens wohl eher die Sorte Warmduscher unter den Meerschweinchen, aber macht ja nichts, man hat sich lieb und das reicht :-)

Und dann durfte heute noch ein 3-er-Gespann bei mir ausziehen, Theo Tomate mit Clementine und Töchterchen Lotti Karotti. Sie leben jetzt bei lieben Meerianfängern in Weilheim, die keine Kosten und Mühen gescheut haben und einen tollen Stall samt großem, gesicherten Freilaufgehege, gebaut haben, in dem die Bande bestimmt Popcornen wird ohne Ende.




03. August 2008
Dachau-Notfall TAG 75


Das kleine Mickerle von Sabina hat es leider nicht geschafft und auch ein zweites Baby ist dort leider gestorben ... wir hoffen, dass nun mit sechs toten Tieren und zwei Totgeburten das Schlimmste vorbei ist.

Am Donnerstag wurden wieder drei Jungs kastriert und die haben es bestens überstanden und hüpfen wieder wie eh und je.

Und eine ganz tolle Nachricht, Sorgenschwein Milbemax, dem es nach der tollen Pflege bei Dr. Homeier blendend geht, ist ins neue Zuhause gezogen. Näheres darüber erfahre ich demnächst noch von Sabina und Ihr könnt es auf der Träume-Seite bald nachlesen. Auch ein paar andere Nasen durften umziehen und jedem von Ihnen wünschen wir alles Schweinchenglück der Welt, sie haben es verdient!

Auch ein paar neue Reservierungen gibt es, die Umzüge finden dann meist erst nach den Sommerferien statt, in denen ja bei vielen Leuten noch fröhliche Urlaubstage anstehen und auch Eigenbauten gebastelt werden.

Was die Urlaubszeit auch mit sich bringt ist leider die traurige Seite ... man entledigt sich seiner lästigen Haustiere und wir gehen davon aus, dass dies auch bei Lacita der Fall ist, die vor wenigen Tagen im Wald gefunden wurde und nun bei uns gelandet ist. Sie wird noch nicht direkt in die Vermittlung genommen, denn ein Fünkchen Hoffnung gibt es ja vielleicht doch, dass sie einfach nur enthoppelt ist und schmerzlich vermisst wird. Wer also diese zuckersüße Kaninchendame aus dem Landkreis Ebersberg kennt oder vermisst, der möge sich doch bitte bei uns melden.



Allen, die nun in die Ferien düsen, wünschen wir eine tolle Reise und den daheim gebliebenen eine gute neue Woche!



11. August 2008
Dachau-Notfall TAG 83


Ein paar neue Reservierungen, wenig Vermittlungen, insgesamt ist es sehr ruhig in all unseren Pflegestellen, die Ferienzeit macht sich deutlich bemerkbar. Aber wir sind guter Dinge, denn die Tiere sind fast alle gesund und munter und manchmal klingelt ja doch noch das Telefon oder eine nette Email ist der Beginn einer schönen Vermittlung. So wird nun endlich Nemo nach vielen Monaten Ende August in ein schönes Zuhause ziehen und am kommenden Wochenende fahren Thomas & ich mit vier Dachau-Schweinchen im Reisegepäck nach Nürnberg.

Und nun noch ein Thema, das vielen wohl schon bekannt ist, manchen auch aus unguten Erfahrungen, und das sind Heuraufen. Leider gab es letzte Woche wieder einen Unfall, ein Schweinchen hat sich im neuen Zuhause das Bein gebrochen, weil es wohl in der Holz-Heuraufe hängen geblieben ist. Dieser Beitrag ist jetzt ganz sicher nicht als Vorwurf an unsere liebe Adoptantin gedacht, die sich eh selbst schon genug Vorwürfe macht, sondern soll ein Appell an alle Heuraufenliebhaber sein, diese wirklich AUSREICHEND zu sichern. Heuraufen aus Metall möglichst überhaupt nicht verwenden und diese niedlichen aus Holz bzw. die tollen Geschirrabtropfständer der schwedischen Firma, die bei Schweinchen sehr beliebt sind, müssen unbedingt abgesichert werden.

Entweder legt man Holzbretter hinein oder unser Pflegefrauchen Sabina bricht z.B. so viele Leisten heraus, dass ein Schwein komplett durchpasst und sich somit nicht mehr verheddern kann.

Meinereiner verzichtet komplett auf Heuraufen und macht statt dessen Heuberge, darin pennen meine Quieknasen äußerst gerne, nach dem sie vorab ein paar Runden durchgehüpft sind. Man kann auch als Abwechslung (zusätzlich) Heusocken aufhängen, d.h. Löcher in alte Socken schneiden und diese mit Heu befüllen. Auch dick mit Heu gefüllte Hängematten werden immer wieder begeistert als Trampolins und anschließendes Ruhekissen verwendet.

Wer weitere Anregungen hat, gerne per Mail an uns schicken.


24. August 2008
Dachau-Notfall TAG 96


Entschuldigung, trotz Urlaub passiert hier auf der Homepage leider gerade gar nichts, aber es ist die letzten Tage zum Glück endlich wieder richtig lebhaft geworden und es gibt viele neue Reservierungen, tolle Anfragen (leider auch sehr viele schlechte mit beratungsresistenten Menschen) und allein heute durften 5 Dachau-Schweinchen ihre neuen Zuhause beziehen. Und gerade bei mir hier in Gauting wird die Zahl der Tiere, wenn alles glatt läuft, innerhalb der nächsten drei Wochen von 54 auf 35 schrumpfen, was natürlich traumhaft wäre.

Ich habe hier auch noch einige Schweinchen, die noch gar nicht auf der Vermittlungsseite zu finden sind, allerdings halte ich diese nun auch bewusst zurück, da wir sonst keine Partnerinnen für unsere Jungs mehr haben ... also Mädelsgruppenhalter, wie wäre es mit einem schnuckeligen Kastraten, der den Weiberhaufen ein bisschen unter Kontrolle bringt ;-))

Das war's auch schon wieder für heute, Morgen muss ich leider wieder arbeiten und daher versuche ich endlich mal wieder zeitig ins Bett zu kommen.



