Löwenzahn
Sauerampfer
Spitzwegerich
Topinambur
Wilde Möhre


LÖWENZAHN

Löwenzahn ist natürlich eines der beliebtesten Futtermittel aus der Natur. Es darf die komplette Pflanze samt Blüte und Wurzel verfüttert werden, selbst als Pusteblume ist dies kein Problem. Löwenzahn enthält viel Calzium, wirkt jedoch entwässernd, was dies ausgleicht. Bei getrocknetem Löwenzahn ist hier mehr Vorsicht geboten.

Löwenzahn kann den Urin rot verfärben, dies ist absolut unbedenklich!




SAUERAMPFER

Da Sauerampfer sehr oxalsäurehaltig ist, sollte er nicht in zu großen Mengen verfüttert werden.




SPITZWEGERICH

Dem Spitzwegerich wird eine appetitanregende und entzündungshemmende Wirkung zugesagt und er wird in der Regel auch sehr gerne gefressen. Für die Wintermonate kann man ihn gut trocknen.




TOPINAMBUR (Helianthus tuberosus)

Der Topinambur gehört zur Familie der Korbblüter (Asteraceae) und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Genau wie sie hat er große Blätter, jedoch kleine, gelbe Blüten.

Die Pflanze wird sehr hoch und blüht im Spätherbst. Von der Knolle bis zur Blüte darf alles verfüttert werden.

Kaufen kann man Topinambur meist ab Oktober in gut ausgestatteten Supermärkten, Gemüseläden, Biomärkten und immer öfter findet man ihn auch bei Ebay.

Wenn man Gartenbesitzer ist, lohnt sich ein Anbau allemal, jedoch sollte man darauf achten, dass Topinambur sehr stark wuchert und somit andere Pflanzen verdrängt. Eine Bekannte von mir (keine Kleintierhalterin ;-)) hat 5 Jahre gebraucht, um ihn wieder aus dem Garten zu verdammen. Man sollte also ein Eckchen suchen, in dem er nicht stört und sich fröhlich ausbreiten kann.

Über den Sommer kann das Grün verfüttert werden und im Winter dann die Knollen, die sich auch gut lagern lassen, man kann sie aber genauso bei frostfreiem Boden immer frisch ausgraben.

Egal ob Kaninchen oder Meerschweinchen und auch die Mäuse, alle lieben ihn gleichermaßen.
Die dünne Schale muss auch nicht entfernt werden, es reich, die Erde grob abzubürsten.

Knollen mit Erde





WILDE MÖHRE

Das Kraut der Wilden Möhre ist gut am Geruch zu erkennen und ähnelt stark den üblichen Karotten. Verfüttert werden kann das Kraut und die Wurzel.