31. August 2008
Dachau-Notfall TAG 103


Unsere Seite mit den bereits vermittelten Tieren heißt ja "Träume wurden wahr" und das was sich in den letzten Tagen für mich ereignet hat, passt genau zu dieser Überschrift. Wir hatten fast alle in den letzten Tagen schöne Vermittlungen und über jede einzelne davon freuen wir uns von Herzen, aber die folgenden sind für mich persönlich das Tüpfelchen auf dem "i", weil diesen beiden Tieren ein großes Stück meines Herzens gehört:

Zum einen Nemo, dessen Vermittlungsbericht hier ausführlich zu lesen ist ...

... und dann habe ich diesen Brief von einem kleinen Schweinchen namens Theobald bekommen:



Hallo liebe Conny!
Ich bin's - der Theobald. Ich erzähl Dir mal das Neueste aus meinem Urlaub in Schwabing:
Ich bin verliebt! Sie heißt Paulinsche und Du kennst sie ja sogar. Du darfst uns jetzt also von der Vermittlungsseite nehmen.
So eine Single-Börse ist nämlich echt was Feines und in der heutigen Zeit eben die Methode Nummer eins, die Frau für's Leben zu finden. Von denen habe ich jetzt sogar zwei gefunden: eine mit zwei und eine mit vier Beinen.
Paulinsche hat mein Herz im Sturm erobert und ich werde von Tag zu Tag mutiger und fresse jetzt sogar der Urlaubstante aus der Hand und komme angeknattert, sobald ich sie sehe - das hab ich mir schon von meiner neuen Frau abgeguckt. Die ist eine richtige Raupe Nimmersatt und ich muss zusehen, dass ich auch was von dem lecker Essen abkriege.
Meine zweibeinige neue Freundin heißt Sabine und ist die große Schwester von der Urlaubstante. Die kam uns letzte Woche besuchen und Paulinsche und ich witterten gleich unsere Chance. Also haben wir uns ganz besonders gut benommen und haben gleich auf ihrem Schoß vor uns hin gefressen - das Eis war gebrochen und dann hat sie beschlossen, dass wir zu ihr ziehen dürfen, stell Dir vor! Auch mein angeknabbertes Ohr und Paulinchens schiefer Zahn haben sie nicht abgeschreckt. Bis zu unserem Umzug ins schöne Berchtesgadener Land dauert es nur noch ein paar Wochen, weil die neue Gurkenschnibblerin sich nicht lumpen lässt und uns eine eigene Villa mit viel Auslauf baut, damit wir uns so richtig sauwohl fühlen können hat sie gesagt ... und einen Garten gibt's da auch!
Bis dahin machen wir noch Urlaub in Schwabing und quieken munter durch die Gegend.
Wir danken Dir ganz fest, dass Du mitgeholfen hast, uns zu verkuppeln und wenn wir umgezogen sind, sag ich dem Frauchen, sie soll Dir noch ein paar Bilder von unserer neuen Heimat schicken!
Liebste Grüße;
Theobald und Paulinsche




Einen schönen Sonntag wünschen Euch das Kleintierhilfe-München-Team und viele liebe Fellnasen



11. September 2008
Dachau-Notfall TAG 114


Es gab sehr viele Anfragen in den letzten Tagen für Meerschweinchen und wohl auch einige Enttäuschungen, weil wir einer Vermittlung nicht zugesagt haben, vielleicht kann ich hier ein bisschen erklären woran es manchmal scheitert.

Meerschweinchen leben in freier Natur in Sippen, die aus einem Bock und mehreren Weibchen bestehen. Auch bei unseren Dachau-Notfall-Tieren und auch den anderen Pflegemeeris handhaben wir das genauso. Wir bilden Gruppen in der natürlichen Konstellation und vermitteln auch nur in diese, also mindestens zwei Tiere, ein Bock (in unserem Fall natürlich kastriert) und mindestens ein Weibchen.

In Bockgruppen vermitteln wir nicht, da unsere Erfahrungen hierzu fast durchweg schlechter Natur sind und so lange es möglich ist Böckchen auch in die natürliche Haltungsform zu vermitteln besteht auch keinerlei Veranlassung hierzu.

Zwei Weibchen kann zwar gut funktionieren, aber wenn die Damen doch zu zicken anfangen, sollte man einen Kastraten dazu holen ... warum dann überhaupt mit zwei Weibchen beginnen, die armen Kastraten wollen schließlich auch ein schönes Zuhause haben.

Meerschweinchen sind sehr bewegungsfreudige Tiere und je mehr Platz man ihnen schenkt, umso mehr nutzen sie auch. Leider ist der größte Standardkäfig, den man kaufen kann, nur 140 x 70 cm (es gibt noch ein paar Sondermodelle mit 150 x 85, die aber sehr teuer sind) und so bleibt uns keine andere Wahl, als diesen auch als Mindestmaß für zwei Meerschweinchen zu erbeten, dies entspricht dann ca. einem halben Quadratmeter pro Tier. Dazu sollte allerdings noch regelmäßiger Freilauf gewährt werden.

Schöner für die Tiere ist natürlich das Leben in der Sippe, also ab mind. drei Meerschweinchen, auch hier wieder ein Kastrat + mehrere Weibchen. Jetzt ist allerdings auch schon "Basteln" für den zukünftigen Gurkenschnibbler angesagt, denn drei Tiere benötigen ja nun schon mindestens 1,5 Quadratmeter und solche Käfige gibt es nicht mehr. Für die handwerklich ein wenig begabten Zweibeiner gibt es hier viele Anregungen, die mit den zwei linken Händen können natürlich auch einfach einen Käfig auf den Boden stellen und einen Dauerauslauf drum herum bauen, z.B. aus Gitterelementen, die man in Zoofachgeschäften oder im Internet (auch bei Ebay) beziehen kann. Wir können Euch hierzu viele Tipps geben. Wichtig ist, dass die Tiere eine Rennfläche haben und nicht nur kurze Etagen, die zwar der Grundfläche gerecht werden, die Schweinchen aber nie Rennen lassen.

Nun kommen oft Anfragen, in denen der Meerschweincheninteressent schon Einkaufen war, ohne sich vorher gut beraten zu lassen, bzw. auf eine schlechte Beratung von jemandem hereingefallen ist, der nur den Profit im Verkauf eines kleinen Käfigs und von billigem Trockenfutters gesehen hat, dem aber die Bedürfnisse des Tieres egal sind ... der Interessent ist also nicht schuld daran, dass ihm da etwas "angedreht" wurde, aber nun sitzt er schon mit den Sachen da und leider sind die Leute nicht immer bereit die oft überteuerte Ware zurück zu bringen. Da hilft auch die ausführliche Beratung nicht immer.

Meerschweinchen zu Kleinkindern – auch hier kommen häufig Anfragen und es ist nicht so, dass wir jede Vermittlung zu kleinen Kindern im Keim ersticken ... es kommt einfach auf die Eltern an. Wenn aber bei uns das Gefühl entsteht, dass hier nur dem Wunsch des Kindes entsprochen werden soll, ohne dass dieses Kind überhaupt weiß, dass Meerschweinchen keine Knuddeltiere sind, dann lehnen wir die Vermittlung klar und deutlich ab. Denn Meerschweinchen sind kein Spielzeug, sie sind kleine Lebewesen, die Angst und Schmerz fühlen und ganz gewiss nicht von Kleinkindern durch die Gegend getragen werden wollen, die noch gar nicht in der Lage sind ein Meerschweinchen richtig und sicher zu halten. Das hört sich jetzt vielleicht etwas hart an, keine Sorge, wenn alles passt vermitteln wir gerne zu Familien mit Kindern, zu Familien, in denen alle die Reife haben mit einem Lebewesen so umzugehen, wie es dieses verdient hat. Ich habe die letzten zwei Wochen 7 Meerschweinchen zu Familien vermittelt, zwei Pärchen und ein Trio, und das war in jedem Fall eine tolle Entscheidung, aber keines dieser Tiere lebt im Kinderzimmer und jede der Familien hat begriffen warum das weder für die Tiere noch für das/die Kind/er gut ist und in jedem der Fälle ist den Eltern sehr genau bewusst, dass SIE die Verantwortung tragen, nicht die Kinder und leiten diese sehr liebevoll zum Umgang mit den Tieren an und dazu deren Bedürfnisse zu achten und zu respektieren.

Oft kommen auch Menschen auf uns zu, die wirklich sehr nett sind und uns das Gefühl vermitteln, dass sie uns helfen wollen, aber schon sehr viele Tiere zu Hause haben. Wir Pflegefrauchen wissen alle wie viel Zeit und Geld es kostet viele Tiere zu versorgen und wie umfangreich das Wissen zu den einzelnen Tierarten sein kann (und auch sollte). Daher sagen wir auch bei lieben Menschen manchmal "Nein", die auf den ersten Blick eigentlich alles bieten, was wir uns wünschen würden. Aber wenn wir das Gefühl bekommen, dass man der hohen Anzahl an Tieren und besonders, wenn es sich um verschiedene Arten handelt, nicht mehr gerecht werden kann, dann lehnen wir eine Vermittlung ab. Denn gerade wenn Tiere krank werden, und leider sterben die wenigsten an Altersschwäche, kann dies auch eine enorme finanzielle Belastung bedeuten, auch bei einem Meerschweinchen ist eine 3-stellige Summe keine Seltenheit.
Manch Einer wird jetzt sagen, dass wir uns hier ganz schön viel anmaßen, aber wir haben oft genug erlebt, dass in solchen Fällen aus irgend welchen traurigen Schicksalsschlägen kleine Katastrophen wurden (Scheidung, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder auch Allergien) und die Tiere nicht länger gehalten werden konnten und schnell untergebracht werden mussten.

Ich hoffe ich habe jetzt niemandem Angst gemacht bei uns anzufragen, ich weiß dass wir als streng und zickig verrufen sind, aber es stört uns nicht besonders, denn die Tiere, die wir in ihr neues Zuhause bringen ... was wir übrigens entweder nach Vorkontrolle oder persönlich machen ... lassen wir dort mit großer Freude und einem ruhigen Gewissen und was uns ganz besonders wichtig ist

AM ENDE SOLLEN ALLE GLÜCKLICH SEIN - MENSCH UND TIER !!!

Also haben Sie keine Angst mit uns zu sprechen, wir reißen keinem den Kopf ab, im Gegenteil, wir versuchen zu helfen, das beste aus den vorhandenen Möglichkeiten zu machen. Unsere Beratungsgespräche dauern manchmal auch zwei Stunden, aber diese Zeit investieren wir gerne für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier.

In diesem Sinne ... wir freuen uns auf Eure Anfragen.


12. September 2008
Dachau-Notfall TAG 115


Heute haben mich die 8-jährige Hannah und ihre Mama Claudia besucht, um Bruce Springschwein kennen zu lernen, der in Zukunft ihre drei Meerschweinmädels bebrommseln darf und Hannah hat mir diesen Brief mitgebracht, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Molie, Linchen, Flocke und ihr Mann

Molie, Linchen und Flocke sind sehr gespannt. Sie sollen nämlich einen neuen Mitbewohner bekommen. Morgen soll er abgeholt werden.
"Wie er wohl aussehen wird?", fragt Molie.
"Wie er wohl heißen wird?", sagt Linchen.
"Wie er wohl drauf ist?", denkt Flocke insgeheim.
Aufgeregt laufen alle drei durcheinander.
Am nächsten morgen fahren Hannah und Claudia los. Die Meerschweinchen können es kaum erwarten. Wann kommen die beiden endlich zurück?
Molie sagt: "Aber die kommen ja nicht zu zweit zurück, sondern zu dritt."
Linchen quiekt: "Ich bin so aufgeregt, ich halte es nicht länger aus."
"Da kommen sie", sagt Molie.
"Das Schloss knackt", ruft Linchen.
Flocke meint dazu: "Hoffentlich gefällt er mir".
"Mir auch, mir auch", schreien die anderen beiden.
Da kommen Hannah und Claudia in die Küche. "Wo ist er denn, wo ist er denn", rufen alle durcheinander. Sie recken die Hälse, sie strecken die Hälse und fiepen dabei. Das hört sich lustig an, ungefähr so: "pip pip pip pip, quiek, quiek, quiek, quiek ...".

Jetzt kommt Hannah zu den Meerschweinchen, sie trägt eine Box bei sich auf dem Arm. Hannah stellt die Box zu ihnen in den Stall und öffnet sie. Ein Gesicht schaut schüchtern heraus. Sie fragen den Schweinemann, wie er heißt.
"Pip, pip, pip", sagt er, das soll heißen: Bingo.
Nun kommt Bingo ganz aus seiner Box heraus und schaut sich die drei Meerlidamen an.
Molli denkt: "Ach, was hat der für ein schönes schwarzes Fell, genauso wie ich".
Linchen sagt: "Was hat der für schöne Augen, genauso wie ich".
Und Flocke quiekt: "Ach, was hat der für einen schönen weißen Streifen auf der Stirn, genauso schön wie meine Flecken."
Plötzlich läuft er los, um sich genau sein neues Revier anzuschauen. Moli, Linchen und Flocke laufen hinterher und erklären ihm, was was sein soll. Die drei Damen sind ein bisschen verunsichert, ob sie es ihm erklären sollen oder nicht. Deshalb fragt Moli leise: "Sollen wir dir dein neues Zuhause zeigen oder nicht?". "Ja, gerne", antwortet er.

Schon am nächsten Tag sind die vier die besten Freunde, und zwar, die besten, die man sich bloß wünschen kann.


Danke liebe Hannah für diesen wunderschönen Brief und ich und bestimmt all unsere Stammleser drücken Dir fest die Daumen, dass die vier die besten Freunde werden, die man sich bloß wünschen kann!!!



22. September 2008
Dachau-Notfall TAG 125


Ihr erinnert Euch an Katerchen Tigo, der ein paar Tage auf unserer Home-Seite als "Vermisst" zu sehen war?! Leider gab es hier kein Happy-End, denn nach einer Woche hat sich eine Frau bei Frauchen Sonja gemeldet, deren Mann Tigo überfahren hat. Zwar hat sie nun Gewissheit und muss nicht monatelang Hoffen und Bangen, aber wir hätten ihr und Tigo von Herzen einen anderen Ausgang gewünscht.

Das zweite Thema betrifft die Kaninchenbesitzer und heißt MYXOMATHOSE und leider ist diese schlimme Viruserkrankung durch die milden Winter wieder ganz stark im Kommen, auch eine liebe Bekannte von uns hat es nun getroffen, die sich vor wenigen Tagen ein einsames, 1-jähriges Kaninchen von Privat geholt hatte, um ihm ein schönes Leben zu schenken. Nur ihrer Umsicht ist es zu verdanken, dass die kleine Schlappohrdame überhaupt eine minimale Chance bekommt, denn sie hat die ersten Pocken entdeckt, als es noch winzige Pickelchen waren. Nun sitzt das Kaninchen in guter tierärztlicher Betreuung und wir drücken ihm von Herzen die Daumen, dass es eine Chance bekommt.

Unser Appell an alle Kaninchenbesitzer, die hier mitlesen - lasst Eure Tiere regelmäßig alle 6 Monate impfen und gebt das auch an alle Menschen weiter, die Kaninchen halten, egal ob in Außenhaltung oder in der Wohnung, es kann jedes Tier treffen!!!

Die erfreuliche Nachricht für Kaninchenhalter und vor allen Dingen solche, die es werden wollen ... es gibt endlich wieder ein empfehlenswertes Buch:



Erschienen im GU-Verlag, Autorin Monika Wegler und für 7,90 € wirklich preisgünstig.

Es enthält viele Tipps zur Außenhaltung (auch Balkonhaltung), Beispielgehege und auch alles Grundsätzliche, wie Ernährung, Haltung und Gesunderhaltung wird angesprochen.

Ganz nebenbei findet man darin auch einige Photos von Langohren und Gehegen von guten Bekannten, z.B. die Außengehege von unseren Pflegefrauchen Tina und Christin, das wunderschöne Balkongehege von Pilar, die uns so sehr im Dachau-Notfall geholfen hat und auch das Gehege von unserem Gründungsmitglied Christine. Und ein bißchen stolz bin natürlich auch ich, denn das windzerzauste Titelmodel ist meine Sunny.

Ein gutes, kostengünstiges Buch, das man z.B. auch dem eigentlich ganz netten Nachbarn schenken kann, der seine armen Kaninchen noch immer im kleinen Boxenstall einsperrt und bei dem man nicht so recht weiß, wie man ihm nett und doch deutlich nahe bringt, was er besser machen könnte, ohne die gute Nachbarschaft zu gefährden ;-)

Zuletzt noch zu unseren Dachauern, die uns immer noch durch den Tag begleiten, aber doch immer weniger werden, denn es haben sich inzwischen wirklich ganz viele tolle Zuhause gefunden. Wir alle freuen uns mit jeder der kleinen Nasen, die wir zu lieben Menschen in schöne Eigenbauten bringen dürfen und immer mehr davon lassen sich auch davon überzeugen wie schön ein Eigenbau und auch die Meerschweinchenhaltung in einer Gruppe ist. Natürlich ist die Vermittlungsseite noch immer sehr gut gefüllt, aber es geht doch deutlich aufwärts!!!


..


02. Oktober 2008
Dachau-Notfall TAG 135


Wenn Ihr einen Blick auf die Vermittlungsseite werft, speziell zu den Meerschweinchen, dann seht Ihr selbst, was in den letzten Tagen geboten war ... Anfragen, Anfragen, Anfragen und noch dazu einfach super gute und wir alle freuen uns auf die bevorstehenden Vermittlungen.

Bis auf Tupsi Turtle sind alle Dachau-Notfall-Weibchen reserviert, außer drei Damen, die noch bei mir in Gauting sitzen und die auch erst in der Vermittlung erscheinen, wenn die dazu gehörigen Jungs schöne Zuhause gefunden haben, was natürlich länger dauert als bei den Mädels, da wir ja nicht in Boygroups, sondern nur in Haremshaltung vermitteln.

Aber letztlich konnten wir dieses Jahr schon über 130 Tieren zu einem schönen Zuhause verhelfen, für einen Miniverein wie uns ist das doch gar nicht schlecht.

Aber bitte nicht falsch verstehen, uns geht es nicht um Quoten, wir sagen auch 10 x Nein, wenn der Platz nicht unseren Vorstellungen entspricht und keine Bereitschaft besteht, etwas zu ändern, aber viele Menschen wollen ja auch das beste für ihre kleinen Mitbewohner und sind bisher nur nicht richtig informiert worden und sind dankbar um vernünftige Informationen und setzen diese mit Feuereifer um.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Feiertag!



12. Oktober 2008
LEO
Frühjahr 2004 - 10. Oktober 2008



Leo, wir werden dich niemals vergessen

Leider ein trauriger Anlaß, zu dem uns unser Kaninchenpflegefrauchen Christin die folgenden Zeilen geschrieben hat:

Am 10.10.2008 ist unser Kaninchen Leo über die Regenbogenbrücke gehoppelt.
Leo gehörte, bevor er zu uns kam, Nachbarn von uns. Er musste die erste Zeit seines Lebens alleine verbringen, weil er sich, unkastriert wie er war, mit dem anderen unkastrierten Rammler nicht verstand. Als er dann im Sommer 2006 zu uns kam, wurde er gleich kastriert und lebte nach der Quarantänezeit in einer Gruppe mit 5 anderen Kaninchen in einem schönen Außengehege.

Leo hatte schon einiges bzgl. Krankheiten durchgemacht in seinem Leben. Durch eine Zahnfehlstellung der vorderen, oberen Schneidezähne mussten wir aller 6 Wochen beim Tierarzt die Zähne kürzen lassen. Im Februar diesen Jahres ist Leo an E. Cuniculi erkrankt, anscheinend durch Stress. Die Krankheit äußerte sich bei Leo nicht durch die typische Kopfschiefhaltung, sondern durch eine Lähmung der Hinterläufe. Leo bekam die vier erforderlichen Medikamente 3 Wochen lang und begann am 07.03.08 Gott sei Dank wieder zu hoppeln. Da ein einmal an E.C. erkranktes Kaninchen durch Stress wieder einen neuen Schub bekommen kann und sich Leo mit dem anderen Rammler in der Gruppe nicht 100 %-ig verstand, haben wir für ihn und die Kaninchendame Luna dieses neue Gehege gebaut.

Die beiden hatten sich dort super eingelebt. Vorbeugend gaben wir 1 mal im Monat 7 Tage lang Panacur, das Hauptmedikament zur EC-Behandlung.
Mitte April hatte Leo dann das Fressen eingestellt und nach dem Besuch beim tierärztlichen Notdienst mussten wir ihn wegen Magenüberladung behandeln. Auch das hat er zum Glück überstanden.
Im August wurde Leo erneut apathisch und fraß sehr schlecht. Zudem war das linke Auge ganz trüb. Es stellte sich beim Besuch beim Facharzt heraus, dass er am Grauen Star erkrankt ist. Es dauerte ein paar Tage bis Leo mit dem kleineren Sichtfeld klar kam. Auf Anraten der Ärzte bekam er dann täglich Augentropfen in beide Augen.

Am 06.10.08 bin ich erneut wegen apathischen Verhaltens und Nahrungsverweigerung zum Tierarzt gefahren; Diagnose: akute Bronchitis mit Fieber. Sofort haben wir mit der Behandlung mit Antibiotika begonnen, ich habe ihm die verschiedensten Leckerli vor die Nase gehalten, musste ihn dann aber doch Zwangsernähren. Über Nacht haben wir in die Schutzhütte gesperrt, damit er es schön warm hat. In die Wohnung holen wollten wir ihn nicht, da ihn das nur unnötig gestreßt hätte.

Trotz dass ich den ganzen Tag für ihn da war und pflegen konnte, verschlechterte sich sein Zustand. Er wurde immer kraftloser. Meinen Verdacht, dass Leo einen neuen E.C.-Schub hat, hat dann meine Tierärztin bestätigt, so dass wir zusätzlich mit der Behandlung gegen E.C. begannen. Ich habe ihn dann doch über Nacht in die Wohnung geholt, weil das Fieber runter ging, wohl aber eher ein Zeichen, dass der Kreislauf nicht mehr mitmachte. Leo wollte die Wirkung des umgestellten Antibiotikums nicht mehr abwarten ... er ist in der Nacht von Donnerstag zum Freitag, während ich ihn gestreichelt habe, von uns gegangen.

In unserem Garten hat Leo ein schönes Grab bekommen, mit einer rosafarbenen Heide bepflanzt. Auch eine Kerze brennt jetzt für ihn. Auf dem Bild, welches Frau Monika Wegler für das Buch "Kaninchen im Außengehege" gemacht hat, könnt ihr unser hübsches Löwchenköpfchen sehen. Leo, du warst durch deine Verschmustheit etwas ganz Besonderes für uns.
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20. Oktober 2008

Wir haben Post bekommen, über die ich mich riesig gefreut habe, aber seht selbst:



Dieses tolle Bild hat mir Andreas aus Polling gemalt und wie man sofort erkennen kann, zeigt es den tollen, neuen Eigenbau, den sein Papa für die vorhandenen zwei Meeridamen und die Neuzugänge aus dem Dachau-Notfall Wim van Bommel und Lieschen Radieschen, gebaut hat. Leider musste ich das Bild sehr verkleinern, auf dem Original, das bei mir in der Küche hängt, sieht man jedes einzelne Meerschweinchen ... SUPER ANDREAS, das ist ein wunderschönes Geschenk!!!

Und hier noch der Beweis, dass es dem Original verblüffend ähnlich sieht



Und der Brief seiner Mama Andrea, der auch noch mit im Kuvert steckte, ist ein wunderschönes Plädoyer für die Gruppenhaltung von Meerschweinchen:

Hallo liebe Conny,

nun sind Deine zwei Notmeerschweinchen Lieschen und Bommel schon vor einer knappen Woche bei uns eingezogen - und mit ihnen der Sonnenschein!
Im Meeri-Zimmer (Spielzimmer war es spätestens bei der Fertigstellung unseres 2 1/2-stöckigen Eigenbaus nicht mehr) sitzen meine Kids, mein Mann, ich und sogar meine Katze wie gebannt vor dem Gehege zum "Meerifernsehen", die Zeit vergeht im Nu, wenn man dem Treiben der lieben Geschöpfe zu sieht.

Es ist einfach ein Traum, die Viere beim Brommseln, Muigen, Fressen, Schlafen und Popcornen zu beobachten. Meine zwei "alten" Bewohnerinnen, Kiki und Lucy, blühen richtig auf, seit die zwei Kleinen eingezogen sind und endlich kommt Schwung ins Meeri-Gehege. Der kleine Bommel kann schon richtig die Chefin der Bande, Kiki, ärgern und gleich davon laufen, wenn sie schimpft, aber sofort ist er wieder da und ärgert die Nächste.
Meine große Lucy genießt ihre "Freiheit" in vollen Zügen - hatte sie ja vorher in ihrem Leben nur Käfiggröße zum Laufen kennen gelernt. Sie popcornt und spielt verstecken mit den Kleinen und wenn sie müde ist streckt sie genüßlich alle Viere von sich. Oder sie kuschelt mit ihrer neuen Freundin, dem Lieschen, ganz eng zusammen und beide machen ein Nickerchen.
Die Vierer-Gruppe war das Beste für meine "Oldies" und ich bin Euch sehr dankbar, dass ihr es mir und meiner Familie ermöglicht habt!
Ich werde jeden, der "nur" zwei Schweinchen hat, versuchen eines Besseren zu belehren, denn zu viert kann man das Sozialverhalten viel besser beobachten und vor allem auch verstehen, als nur in einer Zweier-Haltung. Meine zwei Großen haben sich auf jeden Fall zum Positiven verändert seit der Vergesellschaftung - und das innerhalb einer Woche.

Der Platz im Eigenbau ist wohl für die Meeris sozusagen das Paradies auf Erden, denn Bommel rennt von unten nach oben und von oben nach unten und popcornt und muigt dabei in vollen Tönen. Das Lieschen ist noch nicht so ungeniert, abr ich denke sie taut bald auf und wird die Etagen mit den anderen gemeinsam unsicher machen.

Ich und meine Familie sind sehr froh und glücklich darüber, dass wir Tieren in Not helfen konnten und Euch darüber kennen gelernt haben. Bei den Kids bist Du die Glücksbringerin, die uns und unserer Kiki und Lucy den Sonnenschein ins Haus gebracht hat.

Liebe Grüße aus Polling sendet Dir Andrea


Ein herzliches Dankeschön und liebe Grüße nach Polling!



27. Oktober 2008

Nun wird es leider wieder richtig voll bei uns :-(

Den Anfang haben Speedy und Gonzales, zwei unkastrierte Meerschweinchenböcke, gemacht, die wegen starker Allergie so schnell wie möglich weg mussten. Gut für die Beiden, denn sie saßen sowieso getrennt, weil sie sich schon lange nicht mehr riechen konnten und es wurden selten Tiere in so einem verschmutzen Käfig abgegeben, allerdings gut getarnt mit einer frischen Lage Stroh, darunter war alles klitschnass ... dafür war das allergische Frauchen sehr gepflegt ... was denkt sich ein Schelm nun dabei?

Die Jungs sind bei Tina, wurden inzwischen kastriert und werden bald per Photo vorgestellt, sie müssen ja noch gute 5 Wochen Kastrationsquarantäne absitzen, bevor das "süße Schweinchenleben" mit netten Mädels als Gesellschaft endlich beginnen darf. Und damit es Tina nicht fad wird ;-), folgten gestern zwei Meerschweinchedamen namens Lille und Lalle, auch sie werden nach bestandenem Tierarztcheck demnächst hier vorgestellt. Außerdem ist ein Kaninchenrammler zu Tina gezogen, der nach Absitzen seiner Quarantänezeit gemeinsam mit Kaninchendame Lucita auf einen Traumplatz warten darf.

Etwas mehr kommt dann morgen noch auf Tina und Sabina zu, denn der Bauer, von dem unter anderem Lämmchens Mama Schäfchen stammt, ist leider wieder zum aktuellen Thema geworden. Obwohl vor einem Jahr das verbleibende Böckchen kastriert wurde, weil er nicht alle Tiere abgeben wollte, sind es schon wieder mehr geworden, denn woher auch immer, kam noch ein unkastrierter Bock und wieder gibt es Nachwuchs. Die insgesamt 9 Schweinchen (dieses Mal wirklich alle!) werden von Tina abgeholt, bei ihr ziehen dann die Jungs ein und die Mädels, die bestimmt schon wieder nachgedeckt wurden, mit ihren Babies, wird Sabina zu sich nehmen.

Bei mir kommen drei bereits vermittelte Schweinchen retour, die leider aus privaten Gründen ihr wirklich schönes Zuhause verlieren und demnächst dann noch zwei Kaninchen, die ebenfalls aus privaten Gründen zu uns zurück kommen.

Dabei war ich wirklich froh, endlich mal die Buchhaltung, die seit dem Dachau-Notfall liegen geblieben ist, in Angriff nehmen zu können, aber vor kurzem hat Tina schon mal einen Nachmittag mit mir gewerkelt und morgen kommt Maren zum Helfen, also werden wir auch das noch geregelt kriegen.

Und gerade kam auch noch ein positiver Anruf, unsere Dachauer Jasper und Tupsi Turtle werden am Donnerstag in einen schönen Eigenbau zu einer 8-jährigen Schweinchenwitwe ziehen dürfen ... es gibt also auch Grund zur Freude, das darf man nicht vergessen.
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11. November 2008

Gruppenhaltung bei Meerschweinchen ... und wieder ein Argument DAFÜR
Anfang August entstand der Kontakt zu Birgit und Jean-Luc, die sich mit uns in Verbindung setzten, weil sie aus zwei unglücklichen Schweinchen mit Hilfe von neuen Partnern wieder glückliche Meeris machen wollten. Caro und Luki, die 2-jährigen Geschwister, hatten sich nichts mehr zu sagen ... oder doch, eigentlich hatte Caro dem Luki ganz schön viel zu sagen und zwar so viel, dass der arme Kerl nicht mal mehr richtig gefressen hat vor lauter Angst vor seinem rabiaten Weibchen. Ursprünglich wollte Birgit für jeden einen neuen Partner suchen, für den armen Luki ein liebes Mädel und für Caro ... naja, der Herr dürfte auch etwas dominanter ausfallen. Wir haben viel gemailt und dann auch telefoniert und schließlich kamen Birgit und Jean-Luc zu mir nach Gauting zum Schweinchen aussuchen. Und von Anfang an war klar ... 2 Pärchen kann nicht die Lösung werden, wir versuchen es mit einer Gruppe und sollte sich Caro wirklich als Superzicke entpuppen, die auch eine ganze Sippe platt macht, dann sieht man weiter. Wir wollten es mit möglichst jungen Tieren versuchen, die sich Caro noch gut unterordnen und die Wahl fiel auf Karla Blomquist und Jule, die lustigen Schwestern. Naja, Jean-Lucs Wahl wäre eigentlich eine andere gewesen, aber irgendwie wurde er wohl überstimmt ;-)).

Nun musste natürlich noch eine entsprechende Behausung her, bei vier Quiekelinos geht nichts mehr mit Käfighaltung, aber Birgit ist auch gar nichts zu blöde, auch wenn sie noch nie so etwas gemacht hat ... dann eben jetzt, also Besichtigungstermin bei Maren, da deren Eigenbau in die engere Wahl fiel und dann ran an den Akkuschrauber und was soll ich sagen, er ist super schön geworden!!!

Während all dieser Aktionen hausten Luki und Caro nun in zwei verschiedenen Käfigen, weil ein Zusammenleben nicht mehr möglich war, inzwischen hatte der ganze Streit und Stress sogar schon Milben mit sich gebracht. Die letzten zwei Wochen vor dem Einzug unserer Teeniemädels wurden die zwei Streithanseln dann auch noch räumlich getrennt, um am Tag der Zusammenführung bei Null starten zu können. Und dann war er gekommen, der Tag der Entscheidung.

Alle waren gespannt und ich Supertalent hab es dann gleich noch geschafft die Spannung auf die Spitze zu treiben, als ich vor dem Haus stand und der richtige Name auf dem Klingelschild fehlte ... klasse, Conny hatte zwar die richtige Straße und Nummer notiert, aber den falschen Ort *tadaaaaaa* ... aber nach einer kleinen Verzögerung waren wir dann doch wohlbehalten mit unserer quiekenden Fracht an Ort und Stelle.

Die Vierbeiner, die hoffentlich alsbald ein Quartett werden sollten, wurden in das für die Zusammenführung vorbereitete Bodengehege gesetzt, das nur mit ein paar Heuhaufen und Frischfutter versehen war. Und es lief traumhaft, Caro zeigte ganz klar, dass sie der Boss ist, Luki steckte den Kopf in den Heuhaufen (der dicke Popo passte nicht mehr rein) und spielte "totes Schwein" und Karla und Jule ließen sich von Caro jagen, waren aber keineswegs panisch dabei. Während der bibbernde Luki weiter unter dem Heuberg schwitzte und von den drei Mädels umkreist wurde, wurden Thomas und ich mit selbst gemachter Pizza verwöhnt und plauderten gemütlich in der schönen Küche.

Kurz vor unserer Heimfahrt bekam Luki einen Mutanfall und verließ sein Versteck, begegnete auch mal Carola und wurde nicht gelyncht ... was ihn wohl so überraschte, dass er sofort zu Popcornen begann nach dem Motto "juhuuuu, ich lebe noch". Das alles war vor ca. einem Monat und das sind Luki (re) und Carola (li) jetzt:



Und hier das zufriedene Quartett


Und dies alles bestätigt mir immer wieder, wie sehr die Gruppenhaltung gegenüber der Paarhaltung zu bevorzugen ist und ich werde auch weiterhin fleißig daran arbeiten, dass unsere Interessenten am Ende alle so glückliche Vierbeiner zu Hause haben.




23. November 2008

Herzensentscheidungen

Morgen sind es auf den Tag genau zwei Jahre, dass dieser liebe Kerl umgezogen ist und Sonja, sein Frauchen, und auch ich sind für jeden Tag dankbar ... denn Linus ist nun schon 10 Jahre alt und bis auf ein paar kleine Zipperlein hie und da noch immer sehr rüstig und vergnügt und genießt das Leben mit seiner Freundin Zoora, die ihn ordentlich auf Trab hält, klar, sie ist ja auch um viele Jahre jünger als er und will schon mal ein bisschen Action, ist aber genauso liebevoll und zart zu ihm, wenn er mal wieder ein wenig kränkelt und betüddelt werden möchte.

Linus kam im September 2006 mit dem Namen Voodoo zu mir, mal wieder eine Hals über Kopf Aktion, denn Frauchen musste eilends ins Ausland. Sie hat ihn her gebracht, meinte er wäre gesund und vergnügt und schon war sie auch wieder von Dannen geeilt. Und wir saßen hier mit einem 8-jährigen Rammler, dem das Auge tränte wie verrückt, weil sich seine überlangen Backenzähne schon ins Zahnfleisch bohrten. Die Aussichten waren gruslig, ca. alle 2-3 Wochen Zähne kürzen und Narkose geht gar nicht, die packt er nicht mehr. Ich war schon etwas verzweifelt, denn die Vermittlungsaussichten waren somit vernichtend gering. 8 Jahre UND Zahnkaninchen, sowas nimmt eigentlich kein Mensch ... bis am 19. November mein Telefon klingelte und Sonja dran war, die für ihr verstorbenes Paulchen bzw. für dessen Partnerin Leni, wieder einen Kastraten suchte.

Manchmal kann ich es auch heute noch nicht wirklich glauben, auch wenn ich inzwischen viele tolle Leute getroffen habe ... solche, die ein altes und vermeintlich zeit- und kostenintensives Tier zu sich nehmen sind immer noch eine Rarität ... aber wie man sieht, es gibt sie und Sonja bereut ihre Entscheidung nicht, denn Linus ist ein lieber und dankbarer Sonnenschein.

Herzlichen Glückwunsch zum 2-jährigen, ich hoffe sehr, dass es auch zum 3. Adoptionsjahrestag wieder einen kleinen Bericht geben wird und Dir lieber Linus, noch gaaaanz viel Glück und Freude in Deinem Traumzuhause und mit Deiner Schnuckelbiene Zoora


Und all unseren Lesern als Nachwort ... lasst doch auch mal im Leben Euer Herz entscheiden und nicht nur den Verstand, es ist wunderschön einem alten Tier eine Chance zu schenken, auch wir haben dies selbst schon getan, als wir uns unsere Katzen ausgesucht haben und bereuen es nicht, denn es wird uns unendlich viel Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit geschenkt und das wiegt jeden Euro, den ein altes Tier eventuell mehr kostet, leicht wieder auf. Und ja, es ist richtig, man hat sie natürlich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so lange wie ein Jungtier, aber diese Zeit kann man so intensiv nutzen ... und haben sie es nicht alle verdient geliebt zu sterben anstatt viele Jahre in Notstationen und Tierheimen zu sitzen, NUR weil sie alt sind? Als ob Alter eine Sünde wäre ... aber leider ist das ja nicht nur bei den Tieren so!



23. November 2008

Und bald steht das Christkind vor der Tür ...

... und wie jedes Jahr habe ich noch fast keine Geschenke, geht's Euch ähnlich? Dann kann ich Euch vielleicht ein bisschen helfen.

Dass Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind wissen unsere Stammleser ja sowieso, aber für die "Neulinge" haben wir, bzw. unsere liebe Andrea Probst, die zwei unserer Dachau-Schweinchen adoptiert hat, diese Infoseite erstellt und Pilar das passende Banner dazu ... lieben Dank Euch beiden!!!



Eine nette Kleinigkeit ist dieses Büchlein,
schöne Zeichnungen und kurze Texte, kein Roman, sondern einfach eine anrührende kleine Geschichte. Es kann über uns bestellt werden, kostet 9,80 Euro incl. Versand und für jedes verkaufte Exemplar bekommt die Kleintierhilfe auch eine kleine Spende vom Verlag. Um mehr darüber zu erfahren einfach auf das Buch klicken.

Für Kaninchenfreunde haben wir noch die folgenden Empfehlungen:


Diesen Ratgeber von Monika Wegler, der außer wichtigen Außenhaltungstipps und Beispielgehegen auch grundsätzliche Infos zur Kanichenhaltung beinhaltet und wirklich empfehlenswert ist und für einen Preis von 7,90 € absolut erschwinglich. Es ist überall im Buchhandel erhältlich.

Das praktische Handbuch von Sonja Tschöpe ist eine sehr gute Einstiegslektüre für jeden Kaninchenhalter, aber auch Menschen, die schon länger Langohren als Familienmitglieder haben, können hier noch einige Tipps zur artgerechten Haltung ihrer Hoppler bekommen. Es kostet 6,10 € zzgl. Versand und kann direkt über Sonja's Homepage bestellt werden.

Ein schönes Geschenk ist auch die Patenschaft für ein Tier von einer guten Tierschutzorganisation. Es gibt so viele kranke Tiere, die keine Vermittlungschancen mehr haben und für Vereine eine große finanzielle Belastung sind. Selbst mit ganz kleinen Summen kann man hier große Hilfe leisten.
Wenn Sie gerne ein Tier unterstützen wollen, sich aber nicht sicher sind, ob Ihr Geld auch dort ankommt wo es hin gehört dann können Sie uns gerne kontaktieren, wir kennen ein paar wirklich vertrauenswürdige Tierschutzorganisationen, die wir Ihnen ruhigen Gewissens ans Herz legen können.

Nun wünschen wir Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit, hoffentlich ohne die übliche Hektik und mit vielen gemütlichen Stunden im Kreise lieber Menschen und mit Euren Vierbeinern.



22. Dezember 2008


Ihr Lieben,

wir haben gestern unsere Weihnachtsmail verschickt, leider kamen sehr viele "Brieflein" retour, weil die Emailadresse nicht mehr stimmt ... wer also keine bekommen hat, aber auch unsere Weihnachtsgeschichte lesen möchte, darf sich gerne bei mir melden.

Wir haben in unserer Mail auch der in diesem Jahr verstorbenen Tiere der Kleintierhilfe-München gedacht. Teilweise hatten sie das große Glück noch ein endgültiges Zuhause erleben zu dürfen, aber bei manchen konnten wir es nicht mehr zum Guten wenden ... wie bei dem kleinen Winzling, den Sabina aus Dachau mitgenommen hatte, gerade mal 42 Gramm schwer, er hat uns noch in der gleichen Nacht verlassen.



Es gäbe zu jedem eine traurige Geschichte zu erzählen, aber es gibt auch eine schöne Gemeinsamkeit ... sie sind bei Menschen gestorben, die ihnen beigestanden haben und die Wärme und Zuneigung schenken konnten, auch wenn es leider oft nur Augenblicke waren und sie Jahre verdient hätten.

Diese Liebe werden unzählige, notleidende Tiere niemals spüren dürfen und gerade ihnen sollten wir einen Gedanken voller Wärme schicken.

Und darum lasst uns heute um 20 Uhr, jeder für sich und trotzdem alle zusammen, eine Kerze anzünden, eine Kerze für Eure lieben Vierbeiner, die nicht mehr mit Euch Weihnachten feiern dürfen, eine Kerze für diejenigen ohne Hoffnung und Liebe und ein Kerze für ...

Meerschweinchenbaby Amaryllis
Wildkaninchenmischling Amora
Meerschweinchenopi Asterix
Kaninchenbub Cappuccino
Kaninchendame Elena
Schlappikaninchen Finda
Meerschweinchenbaby Frodo
Meerschweinchendame Georgia
Meerschweinchenbaby Hansi
Meerschweinchenbaby Houdini
Meerschweinchenbaby Jamie Bondie
Stallikaninchen Leo
Meerschweinchenomi Lilo
Chinchilla Pablo
Stallikaninchen Pebbles
Meerschweinchenopi Pfötchen
Kaninchenomi Pini
Kaninchenbub Rudi
Meerschweinchenherr Snoopy
Kaninchendame Smilla
Meerschweinchenherr Seppi
den kleinen Dachauer Winzling
und leider einige Meerschweinchen-Totgeburten

Wer möchte kann mir gerne ein Photo seiner brennenden Kerze schicken, ich werde dann ein gemeinsames Bild daraus machen (Mail an Conny Otahal)



23. Dezember 2008




Wir wünschen Euch, Eure Familien und all Euren lieben Tieren ein glückliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2009




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